Bin zwar täglich zum Teil mehrfach draußen in der Einöde, leben tue ich aber in einer Großstadt umgeben von unkontrollierten Dertutnixen.
Sorry, den Aussie-Vorschlag nehm ich zurück!
Bin zwar täglich zum Teil mehrfach draußen in der Einöde, leben tue ich aber in einer Großstadt umgeben von unkontrollierten Dertutnixen.
Sorry, den Aussie-Vorschlag nehm ich zurück!
Alles anzeigenMal weiter bei der Rassewahl.
Labrador
Kurz und schmerzlos. Ich mag sie nicht. Die ersten Jahre sind's distanzlose Trampeltiere und danach langweilig. Es ist mir auch zu viel Hund, im Sinne von massig. Ansonsten würde ich mal behaupten würde ein normalgewichtiger, gesunder Labrador durchaus passen.
Nicht falsch verstehen ich bin von jedem Blindenhund ernsthaft beeindruckt und finde es faszinierend wie viele unterschiedliche Jobs die problemfrei machen.
Aber eben ihre größte Stärke dieses überangepasste, flexible und immer freundliche, führt halt eben auch zu einer gewissen Charakterarmut, die sind so rund und weichgespült. Das spricht mich einfach nicht an.
Ich stehe auf ernste, erwachsene Hunde, zum Teil auch ein bisschen "Charakterschwein" mit Ecken und Kanten, freundliche Quatschköpfe wirken auf mich schnell infantil und befremdlich.
Der normale Durchschnittshund mit gemäßigten Wesen ist einfach ein vernünftiger Kompromiss an meine Wohnsituation. Bin zwar täglich zum Teil mehrfach draußen in der Einöde, leben tue ich aber in einer Großstadt umgeben von unkontrollierten Dertutnixen.
Ernst und erwachsen geht halt auch meist mit einer gewissen Unverträglichkeit und einer hohen Individualdistanz einher. Was auf dem Land kein Problem ist, weil man sich kennt, sich aus dem Weg geht oder einfach mal umdreht, wird in der Stadt schnell zu einem gefährlichen Selbstmordkommando, wo ich trotz Erziehung und Management nicht dafür garantieren möchte das da kein Unfall passiert.
Bin wirklich auf der Suche nach einem Hund der zu mir und meinem Leben passt. Keinen den ich mag und dann irgendwie dareinquetsche.
Labradore sind ursprünglich auf eine bestimmte Arbeit hin selektiert.
Dass sie massenhaft vorkommen und , wie du beschreibst trampelig und tump gezüchtet werden, ist dem geschuldet, dass wie viele Gebrauchshunderassen, diese als Showhunde gezüchtet werden und dann am Ende nicht mehr viel das inne haben, was den Arbeitshund ursprünglich ausmachte.
Das findest du beim Sibirien Husky, beim Border Collie, beim DSH ebendso wie bei vielen anderen Rassen. Aussis sind da auch sehr weit oben, denn es gibt kaum noch Aussie die auf Hütleistung gezogen werden, weil die breite Masse an Hunden schlicht und ergreifend fehlt.
Ich würde sagen, der Aussie ist deshalb passend, weil es eben nicht mehr der Gebrauchshund ist, der er ursprünglich war. Und wie du ja weisst, gibt es die Fellklumpen Aussis und die, die eher ausssehen wie Border und es gibt wirklich so viele Züchter und Linien, dass ich denke, du würdest einen tollen Begleiter finden.
Beim BC sieht es noch etwas anders aus. Das sind die Showrichtungen wirklich sehr weit weg von der ursprünglichen Arbeit, da bekommt man meist nur in den "Sportzuchten" Hunde, mit Pfeffer im Arsch. Hat dann aber eben einen Hund, der noch "Hüten" in den Genen hat und im schlechtesten Fall ohne diese Arbeit ein Hund ist, der verkümmert wie eine Primel ohne Wasser. Und fade und unangenehme "Triebe" bildet.
die im eigenen Rudel (ja, ich mag das Wort, auch wenn es kynologisch nicht korrekt ist, genau wie ich das Wort "Trieb" verwende, obwohl es das seit ein paar Jahren nicht mehr ist) sehr sozial sind.
Sehr gut.
Ich mache immer den Eiertanz die normale Umgangssprache und "Gebrauchssprache" zu verstehen und gehe nicht unter die Menschheit und verkünde, was sie kynologisch falsch benennen.
Aber das ist manchmal nervig....denn wenn ich denn mal denke: Der versteht nur TRIEB und RUDEL, hab ich plötzlich jemanden vor mir, der mir erklärt, weshalb die Triebtheorie veraltet ist und ein Gruppe von Hunden kein Rudel ist..
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Vielleicht könnte man analog zur Patchwork-Menschenfamilie, das Patchwork-Rudel einführen.
Ich glaub ich fang jetzt damit an.
Mein Patchwork-Rudel besteht aus 3 Hunden.
So jetzt noch Trieb....
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primäre (intrinsische) und sekundäre (extrinsische) Motivation...
Im Sport mit "Triebsäuen"
weiss jeder was gemeint ist.
Was hier im Forum von manchen Hundehaltern nicht verstanden wird ist das Verständnis um die
primäre (intrinsische) und sekundäre (extrinsische) Motivation und der Umgang damit, wenn dem Hund etwas beigebracht werden soll.
Meine BCs sind Triebsäue![]()
Der Collie hat Trieb.....Fresstrieb![]()
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Dummyprüfungen / Workingtests sind für läufige Hündinnen tabu.
Bei den anderen kenne ich mich nicht aus.
Das muss ja einen Grund haben.
Weils überwiegend Nasenarbeit ist vielleicht?
Denn zum Beispiel Schafe hüten geht auch mit läufiger Hündin. Oder jegliche andere Sportarten.
Der Höflichkeit wird die läufige Hündin als letzte Starten im Wettkampf. Weil die Rüdchen, mit Testosteron es ja wirklich schwerer haben.....wenn sooooo gut duftet, dass sie nur noch an der Erhalt der Rasse denken können.
In wie weit die Hündin arbeiten kann oder nicht, sollte der Halter wissen.
Oder es wird eben aus Tradition entschieden: Manche Hündinen können läufig nicht arbeiten, also verbieten wir es allen.
Oder es ist ein "Gesetz" aus der Steinzeit, wo Frau als unsauber gilt...wurde mir neulich erst erzählt, dass Frauen, die menstruieren nicht Einkochen sollten, weil alles verdirbt....
Okay, Hündinnen kochen nicht. Aber derart massive Sexualität ist ja in machen Kreisen immer noch Pfui![]()
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Ich würde auf jeden Fall bei einem Züchter kaufen, der "nur" Kot von den Welpen sammelt und bei Befall dann aber alle Welpen entwurmt. Da ja dann auch alle zwei Wochen getestet werden würde, würde man den Befall dann auch bemerken.
Ich kenne nicht nur einen Fall, in dem die Welpen kurze Zeit nach der Gabe der Entwurmung angefangen haben zu schreien und mit extremem Durchfall reagiert haben. Wenn ich das meinem zukünftigen Hund ersparen kann, würde ich das tun.
Du vergisst, dass alle Welpen ganz natürlicherweise Würmer haben...
Weisst du das nicht?
Der Züchter muss nur entscheiden wann und mit was für einem Mittel entwurmt wird.
Diese "Unwissenheit bei gleichzeitigem lauten Geöse, dass nur du im Recht bist" ist lachhaft und traurig zugleich.
Keine Ahnung haben, aber Fake-News laut rausposaunen, ist ja heutzutage sehr gesellschaftsfähig.
Kleine Anmerkung: Ich habe schon viele merkwürdeige Gründe gehört, warum Leute sich diesen oder jenen Züchter aussuchen, aber einen Hund auszusuchen nach dem Kotsammelprinzip des Züchters?
...das ist geil...![]()
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Geiler Scheiss.
Wie oft gerieten Medikamente für Menschen in die Schlagzeilen? Wie ist es dann erst um die Sicherheit der Tiermedikamente bestellt?
Überwiegend handelt es sich jedoch um neue Medikamente, wo Langzeitstudien dann eben eine andere Sprache sprechen, die so nicht bedacht hatte. Das sind von XXX Medikamenten mal sehr wenige. Aber die bleiben natürlich haften, bzw. die Nachricht, dass Medikamente auch schädigen können. Ich weise auf das Beruhigungsmedikament Contergan hin, dass den Föten der schwangeren Frauen schädigte. (letztes Jahrhundert).
Es gibt kein einziges Medikament ohne Nebenwirkung.
Das Risiko muss immer im Einzelfall abgewogen werden.
Man sagt, jeder Welpe hat Würmer und ....das hat die Natur schlau eingerichtet, Würmer helfen dem Immunsystem sich zu stabilisieren.
Aber eine Verwurmung kann auch krank machen. Diesen Spagat muss man kennen oder man entwurmt eben regelhaft.
Ob man nun barft und hier die einschlägigen Seiten verfolgt und dann mit einem µ Kokosöl täglich und hastenicht gesehen...Kräuterzusatz/Essenz entwurmt oder mit einem käuflich zu erwerbendem "Chemischen Mittel", das muss jeder Züchter für sich entscheiden.
Die Einstellung: gar nichts machen/nicht impfen/nicht entwurmen ist in meinen Augen das Resultat von nicht verstandener Heilkunde durch Laien ohne jeglichen medizinischen Sachverstand.
Selbst verständlich müssen Welpen entwurmt werden!
Alles anzeigenDarf man denn nicht über eine Risikoabwägung nachdenken? Unter Einbeziehung nicht nur des Wurmrisikos, sondern auch der Nebenwirkungen der Wurmmittel (immerhin keine Bonbons, sondern Nervengift, das auch Lähmungen, Anfälle und Schlimmeres hervorrufen kann), um für den Welpen das geringste Risiko zu wählen. Ich bin kein Öko, aber das Schweigen der Tierärzte zum Thema Nebenwirkungen ist mir ein wenig zu laut, um beruhigend zu sein.
Natürlich kann man darüber nachdenken.
Man sollte dann aber bitte auch die andere Seite betrachten und die Risiko eines übersehenen Wurmbefalls beim Welpen sprechen, denn darüber schweigt sich die "Entwurmung ist Gift" Fraktion auch sehr gerne aus. Körperliche Unterentwicklung durch verminderte Nährstoffaufnahme, Austrocknung durch Durchfall (wird gerade bei Kleinrassen absolut unterschätzt) und Darmverschluss durch massiven Befall.
Davon hört man bei der Diskussion auch nur selten.
Ich kenne auch aus Tierheimzeiten wesentlich mehr Hobbyvermehrer- und Bauernhofwelpen, die durch nicht Entwurmen massive gesundheitliche Probleme hatten, als jetzt zu Zuchtzeiten Hunde mit Wurmkurnebenwirkungen.
Und mir wäre kein Fall bekannt, bei dem eine normale Wurmkur einen Hund getötet hätte. Wenn jetzt nicht gerade beim Colliemischling mit Ivermectin selber rumgepfuscht hat, weil das grad von den Ponys noch rumstand und der Hund ja auch mal ne Wurmkur braucht...
Zum Collie: Die gestorbenen Hunde sind Hunde mit dem MDR 1 Defekt. Und über diesen sollte ein seriöser Colliezüchter informiert sein und wissen ob der Welpe ++/ - -/ oder + - ist.
Sprich, bei der Verpaarung von Hunden mit +- sind Welpen bei mit + - und somit darf nich Ivermecin behandelt werden.
Ein ++ Collie verträgt das genauso gut oder schlecht, wie ein ++ Hund jeder anderen Rasse....
Mein. Tipp ist, dass du noch mal genau guckst, was du machen möchtest.
Einen Collie ( auch sogenannte Arbeitslinie, zukaufen um IPO zu machen, klappt ebenso wenig, wie Rasse Xy, um den als Rettungshund auszubilden)
Zumal das ein großer zeitlicher Aufwand ist, und in der Zeit der schon vorhandene Hund wartet.....
Und wartet und wartet.
Hauptsächlich gehst du wandern und mantrailen..
Und da kommt’s halt drauf an...ist das deine Passion, oder spielt ihr eher suchen.
Wenn’s DEINE Passion ist, dann brauchst du einen Hund, dem das auch eine Passion ist.
Und dann solltest du in der FCI Gruppe 8 Sektion 2 mal nachschauen.
Oder halt ein 2ter Collie...
Da haben auch andere Mütter gute Söhne.![]()
Ich lasse PI nicht impfen.
Ich glaube schon, dass es Hunde gibt, die sich bewusst dafür entscheiden, mal ein Kommando des Besitzers nicht auszuführen - einfach, weil der Hund seine Interessen über die des Besitzers stellt.
MIST...
Warum müssen ausgerechnet diese drei bei mir wohnen?
Was ich interessant finde ist, dass häufig den Turniergängern größerer Ehrgeiz/unfair sein gegenüber dem Hund zugesprochen wird.
Ehrgeiz = unfair sein?
Hat so keiner geschrieben.
Wurden nur Beispiele gebracht.