Beiträge von Javik

    Das mit Hunden an der Leine war an Javik gerichtet der das von seinen Hunden nicht ausschliessen kann wie er selbser schrieb. :winking_face:

    Du liest auch nur was du willst oder?

    Ich sagte, dass meine Hunde eventuell dem anderen Manieren beibringen, das ist was anderes als aggressiv, ganz was anderes. Und da bin ich auch ganz auf der Seite meiner Hunde. Wenn ein Hund unverschämt ist (und der Halter zu inkompetent das auszugleichen), dann dürfen meine das auch werden. Und das IST unverschämtes Verhalten in andere reinzubrettern, das ist nicht nett, das ist nicht harmlos, das ist unverschämt. Aus Menschen-, wie auch aus Hundesicht.

    Das Gesetz sieht das leider etwas anders, deswegen werde ich halt böse. Und ja, ich trete sowas auch weg. Habe ich gar kein Thema mit, v.a. wenn dem HH das Ganze ja offensichtlich egal ist oder ich das Gefühl habe, dass die Stimmung kippt. Ich meine, eigentlich würde ich lieber den wahren Schuldigen, den HH treten, aber das darf ich ja leider nicht und der kommt meist ja eben auch nicht in Reichweite. Also bekommts halt der Hund ab. :ka:

    Gibt es eine ganz einfache Lösung das zu verhindern, indem man seinen Hund ordentlich erzieht und ordentlich führt. Und ja, das geht.

    Das gesagt, sind die meisten Hunde glücklicherweise klüger als ihre Halter und können auch besser zählen und wollen sich lieber nicht mit uns anlegen.

    DU kannst das übrigens auch nicht ausschließen. Weder, dass dein Hund doch mal die Zähne einsetzt noch, dass er indirekt Verletzungen durch Sturz o.ä. provoziert. Vor allem Letzteres bei Labbis und Golden. Durfte ich selbst auch schon ausprobieren, mehrmals, und ist einer der Gründe warum ich, gerade mit Leuten wir dir, absolut keinerlei Toleranz mehr habe.

    Der einzige Unterschied zwischen uns ist also nur, dass ich keine rosa Brille trage und nicht im Land der Wünsche und Träume lebe.

    Hier ähnlich, ab 6 Monaten fange ich an weniger Rücksicht zu nehmen, ab grob 10 Monate verzichte ich nur noch auf Spitzenbelastungen. Da dürfen sie dann die ersten kleinen Proberunden am Rad mitlaufen, wir machen die ersten kleinen Zugeinheiten um zu schauen ob sie Bock drauf haben usw. Gassi natürlich normal, auch die ersten Wanderungen. Nur halt nicht unbedingt harte Ganztageswanderungen.

    Bei aggressiven unverträglichen Hunden sieht die Sache ja noch mal anders aus.

    Da gehe ich mal davon aus das die auch die meisten Halter dies Wissen und dementsprechend Ihren Hund sichern.

    Ein Spaziergang auf solchen Strecken bedeutet aber für Sie und den Hund mehr Stress wie alles andere daher gehen die da in der Regel wohl auch nicht.

    Als unser Rüde seinen ersten Pupärtätsschub hatte und wir Ihn chippen mussten, bin ich auch die ersten 6 Wochen bis er wirkte mit ihm ne knappe halbe Stunde außerhalb gefahren wo keine anderen Hunterhalter unterwegs waren….

    Stressfrei für alle. Natürlich hätte ich auch am nahegelegenen Fluß angeleint mit ihm gehen können um mich dann drüber auf zu regen das da Freilaufende Hündinnen unterwegs sind … :winking_face:

    Die aggressiven Hunde waren da aber nur ein Nebensatz, die örtlichen Hunde hier sind zB halt allesamt nur keine Labbis und haben keinen Bock auf Kontakt. Nichts was groß gesichert gehört. Halt deinen Hund bei dir, komplett egal wie, und es gibt absolut kein Theater.

    Auch bei meinen Hunden, geh gesittet vorbei, überhaupt kein Ding. Mir komplett egal wie du es machst. Dein Hund kann sogar die Schnauze rüberstrecken, solange er es ruhig und höflich macht. Theoretisch dürfte so ein Hund auch zu uns hin, nur sind meine mir dafür halt zu wuchtig. Sowas muss ein Fremndhund nicht aushalten.
    Lass deinen Hund reinkrachen, joa, kann sein dass sie sogar halbwegs nett bleiben, kann sein, dass sie ihm manieren beibringen. Zu dritt... Wobei der Kleinste in etwa so groß ist wie deiner... Hätte ich theoretisch auch kein großes Problem damit, nur würde ich von dir dann kein Gejammer hören wollen.

