Beiträge von Javik

    Was fürn Kauholz kauft man denn jetzt für Welpen? Irgendwie iss ja alles schlecht. Aber ich hab halt auch keine Holzstühle die man ankauen könnte und brauche Alternativen…

    Sich einfach nicht alles schlecht reden lassen hilft auch. :ka:

    Dio darf sich immer mal wieder morsches Holz und Fichtenzapfen aus dem Wald mitbringen. Die machen ihn glücklich, im Gegensatz zu dem gekauften Zeug das seit Jahren keiner meiner Hunde anfasst. Macht halt Dreck, aber ich muss ja eh putzen. :ka:

    Wenn ihr feststellt, dass eure Vitamin C - Tabletten irgendwie alle gelblich aussehen, außer einer einzigen... was irgendwie suspekt wirkt... was wäre eure Schlussfolgerung?
    (Ich glaaaube, sie waren nicht schon immer gelb, aber 100% sicher bin ich mir nicht.)
    Sind die gelben mutiert? Digitiert zu Super-Vitamin-C? Ist die einzelne weiße ein Mordanschlag auf mich? Wollen mir die Tabletten sagen, dass sie es zeitweise zu kuschlig warm hatten und deswegen das Vitamin C nicht mehr taugt? Kann ich die noch bedenkenlos schlucken?
    (Und ja, die sollten eig noch 'gut' sein)
    :ugly:

    Sind die gelblichen vielleicht mal etwas feucht geworden? Lösliche Vitamin-C-Tabletten sind in Wasser gelöst doch oft gelb, auch wenn die Tablette selber fast weiß war.

    Das ist aber meist Farbstoff, Ascorbinsäure ist farblos.

    Beim Störche beobachten durch das Fernglas ist mir aufgefallen, dass ich auf dem linken und rechten Auge einzeln gesehen spürbar unterschiedlich scharf sehe. Also wenn ich das linke Auge schließe und das Fernglas auf das rechte Auge abgestimmt scharf stelle und anschließend das rechte Auge schließe und nur mit dem linken Auge durchs Fernglas schaue, ist das Bild unscharf. Aber so kann ich wunderbar sehen, hab bisher auch alle klassischen Sehtests 'bestanden'. Jetzt frage ich mich aber trotzdem, ob es Sinn macht beide Augen mal gezielt messen zu lassen oder ob das Quatsch ist, weil selbst wenn das eine Auge schlechter in der Ferne sieht, das andere Auge das ja offensichtlich ausgleichen kann :denker:

    Nur zur Sicherheit, dass das Fernglas keinen Dioptrienabgleich hat der für beide Augen unterschiedlich eingestellt ist hast du nachgeschaut oder?

    Gewünscht ist, dass sich die Mitmenschen denken:

    „Oh Wow! Was für ein imposantes Tier. Was hab ich ein Glück, dass der nicht angreift.”

    “Wow — ein XYZ! Würd ich mir nicht zutrauen. DAS muss ein HUNDEFACHMANN sein!”

    “Wow! Da bin ich besser ganz artig. Der Hund passt auf."

    Du solltest Mal ganz dringend lernen zu unterscheiden zwischen dem was Leute sagen und dem was du reininterpretierst.

    1. Würde nur gesagt, dass man selbst die Präsenz toll findet, nicht das andere so denken sollen.

    2. Ist der zweite Teil deiner Statements hier immer wirklich nur noch deine eigene Ansicht und hat mit "mir gefällt die Präsenz" so gar nichts mehr zu tun.

    Jetzt kommt die Realität — da denken sich Menschen auch:

    “Oh Gott. So ein Riesenviech. Scheiße, was hab ich Angst. — In die Gegend/das Cafe etc geh ich nie wieder.”

    “Oh ein XYZ! Wissen die, was sie an der Leine haben? Anscheinend eher nicht… Ich verzieh mich dann, soll jemand anders das Bauernopfer sein.”

    “Oh — gleich mal für’s schlimmste bereitmachen.”

    Ich kleiner Pimpf laufe derzeit teilweise mit 5 Hunden Gassi, der mit Abstand Kleinste ist der Welpe mit ca. 45 cm derzeit. Und zumindest meine beiden Großen haben alleine schon durch ihre Größe, aber durchaus auch sonst, gut Präsenz. Definitiv "Riesenviecher".

