Verena, ich hab bei Zack noch einen Sack RC Digestive Care hinterher geschoben.
(da ich gerade Urlaub habe und deswegen auch viel Radfahre wieder, braucht er es aber im Moment auch noch und wenn es dann noch mal kalt wird, was ziemlich wahrscheinlich ist, dann eh auch)
Beiträge von Hummel
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Viele deiner Berichte über das Leben mit Malis sind so vage, dass man als Leser nachher nur weiß:
man muss ein ganz, ganz besonders toller Mensch sein (nämlich hochanalytisch, super taff, absolut beherrscht, mega herzlich — und das als natürliche Begabung).
Aber statt der mystischen Schwärmerei über sich, den Hund und das Zusammenleben,
wüsste ich gern was Konkretes!
Das tut mir leid, dass du das nicht verstehst.
Allerdings würde ich niemals auf ein Post wie das von dir zitierte, mit dem offenbaren Bedürfnis, mir ne provokante Unverschämtheit an den Kopf zu werfen, dann konkreter antworten.

Ich mag freundliches Miteinander. Wenn man was nicht versteht, kann man freundlich fragen. So mag ich auch kommunizieren. Also wenn du noch mal ne Frage hast, dann formulier das doch bitte freundlich.
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Bevor ich jetzt, weil ich mich nicht entscheiden kann, demnächst ohne Futter dastehe, weil vom alten Sack nicht mehr so viel da ist, wollte ich hier mal nach Empfehlungen fragen.
Die Hunde sind 8 und 6 Jahre und 9 Monate alt, Unverträglichkeiten gibt es keine - wobei ich schon das Gefühl habe, dass der Jüngste etwas empfindlich mit dem Magen ist, kann aber auch am Alter liegen.Als ich im Frühjahr von Barf auf TroFu gewechselt habe, habe ich mit Reico angefangen und abgesehen davon, das sich finde, dass sie alle sehr weichen Kot haben, wenn sie das kriegen, war ich jetzt nicht unbedingt unzufrieden.
Trotzdem hab ich jetzt mal zwei Sorten von Essential Foods ausprobiert (weil ich einfach auch mal abwechseln wollte); da fand ich den Kot besser aber so sicher bin ich mir nicht, ob das wirklich so optimal ist - fragt mich nicht warum, ist so eine Bauchsache

Ich suche also eigentlich kein spezielles TroFu, sondern wollte eher mal fragen welche Futter aktuell so zu empfehlen ist? Und bei dem ich eben alle drei abdecken kann und nicht für jeden was anderes holen muss.
Da noch ein nicht ausgewachsener Hund dabei ist, sollte das Futter passende Werte für nen wachsenden Hund haben.
Josera Young Star oder Josera Kids passen für alle gut von den Werten her.
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Na wenn jemand so versessen darauf ist, wird ihn ein Forum nicht abhalten können.
Es bringt ja aber nichts, nicht wahrheitsgemäß zu antworten und es ist ja auch legitim, zu fragen.
Wer glaubt, dass eine oder zwei Beschreibungen einzelner individueller Charaktere eine "How to Mali" Anleitung sind, wird aber ohnehin damit auf die Nase fallen. Daher finde ich es gar nicht nötig den Thread zu verschieben, auch wenn ich den Gedanken verstehe.
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Die meisten Menschen sind einfach überfordert, wenn ihnen ein 10 Wochen alter Zwerg mit offenem Fang und Kriegsgeheul (und das auch wirklich ernstmeinend) entgegenfliegt, weil sie an ihm vorbegegangen sind, er aber grad nen tollen Fleischknochen hat.
Kommt beim Mali aber vor und draufhauen und totschlagen ist ebensowenig sinnvoll wie darüber hinwegzusehen und zu hoffen, es wächst sich aus.
Und wie würdest du das jetzt regeln?
Das ist es ja was ich meine. Ich konnte bisher kaum herauslesen wie genau man jetzt bestimmte dinge regelt.
