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Er schreit das ganze Haus zusammen

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      Ich finde das nicht positiv.

      Auf jeden Fall würde ich das Nachdackeln abstellen, und den Flur so absperren, dass er schlicht nicht zur Haustür rennen kann. Das durchbricht das Muster erst mal.

      Aber ich finde nicht, dass sich das so liesst, als könnte der Hund entspannt alleine bleiben. Alle red flags sind da.
    • Karlderkleine schrieb:

      Ich erhoffe mir Tipps die an der Stelle wirken, wo ich das Problem habe. Und das ist der Weg vom Auto in die Wohnung. Sobald ich drin bin, hört er ja auf so einen Terror zu machen. Da hüpft er halt nur n bisschen um mich rum und sobald er damit aufhört wird er gestreichelt und ist der entspannteste Hund.

      Karlderkleine schrieb:

      Naja er klebt mir halt ziemlich am Hintern. Wenn ich in die Wanne gehe z.B. mache ich die Badezimmertür zu (nein, nicht weil ich Unmensch ihn nicht im Bad dabeihaben will, sondern weil es da drin sonst zu schnell kalt wird) und dann liegt er im Flur und lauert.


      Das hängt direkt zusammen. Die Erwartungshaltung ist Dein (und sein) Problem. Dich stalken zu dürfen, ist das Ziel. Und, wenn das endlich wieder naht, dann kann man sich kaum beherrschen. Ich würde daher an der wirklichen Ursache arbeiten und das Stalken dürfen entziehen. Das macht den Hund dann auch im Alltag entspannter. Bringt also allumfassend was. Dein Hund ist einer, bei dem ich das Begrüßen übrigens komplett einstellen, bzw. sogar umdrehen würde. Beim Eintreten würde ich schon klar machen, dass ich nicht behelligt werden möchte. Jetzt nicht und auch nicht in der Zeit, in der ich zu Hause bin. Heißt im Klartext: Einen solchen Hund würde ich schon beim Eintreten wegschicken und niemals auffordern zu mir zu kommen oder ihn gar streicheln zu Begrüßung.

      Karlderkleine schrieb:

      Er schreit übrigens auch so, wenn wir auf dem Weg nach hause sind von einem langen Spaziergang, weil er weiß, dass es dann Futter gibt (allerdings nicht ganz so laut wie beim Heimkommen). Er freut sich sehr über Futter. Und dann schreit er halt. Er kann gar nicht richtig bellen oder quietschen. Er schreit halt *lach* klingt abgefahren, oder? Er schreit auch schon von weitem seine Hundefreundin an, wenn er sie beim Spaziergang kommen sieht.
      Es gibt offensichtlich eine Menge Baustellen, die alle das selbe beinhalten: Die Erwartungshaltung und das Aushalten des Stresses bis zur Erfüllung. Daran würde ich dringend arbeiten. Das ist für den Hund das, wie es sich anhört: Hochgradiger Stress.
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    • Das Schreien ist auch überhaupt nicht lustig oder besonders.

      Es zeigt nur, in was für einer hochgradig stressigen Lage sich der Hund befindet.
      Ich habe in Eddie auch einen Hund, der lange Zeit überhaupt gar nicht gebellt hat und immer nur geschrien. Heute kann der auch bellen. Glaub mir, das ist deutlich gesünder.
      Grüße von Ellen und
      Eddie - Spanier - *1/2007
      Geordy - ​KHC - *12.02.09
      Finlay - Rough Collie -.*08.12.09
      Bilder
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      Pondi *23/11/96 +12/06/09
      Maxe *01/05/96 +13/10/09
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    • Eigentlich wurde ja alles schon gut erklärt.
      Ich denke auch, dass dein Hund enormen Stress hat. Dieser Stress muss sich nicht in bellen oder randalieren äußern. Er leidet wohl eher still und die angestaute Energie entläd sich bei deiner Ankunft.
      wenn du ihn Filmen kannst, wird es dir bestimmt einen Aufschluss geben, warum er so außer sich ist, wenn du nach Hause kommst. Denn normal ist das nicht und schon gar kein positiver Stress...
      Bau das alleine bleiben dann Stück für Stück neu auf. Ohne ihn zu pushen. Ich finde es auch ok, ihn auf einen festen Platz zu schicken, bei deiner Ankunft. Außerdem solltest du dringend unterbinden, dass er dich zu Hause verfolgt. Beide Probleme gehören zusammen und sollten angegangen werden...
    • frauchen07 schrieb:

      Ich finde das nicht positiv.

