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Teletac Nein - Stromzaun Ja?

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      Hab ich mich letztens auch gefragt, daher danke für die Antworten.
      Wenn das für Weidetiere als Abschreckung ok ist und für Zootiere auch, ist es dann für Hunde nicht ok? Und wirkt bei allen anderen Tieren, aber nicht bei Hunden?


      Ich kenne allerdings keinen der Strom oder Litzen bei Hunden nutzt, daher funktioniert es vermutlich tatsächlich nicht gut.
    • Ich habe das schon öfter mitbekommen, dass ein Hund an einen Pferdezaun kam. Hunde reagieren sehr viel panischer (den einen Hund mussten wir 5 Tage suchen...) und empfindlicher. Bei einem pferd habe ich noch nie so eine heftige Reaktion gesehen, wie bei Hunden.

      WENN sie es mit dem Zaun verknüpfen (oft verknüpfen sie ganz andere Sachen), dann oft nur mit der spezifischen Stelle.
      Pferde kapieren dagegen: Litze - Strom. Jedenfalls alle, die ich kenne. Mein Pony kann Zäune prüfen...

      Der Vergleich mit Weidetieren haut nicht ganz hin, das ganze Verhalten ist ja anders. Pferde (nicht alle, aber die meisten) akzeptieren Begrenzungen generell einfach besser als Hunde. Auch optische. Und der Drang, auszubüchsen, ist bei den meisten auch einfach geringer als beim Hund. Pferde laufen nicht unbedingt ihr Revier ab, gehen auf die Jagd, besuchen Nachbars Hündin (obwohl es auch Pferde gibt, die ausbüchsen, klar. Ich hab so eine....)

      Jedenfalls: Bei Weidetieren ist die Hütesicherheit halt extrem wichtig. Es geht halt nicht wirklich anders - Festzäune auch werden oft gar nicht genehmigt. Einen Tod muss man halt sterben...

      Gefährlich ist ein Stromzaun, v.a. ohne zusätzlichen Festzaun, aber auch für Pferde, da muss man sich nix vormachen. Ein drin Verfangen und Verheddern ist ganz übel.

      Ein Schafzaun ohne Strom ist schon nicht sehr sinnig für Hunde, aber mit geht echt gar nicht.

      Wenn ihr eine sichere Einzäunung wollt, kommt ihr um was festes wohl nicht rum. Wildzaun ist nicht so teuer. Vielleicht was dran pflanzen? Das sieht dann hübsch aus.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von frauchen07 ()

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    • Hundejunkie95 schrieb:

      Mein Rüde hat nun allerdings entdeckt, das man den Zaun einfach wahlweise entweder umrennen oder unten drunter krabbeln kann (Heringe halfen nicht)
      Erziehung kann helfen.

      Wir haben dank direkt auf der Grenze bauendem Nachbarn seit inzwischen Jahren keinen echten Zaun mehr auf einer Gartenseite, sondern ein Schafsnetz.
      Da ging der Whippet natürlich mit Leichtigkeit drüber, 60cm hüpft der aus dem Stand.
      Joah, gab halt jedesmal Ärger wenn er das gemacht hat. Er hat einfach gelernt das Frauchen es richtig scheiße findet wenn er den Zaun missachtet.

      Dennoch ist er niemals allein im Garten, weils bei nem Hund eben keiner Garantie gibt. Ne suizidale Katze und er geht doch drüber, darum bin ich immer dabei.
      Troublemakers, die tun nix! Die wollen nur spielen!
      Prinz Arren: 03.04.2012* Mini Bullterrier
      Prinz Hamilton: 26.09.2012* Whippet

      Vorgegangen, unvergessen: Trolly † 2002, Löle †2012 und die anderen
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    • Lurchers schrieb:

      Ich kenne allerdings keinen der Strom oder Litzen bei Hunden nutzt, daher funktioniert es vermutlich tatsächlich nicht gut.

      Das Problem ist eher der rechtliche Aspekt in Wohnbereichen.
      Da bekommst du sehr schnell Ärger mit Stromzäunen.

      Zudem lohnt sich meist der Installations- und Wartungsaufwand für einen vernünftigen Zaun nicht, wenn man beim Hund so viele andere funktionale Mittel hat, um den Hund drin zu behalten.
      LG
      Raphaela

      There are only three choices in life: be good, get good or give up - Dr. Gregory House
      Sooner or later we all must face our own Kobayashi Maru test...

      Ekko, Cardassia & Azog
    • wow... schrieb:

      naijra schrieb:

      Da erschliesst sich mir der Zusammenhang nicht - es wird doch kein Rückruf mittels Stromzaun trainiert?
      Oh dabei geht's nur darum, daß "Zurückkommen" grundsätzlich immer angenehme Folgen haben sollte, damit das auch gerne gemacht wird. Es ist ja zum Beispiel denkbar, daß du siehst, wie dein Hund abhaut- dabei kriegt er einen Schlag- du versuchst ihn dann zurückzurufen- und beim Zurückkommen kriegt er wieder was ab.Das macht das Zurückkommen nicht angenehmer- im Gegenteil.
      Ok - hätte nicht damit gerechnet, dass jemand so dämlich sein könnte, seinen Hund durch einen geladenen Stromzaun abzurufen, aber Dummheit ist ja bekanntlich unerschöpflich.... :mute:
      Hunde:
      Rhian, Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006
      Splash, Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010
      Welsh Springers reloaded - die Bilder!
    • frauchen07 schrieb:

      Ich habe das schon öfter mitbekommen, dass ein Hund an einen Pferdezaun kam. Hunde reagieren sehr viel panischer (den einen Hund mussten wir 5 Tage suchen...) und empfindlicher. Bei einem pferd habe ich noch nie so eine heftige Reaktion gesehen, wie bei Hunden.
      Na das ist klar, bei Pferden ist ja auch ordentlich mehr Saft drauf, als für einen Hund nötig wäre. Nehme an, für Geflügel und Kaninchen ist es deutlich weniger. Stromstärke müsste schon angepasst sein, mir geht es um's Prinzip.
      Hunde:
      Rhian, Welsh Springer Spaniel Hündin *24.6.2006
      Splash, Welsh Springer Spaniel Rüde *1.6.2010
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    • Ich glaub, Pferde brauchen gar nicht so viel :???: , Kühe jedenfalls z.B. deutlich weniger Stromstärke als Schafe. Und meine Hunde finden schon Kuhzäune mit Strom gruselig :fear: . Wir haben ja hier recht viele Stromzäune (viele Kuhweiden, Pferdeweiden), die Hunde sind (bis auf Faye) alle schon dran gekommen, lässt sich bei der Wohnlage kaum vermeiden. Gelernt und verinnerlicht..., und prüfen ob Strom drauf ist, können die auch ohne Berührung. Lucy konnte es sogar aus 2 Meter Entfernung :pfeif:

      naijra schrieb:

      Mich interessiert halt, warum es grundsätzlich für manche Tiere zumutbar ist, für andere nicht.
      Wir haben eine sehr große Wiese für die Schafe und lassen die Stückweise abgrasen, da ist was anderes ein mobiler Zaun nicht wirklich eine Option, zumal wir auch die Böschungen abstecken und das Grundstück bei uns oben am Waldrand. Wir würden in einem Zaun-Meer leben, würden wir es anders versuchen wollen, von den Kosten ganz zu schweigen. Und die Schafe sind sofort durch, wenn sie merken, es ist kein Strom drauf... Die Zäune sind einfach nicht darauf ausgelegt, auch ohne Strom zu funktionieren. Bei den Schafen ist ordentlich Wumms drauf, aber an so einen Kuhzaun hat doch vermutlich fast jedes Kind mal gepackt :???: , ich jedenfalls durchaus, stirbt man nicht dran, lernt aber draus (bei einem Schafzaun lernt man auch, nur nachhaltiger :ugly: ). Meine Hunde kennen Schafzäune zur Abtrennung im Garten (nur unter Aufsicht und ohne Strom) und haben da keinen Respekt vor. Und Schafzäune bei unseren Schafen mit Strom, da haben sie gehörigen Respekt vor. Und genau wie die Schafe spüren sie auf Entfernung, ob Strom drauf ist. Sie leben hier halt zwangsläufig damit... Ich glaub, ich bin zu sehr Landkind, um zu sagen, ein fester Zaun mit Strom ist unzumutbar für einen Hund. Wobei der Hund Stromzäune kennen muss und man hinreichend sicher sein müsste, dass der Zaun wirklich absolut sicher abschreckt und man nicht hinterher einen gegrillten Hund im Zaun hängen hat :fear: . Da es verboten ist, ist es ja eh kein Thema, aber wie gesagt, meine Hunde haben hier eh ständig mit Stromzäunen zu tun...
      Sara mit den Weltenbummlern

      Grisu: Australian Shepherd, 09.04.2007
      Smilla: Sheltie, 08.03.2014
      Joey: Australian Shepherd, 26.12.2015
      Faye: Sheltie, 12.12.2017

      mit Lucy und Aicha für immer im Herzen
    • Aoleon schrieb:

      Hundejunkie95 schrieb:

      Mein Rüde hat nun allerdings entdeckt, das man den Zaun einfach wahlweise entweder umrennen oder unten drunter krabbeln kann (Heringe halfen nicht)
      Erziehung kann helfen.
      Dennoch ist er niemals allein im Garten, weils bei nem Hund eben keiner Garantie gibt. Ne suizidale Katze und er geht doch drüber, darum bin ich immer dabei.
      Ich habe es mit aversiven Dingen probiert, wenn er die Schnauze unter den Zaun durchsteckte, mit dem einzigen Erfolg, das er es sein lässt, wenn ich dabei bin, bin ich im Haus ist ihm das durchaus bewusst und er geht stiften (wobei stiften nicht das richtige Wort ist, er turnt halt dann auf der andere Seite des Hofes herum (soll er aber aus versch. Gründen nicht)

      Und den Hund nie alleine im Hof lassen, kommt für mich nicht in Frage, da wir in absoluter Alleinlage wohnen und die Hunde, besonders der Rüde, um den es geht, sehr gerne stundenlang im Hof liegt/liegen :)

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