Die allgemeinen Ratschläge sind ja z.B. Tauschgeschäft. Das wäre jetzt auch etwas wie ich es geregelt hätte.
Da das Beispiel meine Hündin mit 9 Wochen war, kann ich dir gern erzählen, wie ich das mit ihr gemacht habe.
Ist aber jeder Hund anders, deswegen als grundsätzliche Antwort leider nur möglich: Es hängt vom Charakter ab.
Bei meiner Hündin habe ich (aufgrund vorheriger Malis, die ich aber adult und zum "wieder gesellschaftsfähig machen" hatte) tatsächlich keine aktive Korrektur gesetzt, das hätte sie nur zum noch mehr explodieren gebracht. Ich habe mich - ihre Decke auf der sie den Knochen hatte war in einer Ecke - vor dieser Decke hingesetzt, händisch verhindert, dass sie in mich reinbeißt (weil aua) aber alles ganz ruhig und einfach gewartet. Als ihr klar wurde, dass Angriff nichts bringt, war sie sehr angespannt und unsicher, stand drohend über ihrem Knochen - ich hab das ausgesessen. Hat eine Weile gedauert. Als sie irgendwann ruhiger wurde und sich wieder ihrem Knochen widmen und ihn entspannt direkt neben mir nagen konnte, bin ich gegangen.
Malis müssen klare Grenzen kennen. Tauschgeschäfte sind in den wenigsten Fällen das Mittel der Wahl, sie beinhalten eine Wahlmöglichkeit für den Hund, was er "besser findet" und nicht die Akzeptanz, dass etwas nicht geht. Und auch nicht die Akzeptanz, dass dagegen gehen nicht das Mittel der Wahl ist.
Lässt man sich auf nen Kampf ein, wird man ihn verlieren. Meine Malis haben alle in Kindertagen schon ganz klar Grenzen kennen gelernt und auch durchaus - jenachdem - deutliches Feedback. Aber natürlich in beide Richtungen deutliches Feedback. Wenn man selbst sehr fair ist und der Hund immer die erkennbare Chance auf "richtig machen" hat und mit allem anderen deutlich und verständlich komplett gegen die Wand fährt, dann ists gar nicht schwer mit einem Mali ;-) - Aber das liegt einigen Menschen nicht, daher ist der Hund für mich auch nach wie vor keine Empfehlung für jemanden, der "einfach" einen sportlichen, intelligenten und schönen Hund mit will to please haben will. Es ist eine ganz tolle Rasse - aber eben wie jede Rasse hat sie Eigenheiten. Wenn einem die aber nicht wirklich liegen, sind sie vor allem viel Arbeit um einen gesellschaftsfähigen Hund draus zu machen - kann man mit vielen anderen Rassen "billiger" bekommen. Und wenn man sich diese Arbeit nicht macht, wird man nicht lange Spaß mit ihnen haben.
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Malis braucht man nicht nach Schablone führen.
Sondern so, dass sie lernen mit sich und der belebten und unbelebten Umwelt sinnvoll umzugehen.
Führung findet nicht nur draußen statt, sondern vor allem auch drinnen.
Die meisten Menschen sind einfach überfordert, wenn ihnen ein 10 Wochen alter Zwerg mit offenem Fang und Kriegsgeheul (und das auch wirklich ernstmeinend) entgegenfliegt, weil sie an ihm vorbegegangen sind, er aber grad nen tollen Fleischknochen hat.
Kommt beim Mali aber vor und draufhauen und totschlagen ist ebensowenig sinnvoll wie darüber hinwegzusehen und zu hoffen, es wächst sich aus.
Man braucht einfach zum Thema Aggression eine sehr sachliche, vernünftige und differenzierte Wahrnehmung und Bewertung. Man sollte selbst kein Mensch sein, der ein Problem damit hat, Entscheidungen zu treffen und für diese einzustehen.
Man sollte kein Mensch sein, der klare Grenzen damit verwechselt, dass der Hund nicht atmen darf, nicht wild sein und nicht "leben".
Man sollte hingegen sehr empathisch sein und ein Mensch, der selbst gern kuschelt ;-) dauerhaft.
Man sollte aber ebenso klar sein, dass es gut sein kann, dass der Hund kein "Hundewiesenhund" wird, da die beliebteste Konfliktlösungsstrategie beim adulten Mali nun mal fight ist.
Man sollte in der Lage sein, seinem Mali beizubringen, dass es auch mit Ignoranz geht ;-) auch wenn er lieber reinbeißen möchte.
Allgemein das Theme niedrige Reizsschwelle und Temperament sollte man absolut mögen.
Und nein, bei sehr vielen Malis sind die deutlich über dem, was der gemeine Aussie, Show-Border oder Terrier zu bieten hat. Und das ist keine Auf- oder Abwertung, es ist eine sachliche Bewertung. Nur die meisten, die das nicht ge- und erlebt haben, können sich das schlecht vorstellen.
Malis verzeihen (zumindest oftmals) kaum Führfehler - im Gegensatz zu den meisten anderen Rassen. Und da sie Malis und keine Labbis sind, fangen sie dann eben nicht an zu fiddeln (was so die typische Labbi-Konfliktlösung ist mitviel Wedeln und aufgeregt sein und "süß tun"), sondern zu fighten. Oder sie schmeißen die Nerven und sind hysterisch. Oder sie brechen zusammen.
Ein guter Mali sollte zwar genug Nerven haben, aber Hilfe und Anleitung um die der extrem hohen Triebigkeit (sprich: Übererregbarkeit auf bestimmte Reize) in Kombi mit extrem niedriger Reizschwelle, braucht er in jedem Fall.
Ein schlecht geführter Mali ist einfach in den meisten Fällen schlicht ein gefährlicher Hund.
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Da schließe ich mich an.
Egal wie - sicher den Hund!
Je öfter du ihn einfach machen lässt, desto fester wird sich das verankern und es würde mich nicht wundern, wenn du irgendwann keinen Besuch oder Postboten mehr empfangen könntest.
Ich muss gestehen, es wundert mich sehr, dass du ihn hast die ganze Zeit machen lassen. Aber nun war es so.
Ein Guter Trainer kann dir auch helfen, dem Hund zum einen beizubringen, dass er das nicht zu tun hat und zum anderen seine grundsätzliche Wesensschwäche gegenüber Menschen aufzuarbeiten. Beides ist total wichtig, wenn du dir da nicht ein lebenslanges Problem basteln willst.
Das ist auch in aller Regel gut machbar. Aber eines wird nicht funktionieren: hoffen, es gibt sich von selbst oder irgendwelche Versuche von „irgendwie schönfüttern“.
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Fressnapf online liefert das aber zuverlässig!
Ja online haben die das, aber auch nur das normale oder haben die alle Sorten?
Ich habe mich weder für die Mini noch für die Junior Sorten dort interessiert, und ob es da diese neue hippe Getreidefrei Variante gibt, weiß ich auch nicht.
Was die haben war das Huhn Adult und das Huhn Senior. Also das weiß ich - den Rest müsste man nachschauen.
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Defu klingt ja mal interessant, da werde ich mir mal was organisieren. Scheint es ja auch bei Fressnapf zu geben. Danke für den Tip :)
Gibt es nicht über all im Fressnapf. Auch die Händlerauflistung auf deren Seite stimmt hier bei mir so gar nicht. Keiner der angegebenen Läden hat das.
Fressnapf online liefert das aber zuverlässig!
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Defu klingt ja mal interessant, da werde ich mir mal was organisieren. Scheint es ja auch bei Fressnapf zu geben. Danke für den Tip :)
Meine Malinette wird bald 9 und bekommt auch Defu - verträgt und frisst sie gut und gern und ist vital und fit. Kalorientechnisch gibt es nur einen minimalen Unterschied zwischen Adult und Senior, das Senior ist aber schonender für die Organe, daher würde ich das auch nehmen.