Ich glaube in erster Linie liegen die Zweifel wahrscheinlich auch daran, dass der Abschied noch nicht lange her ist und ich ihm noch sehr hinterher trauere.
Als Elvis gestorben ist, wäre nach zwei Wochen ein neuer Hund eingezogen, sofern seine Züchterin abgabebereite Welpen gehabt hätte. Denn es war schon Jahre zuvor klar, dass wir auf jeden Fall wieder einen Hund aus der gleichen Linie haben wollten.
Dann kam Corona, die Läufigkeit der Hündin hatte sich verschoben und letztlich lagen zwischen Elvis‘ Tod und Kunos Einzug lange 50 Wochen. Ausgehalten haben wir das glaub nur, weil Fynn, der Wheaten unserer Tochter, mit im Haushalt lebt.
Großonkel Elvis und Großneffe Kuno sind optisch und charakterlich in vielen Bereichen total unterschiedlich und in manchen Dingen sehr sehr ähnlich. Genauso verhält es sich aber auch mit Fynn und Kuno und zwischen diesen beiden besteht keine Verwandtschaft.
Elvis vermisse ich noch immer nahezu täglich und ich denke, dass es mir mit Fynn und Kuno irgendwann genauso gehen wird. Es sind eben Familienmitglieder, die verstorben sind. Ich vermisse ja auch meinen 1999 verstorbenen Vater und daran haben auch die späteren Geburten meiner Söhne nichts geändert. Familienmitglieder kann man nicht ersetzen, dennoch kann man die Familie erweitern und sowohl mit den Lieben im Herzen als auch den Lieben im Leben glücklich sein.