Beiträge von Co_Co

    Da hätte ich glaube ich Angst dass der Hund dann doch mal nen Giftköder anzeigt, nich warten kann und dann frisst weil er ja weiss das er es eh kriegt

    Ging mir erst auch so, aber ich verstehe die Argumentation dahinter. Wenn der Hund etwas sehr reizvolles findet, ist es für ihn leichter, auf die Belohnung zu warten, in der Erwartung, dass er auf das Gefundene hinterher nicht verzichten muss.
    Wenn mans über Vermeidung aufbaut, muss man ja auch die Sorge haben, dass es in dem Moment doch zu verlockend ist, um nicht eben schnell hinzulangen.

    Wie sorgst du denn im Alltag dafür das es sich nicht abnutzt? Je nachdem wie / wo du wohnst muss der Hund ja doch sehr oft etwas anzeigen und du wirst ihn draußen ja nicht GENAU DAS was er anzeigt geben bzw nehmen lssen wie im Training ? Da hätte ich Sorge das der Hund je nach Typ nach 1-3x "Ernstfall" genau das tut was man nicht möchte weil er verstanden hat was gestellt ist und was nicht.

    Das ist halt wieder der Punkt mit Timing und Intensität bei Strafe .

    Das war bei meiner alten Hündin etwas wo ich 3x was hab vorbereiten lassen auf verschiedenen Gassi Strecken um die " aus dem Nichts" durch einen für sie deutlichen Schreckreiz ins Meideverhalten zu bringen und danach hat sie immer verlässlich Bögen gemacht um alles essbare . In der Zeit waren in der Gegend teils tgl Giftköder und Co ausgelegt in veschiedenen Parks/Wäldern und ich wollte auf gar keinen Fall riskieren da einmal zu langsam zu sein.

    Fand ich das toll zu machen? Nein. War das für mich aber in Relation der sicherste , schnellste , effektivste Weg für diesen Hund und vertretbar ? Ja.

    Wobei ich auch den jetzigen Hunden beigebracht habe wir ignorieren ungewöhnliche aber verlockende Dinge bitte oder Fragen nach. Die sind aber auch nicht so verfressen und haben irgendwann gelernt sie müssen eh weiter und dürfen nicht dran also interessiert es nicht.

    Witzig, wie du mich Sachen fragst und wenn ich antworte bist du genervt :roll:
    Und wieso muss ich denn bitte deine Meinung so hinnehmen und darf meine Erfahrungen und Ansichten nicht sagen. Austausch... ach ja... nee, scheinbar nur für dich. :ka:

    Nö. Ich schreibe ja es ist schön wenn es bei dir anders ist als hier .

    Aber ich gewinne den Eindruck das du hier die letzten Seiten eher ausweichst statt tatsächlich auf die Themen einzugehen. Wenn es nur um Meinung ginge würde hier ja niemand ( auch ich ncht ) Beispiele liefern etc um zu verdeutlichen was gemeint ist.. naja. Schönen Abend dir noch:winken:

    Für Dummyarbeit?

    Vielen Hunden fällt es schwer statisch zu beginnen. Gib ihm den Dummy doch im laufen zum Tragen ( er nimmt es selbst ) oder lass es ihn im laufen neben dir auf das entsprechende Kommando aufnehmen.

    Ganz wichtig wäre mir bei der Verknüpfung die er zu haben scheint das räumlich/ ortsbezogen von euren Suchspielen zu trennen. Er scheint sich da sehr schwer zu tun offen für was neues zu sein.

    Bei wem passiert rumschreien oft ? Bei dir ? In deinem (Wohn) Umfeld ?

    Ich lebe in einem Kurort... hier sind viele Menschen und nicht wenige schreien ihre Hunde an wen die an der Leine bellen oder vom jagen wieder kommen, am Strand zu anderen laufen, auf den Rückruf nicht hören usw. Warum muss ich das rechtfertigen?

    Nochmal - Management ist genau das. Management. Kein Training, kein verlässliches Endergebnis in Sachen Gehorsam womit es leider oft gleichgestellt wird.

    In meinem Umfeld ist Management genau das... Absicherung und Minimierung von Risiken, aber kein Training. Und sollte auch nicht das Endprodukt oder Ziel sein.

