Beiträge von Eni46

    Ob ich mit zwei Hunden Gassi gehe oder mit einem ist ja kein Unterschied.

    Kann man das wirklich so pauschal sagen?

    Nein, meiner Meinung nach nicht.

    Mit unseren beiden Hunden habe ich 40 kg an der Leine, was mir in manchen Situationen eigentlich zu viel ist. Zumindest findet mein Kopfkino das nicht so richtig gut und ich denke manchmal schon, was wäre wenn …. Meine Tochter hat dagegen überhaupt kein Problem damit. Man muss sich diesbezüglich unbedingt fragen, was für einen selbst wirklich passt.

    Die werde ich mir auf jeden Fall mal ansehen - könnte mir aber vorstellen, dass sie etwas zu groß sind. Bis maximal 10kg wollte ich eigentlich gern wieder.

    Bei Hündinnen sind 12 bis 14 kg ein ziemlich übliches Gewicht. Rüden werden zumeist größer und gehen oft an die 20 kg ran und teilweise auch ein wenig darüber. Wenn du beim 10kg-Limit bleiben möchtest, dann ist der Wheaten tatsächlich keine Option.

    Mir würde aber noch der Australische Terrier einfallen. Persönlich kann ich die zwar nicht einschätzen, aber es gab hier im Forum jahrelang eine Userin mit drei Australierinnen und ihren Erzählungen zufolge, könnte ich mir gut vorstellen, dass diese Rasse passen könnte. Leider fällt mir der Name der Userin nicht mehr ein. Ich meine, sie hatte auch einen Pfoto-Thread … :???::ka:

    Wenn dir die Rasse nicht zu groß ist, könnte ich mir tatsächlich den Wheaten Terrier vorstellen. Zwei meiner bislang drei Hunde wären wohl gut geeignet (gewesen). Der Ungeeignete ist Fynn, der als Rückläufer übernommene mit der „schweren Kindheit“. Ob er ohne diese negativen Erfahrungen in der Welpenzeit anders gestrickt wäre, vermag ich nicht mit Sicherheit zu sagen, vermute es aber sehr.

    Meine Wheaten sind/waren von der Grundstimmung her fröhliche Hunde, die Menschen i.d.R. sehr mögen. Dabei sind sie aber nicht überdreht und haben sich ein Stück weit terrierlike Unabhängigkeit bewahrt. Sie können auf ihr Gegenüber intuitiv eingehen und spüren nach meiner Erfahrung ziemlich gut, was dieser Mensch gerade benötigt.

    Als Bonus haben Wheaten ein kuschelweiches, seidiges Fell und haaren nicht.

    Ich kannte eine ganz tolle Jagdterrierine, die gehörte einem Förster und hieß Birke. Birke war ein toller, top erzogener und genial hörender Hund. War aber natürlich fest im Beruf und ging täglich mit Herrchen zur Arbeit in den Wald. Wenn ich sie nach Feierabend gut ausgelastet erlebt habe, war sie einfach nur fröhlich, freundlich und zum Verlieben. :herzen1: