Unsere ? sind laut! Tierisch laut![]()
Beiträge von Mehrhund
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Ich zitiere mich mal aus meinem Thread:
Gestern abend nachhause gekommen, war eine Nacht nicht da, weil beruflich unterwegs, Hunde freuen sich, ich bin noch eine Std wach gewesen und wir haben alle auf dem Teppich gekuschelt. Naja, dann wollte ich ins Bett, Zwerge laufen hoch und Fiete steht ganz verloren im Wohnzimmer und guckt mich an. Ich weiß, ich vermenschliche, aber er war echt unglücklich.
Habe ihn mir halt gegriffen und hoch getragen (was mit Brummknurren bedacht wurde). Oben war er erst wieder schissig, aber lief dann bald schon interessiert umher.
Na jedenfalls war er nachts etwas unruhig und ich sah immer mal den Colliekopf in mein Bett schielen, aber morgens hat er sich ein Loch in den Bauch gefreut, dass er uns begrüßen konnte.
Naja, ich dachte ich versuche jetzt mal ihn zu seinem Glück zu zwingen, bin erst runter und habe Futter gemacht. Zwerge bei mir, Fiete stand oben an der Treppe. Hört das Klappern der Näpfe und motzt oben herum. Mein Mann war bei ihm oben. Er kam nicht freiwillig, da habe ich ihm sein Geschirr angezogen und ihn die Treppe runter geschliffen. Anders kann man es nicht ausdrücken. Er lag mit gespreizten Pfoten da und jammerte und weinte. Nach 2/3 der Treppe habe ich ihn losgelassen und nach ein paar Anläufen lief er den Rest dann alleine....aber schön ist anders und ob das jetzt der richtige Weg ist....
Murphy hat übrigens in der Situation vor lauter Angst gar nichts mehr genommen.
Ne, Fiete auch nicht. Wollte ihn auf der Hälfte der Treppe belohnen, er nahm nix. Erst als er wieder unten war.
Mein Theo damals hatte auch solche echte, tiefsitzende Panik vor Treppen. Ich hab ihn mit seinen damals 7,5 Jahren so bekommen und kenne den Grund nicht. Fakt ist: Das war keine Anstellerei, ich bin ja nun auch niemand, der sehr fimschig und übervorsichtig mit den Hunden ist, sondern immer eher der pragmatische Mensch. Aber das war Panik.
Und mit ihm habe ich (ohne Futter oder Beute) geübt, dass er es sich gefallen lässt, dass ich seine Beine setze. Einfach die Entspannung immer gestreichelt und massiert, die Anspannung ausgehalten (erstmal weg von Treppen mit Untergründen und anderen Gegenständen). Er wusste also, es entspannt ihn (und er hat aber auch gleichzeitig keine andere Chance da wegzugehen). Dann habe ich ihn an den Punkt gestellt, den er gerade noch in der Nähe zur Treppe ertragen konnte und habe dort die Übung mit dem Pfoten-manipulieren gemacht. Bis er entspannt war. Danach war die "Challenge" kein Gegenstand oder Untergrund mehr, sondern, dass die Pfote nach vorn abgesetzt wird (ohhhje, Richtung Treppe!! Aber - hier wie bei anderen Gegenständen - Weg war keine Option, in der Übung bleiben die einzige - aber da dann bis in die Entspannung). Der Anfang hat gedauert, aber als das Prinzip auch in Verbindung mit Treppe klar war und er sich an dieser Übung festhalten konnte, konnte ich ihn so die ersten Stufen der Treppe "hochmanipulieren" und er war in einem ruhigen, konzentrierten Zustand. Als das ging, ging der Rest von selbst.
Ich denke auch nicht, dass euch Futter oder auch Shapen hilft, muss ich ehrlich sagen. Entweder die "du musst dadurch und das so oft bis du checkst, dass dein Trauma nicht mehr Realität ist" oder so wie ich es beschreibe.
