Beiträge von doll parts

    Unsere Baustellen sind:

    Stubenreinheit | Katzen vergesellschaften | alleine alleine bleiben (zu 2. Sind sie sehr brav und ruhig das ein kurzer Einkauf schon möglich ist wenns dringend ist) | zusammen spazieren ( alleine gehen sie sehr brav an der Leine, orientieren sich an mir, lassen sich bei Hundekontakt gut beruhigen und sind offen für ihre Umwelt, zu 2. Wird alles was sich bewegt angebellt und angesprungen und am liebsten gejagt (auf jedenfall mein größtes Problem))

    Ich denke das sind so unsere größten Baustellen, die zwar, denke ich, machbar sind aber ich doch sehr bammel davor habe vorallem wegen unseren Katzen die derzeit nur einen kleinen Teil des Hauses nutzen können 😓

    Ich kenne es von einigen Dackeln, dass Stubenreinheit und Allein bleiben große Themen sind, denke nicht, dass das unbedingt mit dem Zusammenleben mit Wurfgeschwistern zusammenhängt. Generell ist Stubenreinheit bei kleinen Hunden ja gern mal ein Thema (über das nicht so gern gesprochen wird).

    Die beiden größten Probleme mit dem Dackel in unserem Haushalt waren auch Stubenreinheit und allein bleiben.


    Stubenreinheit hat locker 2 Jahre gar nicht zuverlässig funktioniert. Von jetzt auf gleich ging es dann plötzlich. Bei ihr lag es nicht so sehr daran, dass sie das Konzept nicht verstanden hat, sondern sie hat immer dann reingemacht, wenn es bequem war: schlechtes Wetter draußen, sie ist müde und hat keine Lust, nochmal rauszugehen, sie hat drinnen gerade Spaß (und geht dann eben nur mal kurz in den Flur). Auf Schritt und Tritt verfolgen, um das zu verhindern, war kritisch, weil es bei ihr gleichzeitig das Thema gibt, dass sie lernen muss, nicht immer der Nabel der Welt zu sein. Des Dackels größtes Thema. :D


    Beim allein bleiben ist es ein ähnliches Prinzip: ging 3 Jahre gar nicht und irgendwann haben wir rausgefunden dass das prima funktioniert, wenn sie selber das als beste Option wahrnimmt. Es ist früh morgens, es regnet und ist kalt draußen? Da bleibt sie problemlos alleine, solange sie sich irgendwo einkuscheln kann. Bei ihr (und ich denke das gilt für viele Dackel) liegt das nicht daran, dass sie Angst vor dem Allein bleiben hätte, sondern es liegt am Kontrollverlust.

    Unser Dackel hat sehr von relativ strikten Routinen profitiert. Sie musste im ersten Jahr (ungeplanten Umständen geschuldet) ein sehr abwechslungsreiches Leben mit mir führen. Sie hat das an sich alles gut mitgemacht, aber ich denke, ruhiger und gleichmäßiger wäre es speziell für sie leichter gewesen.

    In meinem Bekanntenkreis wurden jetzt leider zwei chronisch kranke Hunde (verschiedene Besitzer) von der Hanse Merkur kurz vor Ablauf der drei Jahre gekündigt. Hinterlässt kein gutes Gefühl.

    Ich finde das eigentlich wenig überraschend und ich weiß auch nicht, ob ich das wirklich schlecht finde. Für die Besitzer ist das blöd, ganz klar, aber seien wir mal ehrlich. Welche Wahl hat die Versicherung? Sie kann entweder solche Hunde rauswerfen, solange sie noch kann oder alle müssen noch mehr zahlen. Als zahlender Kunde ohne jungen, chronisch kranken Hund habe ich da auch nur bedingt Lust drauf, ehrlich gesagt. Die Versicherung ist kein Wohlfahrtsverein, die müssen wirtschaftlich denken und abwägen. Ältere kranke Hunde mit alten Verträgen können sie nicht kündigen, das müssen sie eh schon umlegen, teilweise innerhalb des Hundelebens, weil rechtzeitig versichert, teilweise auf alle Versicherten. Mit jungen chronisch Kranken (oder solche, die spät versichert wurden) funktioniert das erste nicht, also kann man nur auf alle Versicherten verteilen und da finde ich schon nicht schlecht, wenn sie damit eher zurückhaltend sind. Sonst zahlt man bald 300 und 400€ im Monat, wenn alle alten und chronisch kranken Hunde für normale Beiträge bleiben. Dann ist es wie in der gesetzlichen KV, wo man sich als berufstätiger Mensch dumm und dämlich bezahlt.

    Bei uns sind die drei Jahre im Sommer um und wir hatten jetzt einen Versicherungsfall im vergangenen Versicherungsjahr, mal sehen, ob sie uns auch rauswerfen, ggf. mit dem Angebot, auf das neue Vertragsmodell umzusteigen.

    Also dass mit dem Wohlfahrtsverein…ist ja nun nicht so, dass man die Leistungen bisher geschenkt bekommen hätte. Man zahlt einen Beitrag, der von der Versicherung vorgegeben ist. Weiß überhaupt nicht, wie man da auf den Gedanken kommt, man würde da Wohlfahrtsleistungen in Anspruch nehmen.

    Dass die Beiträge zu niedrig kalkuliert sind, da kann ich als Kunde aber weder was für noch was machen.

    Mich freut das, wenn es Leute gibt, die dieses Verhalten offenbar legitim finden. Für mich hat es damit den Sinn und Zweck einer Versicherung weitestgehend verfehlt.

    Ich muss ehrlich sagen, dass mir das Konzept generell ein wenig auf die Nerven geht. Ich wäre bspw. völlig ok damit, direkt zu Beginn höhere, dafür aber stabilere Beiträge zu zahlen und dafür aber keine Angst haben zu müssen, dass ich in drei Jahren plötzlich 400€ zahlen muss oder gar einfach gekündigt werde.

    Nein, die Bedingungen gelten nur für neue Verträge.

    Wäre halt die Frage, ob sie dann jetzt möglichst viele Kündigungen an Bestandskunden verteilen innerhalb der ersten 3 Jahre, wo sie es noch dürfen.

    Böse Zungen könnten jetzt sagen, dass die Preise, die sie bisher hatten, Bauernfängerpreise waren. Der Vergleich zur Konkurrenz war ja teilweise schon so krass, dass man sich fragen musste, wie das wirtschaftlich sein kann.

    Hm, der Preis war als ich vor zwei Jahren abgeschlossen habe nicht der ausschlaggebende Punkt. Viel mehr, dass andere Versicherungen mich mit den angebotenen Leistungen nicht so überzeugt haben.

    Ich weiss es leider nicht mehr genau, aber ich meine, dass bei mir damals noch die Barmenia in der engeren Auswahl war. Warum es die nicht geworden ist, weiss ich aber leider ebenfalls nicht mehr.


    Muss aber vllt. auch dazu sagen, dass ich schon von Beginn an um die 100€ pro Monat gezahlt habe (und das jetzt natürlich deutlich gestiegen ist). Insofern hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, einen übelsten Schnapper gemacht zu haben. Ist für mich als Außenstehende aber auch schwer zu beurteilen, ab wann ein Preis solide und bis wann er Bauernfang ist.

    Ich wüsste gerne mal, was euer absolutes safe food ist. Also egal wie wenig Zeit ihr habt oder wie es euch gerade geht, das könnt ihr immer noch eben mal hin, zaubern und essen

    Weiße Riesenbohnen aus der Dose mit Tomatensoße und Brot.

    Die Tomatensoße mache ich aus so ner selbstgemachten Gemüsebrühenpaste (geht aber natürlich auch Pulver), Knoblauch, Tomatenmark und Wasser, Bohnen dazu, Schuss Olivenöl oder n paar Brösel Feta (einfach mit der Gabel zerdrückt) drüber und das wars.

    Naja, aber ganz ehrlich, da gehört schon ein überdurchschnittlich hoher Grad an Unhöflichkeit/scheiß-egal-Einstellung/fehlender Empathie dazu, wenn ich Gästen sage, sie nur aufgrund gesellschaftlicher Konventionen eingeladen zu haben

    Das ist halt genau der Punkt, weswegen soziale Interaktionen für mich so anstrengend sind.
    Wenn ich jemanden frage, ob er mich eingeladen hat, weil er glaubt, dass man das so macht, dann kann der, aus meiner Sicht heraus, ganz offen antworten. Wenn er dann bestätigt und sagt: Ja, wir haben ja gar nichts miteinander zu tun, aber ich hab eingeladen, weil ist halt Familie und da macht man das doch so. - Warum sollte ich dann verletzt sein? Ich hab doch gefragt. Und seine Antwort sagt doch rein gar nichts über meine Person aus.

    Genauso gut könnte man aber auch argumentieren mit „Wenn ich die Person einlade, kann sie ruhig davon ausgehen, dass ich sie dabei haben möchte, warum ruft sie mich jetzt extra an und fragt das?“

    Und wenn du Zuhause bleibst? Lass den Mann mit seiner Mutter fahren und du bleibst - ganz ohne Groll sondern einfach weil es dir nichts gibt und du dich da nicht wohlfühlen würdest - Zuhause

    Wäre die sachlichste (und aus meiner Sicht beste) Lösung, aber so konventionslos bin ich dann wohl doch noch nicht. Irgendwie kommt es mir komisch vor, meinen Mann bei sowas "im Stich" zu lassen. Das "Wir" ist für mich immer ein wichtiger Bestandteil. Aber natürlich auch nicht rein zu meinen "Lasten" (vor allem, weil ich halt auch denke, dass es ihn eben auch belastet und ohne mich dann vllt noch mehr).

    Hmpf.. ich bin da echt hin und her. Einerseits kann man sagen: Meine Güte, ein Abend, da brichste dir keinen Zacken aus der Krone, andererseits muss ich meine "Löffel" für soziale Termine auch gut einteilen und so ein Abend würde mir wieder tagelang nachhängen, weil ich permanentes Maske tragen nicht mehr gewohnt bin (weil ich es ja nicht mehr einsehe..).

    Bei meiner Familie entscheide ich, bei seiner mein Partner ob wir wo hingehen.
    Ich wäre echt genervt, wenn mein Partner aus einem „Wir haben überhaupt keinen Konflikt, nur einfach keinen Kontakt“ so ein „Ich komme aus Prinzip nicht mit, denn ich möchte diesen Konventionen nicht mehr folgen“ machen würde.

    Ich fänd es andersrum aber auch nicht so nett meinem Partner gegenüber, dass der sich dann überlegen dürfte, was er den anderen Gästen über meine Abwesenheit präsentiert, während ich meine freie Zeit genieße.

    Wären die Leute totale Idioten, ok. Aber „Sie sind Lehrer, wir Handwerker“ wäre für mich eher kein Argument.


    Kurz: Wäre es meinem Partner ein Anliegen, würde ich mitkommen. Man muss ja vllt. auch nicht bis zum bitteren Ende bleiben.

    Eisglätte und Gassi gehen oder Toben - wie macht ihr das? Es gab ja Schnee, einiges an Schnee. Und noch viel mehr Kälte. Dann stiegen die Temperaturen und es regnete. Während viele Straßen in Berlin, Parkanlagen und Gehwege mittlerweile schnee- und eisfrei sind (getaut oder nachgeholfen), haben wir hier im Siedlungsgebiet immer noch große Eisflächen und die gesamten Rasenflächen hier im Garten, sind spiegelglatte Eisflächen. Tagsüber ein paar Grad über null, abends und nachts fallen die Temperaturen auf unter null. Boden ist aber gefroren. Besserung nicht in Sicht. Die Hunde können auf der Gassirunde kaum vernünftig laufen, zumal ich an vielen Stellen mächtig schlittere. Und im Garten geht ausgelassenes Spiel leider auch nicht. Wir wissen derzeit noch nicht einmal, wohin uns unsere große Runde morgen führen soll, damit sie für alle Spaß und kein Frust ist. Welche Lösungen habt ihr?

    Ins Auto setzen und woanders hinfahren. :)

    Kommt wirklich drauf, worum es genau geht.

    Wenn man eventuelle Vorsorgeuntersuchungen meint, dann ist Senior für mich ab dem Zeitpunkt, an dem unsere TA das sagt.

    Ich bin bei meinen Hunden aber nicht losgegangen und habe die überall als Senior vorgestellt, nur weil sie jetzt 9 Jahre alt sind. In dem Alter waren die alle noch super fit und da war keine Rücksichtnahme geboten.

    Den Beinamen „Omi“ hat meine Hündin so ab 13, 14 erhalten, wo man einfach richtig gemerkt hat, dass sie nicht mehr ganz so agil ist und Gebrechen dazu kamen, die nicht nur temporärer Natur waren und man seinen Alltag auch darauf einstellen musste. Vorher war sie für mich einfach ein Hund im besten Alter, wenn auch natürlich schon eher am äußeren Rand.