Beiträge von Mehrhund

    Ich frohlocke auch nicht bei "böser" Chemie.

    Aber hier bisher jeder Collie, Border Collie und Mudi alles vertragen. Bis auf "Überimpfung".

    Da haben bisher 2 Hunde mit Impfnebenwirkungen reagiert.

    Da ich nur noch massvoll impfen lasse, hat keiner weitere Probleme.

    Ich muss aber auch sagen, dass ich seit 2 Jahrzehnten barfe und die ganzen einschlägigen Foren ect. rauf und runter kenne und noch nie beim Tierheilpraktiker war, weil ich per se lieber zu einem medizinischem Fach/man/frau/queer gehe als zu einem Medizin....manrfrau...

    Ich persönlich emfinde Homöopathie als den schönsten (?) (und teuersten) Zauber der westlichen Welt.

    Wers mag und zahlen kann und will...solls halt machen.

    Ich bin da etwas wissenschaftlicher geprägt und glaube nicht an die Wirkung von 1 Tropen XY auf den Bodensee und dann läufts..

    Ich tendier zur Kraft von Heilpflanzen in meinen Möglichkeiten, und das bei grösseren Potenzen auch gerne in Tablettenform.

    Und bevor ich meinen Hunden einer Tortur mit mittelalterlichen selbstgemachten durchfall erzeugenden Rhizinuspillen drehe, gebe ich halt Milbemax, oder was meine TÄ halt sagt, was ich geben soll.

    Noch zum Heilpraktiker: ein Laie mit 10 oder 30 WE enden Seminaren und das ohne weitere Ausbildung kann eine Praxis eröffnen und sich HEILER nennen. Das sind in meinen Augen alles moderen Scharlatane.

    TIERheilpraktiker kann sich zudem jeder nennen, das ist mal ein geschützeter Begriff.

    Nun denn....Geld kann man auch ans örtliche Tierheim spenden, wenn zuviel hat.

    Ich mache Hundesport, um meinen Hund art- und rassegerecht auszulasten, damit wir gemeinsam Spaß haben und zusammen etwas lernen. Wohin es uns führen wird, lasse ich komplett offen. Ich bin aber generell kein Prüfungs-/Wettkampftyp und da nicht sonderlich scharf drauf. Einen gewissen Ehrgeiz oder Ambitionen oder wie man es nennen möchte, weiter zu lernen und uns gemeinsam weiter zu entwickeln, habe ich dennoch. Ich mag dabei jedoch keinen Druck, weder auf mich noch auf den Hund und daher lassen wir das alles recht entspannt angehen.

    Da sprichst du was aus!

    Genauso ist es bei mir auch. Ich hasse Druck nach dem Motto: Das kann der Hund, das müsste er jetzt aber machen ect.

    Ich stelle mir lieber die Fragen, "Wieso schaffe ich es nicht, dem Hund das jetzt ordentlich zu vermitteln und wie kann ich das ändern?"

    Und dabei kann es durchaus auch mal nicht nur rosa Watte regnen für den Hund.

    Einen Vereinskollegen von ganz früher habe ich beim Agi kennengelernt, dessen Hund hat im Parcours den Clown gegeben. Alle haben gelacht, ich auch. Der wurde richtig sauer. Auf den Hund...

    Das war sehr einprägsam für mich. Und fühlte sich falsch an. Heute würde ich sagen, er hätte das Verhalten nicht zulassen dürfen, also viel früher eingreifen müssen und ich würde denken, der Hund hat gefiddlet, weil der genau wusste, dass er nichts recht machen kann.

    Ich weiss aber nicht mehr wie es weiterging, dort herrschte soviel Druck, dass ich schliesslich nach dem Training immer heulend im Auto sass, weil ich dachte, ich mach alles falsch. Und mein Hund hatte auch (aus heutiger Sicht) nur noch Stress.

    Ehrlicherweise, denke ich, dass durchaus auch eine Mischung von beidem sein darf.

    Ich kann mich über Leistung von anderen echt wirklich richtig freuen.

    Das muss ich auch. Weil so viele einfach viel besser sind als ich. Aber, ich freu mich auch über meine Leistungen und natürlich im Hundesport mit und auch über meine fantastischen Hunde.

    Neid und Missgunst gibt es auch, klar...

    Damit muss Mensch umgehen können, aber schön ist nicht und will auch nicht Zeit unnütze mit solchen Leuten verbringen.

    Man trifft sie natürlich immer mal, aber die haben ja eh meist kleine Anbeter um sich gescharrt, das harmoniert eh nicht mir....

    Ich steh mehr auf Team und grade raus....man muss auch nicht Liebhabern, aber Wertschätzung ist mir wichtig, zu geben und auch zu erhalten.

    Ja, da sollte man echt gut hingucken. Haben hier eine Labbihündin, die sich hinwirft, wenn andere Hunde kommen, dann aufspringt und wie doof fiddelt und dabei tatsächlich immer wieder unter sich macht. Kommt aber auch schon so dermaßen unterwürfig auf uns zu, dass ich mich frage, wie Herrchen das übersehen kann. "hach, die sucht Freunde...", ne tut sie nicht

    klar gibts solche Hunde auch, leugnet ja keiner. Aber eben auch diejenigen, die sich tatsächlich freuen, tatsächlich Kontakt möchten und eben nicht rumfiddeln.

    Da tun sich manche Hundehalter dann auch schwer, das zu akzeptieren, daß es das tatsächlich auch noch gibt ;-)

    Wo liest du das denn raus?

    und man sollte dennoch in der Lage sein, nicht jeden wedelnden Labbi dann nur noch als gestressten beschwichtigenden Fiddler zu sehen.

    Hier setze ich mal meinen Daumen hoch....


    Ich habe hier manchmal tatsächlich das Gefühl, wenn ich sage: Mensch acvhte doch mal darauf, dass liest sich jetzt nicht nach purer Freude, dass dann entweder: "Okay, der Hund kommt jetzt nie wieder in diese feindliche Welt" oder "Mein Hund hat sich zu freuen ! Punkt"

    Es gib nicht nur schwarz und weiss. Es gibt auch freundliche Hunde, die als Strategie haben: anschleichen in einer bestimmten demütigen Körperhaltung, oder Kopfschief, hinten ein bissi schief und sie werden von andern immer freundlich trotzt "anschleichends" begrüsst.

    Man muss es sehen.

    Jemand, der Hunde nicht lesen kann wird auch nicht die ganz kleinen Unterschiede detailiert hier im Forum beschreiben können.

    Deshalt ist es immer nur ein: Hey, schau mal genauer hin, fiddlet dein Hund, weil er den 100sten freundlich anschleichenden Hund lieb begrüssen möchte, oder hat dein Hund evt. auch etwas Stress, etwas mehr, als du denkst.

    Wenn Hundi nach einer solchen Begegnung dann 10 Stunden auf dem Sofa ausruhen darf, dann ist das bischen Stress auch klasse, aber auch hier gibt es ja durchaus Unterschiede.

    10 mal am Tag, Tag ein Tag aus, solchen hundlichen Hulligens zum Spielen aufzufordern ist halt auch anstrengend.