Beiträge von Eni46

    Den Papa der Welpen habe ich nicht kennengelernt, da er aus Dortmund käme (ca.2 h Autofahrt von hier).


    Beide Eltern leben da, kerngesunde Hunde,sehr liebevoll und gutmütig.

    Ich möchte nochmal auf das Thema Deckrüde bzw. Vater des Wurfs eingehen:

    Bei einem VdH/FCI-Wurf lebt der Vater des Wurfs i.d.R. nicht im Haushalt des Züchters. Es gibt zwar auch Züchter, die einen eigenen Deckrüden im Rudel haben, aber der ist nicht grundsätzlich Vater aller Würfe. Zum einen würden ständige Wurfwiederholungen die Zucht nicht weiterentwickeln und zum anderen würde es sich bei der ersten Nachzuchthündin, die der Züchter aus einem Wurf einer kennelinternen Verpaarung behält, um Inzucht handeln. Denn der Deckrüde ist dann ja der Vater der Nachwuchs-Zuchthündin.


    Züchter, die einen eigenen Nachzuchtrüden behalten, können diesen aus Inzuchtgründen oft gar nicht im eigenen Kennel einsetzen, außer, sie haben parallel auch noch eine Zuchthündin aus anderen Linien.

    Bei uns hing das wesentlich vom Lehrer ab.

    Meine Tochter konnte nach zwei Jahren Grundschulenglisch nichts, außer ein paar englische Lieder singen. Sie ging danach auf ein Gymnasium, wo Kinder aus der gesamten Region hingehen und selten mehr als zwei aus der gleichen Grundschulklasse kommen. Ihre damalige Englischlehrerin hat mir bestätigt, dass meine Tochter mit großem Abstand am wenigsten Ahnung von allen habe.


    Meine Söhne haben die selbe Grundschule besucht, hatten aber andere Lehrerinnen und waren um Lichtjahre fitter in Englisch.

    Der Stammbaum und Belege, die mir zeigen sollten, dass beide Elternteile seit Generationen HD und ED frei sind.

    Darauf möchte ich kurz eingehen. Bei einer VdH-Zucht muss man dazu eigentlich keine Belege zeigen, weil sowieso nur untersuchte und gesunde Tiere eine Zuchtzulassung erhalten.


    Ich war mit meinem jüngeren Rüden vorige Woche beim HD-Röntgen für die Zuchtzulassung. Für den Röntgentierarzt gibt es genaue Vorschriften, wie geröntgt werden muss. Anschließend gehen die Aufnahmen zum Zuchtverband. Bei uns ist das der dem VdH angeschlossene Klub für Terrier (KfT). Der KfT hat für jede einzelne Terrierrasse bestellte Gutachter, die die anonymisierten Röntgenbilder auswerten. Der Gutachter weiß also nicht, dass er die Aufnahmen von Kuno von Eni46 aus Baden-Württemberg auswertet sondern hat nur eine Nummer zum Bild. Sein Gutachten übermittelt er dem KfT, der die Nummer wieder mit den Adressdaten zusammenführt und dem Hundehalter anschließend das Ergebnis mitteilt.

    Die Vorteile dieser Vorgehensweise und den Unterschied zu vom Haustierarzt erstellten und selbst ausgewerteten Röntgenbilder erschließt sich dir sicherlich selbst.


    Ein quasi in Eigenregie geröntgter Hund KANN HD-frei. Genauso können jedoch auch die Bilder nicht korrekt erstellt oder ausgewertet worden sein. Die normale Kleintierpraxis ist dazu i.d.R. nicht qualifiziert. Dafür gibt es Fachtierärzte mit spezieller Zusatzqualifikation.

    Und dem Züchter dann ggf. einen Magen-Darm-Infekt einschleppen? :fear:

    Maske?

    Ich würde in Corona Zeiten nirgendwo ohne Maske und Handdesindekt hinfahren.

    Schon klar. Trotzdem fände ich‘s nicht fair und wenn ich als Züchter davon erfahren würde, wären diese Leute raus bei mir.

    Wäre halt so eine „ich WILL aber jetzt!“-Nummer.


    Wenn, dann offen und ehrlich sagen, dass man befürchtet, nicht zum Zuge zu kommen und fragen, ob sich der Termin chancenwahrend verschieben lässt oder ob der Züchter einverstanden ist, wenn ein Elternteil alleine vorbeikommt. Wobei (die meisten) seriöse Züchter wohl eh beide Partner und die Kinder kennenlernen wollen.