Eiligste sieben Stunden der eine im Auto hin, die andere per Bahnfahrt in insgesamt 10 Stunden, gestern dann fast 8 Stunden im Auto... klar, man muss dann mehr Pausen für das Tierchen machen. Aber mit der Bahn...? Und erst recht mit einem Welpen?
Wir sind mehrmals im Jahr an der deutschen Nordsee. Das ist für uns eine Strecke von rund 800 Kilometer. Hinzu kommen Urlaube in Dänemark und Südfrankreich. Da fahren wir jeweils über 1.000 Kilometer. Wir hatten aber auch schon Wochenendtrips von in Summe rund 2.000 Kilometern zu Ausstellungen und zur Zuchtzulassung.
Für unsere Hunde ist das überhaupt kein Problem. Die liegen in ihren Boxen und schlafen. Wenn sie unruhig werden oder länger wach sind, dann machen wir eine Pause zum Pfoten vertreten.
Unserem Junior Kuno wurde anfangs übel beim Autofahren. Das hat sich aber nach einigen Wochen verwachsen und er ist schon lange ein begeisterter Reisehund. Sobald das Auto mit offener Heckklappe und geöffneter Box im Hof steht, liegt Kuno erwartungsfroh drin.
Nichtsdestotrotz gilt natürlich, was schon mehrfach geraten wurde: Den Hund unbedingt von klein auf an Fremdbetreuung gewöhnen und hier auch möglichst mehrere Optionen, wie Familie, Freunde, Nachbarn, Hundepension etc. vorhalten. Wobei hier natürlich ein Hund in der Größe eines Golden etwas anspruchsvoller, als ein kleinere und leichterer Hund ist bzw. die eine oder andere Fremdbetreuung rausfallen könnte.