    Himmel es ist ein Forum , das hier ist ein Austausch / eine Diskussion und ich möchte gerne ohne Missverständnis kommunizieren. Herrje.

    Dann ist das doch super das es bei dir so ist !


    Wird ja leider auch oftals ( zumindest hier in der Umgebung) genauso von HuSchu & Trainern propagiert. Keine Grenzen setzen , nichts korrigieren, um Gottes Willen keine Strafe und nur Management. Das klappt einfach nicht mit allen Hundetypen und mir tut das so leid für die Leute und ihre Hunde die so hilflos gemacht werden statt vernünftig angeleitet.

    Seh ich in meinem Umfeld so nicht. Eher das Gegenteil.

    Und das hat, wie gesagt, auch nichts mit gutem Hundetraining zu tun... egal ob R+ oder nicht.

    Das ist schön. Hier ist es halt anders :ka::ugly:

    Natürlich hat das etwas mit gutem Training zu tun. Gutes Training, schlichte Erziehung für den Alltag sollte keine unlösbare Mammutaufgabe sein und die Trainingsansätze keine Probleme heraufbeschwören. Also bitte .

    Management sollte ja auch nur dann bestehen wenn man es gerade nicht anders lösen kann. Und nicht dauerhaft - für immer.

    Aber da sieht die Realität ja auch anders aus.

    Wird ja leider auch oftals ( zumindest hier in der Umgebung) genauso von HuSchu & Trainern propagiert. Keine Grenzen setzen , nichts korrigieren, um Gottes Willen keine Strafe und nur Management. Das klappt einfach nicht mit allen Hundetypen und mir tut das so leid für die Leute und ihre Hunde die so hilflos gemacht werden statt vernünftig angeleitet.

    Bei wem passiert rumschreien oft ? Bei dir ? In deinem (Wohn) Umfeld ?


    Ich rede übrigens die ganze Zeit von nichts anderem als sauber und zuverlässig aufgebauter Erzihung / Gehorsam - egal ob Umorientierung oder Kommando.

    Ebenfalls betone ich die ganze Zeit das es mit dem Hund steht und fällt was man am besten nutzen kann . Nicht mit der eigenen Präferenz. Das impliziert u.a. das Umorientierung und den Reiz aus den Augen lassen bestimmten Hundetypen schwerer fällt .

    Was genau möchtest du jetzt also sagen ?

    Ja du kannst deinen Marker der keinen Abbruch im Sinne von Erzihung darstellt für dich so nennen . Da hier aber natürlich auch über Begrifflichkeiten diskutiert wird für ein besseres Verständnis ist es wichtig das auch klar zu betiteln für Mitleser.

    Es stellt auch nach wie vor niemand, weder ich noch sonst wer in Abrede das der Weg den du für dich und deinen Hund gehst für euch passt im Zusammenleben.

    Nochmal - Management ist genau das. Management. Kein Training, kein verlässliches Endergebnis in Sachen Gehorsam womit es leider oft gleichgestellt wird.

    Das "Problem " ist eher das häufig gesagt wird das es gleichwertig ist zu Training /Erziehung wo eben nicht straffrei gearbeitet wird man müsse nur geduldiger, kreativer etc sein.

    Und das ist idR nicht so.

    Wenn es dann Beispiele gibt sind diese auch wieder mit X Einschränkungen und Management verbunden die zeigen - nein , ohne angepasste Strafe werden viele Hunde in hohen Reizlagen/ selbstbelohnenden Verhalten halt nicht zuverlässig.

    Ganz wertfrei: Wo ist das Problem Management zu nutzen?

    Wo ist das Problem zu sagen, okay dann bleibt der Hund eben an der Leine?

    Und die nächste Frage wie hoch muss dir Strafe denn dann sein? Und was rechtfertigt das?

    Einen Hund der richtig passioniert jagt kriegst du nicht mit “anschreien” oder “leinenruck” davon abgehalten. Auser er is halt sehr sensibel

    Wenn man Management als eben das betitelt statt als Training - gar keins. Ist aber eigentlich ersichtlich aus meinem Beitrag.


