Beiträge von Javik

    Javik

    Es gibt einige überlieferte Hundefutterrezepte für zb Kriegs- und Jagdhunde. Die basieren häufig auf Getreidebrei. (Beim erwachsenen Hund. Beim Junghund wusste man, dass die mehr Kalzium brauchen).

    Ja, ich habe nie behauptet, dass die Hunde rein oder auch nur weitgehend mit Fleisch gefüttert wurden. :ka:

    Ich habe gesagt, dass es für die Menschen, im Gegensatz zu der weit verbreiteten Ansicht, normalerweise recht gut verfügbar war. Und das aus "eigener Herstellung" was bedeutet, dass genug Schlachtabfälle (=/= Fleisch) angefallen sind um den Hund zu ernähren.
    Kriegshunde finde ich jetzt nicht unbedingt ein gutes Beispiel, da Kriegszeiten meist auch Notzeiten waren und die Hunde ganz unten in der militärischen Hierarchie (wenn man sie da überhaupt eingliedern will), aber die Jagdhunde sind ein gutes Beispiel. Dem Jagdhund steht für seine Arbeit traditionell ein Anteil an den Innereien zu.

    Die Lebenserwartung ist ein gemitteltert Wert. Die hohe Kindersterblichkeit wird doch sogar angesprochen.
    Eine Kindersterblichkeit von ca. 50% heißt, dass die die es geschafft haben erwachsen zu werden, rein rechnerisch schonmal in etwa die doppelte angegebene Lebenserwartung erwarten konnten. Da auch die Erwachsenensterblichkeit, durch Krankheiten, Unfälle; Kämpfe und Kindbett, höher war als heute sogar eher noch mehr.

    Heißt, die Menschen wurden fast genauso alt. Es haben nur weniger dieses Alter auch wirklich erreicht. Aber definitiv nicht so wenige, dass der 70st Geburtstag eine absolute Ausnahme war. Irgendwer muss ja bei dieser hohen Kindersterblichkeit und den Gefahren des Erwachsenenlebens ja dann auch den Schnitt hoch getrieben haben.

    Und was lernen wir da jetzt draus? Wenn man BARF falsch füttert, dann kann das Konsequenzen haben? Das ist weder neu, noch ein Geheimnis, noch ein Beleg dafür, dass richtig barfen ungesund ist. Also, was soll man jetzt hier diskutieren?

    Ich mein im Mittelalter gab's für den einfachen Menschen schon ehr dürftige Kost.

    Da wird der Mensch das Fleisch wohl ehr nicht in den Hund gesteckt haben.

    Woher kommt eigentlich dieses Gerücht? Alleine die Anweisung Freitags kein Fleisch zu essen, die Fastenzeiten usw., besagt doch eigentlich relativ deutlich, dass Fleisch für die breite Bevölkerung nicht nur dreimal im Jahr auf den Tisch kam.

    Hunde wurden damals in erster Linie als Nutztiere gehalten. Sprich, die saßen nicht dekotrativ bei armen Leuten in der Stadt, sondern höchstens bei den reichen Leuten, zmuindest aber bei denen die sich den Hund schlicht leisten konnten. Wobei Stadt aus der heutigen Sicht ja eh irreführend ist. Auch in der Stadt hatte man damals einen Selbstversorgergarten, Sprich Obst, Gemüse UND Kleinvieh.

    Ansonsten lebten die Hunde auf den Höfen auf dem Land. Bauernhöfe! Die hatten mindestens, genau die die Städter, ihren Selbstversorgergarten MIT Kleinvieh, normalerweise, wenn sie nicht ganz arm waren, noch einiges an größeren Nutztieren dazu.
    Dazu kommt, dass Hunde eben in erster Linie zum Arbeiten da waren, mehr als ein Spitz o.ä. als Wachhund fand sich also in erster Linie dort wo es auch die tpischen Arbeitsfelder gab. Herdengebrauch, Jagdgebrauch. Beides ist nichts anderes als Fleischproduktion und liefert daher mehr als genug Reste für den "Mitarbeiter".

    Klar wurde früher definitiv mehr selbst verwertet und die Hunde bekamen definitiv nicht die Filets. Aber auch da fielen mehr als genug Reste an. Dazu kamen dann noch Ratten und Co, die die Hunde ja meist eh fern halten sollten.

    Die Leine fest umhängen finde ich keine gute Idee.

    Da fährt man irgendwann zum bestimmt 100sten Mal an der Fahrradschranke vorbei und plötzlich entscheidet sich der Hund im letzten Moment heute Mal auf der anderen Seite des Pfostens vorbei zu laufen. Dann steigt man nicht nur verdammt schnell an, schürft sich alles auf und hat ein kaputtes Rad, man hat auch eine ganze Weile einen hübschen lila-schwarzen Dekostreifen, der einen daran erinnert warum vor sowas immer gewarnt wird.

    (Beispiel natürlich komplett frei erfunden :ugly: )

    Nur weil er ein Halsband trug, heißt das ja nicht, dass er dort eine Erziehung genossen hat. Und auch lernen und die Zusammenarbeit mit dem Menschen will gelernt sein.

    Dazu ist er ja noch nicht sonderlich lange bei dir und mit dem Vertrauen schreint es noch nicht weit her.

    Ich würde also sagen ihr habt erstmal andere Baustellen außer Kommandos üben.

    Wenn du unbedingt Kommandos üben willst, dann übe halt die die man anders trainieren kann. Also zB immer wenn du am Bordstein stehen bleibst "steh" (o.ä.) und durch die Leine muss der Hund ja auch stehen bleiben. Da gibt es kein Leckerlie oder sonst was, das geht über Gewöhnung. Dauert halt lange, wirklich teils sehr lange, bis es andersrum auch funktioniert, aber es geht. Da gibt es noch so ein paar Kommandos mit denen man so arbeiten kann. Allerdings nicht unbedingt die wichtigen.

    Ich würde auch zu einem Trainerwechsel raten.

    Mch triggert das gerade unheimlich, wenn hier jemand schreibt: Na und, kann doch passieren. Oder: die Versicherung wirds regeln ...

    Das ist halt das was mir hier die letzten paar Seiten so gar nicht in den Kopf will.

    Ich stelle mir das gerade so vor, wie Jetset und ich uns treffen und einfach laufen lassen.

    Auf der einen Seite ein eher vorsichtiger, junger, (chemisch) kastrierter Labbirüde.

    Auf der anderen Seite drei größere, wuchtigere, definitiv nicht unsichere und zur Arschigkeit neigende, (fast) erwachsene, intakte Rüden.

    Ihr Hund will ausweichen, meine starten genau auf ihn zu, kesseln ihn ein, checken ihn ab und beginnen dann ein lustiges Jagdspiel, bei dem er mehrmals so überrannt wird, dass er ein paar Meter weit kugelt und sie ihn immer wieder am Genick zu packen (was sie aufgrund ihrer Größe auch gut ins Maul bekommen). Jo, klingt lustig. Also für meine Hunde, für den Labbi wahrscheinlich eher weniger.

    Und sie ist diejenige die sagt "kann passieren, wozu gibt's denn Versicherung, im Freilaufgebiet sollen alle Hunde frei laufen" und ich diejenige die sagt "ne, lassen wir lieber mal". Verkehrte Welt.... :ugly:

    Dann ist doch alles gut und ich habe falsch verstanden. Ich dachte schon hier tummeln sich Leute , welche sich für andere einsetzen die schon beim Anblick eines abgelehnten Hundes in Panik geraten und meinen , man hätte sich dieser Angst des gegenübers zu beugen.

    Da meine Hunde ja auch fast ausschließlich offline sind, dürfte ich mich dann nicht äußern. Zumindest nicht auf der Seite auf die ich mich hier gerade schlage. :lol:

    Ehrlich gesagt verschwende ich keinen Gedanken daran meine Hunde ,bei sicht, anzuleihen.

    Musst du ja nicht, hat hier meines Wissens, niemand gefordert. Du sollst nur dafür Sorgen, dass deine hunde niemanden belästigen. Kannst du sie anders von den Leuten die keinen Kontakt wollen fern halten oder garantieren, dass dein Hund von sich auch einen Bogen läuft ist das auch okay.

    Oft ist es ja laut Kaufvertrag auch verboten, Tiere die man aus einer Zucht gekauft hat, zu verpaaren, also irgendwo muss man ja einmal anfangen.

    So eine Klausel habe ich in Kaufverträgen von seriösen Züchtern hiernoch nie gesehen.

    Ich kenne das tatsächlich nur von Katzen, aus den USA und von Designer Dog Vermehrern.

    Sprich, wenn man sich mit seriöser Hundezucht in D beschäftigen möchte, wird das kein Problem darstellen.

    Eigentlich sollte ja sogar das Gegenteil der Fall sein. ein guter Züchter will doch, dass zumindest ein Teil seiner Nachzucht wieder in die Zucht geht.

    Wo ist dann dein Problem damit wenn andere Leute keinen Kontakt wollen? Lass den Hund nicht hin und fertig. Je nach Antwort scheinst du dazu ja durchaus in der Lage zu sein (oder halt auch nicht). Kannst du das nicht muss dein Hund halt "an die Kette".

    Die Frage ist, warum bricht es dir so dermaßen einen Zacken aus der Krone einfach die Wünsche anderer zu respektieren, v.a. wenn sie dich ja angeblich eh nicht groß tangieren, weil dein Hund ja einen Bogen macht und abrufbar ist.

    Joa, wie weit deine Versicherung bei Fahrlässigkeit zahlt ist dann die Frage ne? Und vor einer Einstufung rettet dich auch eine Versicherung nicht.

    Wie kommst du drauf, dass ich ein Drama aus anspringen mache? Ich sagte Sturz. Den Unterschied kennst du oder?