Beiträge von Eni46

    Eiligste sieben Stunden der eine im Auto hin, die andere per Bahnfahrt in insgesamt 10 Stunden, gestern dann fast 8 Stunden im Auto... klar, man muss dann mehr Pausen für das Tierchen machen. Aber mit der Bahn...? Und erst recht mit einem Welpen?

    Wir sind mehrmals im Jahr an der deutschen Nordsee. Das ist für uns eine Strecke von rund 800 Kilometer. Hinzu kommen Urlaube in Dänemark und Südfrankreich. Da fahren wir jeweils über 1.000 Kilometer. Wir hatten aber auch schon Wochenendtrips von in Summe rund 2.000 Kilometern zu Ausstellungen und zur Zuchtzulassung.

    Für unsere Hunde ist das überhaupt kein Problem. Die liegen in ihren Boxen und schlafen. Wenn sie unruhig werden oder länger wach sind, dann machen wir eine Pause zum Pfoten vertreten.

    Unserem Junior Kuno wurde anfangs übel beim Autofahren. Das hat sich aber nach einigen Wochen verwachsen und er ist schon lange ein begeisterter Reisehund. Sobald das Auto mit offener Heckklappe und geöffneter Box im Hof steht, liegt Kuno erwartungsfroh drin.

    Nichtsdestotrotz gilt natürlich, was schon mehrfach geraten wurde: Den Hund unbedingt von klein auf an Fremdbetreuung gewöhnen und hier auch möglichst mehrere Optionen, wie Familie, Freunde, Nachbarn, Hundepension etc. vorhalten. Wobei hier natürlich ein Hund in der Größe eines Golden etwas anspruchsvoller, als ein kleinere und leichterer Hund ist bzw. die eine oder andere Fremdbetreuung rausfallen könnte.

    Kunos drittes Versicherungsjahr bei der HM endet am 02. Mai. Da wir bislang keine Kündigung bekommen haben, gehe ich mal davon aus, dass wir theoretisch jetzt save sind. Praktisch stellt sich halt die Frage, ob die Versicherung auch dann noch sinnvoll ist, wenn die Beiträge innerhalb der nächsten Jahren astronomische Höhen erreichen sollten.

    Nachdem meine Tochter ewig lang überlegt und gezögert hat, endet Fynns drittes Versicherungsjahr erst im Mai 2027. Da er dann bereits 9,5 Jahre alt sein wird, gehe ich jetzt davon aus, dass die HM kündigen wird.

    Wär ich jetzt hingegangen und hätte mir einen Kangal aus einer super-duper Zucht geholt, hätte ich hier immer noch einen Kangal in einer Stadtwohnung sitzen, der mich irgendwann ziemlich erstaunt fragen würde, was genau er jetzt denn eigentlich hier soll.

    Deinem Beitrag stimme ich in Teilen zu, aber gerade das Zitierte passiert eben beim seriösen Züchter nicht. Der vermittelt seine Kangals nicht in eine Stadtwohnung oder eine Reihenhaussiedlung. Und auch nicht zu Personen, die einen schicken Hund haben möchten, der ein bissel auf Haus und Kind aufpasst. Wenn man nicht das geeignete Umfeld und die passende Persönlichkeit für die Rasse bieten kann, dann bekommt man dort keinen Hund.

    Von entsprechenden Tierschutzorganisationen (und natürlich auch von weniger seriösen Züchtern und Vermehrern) finde ich es unverantwortlich, dass aus falsch verstandener Tierliebe oder auch schlicht monetären Gründen, Tiere wahllos vermittelt bzw. verkauft werden. Hauptsache weg, damit entweder der nächste Hunde herangeschafft werden kann und/oder die Kasse klingelt.

    Man tut weder den vermittelten Hunden noch den zukünftigen Haltern einen Gefallen, wenn man den Mioritic als freundlich-bärigen Wuschel oder den Kangalmix als Labbimischling in Stadtwohnungen und Reihenhäuser zu unbedarften (Neu)-Hundehaltern gibt.

    Terra Canis und Macs wird hier komplett verschmäht.

    Wir füttern derzeit querbeet Vet Concept, Fred, Lukullus, Granatapet/Doggydog, Irish Pure, Rosies Farm, Happy Dog und verschiedene einzelne Dosen. Da packe ich bei Futterbestellungen regelmäßig Probierangebote mit in den Warenkorb oder nehme auch beim Einkaufen bei EDEKA, Rossman usw. mal ein, zwei Dosen mit.