Beiträge von Manus Hundewelt

    Vom VDH.

    Beim Aussie müsst ihr bedenken, dass er im besten Fall Artgenossen einfach ignoriert, kann und muss man trainieren. Im Erwachsenenalter sind sie Artgenossenunverträglich, da müsst ihr also ein wachsames Auge drauf haben.

    Mit allen anderen Rassen ist Agi nicht ratsam. Zu den Gebrauchshunden hat ja auch schon @Helfstyna was gesagt.

    Der Dalmatiner ist ein guter Begleiter, hat seine Probleme mit Taubheit und Blasensteinen und braucht deshalb oft spezielles Futter, ist ansonsten aber ein agiler Hund, der gerne mit dabei ist.

    Bei den Dalmis solltest du auf LUA Dalmatiner achten, die haben das Blasenproblem nicht. Natürlich auch vom VdH.

    Der Labrador ist ein toller Begleiter. Arbeitet gerne, da solltet ihr euch mal mit Dummyarbeit beschäftigen.

    Er ist ein agiler, fröhlicher und leichtführiger Hund, der bei der Arbeit hoch konzentriert ist und im Alltag ein angenehmer, sportlicher Begleiter. Nur solltest du da unbedingt auf die Linie achten und nicht bei den überbauten Rassenvertreter schauen.

    Je nach Sportambitionen würde evtl. sogar eine Arbeitslinie passen, diese braucht aber wirklich eine Arbeit, bei der 100% gegeben wird, auch oder gerade von euch.

    Nix da mit Spassdummy ;)

    Flat Coated Retriever

    Leider Gesundheitlich nicht zu empfehlen.

    Paragraph 7 Deutsche Tollwutverordnung:

    Hunde die mit einem tollwutinfizierten Tier (zB der Polenwelpe aus der Nachbarschaft) Kontakt hatten werden auf behördliche Anordnung eingeschläfert.

    Es sei denn, sie haben einen gültigen Impfschutz, dann werden sie erst mal beobachtet.

    https://www.gesetze-im-internet.de/tollwv_1991/BJNR011680991.html

    Die Frage war doch aber, wo und wann das so passiert ist. Du hast ja gesagt, das sei schon so geschehen. Dass es eingeschleppte Tollwutfälle gab, ist bekannt. Von Tötungen mehrerer Hunde und Katzen im Umfeld wäre aber doch berichtet worden?

    http://www.animal-health-online.de/klein/2008/12/…s-lorrach/3738/

    Ob und wie viele Hunde sie gefunden haben habe ich jetzt nicht weiter recherchiert. Das Tier welches zu dem Hund Kontakt hatte, wird aber eingeschläfert bzw. höchstens noch getestet. Wobei ich beim letzeren gar nicht sicher bin, ob sie das Risiko eingehen würden.

    Vielleicht eine ganz blöde Frage, aber kann es sein, dass sie auf elektronische Geräte reagiert?

    Man sieht den extremen Stress eindeutig, ich frag mich ob ihr nicht auch etwas übel ist. Wäre bei den Medis natürlich schon auch möglich.

    Habt ihr schon mal probiert, alle Geräte bei euch stromlos zu machen?

    Ev. ist es auch ein Geräusch, das ihr nicht hören könnt, das sie so ruhelos macht.

    Zwei Idioten ein Gedanke :lol:

    Und die von mir oben genannten Rassen brauchen natürlich viel viel Bewegung und Kopfarbeit müssen also viel gefordert werden

    Das ist leider ein hartneckiger Mythos. Natürlich brauchen sie eine Arbeit, aber in erster Linie mussen sie Ruhe lernen. BC und Aussies sind sehr reizoffene Hunde und deshalb als Alltagsbegleiter nicht gut geeignet.

    Auch ein Hütehund braucht seinen Schlaf und muss ruhen. Viel Bewegung? Viel Kopfarbeit? Nö, nur eine vernünftige Arbeit. Auch denen reichen 2 Stunden über den Tag verteilt an spaziergängen. Also einfach nur laufen, schnüffeln und nichts tun.

    Kopfarbeit machen sie gerne. Tricks beibringen ist lustig und da sind sie eigentlich gerne dabei.

    Nur muss man bei ihnen immer aufpassen, dass nicht zu viel von ihnen gefordert wird.

    Und das Problem bei ihrer Intelligenz ist, dass sie jeden Erziehungsfehler ausnutzen und du kannst dann schauen wie du das wieder aus ihnen raus kriegst.

    Und Fremdbetreuung finden sie nicht sonderlich toll, gelinde gesagt:hust:

    Es sind absolut tolle Hunde! Aber sie passen in aller Regel nicht zu einem lebendigen Familienleben. Und das ist mit Kindern natürlich zwangsläufig so und das soll auch genau so sein.

    Der Retriever (welcher eigentlich?) braucht auch eine sinnvolle Arbeit, ist ansonsten aber ein leichtführiger Hund, der gerne mit dabei ist.

    Mischlinge sind immer so ein Problem. Wenn du z.B. einen Aussie-Retriever Mix hast, hast du gerne einen unsicheren (fiddelnden) Hund der aber gleichzeitig nach vorne geht. Nicht schön, wirklich nicht. Solche Mixe haben oft das Problem, dass sie ihren Rasseeigenschaften im Wege stehen. Hütehunde und Retriever sind komplett verschiedene Hundetypen und das merkt man auch am Hund selbst.

    Du machst es einem nicht einfach rauszufinden was zu eurem Leben passt :ugly:

    Also, ihr wollt gerne Agility oder Obe machen und Joggen gehen. So weit so gut, können sehr viele Rassen.

    Soll der Hund das Grundstück bewachen? Also nicht einfach bellen, wenn wer kommt, sondern ihn gar nicht erst rein lassen?

    Soll der Hund ein Alltagsbegleiter sein? Also mit ins Cafe, an den See, wandern... eben ein Begleiter sein?

    Wollt ihr einen leichtführigen Hund? Der euch Erziehungsfehler verzeiht, also nicht alles gleich ausnutzt und ihr schauen könnt wie ihr das wieder aus ihm raus kriegt? Der einfach mitmacht und Spass dabei hat oder der konkrete Führung braucht und ernsthaft gefordert werden muss?

    Erzähl doch mal ein bisschen was ihr alles so mit dem Hund machen möchtet. Hundesport, joggen und?