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Welpe - jetzt? Später? Nie?

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    • Welpe - jetzt? Später? Nie?

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      Hallo zusammen! :winken:

      Mein Partner und ich wünschen uns beide seit unserer Kindheit einen Hund und derzeit wird der Wunsch nach einem Welpen, genauer gesagt, einem Golden Retriever Welpen, immer konkreter.

      Die Fakten:
      Wir wohnen gemeinsam in einer Mietwohnung, 1. Stock, Lift ist vorhanden. Hunde sind erlaubt, die Erlaubnis holen wir uns dennoch nochmal schriftlich vom Vermieter. Wir wohnen eher am Stadtrand, in wenigen Gehminuten ist ein Park und ein Wald erreichbar, wo viele Hunde unterwegs sind. Wir haben einen Gemeinschaftsgarten direkt am Haus. Spätestens 2021 müssen und wollen wir aus der Wohnung raus, dann werden wir am Land Haus bauen.

      Wir beide arbeiten Vollzeit. Meine Firma ist 5 Gehminuten von unserer Wohnung entfernt, Hunde sind dort nicht erlaubt. Ich kann mir meine Arbeitszeit relativ frei einteilen (Gleitzeitrahmen von 06.00 - 20.00 Uhr), spontan Urlaub etc. ist absolut kein Problem oder in der Mittagspause Gassi gehen (wenn der Hund mal alleine zu Hause bleiben müsste, natürlich erst, wenn er es kann, völlig klar!). Mein Freund arbeitet ca. 8 Fahrminuten mit dem Auto entfernt, hat eine nicht ganz so flexible Arbeitszeiteinteilung wie ich, darf und wird den Hund jedoch ins Büro mitnehmen.

      Da mein Freund aufgrund eines berufsbegleitenden Studiums seine Arbeitszeit von April 2018 bis Februar 2019 auf 2 Tage in der Woche reduzieren wird, wäre der Zeitpunkt für einen Welpen ab April ideal.
      Genügend Urlaub ist vorhanden, wir hätten jetzt einmal 6 Wochen geplant.

      Soweit so gut, die Frage ist nur:
      Ist ein so kleiner Knopf mit ca. 16 Wochen (je nach dem, mit welchem Alter wir ihn übernehmen + 6 Wochen Urlaub) überhaupt schon bereit, einen ganzen Tag mit ins Büro zu kommen?
      Allein zu Hause bleiben kann er da ja definitiv noch nicht und soll er ja auch nicht, wenn die Möglichkeit besteht, dass er mit ins Büro kann.

      Wenn nicht, wie können wir die Zeit bis dahin überbrücken? Hundesitter? HuTa?
      Wir haben einige Leute, die den Welpen zu sich holen, sollten wir beide mal im Krankenhaus landen zum Beispiel, oder ab und zu einspringen könnten, jedoch niemand, der regelmäßig zu uns in die Wohnung kommen und mit ihm Gassi gehen könnte.

      Ist es unter den Voraussetzungen überhaupt möglich bzw. sinnvoll oder vertretbar, einen Hund zu uns zu holen?

      Ich freu mich auf eure Antworten, Anregungen, Kritik und Tipps :bindafür:

      Liebe Grüße
      schokokekskruemel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von schokokekskruemel ()

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    • Hallo,

      zum Thema Welpe und Büro kann ich was beitragen.

      Teddy hatten wir mit etwas mehr als 8 Wochen an einem Freitag geholt und am Montag ging es dann gleich mit ins Büro.
      Die größten Herausforderungen waren die Stubenreinheit, das zerstören von Dingen und das alle Kollegen dauernd den Hund anfassen wollten.
      Das ganze war für meinen Mann extrem anstrengend aber wurde mit der Zeit immer leichter und routinierter.
      Geschadet hat es Teddy nicht.

      Den Kontakt zu einem Hundesitter haben wir auch sehr früh gesucht. Glaube da war er 4 Monate alt. Da er bis heute problemlos bei Fremden bleibt war das wohl nicht ganz verkehrt. :D

      LG
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    • Soweit hört sich das doch gut an. Den Welpen mit zur Arbeit zu nehmen ist gerade in der Anfangszeit sehr einfach da ein Welpe ja noch sehr viel schläft. Bis zu 22 Stunden am Tag. „Interessant“ wird es diesbezüglich erst später mit dem pubertäten Junghund.

      Die Stubenreinheit sollte halt im Vorhinein gewährleistet sein, aber auch das ist hinzubekommen. Evtl. kann da der Züchter ja auch schon Vorarbeit leisten.

      Newton kam im Alter von 8 Wochen zu mir und war fast stubenrein. Nach einer Woche Urlaub ging er bereits täglich mit zur Arbeit und hat da nicht ein einziges Mal reingepullert. :)

      In Fremdbetreuung würde ich einen Hund unter einem Jahr hingegen nicht geben. Mal stundenweise aufpassen, ja. Aber ganze oder halbe Tag, definitiv nein. Zum Einen weil da erziehungstechnisch zuviel daneben gehen kann in dem Alter, zum Anderen weil so ein Welpe/Junghund echt anstrengend sein kann und ich das niemandem zumuten wollen würde, auch nicht, wenn er es anbietet.

      Newton musste (weil es nicht anders ging) während meines Umzugs im Alter von 6 Monaten mal für einige Stunden fremdbetreut werden... Nun ja, die waren froh, dass ich ihn beizeiten wieder geholt habe...

      Habt ihr euch schon für eine Rasse entschieden?
      Newton (Amadeus vom Pinselberg, LCD) - Labrador Retriever - *21.04.2014
      Hunter (Bungee Jumper‘s Hide and Seek, SCD) - Englischer Springer Spaniel - *22.05.2018
    • hasilein75 schrieb:

      @RafiLe1985 da steht Golden Retriever! Für mich klingt das auch, als könnte das gut klappen.
      Überlesen. Danke.
      Newton (Amadeus vom Pinselberg, LCD) - Labrador Retriever - *21.04.2014
      Hunter (Bungee Jumper‘s Hide and Seek, SCD) - Englischer Springer Spaniel - *22.05.2018
    • Für mich liest sich das alles sehr gut durchdacht und ich denke auch, dass ein Golden Retriever gut zu eurem Alltag passen wird.

      Zur Büro/Betteuungsfrage: Da kommt es immer sehr auf die Umstände an - wie verständnisvoll sind die Kollegen? Gibt es viel "Ein und Aus", zB von Kunden? Um schlechte Stimmung im Büro zu vermeiden, würde ich einen Hund erst zur Arbeit mitnehmen, wenn er zuverlässig stubenrein ist.
      Es geht ja dann erstmal nur um 2 Tage die Woche, die der Hund ins Büro mitmüsste? Ich denke, das sollte schaffbar bzw auch durch einen Sitter überbrückbar sein. Ich persönlich sähe jedenfalls kein Problem in tageweiser Fremdbezreuung eines Junghundes, gerade professionelle Hundesitter sollten sich ja an eure Vorgaben halten und werden an ihm im Normalfall auch nicht "rumerziehen". Man sollte sich natürlich immer erstmal gut ansehen, wie die Person ist und ob die Betreuungsform gut zum Hund passt.

      Ich sehe da also nichts, was gegen einen Hund spricht.
      Hier geht's zum Chaos-Chi und der Yorkiemaus! Liebe Grüße von Lina & dem kleinen "Tyrannosaurus" Rex *29.10.2014, Langhaar-Chihuahua sowie Yorkie-Mix Jasmin, *Dezember 2014
    • Ich würde den Hund evtl. nicht mit 8 Wochen holen, lieber 10 Wochen.

      Und ihr könntet euren Urlaub versetzt nehmen, so dass ihr mehr Vorbereitungszeit habt.

      Und dann den Hund vernünftig vorbereiten - an eine Box gewöhnen (damit man ihn sicher "verwahren" kann, wenn man das Büro z.B. mal verlassen muss. Sicher in dem sinne, dass keiner an den Hund dran gehen kann), schon während des Urlaubs öfter mal mit ihm ins Büro gehen und dort das machen, was man später machen will. Also nicht großes Hallo veranstalten, sondern ruhig ne Stunde am Schreibtisch sitzen.

      Dem Hund von Anfang an beibringen, dass drinnen gepennt wird, die Action draussen stattfindet. Den Umgang mit fremden Menschen bissel im Blick haben (nicht zu jedem hin usw). Ist dort Trubel? Oder ein ruhiges Einzelbüro?

      Ihr dürft halt nicht den Welpen mit Aufmerksamkeit und Action überschütten und dann erwarten, dass er plötzlich Ruhe gibt, wenn der Alltag einkehrt. Das ist so der größte Fehler, der gerne gemacht wird.

      An sich halte ich es für einfacher, einen Welpen dran zu gewöhnen, als ihn später umzustellen.
    • schokokekskruemel schrieb:

      Ist ein so kleiner Knopf mit ca. 16 Wochen (je nach dem, mit welchem Alter wir ihn übernehmen + 6 Wochen Urlaub) überhaupt schon bereit, einen ganzen Tag mit ins Büro zu kommen?
      Grundsätzlich ist das kein Problem.
      Nun das Aber:
      Wie sieht das Arbeitsumfeld Deines Partners aus?
      Ist abgeklärt, dass es keine Allergiker gibt?
      Ist abgeklärt, was passiert, falls doch mal jemand auf den Welpen reagiert?
      Ist abgeklärt, was passiert, wenn der Arbeitgeber die Erlaubnis zurückzieht?
      Ich würde Deinem Partner empfehlen, im Vorfeld einige Punkte mit dem Arbeitgeber und den Kollegen verbindlich zu klären. Z.B., wie er die Arbeibeitszeit in der ersten Phase kompensiert, in der der Welpe öfter raus muss, welche Verhaltensregeln es für die Kollegen geben soll, wie mit möglichen Schäden (Welpe knabbert etwas an, pieselt auf den Teppich) umgegangen wird.
      Je gründlicher das im Vorfeld geklärt und überlegt ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es dauerhaft funktioniert.
    • Dieses ewige Urlaub-Genehme halte ich für absolutes Gift. Da konzentriert sich dann im worst case 12 Wochen (zwei Jahresurlaube) alles auf den Welpen und dann kommt das große Loch...

      Eine bis maximal zwei Wochen Urlaub, Arbeitsalltag welpengerecht anpassen, und dann läuft spätestens ab Woche 3 der normale Alltag.

      Unsere zweite Welpin wurde Freitag geholt, Montag war dann ganz normal. Schwester in der Schule, Papa ganztags auf Arbeit, Mama halbtags, zwischendurch kam Opa zweimal gucken. Ich wohnte nicht mehr zuhause. Ging ohne Probleme.
      Newton (Amadeus vom Pinselberg, LCD) - Labrador Retriever - *21.04.2014
      Hunter (Bungee Jumper‘s Hide and Seek, SCD) - Englischer Springer Spaniel - *22.05.2018

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