Das habe ich mit Micha geübt und kleinen Töpfen, wo ich seine Füße "reinmassiert" habe. Das habe ich eine ganze Weile gemacht und es klappte sehr gut und er war sehr entspannt, aber vllt habe ich zu schnell versucht es auf die Treppe zu übertragen, da habe ich wieder keinen Ansatz gefunden, weil er sich hingeschmissen hat.
Ich hab damals auch kein grosses “Aufhebens” drum gemacht. Haette sie die Leckerlies nicht genommen haette ich Leckerlies auf Treppe liegen gelassen und haette sie da stehen lassen. Irgendwann waere sie von sich aus dran gegangen.
Nein, alles versucht, geht er nicht. Er kam hier als sehr unsicherer Junghund an, Angst vor Autos, Fahrradfahrern, verschiedenen Bodenbelägen, allen Fremdhunden. Das haben wir alles positiv in den Griff bekommen. Aber wie hier ja schon beschrieben wurde, an der Treppe sind wir gescheitert, weil das Trauma echt zu tief sitzt. Du kannst ihn nicht mehr erreichen. Ist nicht nur Unsicherheit, ist Todesangst vor dem was am Ende der Treppe warten könnte.
Und von hochzerren/schleifen hat ja hier niemand was geschrieben, sondern von "mit Konsequenz/Nachdruck" mitnehmen. Das ist m.E. bei der Ausführung ein Unterschied.
Wobei das heute morgen schon eher ein Schleifen war. Ich habe ihn am Geschirr hingestellt , er wollte sich hinwerfen, ich habe ihn vor und hoch gezogen und er lief nicht wirklich.
Nur ist das bei Hunden die so nen Tunnel kriegen in der Situation in dem Stadium ohnehin völlig sinnlos da sie nix wahrnehmen ausser ihrem Film/in ihrem Stress, bei Hunden die das nicht haben aber zu viel Stress haben um zu fressen nur noch unnötig stressender. Insbesondere wenn Futter wertvoll ist.
Das stimmt offensichtlich leider

Aber der “gewaltfreie” Weg erfordert natuerlich Geduld, Zeit und ggf. viele Anlaeufe die auch ggf Erfolglos sind.
Ich bin nicht ungeduldig, wie gesagt habe ich alle anderen Baustellen des Collies in den Griff bekommen. Seit über einem Jahr trainieren wir die Treppe und kommen KEINEN SCHRITT WEITER. Der Hund war jetzt im Urlaub alleine mit uns, jede Nacht bei uns im Zimmer geschlafen und fand das unfassbar toll, jetzt merkt man deutlich, er möchte nicht mehr alleine unten bleiben. ihn abends und morgens schleppen ist keine Option, weil er schnell merkt was man vorhat und stiften geht. Ich möchte ihn jetzt aber eben nachts oben haben. Und schönfüttern hat ein Jahr lang nicht funktioniert.
Ein Jahr Training?..
Viel zu lang....
Da hat er sich noch mal reingesteigert.
Man stelle sich vor, man hat panische Angst vor Spinnen. Und ein Jahr wird „trainiert“.... ich wär schon irre geworden.
Solch ein Training muss ganz klar für den Hund sein.
Mal hochschleichen, mal runter, mal tragen ist, gelinde gesagt, Bullshit
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Ich tippe, es kommen Tipps, dass man keine Tipps geben sollte..


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Ich habe in den 3,5 Stunden ein wirklich sehr, sehr nettes Mensch-Hund-Team kennengelernt, Marley ist für mich ein megagenialer Hund
, der herrlich ignorant sein kann....
und iinas tut eine Verschnaufpause zum Erkennen, was eigentlich schon total toll läuft, sehr gut.Ach da freu ich mich aber....
Für Frauchen und Hund!
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Binichaberberuhigichdachteschon-schweissvonnerstirnwisch....
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Tja. Jetzt war wohl mein erstes mal, gebissen zu werden.
