Beiträge von Eni46

    Bei IBIS war Hund bisher immer unproblematisch.

    Da waren wir früher auch oft, bis wir vor drei Jahren mal ein sehr schräges Erlebnis hatten: Stunden nachdem wir abgereist und schon einige Hundert Kilometer entfernt waren, bekam ich einen Anruf von der Rezeption. Die Dame behauptete, unsere Hunde hätten im Zimmer mehrere Pipipfützen hinterlassen, so dass das Zimmer und die gesamte Etage abartig stinken würden. Außerdem wäre der Urin bereits in den Boden gezogen, der deshalb erneuert werden müsse. Das Zimmer sei daher längere Zeit nicht vermietbar und ich müsse für die Schäden und den Buchungsausfall aufkommen. Der Chef würde gerade die Rechnung zusammenstellen, die ich zu bezahlen hätte.

    Ich bin aus allen Wolken gefallen, weil unsere Hunde zum einen absolut stubenrein sind und uns zum anderen in dem kleinen Zimmer mehrere Pipipfützen garantiert nicht entgangen wären. Auf meinen Widerspruch hin, beschimpfte mich die Dame, dass ich sie der Lüge bezichtigen würde und es das Allerletzte wäre, ein Hotelzimmer zu ruinieren und sich dann vor der Schadensbegleichung drücken zu wollen. Irgendwann war mir die Diskussion zu blöd und ich sagte, dass ich eine etwaige Rechnung nicht bezahlen würde, aber man mir bitte Fotos der Pfützen und der eingezogenen Stellen schicken solle, damit ich den Vorfall meiner Haftpflichtversicherung melden könne. Daraufhin hat die Frau schimpfend aufgelegt und es kamen weder Fotos noch Rechnung. Aber seitdem meiden wir IBIS konsequent und immer mal wieder frage ich mich, was das für eine schräge Nummer war.

    Mal dumn gefragt: Ich brauche für eine Reise eine Übernachtung im Hotel. Reicht es, über Booking oder so "tierfreundlich" als Filterkriterium zu setzen oder muss ich irgendwo spezifische Hundehotel-Portale suchen? Was sind da Eure Erfahrungen?

    Ich buche mehrmals im Jahr über Booking und setze den Hundefilter. Zusätzlich schaue ich mir noch die gestellten Fragen an. Da kommen eigentlich immer Hundeanfragen und aus den Antworten kann man durchaus entnehmen, ob Hunde tatsächlich willkommen sind.

    Bei der Buchung schreibe ich dann in den Kasten „Nachricht an den Gastgeber“ (oder so ähnlich???), dass mit uns zwei mittelgroße Hunde einer nichthaarenden Rasse reisen. Meistens kommt dann auch eine Nachricht zurück, dass die Hunde kein Problem sind, aber xyz kosten werden.

    Ob ich mit zwei Hunden Gassi gehe oder mit einem ist ja kein Unterschied.

    Kann man das wirklich so pauschal sagen?

    Nein, meiner Meinung nach nicht.

    Mit unseren beiden Hunden habe ich 40 kg an der Leine, was mir in manchen Situationen eigentlich zu viel ist. Zumindest findet mein Kopfkino das nicht so richtig gut und ich denke manchmal schon, was wäre wenn …. Meine Tochter hat dagegen überhaupt kein Problem damit. Man muss sich diesbezüglich unbedingt fragen, was für einen selbst wirklich passt.

    Die werde ich mir auf jeden Fall mal ansehen - könnte mir aber vorstellen, dass sie etwas zu groß sind. Bis maximal 10kg wollte ich eigentlich gern wieder.

    Bei Hündinnen sind 12 bis 14 kg ein ziemlich übliches Gewicht. Rüden werden zumeist größer und gehen oft an die 20 kg ran und teilweise auch ein wenig darüber. Wenn du beim 10kg-Limit bleiben möchtest, dann ist der Wheaten tatsächlich keine Option.

    Mir würde aber noch der Australische Terrier einfallen. Persönlich kann ich die zwar nicht einschätzen, aber es gab hier im Forum jahrelang eine Userin mit drei Australierinnen und ihren Erzählungen zufolge, könnte ich mir gut vorstellen, dass diese Rasse passen könnte. Leider fällt mir der Name der Userin nicht mehr ein. Ich meine, sie hatte auch einen Pfoto-Thread … :???::ka:

    Wenn dir die Rasse nicht zu groß ist, könnte ich mir tatsächlich den Wheaten Terrier vorstellen. Zwei meiner bislang drei Hunde wären wohl gut geeignet (gewesen). Der Ungeeignete ist Fynn, der als Rückläufer übernommene mit der „schweren Kindheit“. Ob er ohne diese negativen Erfahrungen in der Welpenzeit anders gestrickt wäre, vermag ich nicht mit Sicherheit zu sagen, vermute es aber sehr.

    Meine Wheaten sind/waren von der Grundstimmung her fröhliche Hunde, die Menschen i.d.R. sehr mögen. Dabei sind sie aber nicht überdreht und haben sich ein Stück weit terrierlike Unabhängigkeit bewahrt. Sie können auf ihr Gegenüber intuitiv eingehen und spüren nach meiner Erfahrung ziemlich gut, was dieser Mensch gerade benötigt.

    Als Bonus haben Wheaten ein kuschelweiches, seidiges Fell und haaren nicht.