Fenjali Entschuldige, ich war nicht diejenige, die andere als geistig minderbemittelt bezeichnet hat. Ich war nur diejenige die auf diese unverschämte Aussage geantwortet hat. Sprich du anständig über andere, dann fliegen dir deine eigenen Worte auch nicht um die Ohren!
Warum fühlst du dich denn angesprochen?
Es ist schon ein Unterschied, ob man andeutet, ein bestimmter User sei geistig minderbemittelt (so wie du das tust) oder ob man allgemein meint, jemand, der sich z.B. die Schuhe nicht alleine zubinden kann, sei minderbemittelt (nicht geistig behindert).
Woran liegt es denn wohl, dass die Coaches für alle Lebenslagen wie Pilze aus dem Boden schießen. Und das sogar jetzt schon für die Haltung eines Kätzchens, für die es lediglich ein wenig Geduld und Empathie braucht. Wo das sogar fehlt, kann man es auch sein lassen.
Da habe ich nicht (nur?) dich gemeint. Wer andere derart abwertet und eine ganze Gruppe geistig Behinderte oder arme Leute - nichts anderes bedeutet minderbemittelt - in Frage stellt einem Tier gerecht zu werden, sollte mit Gegenwind rechnen.
Wer sich die Schuhe nicht selbst zubinden kann ist entweder sehr jung, hat es nie gelernt oder hat eine geistige Behinderung. Nichts davon lässt auf ein Unvermögen schliessen, dass derjenige kein Gespühr für Tiere hat.
Wenn man sich in die Welt der Katzenliebhaber begibt merkt man sehr schnell, dass Katzen halten nicht so einfach ist, wie angenommen. Zumindest was die artgerechte Haltung und Ernährung betrifft sind viele uninformiert.
Man macht alles so wie früher auch. Dass sich das Verständnis für Tiere geändert hat und man mehr auf ihre Bedürfnisse achtet sieht man doch auch gut hier im DF. Wie viele Neuuser lernen erst hier was für Möglichkeiten es gibt. Dass Hundehaltung nicht wie früher oft einfach nebenher läuft, weil sich auch hier die Regeln verschärft haben und das Tier viel mehr Bedeutung bekommen hat.
Schlechte Haltung findet man überall, egal bei welchem Tier. Am schlimmsten trifft es aus meiner Sicht die Nagetiere. Da ist Wissen absolute Mangelware.
Aber eben auch bei Katzen hat sich vieles verändert. All das Discounterfutter ist eher Gift für die Samtpfoten, ihre Ernährung ist noch viel komplizierter als die eines Hundes.
Trainer, Tierärzte, Physiotherapien, Hundesport usw. wäre vor ein paar Jahrzehnten undenkbar gewesen. Nicht in dem Ausmass wie heute.
Veränderung im menschlichen Denken ist unglaublich langwierig und dauert oft über Generationen.
Das sieht man doch täglich. Der Schwarze der in Amerika mit sieben Schüssen erschossen wurde, das Frauenstimmrecht, welches erst seit rund 50 Jahren existiert, Forschung mit Tieren, wie auch die Affen die ins All geschickt wurden und dort verendeten, Nutzviehhaltung, Homosexualität usw. Gegen alles muss man Jahrelang ankämpfen, informieren und unermütlich dran bleiben, weil sich sonst nichts verändert. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und tut sich daher sehr schwer mit Veränderungen. Ein Problem was unsere Rasse zu dem Schädling macht, der wir heute für die Erde sind.
Alles hat zwei Seiten. Die Trainer die wie Pilze aus dem Boden schiessen haben ihr gutes wie schlechtes. Es zeigt aber, dass Veränderungen gibt.
Und ja, ich finde es dämlich, wenn man mit Worten wie minderbemittelt, behindert, schwul usw. um sich wirft. Man sollte vielleicht einmal darüber nachdenken was man da eigentlich sagt.