      Auf jeden Fall würde ich das Nachdackeln abstellen, und den Flur so absperren, dass er schlicht nicht zur Haustür rennen kann. Das durchbricht das Muster erst mal.

      Aber ich finde nicht, dass sich das so liesst, als könnte der Hund entspannt alleine bleiben. Alle red flags sind da.

      Wenn ich ihn aus dem Flur sperre, kratzt er an der anderen Tür.
      Heute kam ich von der Arbeit und er hat keinen Ton gesagt. Mich nur freudig begrüßt... Der Hund ist eine Wundertüte ;)
    • Schon irgendwie merkwürdig. In allen deiner drei Threads bekommst du den Hinweis, dass deine Hunde ggf gestresst sind, in allen Fällen findest du die Hinweise die dir gegeben werden nicht hilfreich/umsetzbar, whatever und am Ende erledigt es sich auf wundersame Weise selbst oder du kommst zu dem Schluss, dass es auf deine ganz eigene Art und Weise am besten ist :ka:
    • ....wenn sich doch nur bei allen die Probleme mit ihren Hunden von einem Tag auf den Anderen in Luft auflösen würden :lol: Das würden sich viele wünschen!! Ganz ohne jegliches Trainieren! :D

      Nein, im Ernst, ich weiß auch nicht, wie das plötzlich gehen soll, dass der Hund von einem Tag auf den Anderen nicht mehr schreit. Hast du etwas anders gemacht als sonst?
    • 20 mal rein und raus laufen wird nix nützen. Hund löst ja beim Autoparken aus. du müsstest also sein Verhalten in der Zeit vom Auto bis zur Tür verändern. Als erstes würde ich tatsächlich woanders parken. Den Hund also mit was neuem Überraschen und das auslösen nach dem alten Schema verhindern.
      Und dann eine neue Verhaltenskette aufbauen. von hinten nach vorne.
      also erstens, was soll der Hund tun, wenn die Tür auf geht, 2. was soll der Hund tun wenn er dich im Hausflur hört, 3. was soll der Hund tun wen er das Auto einparken hört. Wie? weiss Ich gerade auch noch nicht.

      An den weiteren Baustellen gezielt arbeiten. Ansätze s. flying paws ausführungen.
    • Ich finde ja auch 9 Stunden wirlich sehr lange....haben sie in den ganzen Stunden keine Möglichkeit sich mal zu lösen?

      Auch wenn sie zu zweit sind, meiner Meinung nach ist das sogar für "hartgesottene" Alleinbleiber (wie meiner zB) zu lange. Mehr als 5 Stunden lasse ich hier nie alleine.

      Die Musik soll nur dazu dienen dass nicht nach jedem Mini Geräusch von draußen gegeifert wird. Das könnte auch bei moderater Lautstärke helfen, dass deine Hündin nicht sofort beim Parkgeräusch deines Autos auslöst wenn sie eh vorher gedöst hat. Überhaupt verschwimmen dann meist viele Geräusche vom Haus und draußen in der Musik und das entspannt.

      Was spricht dagegen woanders zu parken? würde ich sofort machen wenns in Frage kommt.

      Kamera ist in so einem Fall das erste was ich machen würde, gibt es von D-Link schon ab 30 Euro, funktioniert mit WLAN und App aufm Handy ;) da braucht man keine Kamera, Stativ und Tripod wie in den guten alten Zeiten.

      Lisa & ​JRT Leo (*18.03.2015)

      "Ein Hund wird sich nur dort wohl fühlen, wo die Menschen zufrieden mit ihm sind"
      (Dr. Ute Berthold-Blaschke)

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