    Womit ich aber in Problem hätte, und deswegen untersage ich jeglichen Kontakt wenn ich mit den Dreien Gassi bin, ist wenn sich das aufschaukelt und dann doch was Ernsthaftes passiert und ich 1. nicht in der Lage bin zu trennen und 2. der Depp bin der dann dafür büßen muss. Wenn ich einzeln unterwegs bin lasse ich auch Kontakt zu mit allem was ausreichend freundlich wirkt, aber halt eben nicht mit drei großen Rüden die zusammen halten.

    Oder kurz, ich untersage Fremdhundekontakt aus Rücksicht auf den Fremdhund, weil (Achtung, Lieblingssatz der Kleinhundehalter:) meine sind im Normalfall stärker... :ka:

    Man muss also keine super bösen gefährlichen Hunde haben um einfach keinen Bock auf Hundebegegnungen zu haben. Schon gar nicht welche die nach Tutnix-Labbimanier beginnen.

    Wieso sollest du dich über freilaufende Hündinnen ärgern? Zum einen war dein Hund das Problem, nicht die Hündinnen und zum anderen hättest du da eine gute Übungsmöglichkeit gehabt um dem Jungspund beizubringen seine Murmeln wieder einzusammeln. Man kann aber natürlich auch dem Junghund gleich einen Hormonchip drücken......

    Boah, musst du echt schon wieder dieses :face_with_symbols_on_mouth: -Ding auspacken und mir ins Gesicht halten?

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    Okay, tut mir Leid... War nicht so gemeint...

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    z. b. hat sich bei einem Training ein Helfer mit Tüchern, die in Korn getränkt waren, behängt. Kodas Reaktion war interessant, er fand den Geruch blöd und hat mehr Abstand gehalten bei der Anzeige, und hat sich nicht "in den Wind" gestellt, sondern von hinten verbellt. Mit Bier dagegen hat er keine Probleme :rolling_on_the_floor_laughing:

    Spoiler anzeigen

    Baldur wäre bei beidem kuscheln gekommen, "Hey Kumpel, haste mal nen Schluck." :ugly:

    Ich hatte geschrieben das Leute die keinen Kontakt mit anderen wünschen BITTE in den Stadtpark gehen wo Leinen Pflicht ist und sie weitesgehend sicher sein können keinem Freilaufendem Hund zu begegnen.
    Wege ausserhalb der Stadt, wo eben die Leute Ihre Hunde frei laufen lassen "können" sollte man dann meiden. Da gibt es eh schon nicht mehr viele von.

    Also sollen alle HH hier im (sehr einsam gelegenen) Umkreis täglich mehrmals eine knappe Dreiviertelstunde in die Stadt fahren und dort Leinenspaziergänge machen, nur weil kein Kontakt gewünscht ist? Weil ja ein Städter, der seinen Hund nicht erzogen bekommt und sich nicht an die örtlichen (ungeschriebenen) Regeln halten will, hier raus fahren könnte?

    Seltsame Vorstellung...

    Was ich damit sagen will, sowas kann man nicht pauschalisieren, weil es überall etwas anders aussieht.

    Und v.a. ist es nicht die Aufgabe der Landbevölkerung (und der Wildtiere) die Städer mit Freiheitswillen dann zu ertragen. Auch hier auf dem Land gibt es Regeln an die man sich zu halten hat wenn man Frieden will (klar kann einem egal sein, wenn man hier nicht wohnt.......). Und wichtigste Regel hier lautet die eigene Freiheit endet dort, wo sie die Freiheit des Gegenüber einschränkt. Aka, lass deinen Hund ruhig laufen, aber sorg dafür, dass er niemanden stört.
    Gerade hier auf dem Land gibt es oftmals Hunde die nicht verträglich sind (weil Verträglichkeit einfach nicht wichtig ist) oder Fremdhundekontakt auch einfach nicht (gut) kennen und dazu natürlich die HH die extra raus fahren um Kontakt zu meiden. Eben weil sich das aufgrund des höheren Platzangebotes anbietet.