    Bei gutem Wetter fahren hier pro Stunde zig Radfahrer entlang.

    Und komisch, obwohl ja gerade auch Radfahrer viel schlechte Erfahrung mit Hunden haben, ist mir in den Jahren noch nicht ein Einziger aufgefallen der irgendwie komisch geschaut hätte, mehr Platz gemacht hätte als nötig und sonst was. Eher werde ich freundlich gegrüßt.

    Scheint als würden die allesamt ihre Angst gut verstecken...

    Ein Nachbar hier hat einen Staffmix. Die einzigen die einen Bogen um den machen, sind Leute hier im Dorf (allerdings eher um entspannt vorbei zu kommen, nicht aus Angst). Scheint also auch nicht die Rasse zu sein.

    Oder wir haben hier ganz besonders mutige Radfahrer....

    Den meisten Menschen ist das schlicht egal, die gehen, wie zB im Straßenverkehr auch, einfach ganz selbstverständlich davon aus, dass alles gut gehen wird.

    Ich habe nie gesagt, dass Jagd für Prädatoren ungefährlich ist.

    Das wollte ich dir nicht unterstellen. Vielleicht habe ich mich schlecht ausgedrückt, ich wollte sagen, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt.

    Ich habe gesagt, dass Prädatoren in freier Widlbahn sich nicht offensiv verletzen lassen bei fraglichem Jagderfolg - denn Jagd ist eben extrem gefährlich und mit einem immensen Risiko verbunden. Gerade bei Prädatoren, die große Beutetiere jagen.

    Davon hängt schließlich ihr Überleben ab. Es macht schlicht biologisch keinen Sinn.

    Also provokativ die Frage - lässt ein Löwe wirklich nicht von seiner Antilope ab, wenn parallel die Hörner gerade seine Bauchdecke aufschlitzen?

    Alles eine Frage der Alternativen.

    Ein Wolfsrudel das wählen kann zwischen einer Schafherde mit 30 Tiere und einer Wildschweinrotte von 30 Tieren wird definitiv die Schafe nehmen.

    Aber ein Wolfsrudel das die Wahl hat zwischen hungern und sich mit den Wildschweinen anzulegen, wird sich mit den Wildschweinen anlegen.

    Zum Thema Bauchdecke auf schlitzen usw.: Ich denke das ist eine Einzelfallbetrachtung, auch wie schnell das alles geht usw. Bei dem entsprechenden Hundevorfall habe ich ja unter anderem deswegen so vorsichtig geantwortet, weil ich gewisse Zweifel habe, dass das was passiert ist und das Bild das bei der Erzählung aufkommt wirklich exakt zueinander passen.

    Zum einen ist ein Rotti eben kein Jagdhund und daher diesbezüglich auch nicht so sauber im Kopf. Das ist genau wie meine Jagdhunde, trotzdem die definitiv einen sehr hohen Jagdtrieb haben und noch dazu angefixt sind, niemals nie bellend in der Leine hängen würden am Wild. Deren Jagdverhalten ist das was sie ausmacht, das Zuchtziel, entsprechend sind die da sauber. Jegliches Fehlverhalten wird da seit Jahrhunderten aussortiert.

    Und zum anderen, wenn ich hier so lese, nur weil jemand schreibt, dass der Hund etwas als Beute sieht, muss das ja nicht so sein. Deswegen habe ich die Schärfe ja so aufgedröselt.

    Menschen sind für den Hund keine Beute, sondern Kooperationspartner, biologisch würde ich es wohl als Allianz bezeichnen. Wenn ein Hund einen Menschen als Beute sieht, dann stimmt da definitiv was nicht nur dem Hund. Andererseits glaube ich persönlich nicht, dass der Hund das wirklich tut. Also zumindest nicht in der kaltblütig-überlegten Art in der es meine Jagdhunde tun. Wenn dann eher als reflexartige Kurzschlussreaktion. Oder ganz was anderes, zB Reglementierung die zu grob war oder oder oder

    Kurzer Nachtrag zur Raubzeugschärfe:

    Der ist übersteigert ja, aber nicht bis zur Hirnlosigkeit.

    Woran erkennt ein Jäger, dass ein Wolf in der Nähe ist/war?

    Der Jagdhund kneift den Schwanz ein und will abhauen.