Herr Akita. Schmaler Weg, in der Siedlung kurz vorm Feld, zu beiden Seiten Zaun, ich sehe den Akita um die Ecke kommen. Gehe davon aus, Herrchen hängt dran, drehe also mit Ivo um, damit wir an einer günstigeren Stelle aneinander vorbeikommen. Akita folgt uns, kein Herrchen dran. Ich denke okayyy nicht gut, wir machen mit dem langsamen aber bestimmten Rückzug weiter. Akita wird schneller. Okay das wird nichts mit dem wegkommen, also stehen geblieben, Ivo hinter mich. Ich rufe Herrchen, sichern Sie ihren Hund. Akita hört nicht auf die wiederholten Stopprufe. Akita kommt, knurrend, will auf Ivo drauf, ich drehe mich weg, Ivo hinter mir, aber Akita setzt nach, würde ihn gleich erreichen. Halte Akita am Geschirr fest, Akita sagt, lass los! Du störst! Und beißt mich, einmal ganz leicht am Handgelenk, aber ich halte ihn immernoch fest. Akita beißt nochmal, dieses mal fester. Dicker Bluterguss am Ellenbogen. Aua. Endlich kommt Herrchen und nimmt die Leine.
Tja. Schöner Sonntag morgen.
WOW! Gut gemacht!!!!!!
Gute Besserung und ANZEIGEN!
Bilder der Wunden machen! Schadenersatz fordern. Und dem Halter klar machen, was passiert, wenn es ein zweites mal gibt.....Akita-Hackbällchen an Reis!
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Genau...
Ich habe hier ein Leg dich hin.
Das heisst soviel wie: Beschäftige dich selbst, nimm ein Buch (ach nein, das ist ja Kind...)
Also für den Hund heisst es: Cool down, jetzt ist rumlungern angesagt. Da Hunde auch nicht beim Abwasch helfen können, ist auch oft absolut nichts für sie zu tun, ausser dekorativ rumliegen.
Platz! brauch ich nur als STOPP bei den BCs, der Collie steht lieber. Is mir auch wurscht.
Im Hundesport hab ich natürlich ein fröhliches Sportplatz, wo der Hund aufmerksam guckt und ansprechbar ist.
Und ich lebe mit den Hunden, das sind Partner. Die werden nicht beängstigt oder so. Und schon 3 mal nicht, wenn eine Dressurübung nicht klappt.
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Danke
Ich hab mir jetzt mal Ethans Mutter angeschaut. Ohne Scheiss, die sieht absolut wie die Oma aus!
Wow....irre.
Und das ist ja Dexis Mutter.
Hast du die Videos von Dexi gesehen?
Letztes....

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Und warum sollten sie sich nicht fortpflanzen? Das ist nunmal der Lauf der Dinge.
Das wird gemacht, damit Tierelend verhindert wird.
Eine Kätzin bekommt mind. einmal im Jahr Nachwuchs.....bis zu 6 Kätzchen.
Nun rechne mal nach und guck in deiner Umgebung, wie die Katzen aussehen.
Es sind keine Wildtiere, sie benötigen medizinische Versorgung und Futter.
Medizinische Versorgung bedeutet Impfungen, Entwurmungen, kleinere Verletzungen behandeln, Augeninfektionen...ect.pp...
Wer macht das mit den Katzenwelpen, die zwei Kater so ins Leben helfen?
Du wirkst wie ein sehr mitfühlender Mensch, schau dir die wildlebenden Katzen an, ob das wirklich so der "Lauf der Dinge" sein sollte.
Dann könntest du ja einen der Hund auch einfach vo die Tür setzen. Ist dann auch der Lauf der Dinge...
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Mehrhund ich denke das bezog sich auf das Posting von Naijra
Ich denke das alles ist ja nun geklärt und wir können uns wieder den Empfehlungen widmen

@Frufo hmm da könnte viel passen. Collie könnte ich mir auch vorstellen oder irgendetwas „gediegeneres“ zwecks ruhiges souveränes Vorbild sein...hmm
Danke, ich dacht ich hät schon wieder ein Fettnapf erwischt....