    Ich meine, ist ja auch echt nicht viel dabei. Etwas aufmerksam gehen, rechtzeitig zurückrufen. Dafür reicht ein moderat sitzender RR und der RR sollte aufgrund des Wildes sowieso ordentlich sitzen, wenn man hier frei laufen lassen will. Ist ja eben nicht wie in der Stadt, wo alles so dicht auf dicht ist, dass man zweimal pro Minute ranrufen müsste um Kontakt zu vermeiden.

    Auf Abstand halten ist nicht gleich wegschicken , wird vermutlich nicht jeder begeistert sein, wenn der Hund nen Meter vor einem steht und bellt. Zumindest kann ich mir das vorstellen. Sind ja nicht alle Hundeleute, die so gefunden werden denke ich. An sich mach ich mir da auch nur Gedanken , sind vll. blöd oder so , weil keine Ahnung, also sorry.

    Und was ist, wenn der Hund vermeintlich hilfsbedürftige Menschen findet, die aber keine Hilfe brauchen oder wollen? Wenn ich meine Modellpferde fotografier, werde ich schon ab und zu mal angesprochen, ob es mir gut geht etc. , wenn ich auf dem Boden liege, wegen der Perspektive, Bequemlichkeit etc. . Geht der Hund weg, wenn ich aufstehe ? Und da gibt es auch Leute, die Angst vor Hunden haben...

    Abstand halten müssen sie sowieso.

    Aber mehr Abstand, also sorry, zum einen reden wir hier über Notsituationen und nicht über einen Wohlfühl-Spabesuch. Die ganze Situation in der sich so ein Opfer befindet ist mindestens ungemütlich, da macht so eine Kleinigkeit wie "anbellen finde ich jetzt nicht so schön" das Kraut echt nicht mehr fett. Ja, das klingt jetzt einigen hier vielleicht zu kaltherzig, ist aber schlicht die Realität.

    Man kann im Notdienst nicht auf jegliche mögliche Unwohlheiten, nichtmal Phobien, Rücksicht nehmen. Es wird versucht, soweit möglich, aber im Zweifelsfall überwiegt die Hilfeleistung. Und, wie man hier lesen kann, gibt es ja schon einige Dinge die getan werden. Es ist also ganz eindeutig nicht egal.
    Und, und das muss man auch mal ganz deutlich sagen, in der Realität hat damit irgendwie eigentlich niemand Probleme.

    So, jetzt mal konkret zum Thema wegschicken. Es gibt Hunde die sind aufdringlich, ja. Denen wird dann meist eben ein gewisser Abstand schon ordentlich eingeschärft und, wenn möglich, auch noch eine Ablage beim Anzeigen. So, um wegzugehen muss er aber aufstehen. Anzeige hat er aber im Liegen gelernt. Soll man das Risiko eingehen, dass der Hund das als Abbruch der Anzeige wertet und ganz aufhört? Auch Hunde reagieren unter Realbedingungen mal anders als im Training.

    Das sind aber gar nicht die Hunde die hier das größte Problem wären. Ein deutlich größeres Problem wären die Hunde die eh schon schüchtern sind, die vielleicht eh einen Konflikt in der Anzeige hatten, den man vorsichtig und mühevoll raus trainiert hat. Und da soll man dann ein wegschicken üben? Da soll man dann riskieren, dass dieser Hund im Realeinsatz weggeschickt wird und aufhört? Nur weil da jemand statt 1-2 m vielleicht 2-3 m Abstand will?

    Wirklich, spielt mal Opfer bei der nächstgelegenen Staffel, am Besten bei kaltem, schlechten Wetter, damit ihr zumindest ansatzweise das Gefühl mit dabei habt, dass die Ankunft des Hundes euch gleich aus der doch etwas unbequemen Situation erlöst. Das Bellen ist nicht halb so unangenehm wie ihr euch das jetzt hier vorm PC sitzend vorstellt.

    Die "Falschanzeigen" werden halt angezeigt. Dann kommt jemand, erklärt die Situation, entschuldigt sich und fertig. Bisher fand das jede "Falschanzeige" die ich miterlebt habe das toll und hat meist interessiert nachgefragt. Manche fanden es beruhigend (sind ja dann meist Pilzsammler und Co., also gerade die potenzielle "Kundschaft"), manche, hatte ich das Gefühl, waren richtig stolz gefunden worden zu sein.