    Und das gilt auch ganz explizit für die, die so scharf sind, dass sie schon ziemlich einen an der Klatsche haben.

    Es ist aber auch nicht so undenkbar wir es hier zeitweise klingt. Jagd ist auch für Prädatoren nicht so ungefährlich wie es hier klingt, intraspezifische Konkurrenzkämpfe können teilweise ziemlich eskalieren und interspezifische Konkurrenzkämpfe sind oft bis einer tot ist wenn es so weit kommt.

    Ich meine ja, klar, das ist bei Hunden sicher teils übersteigert, aber so sehr wie mancher hier glaubt nun auch wieder nicht...

    Was mich hingegen irritiert. Wieso sind die ausgesprochenen Jagdhunde eher seltener von sowas betroffen? Also fehlgeleitetem Beutetrieb?

    Fehlgeleitet auf was?

    Es gibt drei Triebe die einen Jagdhund scharf machen, jagdlich heißen die Wildschärfe, Raubzeugschärfe und Mannschärfe.

    Wildschärfe ist der Beutetrieb. Da sind die Jagdgebrauchshunde normalerweise sehr sauber, da das ihr täglich Brot ist. Aber das heißt eben auch ganz selbstverständlich, dass alle potentiellen Beutetiere in Gefahr sind, nicht nur das was das Jagdrecht kennt. Das scheint auch jeder zu verstehen. Jäger sowieso, aber eben auch Privatmenschen.

    Raubzeugschärfe ist im Endeffekt das interspezifische Konkurrenzverhalten. Katzen, Füchse, Marder usw. sind für den Hund keine Beute, die sind Nahrungkonkurrenz und müssen daher weg. Das ist bei Jagdgebrauchshunden im Gegensatz zu anderen Hundetypen und der Wildform meist sehr übersteigert. Aber auch hier scheint niemand sich drüber zu wundern.

    Und Mannschärfe ist eben der Schutztrieb. Der ist bei den meisten Rassen absolut unerwünscht, im Gegenteil, Menschen- und Familienfreundlichkeit ist wichtig, bei anderen wurde er jedoch zum Selbstschutz angezüchtet. Heutzutage ist das aber bei keiner Rasse mehr Zuchtziel und die Rassen die darauf selektiert wurden, sind allesamt führige Rassen.

    Und, außer beim Weimaraner in Privathand, wird das auch ernst genommen. Ich habe hier ja zwei Vertreter solcher Rassen und ich wurde von den Züchtern darauf hingewiesen und mir wurde erklärt wie ich das handhaben muss bis es mir zum Hals raushing... und das obwohl die Züchter beide wussten, dass ich Erfahrung mit sowas habe. Soll heißen, man ist hier sehr vorsichtig. Hin und passiert trotzdem was, nur sind diese Hunde eher selten in der belebten Öffentlichkeit unterwegs wie die Begleithunde. Da fällt das nicht so auf, bzw. es gibt einfach weniger Berührungspunkte und die sind meist in verantwortungsvollen Händen.

    Außerdem, von all diesen Rassen gibt es genau eine die in Privathand auch beliebt ist, eben der Weimaraner.... und der hat ja, auch hier im Forum, schon teilweise einen Ruf der einen an ein Monster denken lässt.

    das Verhalten den sozialen Normen (die Hunde jeder Rasse ja sehr wohl haben) und der Situation entsprechend reguliert werden.

    Haben Hunde tatsächlich soziale Normen? Oder ist es Instinkt? Trial and Error Erfahrungen? Prägung durch die Mutterhündin oder das Rudel in der Herkunftsumgebung? Oder alles zusammen?

    Jeder Sozialverband braucht 'Regeln', gewisse Handlungsweißen untereinander, damit er funktioniert und damit die einzelnen Mitglieder wissen wie sie sich verhalten sollen/dürfen/können.

    Hunde sind Tiere die in einem Sozialverband leben, daher haben sie auch ein Konzept davon wie man sich in einer Gruppe verhält. Der Teil ist instinktiv, wie die Verhaltensweisen genau sind dann doch eher Lernerfahrung.

    Zu deinem Terrierbeispiel: Ich würde da den Nachbarn gegenüber eine Unterscheidung treffen. Es ist normal, dass die Hunde in dieser Stresssituationen so reagieren, es ist nicht normal, dass das eine Stresssituationen ist.