Und die von mir oben genannten Rassen brauchen natürlich viel viel Bewegung und Kopfarbeit müssen also viel gefordert werden
Das ist leider ein hartneckiger Mythos. Natürlich brauchen sie eine Arbeit, aber in erster Linie mussen sie Ruhe lernen. BC und Aussies sind sehr reizoffene Hunde und deshalb als Alltagsbegleiter nicht gut geeignet.
Auch ein Hütehund braucht seinen Schlaf und muss ruhen. Viel Bewegung? Viel Kopfarbeit? Nö, nur eine vernünftige Arbeit. Auch denen reichen 2 Stunden über den Tag verteilt an spaziergängen. Also einfach nur laufen, schnüffeln und nichts tun.
Kopfarbeit machen sie gerne. Tricks beibringen ist lustig und da sind sie eigentlich gerne dabei.
Nur muss man bei ihnen immer aufpassen, dass nicht zu viel von ihnen gefordert wird.
Und das Problem bei ihrer Intelligenz ist, dass sie jeden Erziehungsfehler ausnutzen und du kannst dann schauen wie du das wieder aus ihnen raus kriegst.
Und Fremdbetreuung finden sie nicht sonderlich toll, gelinde gesagt
Es sind absolut tolle Hunde! Aber sie passen in aller Regel nicht zu einem lebendigen Familienleben. Und das ist mit Kindern natürlich zwangsläufig so und das soll auch genau so sein.
Der Retriever (welcher eigentlich?) braucht auch eine sinnvolle Arbeit, ist ansonsten aber ein leichtführiger Hund, der gerne mit dabei ist.
Mischlinge sind immer so ein Problem. Wenn du z.B. einen Aussie-Retriever Mix hast, hast du gerne einen unsicheren (fiddelnden) Hund der aber gleichzeitig nach vorne geht. Nicht schön, wirklich nicht. Solche Mixe haben oft das Problem, dass sie ihren Rasseeigenschaften im Wege stehen. Hütehunde und Retriever sind komplett verschiedene Hundetypen und das merkt man auch am Hund selbst.