    Die Strafe muss so hoch sein wie es halt für den Hund angebracht ist in dem Alter / Entwicklungsstand / Charakter etcpp. Deshalb stellt man Dinge die man absolut nicht brauchen und auch nicht entschärfen kann über Management frühzeitig ab im Zusammenleben um es sich weder festigen zu lassen noch den Hund abstumfen zulassen und unnütz viel Aufwand zu haben. Ja, da will keiner mehr drüber reden und es ist auch schwer möglich.

    Ich weiß auch nicht so ganz was du immer wieder mit "anschreien" als Strafe hast. Das macht so per se eh keinen Sinn, wenn man einen Abbruch hat und die Stimme erhebt ist das etwas völlig anderes als stupide den Hund anzuschreien. Das veranschaulicht wieder wie schwierig es ist solche Diskussionen überhaupt zu führen bei solch einem "Verständnis" von Strafe.

    Einen Hund mit extremen Jagdtrieb möchte ich so im Gehorsam stehen haben das er das tut was ich ihm beigebracht habe. Egal ob umorientieren, abrufen oder down.

    Das beinhaltet natürlich wieder , wie schon vor X Seiten beschrieben, das ich mein Ziel und was ich tun muss dafür auf dem Weg dahin präsent habe und entsprechend darauf hin arbeite. Da kann zum absichern eines Verhaltens/ Kommandos durchaus ein gezielter ( kein dummes Reinrennen lassen !) Impuls an der Leine helfen .

    Es geht um die kontinuierliche Konsequenz und Verlässlichkeit die ich dem Hund zeige . Ohne wird der Hund ebenfalls nicht verlässlich werden können.

    Wenn ich einen Hund kaufe der sehr wahrscheinlich zu irgendeinem Extrem neigen wird ist das noch viel wichtiger zu beachten .

    Danke für das Ausführen deines neins. Das ist in etwa das was ich erwartet habe und unterstützt meine " es ist kein Abbruch" Aussage.

    Natürlich kannst du es dir so auslegen das du über jegliche Kommandos ein Verhalten abbrechen kannst, das ist ja auch so ! Wenn das Kommando tatsächlich zuverlässig durchgearbeitet ist und auch sitzt wenn das Reh vor dem Hund aus den Büschen kommt . Oder die Wildschwein Rotte die ich erwähnt habe. Wenn du dann anrufst oder stoppst und der Hund befolgt es unterbrichst du die Aktion.

    Das ist auch genau der Grund warum ich Umorientierung präferiere wenn es für den Hund passt , da wendet sich der Hund selbstständig ab vom Reiz und kommt zu mir . Ist schon direkt ein anderes Mindset.

    Allerdings ist Gehorsam einfordern ungleich Abbruch in dem Sinne -> Hund bricht Verhalten ab , vermeidet es und ist vom Kopf auch nicht mehr da.

    Ähm - nein, hier eigentlich gerade nicht, dachte ich? Über den ganzen Threadverlauf bemühen sich doch Leute aus verschiedensten Richtungen, auszudifferenzieren, was sie unter aversiver Absicherung und Strafe bzw. Nutzung der 4 Quadranten verstehen - und wann es sinnvoll sein könnte, was einzusetzen.

    Wo ist das Problem?

    Ihr könnt doch alle pos Strafen anwenden wie ihr wollt, keiner spricht euch das ab.

    Aber es ging hier darum wer wie trainiert und da muss es auch okay sein zu sagen das man versucht R+ zu arbeiten. Egal ob das die breite Masse hier sinnvoll findet oder nicht :ka:


    Es läuft immer aufs Selbe raus, ihr wollt mir sagen das man nicht straffrei arbeiten kann, obwohl ich das nie behauptet habe, dass man das kann oder bei R+ macht.

    Das "Problem " ist eher das häufig gesagt wird das es gleichwertig ist zu Training /Erziehung wo eben nicht straffrei gearbeitet wird man müsse nur geduldiger, kreativer etc sein.

    Und das ist idR nicht so.

    Wenn es dann Beispiele gibt sind diese auch wieder mit X Einschränkungen und Management verbunden die zeigen - nein , ohne angepasste Strafe werden viele Hunde in hohen Reizlagen/ selbstbelohnenden Verhalten halt nicht zuverlässig.


    BadlyConfused vielen Dank für deine Antwort!!