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Qualzuchten II

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      Jedoch war früher eben auch nicht 'alles besser' - und den offen Kopp gab es da evtl. auch schon.
      Oder mal rausspringende Augen... .

      Eigentlich sollte "Zucht" ja auch bedeuten, dass man die Rasse auch nach gesundheitlichen Maßstäben 'verbessert'...

      Bei den alten Bildern sind auch ein paar dabei, wo es eher Richtung Rehkopf geht... - wie gesagt, ich finde es besser so - bedient sich aber natürlich nicht so ganz dem schon vorigen vielgenannten "Kindchenschema".
      Mit Mischlingshündin, geboren ca.: *01-11.01.2014
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      also von Merle- und Lilaczüchtern halte ich auch nichts.
      Ich hätte einfach gern eine Chihuahuazucht mit normal großen Chis mit den üblichen, zugelassenen Farben und einem schönen, normalen Kopf und wo nicht gleich 10-20 Hunde wohnen. Und das scheint mir gefühlt unmöglich zu sein.
      liebe Grüße von
      Lisa-Marie

      mit meiner vollkommen verrückten Bande!
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      Ich finde es ebenfalls extrem traurig, in welche Richtung sich die Chihuahuas optisch entwickelt haben. Ich war früher sehr vernarrt in diese Rasse und finde sie immer noch toll, würde mir aber wohl keinen mehr anschaffen (außer second hand).
      Als ich vor etwas über 4 Jahren anfing nach einem Zweithund zu suchen & unbedingt einen Chihuahua wollte, fand ich nur wenige Züchter, deren Hunde nicht komplett übertypisiert (zu kurze Schnauze, viel zu klein) waren. Das hat mich sehr abgeschreckt, da ich gerne einen Chihuahua mit etwas längerer Nase und nicht so kurzen Mini-Beinchen wollte. Ähnlich wie meine erste Hündin:



      Sie hat ziemlich genau 3kg, lange Beine & eine normale Schnauze. Dass sie NICHT einem Standard-Chihuahua entspricht, ist mir bewusst. Sie ist ja höchstwahrscheinlich auch ein Mischling. Aber ich fand zum damaligen Zeitpunkt nichts, was ansatzweise in diese (meiner Meinung nach gesündere) Richtung ging. Und so verabschiedete ich mich von der Rasse Chihuahua und fing ich an mich als Alternative über den Papillon zu informieren.

      Rysia schrieb:

      Wie stehts denn eigentlich um die Papillons? Weisst da jemand mehr drüber? Kommen in der Zucht jetzt auch vermehrt extreme Verzwergungsmerkmale vor? Ich finde die Rasse ganz interessant und es wäre Schade darum, wenn sie das gleiche Schicksal ereilt wie die Chis.
      Ich habe das Gleiche wie @Morelka festgestellt: Man sieht Papillons einfach nicht so häufig, deshalb denke ich auch, dass die Rasse noch ziemlich gesund ist. Ich hatte damals auch mit einer Züchterin Kontakt, deren Hunde sehr gesund & nicht übertypisiert aussahen. Ich habe die Hunde jedoch nie in natura kennengelernt, da ich mich im Endeffekt für eine andere Rasse entschieden habe, mit der ich sehr sehr glücklich bin.
      Wir haben jedoch einen Papillon in der Nachbarschaft, der ein quirliger, lustiger & agiler Kerl ist.
      L O U - Chihuahua
      K I R A -
      Russkiy Toy
      M A L I N A - Russkiy Toy

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von cynamon ()

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      Rübennase schrieb:

      also von Merle- und Lilaczüchtern halte ich auch nichts.
      Ich hätte einfach gern eine Chihuahuazucht mit normal großen Chis mit den üblichen, zugelassenen Farben und einem schönen, normalen Kopf und wo nicht gleich 10-20 Hunde wohnen. Und das scheint mir gefühlt unmöglich zu sein.
      Ich habe jetzt mal bei den 3 Vereinen die unter dem ​VDH züchten unter den bayrischen Züchtern durchgeklickt und ich finde schon, das man normale Chi's finden kann.
      Kerstin mit Jölli, Vina, Mady und Solly
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      @Tahlly
      Aha. Nun, wenn du meinst :roll: Ich hab nicht geschrieben, dass es ein Spitz ist, sondern dass er eher nach Spitz aussieht, als nach Chi. Aber vielen Dank, dass du mir nun erklärt hast, dass ich keinen "richtigen" Blick hab :D
      Und wie das ursprüngliche Rassebild vom Chi aussah... Es gab wohl schon immer welche mit deutlichem Apfelkopf, denn der steht ja schon sehr lange im Standard, genau wie die kürzere Schnauze mit deutlichem Stop.
      Der Chi ist nunmal eine der ältesten Hunderassen.


      @just2dun
      Magst du mal verlinken?



      Bzgl. Merle - ich bin da auch kein Freund von. Aber man muss vielleicht auch mal Abstriche machen. Was ist wichtiger, nicht zugelassene Farbe/Zeichnung, oder ein gut funktionierender Kopf mit ausreichend Schnauze zum Atmen und Kühlen?
      Und letztendlich wurden früher schon immer mal Shelties und Spitz eingekreuzt, daher kommen ja auch die LH-Chis.

      Und ganz ehrlich, wenn so vielen Leuten die Mixe offenbar besser gefallen, als normale gemäßigte Chis, und die anderen Leute lieber bollerköpfige Chis ohne Nase wollen, dann ist die Rasse eh am Ar... Da macht DAS den Kohl auch nicht mehr fett :/
      Kleine Chihuahuas, großes Herz - Ohne Gefährten ist kein Glück erfreulich (Seneca)

      Dexter, Chihuahua KH, geb. April 2014
      Max, Chihuahua LH, geb. Dezember 2013

      Moin Chicos! Zwei heiße Mexikaner im kühlen Norden.

      * Refugees Welcome *
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      just2dun schrieb:

      Rübennase schrieb:

      also von Merle- und Lilaczüchtern halte ich auch nichts.
      Ich hätte einfach gern eine Chihuahuazucht mit normal großen Chis mit den üblichen, zugelassenen Farben und einem schönen, normalen Kopf und wo nicht gleich 10-20 Hunde wohnen. Und das scheint mir gefühlt unmöglich zu sein.
      Ich habe jetzt mal bei den 3 Vereinen die unter dem ​VDH züchten unter den bayrischen Züchtern durchgeklickt und ich finde schon, das man normale Chi's finden kann.
      oh, gerne links dazu! :herzen1:
      liebe Grüße von
      Lisa-Marie

      mit meiner vollkommen verrückten Bande!
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      Tahlly schrieb:

      persica schrieb:

      @Laviollina
      Also, ein wenig Standardoptik ist schon sinnvoll, wenn man eine bestimmte Rasse möchte. Und ja, der dunkle Hund auf der Webseite hat nicht viel vom Chi, sondern eher vom Spitz.
      Da sieht man ganz gut, dass viele keinen 'richtigen' Blick für 'andere' Rassestandards haben. Der Black and Tan von der Seite, hat keine echte Ähnlichkeit zu einem Spitz =) Dass eine längere Nase, als derzeit üblich, gleich zu 'das ist ein falsches Bild, gehört zu einer anderen rasse' führt finde ich interessant - gerade, weil der Chi ursprünglich ja viel öfter den Rehkopf hatte.

      persica schrieb:

      @Tahlly
      Aha. Nun, wenn du meinst :roll: Ich hab nicht geschrieben, dass es ein Spitz ist, sondern dass er eher nach Spitz aussieht, als nach Chi. Aber vielen Dank, dass du mir nun erklärt hast, dass ich keinen "richtigen" Blick hab :D
      Und wie das ursprüngliche Rassebild vom Chi aussah... Es gab wohl schon immer welche mit deutlichem Apfelkopf, denn der steht ja schon sehr lange im Standard, genau wie die kürzere Schnauze mit deutlichem Stop.
      Der Chi ist nunmal eine der ältesten Hunderassen.
      :ka: :lachtot: sorry aber: aha.