    Und zum Thema was passiert wenn die Person einfach aufsteht: Tja, bei denen die alles anzeigen sollen wahrscfheinlich nichts, dazu können dir die Leute die das machen aber mehr sagen. Für Hunde die nur Opferbilder kennen, kann ich sagen unsere haben meist aufgehört. ISt aber von Hund zu Hund unterschiedlich ober der Hund, wenn er einmal angefangen hat wirklich wieder aufhört.

    Wir hatten mal ein recht amüsantes Training. Fertige, mehrfach geprüfte Hündin und das Opfer stand auf einem Baumstumpf mitten auf einer großen Lichtung. Absolut nicht zu verfehlen. Wir wollten wissen was passiert, weil zwar stehend, aber eben doch etwas unnormales Verhalten und Opferbilder heißt ja im Endeffekt möglichst alles anzuzeigen was nicht normal ist.

    Jedenfalls, die Hündin suchte und suchte, auch mehrmal über die Lichtung, aber hat das Opfer komplett ignoriert. Da rief die Staffelleitung dem Opfer zu, es solle sich mal hinhocken. Und noch während die Frau in die Knie ging, hat die Hündin einen Haken reingehauen, ist hin und hat angezeigt. Die wusste also ganz genau, dass sie da war, war nur nicht ihr Bild. Die Frau sollte dann wieder aufstehen und sofort hat die Hündin aufgehört und wollte sich abwenden. Wir haben da ein bisschen rumgespielt und es gab wirklich einen festen Winkel in der Beinstellung ab dem die Hündin das Opfer als anzeigewürdig empfand. War spannend.

    Normal laufende Spaziergänger fallen nicht ins Opferbild.

    Das stelle ich mir als Laie tatsächlich irgendwie...unpraktisch vor? Was, wenn die vermisste Person noch laufen kann und vllt einfach nur verwirrt und ziellos durch die Gegend läuft? Man wird ja vorher kaum wissen, ob da jemand gestürzt ist und irgendwo liegt, oder sich einfach nur komplett verlaufen hat?

    Bei uns wurden bei mobilen Personen halt die Mantrailern verwendet.

    Alleine schon weil es da schwer ist das Suchgebiet ordentlich einzugrenzen und auch freizugeben, wenn die Person da irgendwo rumwandert (oder auch nicht).

    Naja, meist weiß man ja schon grob was man vor auch hat. Verwirrt und mobil sind meist demente Personen (manchmal noch gewisse psychische Erkrankungen), da haben wir die Mantrailer halt am deren Wohnort (meist ja eh ein Heim) angesetzt. Da kann man mit Flächenhunden eh erstmal nicht arbeiten.

    Beim Rest ging man halt von einem Unfall oder Suizid aus. Man muss halt auch sagen, das war am Niederrhein, also sehr dicht besiedelt. Heißt trainieren ohne größere Mengen Spaziergänger ging nur bei sehr schlechtem Wetter, teilweise waren die Wege richtig voll. Da wäre, außerhalb von abgesperrten Bereichen, kein Training möglich gewesen, wenn die Hunde jegliche Spaziergänger verwiesen hätten (+mit dem Hundegesetz in NRW bzw. wie sich das allgemein die letzten Jahre entwickelt hat, hätte ich mich geweigert meinen Hund so auszubilden, keine Lust drauf noch mehr Ärger zu haben. Gab, wie gesagt, so schon genug.)

    Und auf der anderen Seite musste man da schon wirklich sehr, sehr enge Kreise laufen wenn man nichts in Sichtweite von Häusern gelangen wollte. Sowas wäre also nur bei den überregionalen Großeinsätzen ein Thema gewesen.

    Und da muss man sagen, wer sich verirrt, aber geistig zurechnungsfähig ist fängt halt einfach an zu rufen wenn er einen Rettungshund sieht (falls er nicht eh auf die Menschen trifft die das Gebiet durchkämmen).

    Ich habe mir gerade eine Karotte aus dem frisch gekauften, noch geschlossenen Beutel geholt. Oder wollte es.

    Die waren nämlich an einer Seite ganz komisch kaputt. So als ob da an der Seite Teile abgeraspelt worden wären, die Stückchen hingen auch noch dran. So wie wenn ein Hund dran genagt hätte, durch das Plastik aber nichts fressen hätte können........................... :roll: