Beiträge von Javik

    auch wenn ein Hund dann evtl nach vorne geht, weil er eben doch kein Mensch ist

    Schau dir richtige Schreckreaktionen beim Menschen mal genauer an, gerade bei Männern, die ja meist doch aggressiver unterwegs sind, ist die sehr oft fight.

    Meist fangen sich die Menschen schnell genug wieder, genau wie Hunde. Aber wie oft wird man den dann auch mal angeschrien oder auch mal gepackt oder so?

    Wir Menschen sind da kein Stück besser...

    Und so ähnlich ist dann auch meine Ansicht was normal ist. Nicht das was die Gesellschaft sich als Rosaregenbogenhund zeichnet, nicht dass was Leute denken wir es sein sollte, sondern eben wie es ist. Normal heißt wir die Meisten handeln würden, wobei ich zB die meisten Labbis nicht als Maßstab für die meisten Malis nehmen würde und andersrum.

    Und dann gibt es da noch 'nicht normal, aber auch nicht verwunderlich', also normal nicht in Sinne von die Meisten, sondern im Sinne von im normalen Verhaltensspektrum, akzeptables Verhalten. Das Verhaltensspektrum ist oft ziemlich breit und alles was jetzt nicht die Norm ist, aber auch nicht die absolut inakzeptablen Extreme, fällt für mich da rein.

    (Ich hoffe man versteht was ich meine, irgendwie fällt es mir gerade schwer in passende Worte zu fassen was ich genau meine.)

    Also am Beispiel des Erschreckens: Wenn man hart erschrickt, dass dann ganz instinktiv eine der f-Reaktionen eingeleitet wird ist mMn normal. Dass diese nicht sofort abgebrochen wird ist mMn nicht unbedingt normal im Sinne von meistens, aber eben schon noch im Bereich der unauffälligen Rraktionen. Ich denke so um Großen und Ganzen würde ich beim Hund etwa bis Schnappen mitgehen. Richtig verbeißen und nicht mehr loslassen ist jedenfalls nicht mehr normal, denn irgendwo sollte auch beim Hund die Erkenntnis einsetzen, dass das falscher Alarm war und damit dann das Verhalten den sozialen Normen (die Hunde jeder Rasse ja sehr wohl haben) und der Situation entsprechend reguliert werden.

    Wer das nicht kann, egal welche Spezies, ist mMn gefährlich.

    aber ein lebendes Tier (Hund, der sich in einen anderen Hund verbissen hat), hältst du es für möglich, dass er nicht loslässt um sich gegen die Schmerzen durchs Messer zu wehren?

    Hm, mehrere Überlegungen dazu:

    Terrier, zumindest die jagdlichen, sind ja gerade auf dieses Packen gezüchtet. Die lassen nicht los oder hören auf zu kämpfen, auch wenn sie schwer, teils tödlich verletzt sind. Ist nicht selten.

    Dazu spülen bei sowas ja extreme Mengen an Adrenalin durch den Körper. Es gibt aus dem Weltkriegen ja zB Berichte von Soldaten die auf ihren Beinstümpfen weitergelaufen sind nachdem die Beine weggeschossen wurden, weil die das durch das Adrenalin erstmal gar nicht gespürt haben.

    Dann sind Hunde teilweise auch erschreckend doof. Ein früherer Hund von mir hatte mal panische Angst vor mir weil ich ihm mit voller Wucht ein Straßenschild drübergezogen habe... aus 30 m Entfernung... (Er ist dagegen gerannt als ich gerufen habe und er gerade zu mir zurück geschaut hat während er weiter gerannt ist.)

    Soll heißen, es kann sein, dass der Hund nicht gemerkt hat, dass es nicht sein Opfer ist das sich da wehrt und entsprechend, dass das Töten des Opfers nicht die Lösung ist.

    Und zuletzt, vor und teilweise auch nach dem Tod, ist der Körper nur noch im Autopilot. Es gibt zB immer mal wieder Geschichten von Rehen die eigentlich sofort tödlich getroffen wurden, aber eben noch paar Meter rennen und dann gegen einen Baum rennen, abprallen und wieder dagegen rennen, abprallen und wieder dagegen rennen usw. bis sie dann endlich umkippen. Die sind schon tot, das Hirn kann das Hindernis nicht mehr begreifen, aber durch das Adrenalin arbeiten die Muskeln noch eine kurze Weile weiter. Und der letzte Befehl war dann eben rennen.

    Bei so einem verbissen Pitbull und einem panischen Menschen könnte ich mir auch durchaus vorstellen, dass da die Kiefermuskeln auch erst kurz nach dem Tod erschlafft sind und der Mensch das auch nicht gemerkt hat. Also, dass das mit der Bauchdecke dann schon Overkill war.

    Ich bin kein Mediziner und kein Jäger. Aber taste mal keinen eigenen Körper ab.

    Meinst du, du könnest ihn aufschlitzen mit einem Taschenmesser, wie ich in meinem vorigen Posting übersetzt habe? Sie sagte offenbar nicht "auf dem Hund eingestochen" sondern aufgeschlitzt.