      Was'n los, dass du gleich so reagierst, als wenn ich dich angefahren hätte?

      Fakt ist, alles was du offenbar aus meinem Beitrag gelesen hast, steht so gar nicht drin =)

      Ich hab auch lediglich von der fehlenden Ähnlichkeit zum Spitz geredet und davon, dass die Rehkopfform ursprünglich eben auch häufiger vorkam, nicht dass die Apfelform an sich damals nicht existiert hätte.

      Den 'richtigen' Blick.. sorry, aber nochmal; wo genau ist das ein angriff gewesen? Du hast das geschriebene nicht verstanden :ka:
      Alice mit
      Tahlly - Siberian Husky *01.01.2014


      und Barlow - Mittelspitz *12.08.2018

      Tahlly - mein nordischer Traum // Tahlly's Einzug auf Seite 4
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      persica schrieb:

      Bzgl. Merle - ich bin da auch kein Freund von. Aber man muss vielleicht auch mal Abstriche machen. Was ist wichtiger, nicht zugelassene Farbe/Zeichnung, oder ein gut funktionierender Kopf mit ausreichend Schnauze zum Atmen und Kühlen?
      Und letztendlich wurden früher schon immer mal Shelties und Spitz eingekreuzt, daher kommen ja auch die LH-Chis.
      Das musst du beim Chihuahua aber nicht über Fremdeinkreuzung machen. Mir ist klar was du willst, aber den Genpool ist beim Chi so so groß, dass es einfach nicht nötig ist da das Merle-Gen einzukreuzen was eben nicht nur die Farbe/Zeichnung macht. Wenn du dich mal damit beschäftigst, wird dir schnell klar, dass es so viele Nachteile mit sich bringt und man eine Verbesserung beim Chi so einfach durch Kreuzung von nicht "übertypisierten" Hunden ohne Risiko von Krankheiten etc. erreicht.

      Es gibt genügend Rassen wo der Genpool so verkorkst oder klein ist, dass es ohne Fremdeinkreuzung nicht mehr zu retten ist. Das ist beim Chi aber gewiss nicht so!
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      @persica
      @Rübennase




      Hunde mit relativ langer Nase, ordentlichen Augen, teilweise Gewichtsangaben


      Wenn Interessenten dann eben nur aus 2. Hand nehmen, und da ist es dann egal wie die Hunde aussehen, ja dann werden halt Züchter die vernünftiger Züchten aufhören oder umstellen.
      Kerstin mit Jölli, Vina, Mady und Solly
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      Mejin schrieb:

      Eigentlich sollte "Zucht" ja auch bedeuten, dass man die Rasse auch nach gesundheitlichen Maßstäben 'verbessert'...
      Sag mir ein Beispiel, wo eine Rasse verbessert wurde.

      Ich hatte hier sogar mal einen Thread mit der Frage. Ich würde das wirklich gerne mal konkret von Rassekennern wissen, was genau ist heute an Rasse x besser als vor 20 oder vor 30 oder 40 Jahren.
      (Und ich meine jetzt nicht damit, dass man sich mit mässigem Erfolg bemüht, Probleme die überhaupt erst durch Linienzucht entstanden sind, wieder einzudämmen, wie beim Dobermann.)

      Das ist keine pure Polemik, ich bin FÜR eine reglementierte Hundezucht, glaube aber, dass es im Moment (fast absolute "Reinzucht", Optik im Vordergrund) leider nicht richtig läuft.

      Ich höre immer wieder "Zucht dient der Verbesserung der Rasse". Aber ich sehe sie nicht, die Verbesserung.

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