    Versuch mal mit einem normalen Taschenmesser (ein scharf geschliffenes Fleischmesser wird hoffentlich niemand im Auto haben) in deiner Küche Fleisch klein zu schneiden. Das geht nicht.

    Also ich breche weitgehend mit einem recht stabilen Taschenmesser auf. Geht gut.

    Das könnte dann durchaus auch der Grund sein, warum sie auf die Bauchdecke gegangen ist. Mit einem kleinen dünnen Messer, ohne Übung, zwischen die Rippen ins Herz zu treffen oder eine Kehle bei einem Tier durchzuschneiden ist sehr viel schwerer als die Bauchdecke zu öffnen.

    Das Problem bei einem "dichten" Garten ist ja auch, dass die Katzen trotzdem rein kommen, aber im Falle eines Falles nicht mehr so schnell wieder raus...

    Mein Nachbar hat 5 Wohnungskatzen von denen letztens eine entkommen ist.

    Argos hat sie gefunden, vorsichtig umrundet und dann von hinten in den Garten gehetzt. Stabmattenzaun bis zum Boden, unerfahrene Katze... joa, da kam der Kater dann nicht raus. Glücklicherweise ist da ein offenes Gartenhaus voller Gerümpel wo der Kater sich rein retten konnte. War knapp, sehr knapp...

    Ich möchte halt zu harte Strafen vermeiden, wegen der Bindung.

    Das tust du bereits, wie dir sogar dein Hund sagt.

    Ein Welpe zeigt kein aggressives Verhalten. Der ist aufgedreht, verspielt, überdreht, frech usw., aber nicht aggressiv. Und lass dieses Weltherrschaftsgebrabbel, dein Welpe will nicht Chef sein.

    Dass Schäferwelpen kleine Schnappschildkröten sind gehört dazu. Das wird aufhören wenn ihr geduldig dran arbeitet, aber wie alles Training und Altern dauert das halt etwas.

    Komplett überzogene Strafen machen das allerdings nur noch schlimmer, es stresst den Kleinen ja, wenn ihr euch so verhalten.

    Die Frage ist jetzt also erstmal, ob das noch das normale Verhalten eines Schäferwelpen ist oder ob der Welpe schon überdreht. Je nachdem ist die Herangehensweise anders.

    Bei ersterem hilft ihm beizubringen wie man mit Menschen spielt, nämlich indem man mit Spielzeug zergelt und nicht mit dem Menschen selbst... und dann halt auch zumindest kurz auf die Spielaufforderungen eingehen bis er gelernt hat. Bei Letzterem sollte man eher erstmal die Ursachen suchen wieso der Welpe überdreht und die abstellen.

    Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen. Habe einen Dyson V11 Akkusauger, mit dem ich grundsätzlich zufrieden bin. Leider verrichtet er seinen Dienst nur noch unter Protest und zerkratzt mir beim Saugen sämtliche Boden.

    Sind die Bürsten selbst das Problem oder der Sauger? Ich nehme an die Bürsten oder?

    Ich frage, weil mein V10 letztens des Geist aufgegeben hat und ich sicher nicht nochmal einen kaufen werde. Sprich ich habe hier noch sämtliche Bürsten rumliegen. Wenn die passen kannst du die gerne haben, falls dir das weiter hilft.

    Dio und Argos. So sieht müde gespielt hier aus. Immerhin halten sie dann still genug, dass man mal filmen kann. :ugly:

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    Und auch Langhaar ohne Unterwolle ist eine Option

    Also mein Flusennacktmull (Langhaar mit sehr wenig Unterwolle) lebt im Winter unter der Bettdecke und er trägt bei nasskaltem Regen tatsächlich Mantel (der erste Hund für den ich einen Mantel gekauft habe....) weil ich das Gefühl habe er braucht ihn. Ich meine klar, der geht im Spätherbst trotzdem auch ins Wasser wenn er muss, aber das ist der Jagdtrieb und die Härte, nicht dass die Temperaturen ihm nichts ausmachen würden.

    Meiner Erfahrung nach ist es bei den Jagdgrbrauchshunden eher so, dass denen diese Härte einfach angetan wird und weniger, dass die sich da pudelwohl fühlen würden. Klar, damit bilden die dann auch besseres Unterfell aus, aber ich muss sagen, wenn ich v.a. im Herbst auf Entenjagden gegen würde, dann wäre meine erste Wahl einer der Retriever und das ganz explizit auch wegen dem besseren Fell.

    Ich persönlich denke schon, dass man es sich da mit einem Hund mit Stockhaar oder Langstockhaar leichter macht.

    Dafür muss man da dann täglich mit dem Putzen hinterher sein. Die bringen eben doch mehr Dreck rein, selbst wenn man mehr Zeit ins Abtrocknen steckt. Und von Thema Haaren fange ich gar nicht erst an. Dem Fell in meiner Wohnung nach zu urteilen wohnt hier nur ein Hund, nicht drei. Dabei ist der Stockhaar eh schon der einzige Hund bei dem ich die Unterwolle auskämme.

    Finde ich jetzt nicht weniger Aufwand als dem Hund dann nochmal was Passendes anzuziehen. Im Gegenteil...