Lumi war quasi stubenrein, als er mit 12 Wochen eingezogen ist. Obwohl er ewig Probleme mit Giardien/Durchfall hatte. Also solange ich schnell genug war. Thorin ist jetzt mit 9 Monaten endlich weitgehend stubenrein und meldet sich, wenn er außer der Reihe muss, aber alle paar Wochen (immer wenn ich denke/behaupte, dass das Thema abgeschlossen ist :D) geht doch nochmal was daneben.
Beiträge von Vrania
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Thorin ist auch unsicher, läuft aber auch hin und ist von Fremdhundekontakt dann aber eher gestresst und hat ne Bürste. Zurückweichen nicht, lieber dann kläffen und auf wichtig machen. Schreibe ich (neben dem beschissenen Lebensstart) ehrlich gesagt seinem Aussieanteil zu, er ist im Zweifelsfall immer "Angriff ist die beste Verteidigung". Zusammen spazierengehen ist aber entspannt und mit bekannten Hunden ist er einfach nur toll. Ich vermeide Begegnungen mit fremden Hunden daher einfach. Es wird allein deswegen besser, er weiß, das geht ihn nichts an und muss ihn nicht interessieren.
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Sonderfarben sind auch meistens nur in M so extrem teuer, das ist die beliebteste Größe.
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Ich verkaufe alte Sonderfarben immer so für 60€ plusminus. Manche kann man noch deutlich teurer loswerden, aber da wirds für mich dann einfach nur noch absurd.
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Ähem... Vrania: nicht ganz so krasse Geschichten, findest Du?
Ich find' die beide GANZ schön krass!

Naja, es ist immerhin niemand überfahren worden. 😂 Man muss sich auf das Positive konzentrieren. Die zweite Geschichte ist mir allerdings auch erst nach dieser gewagten Aussage wieder eingefallen und das hätte wirklich arg ins Auge gehen können, im wahrsten Sinne.
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Gott sei Dank habe ich nicht ganz so krasse Geschichten.
Einmal war ich mit Lumi durchs Dorf unterwegs, als direkt neben uns eine Tür aufgeht und die Bewohnerin ihren Dobermann und Hovawart aus der Tür rennen lässt. Die stürzten sich (nicht extrem aggressiv, aber sehr machomäßig und so, dass es kurz vorm Kippen war) sofort auf Lumi, der Panik bekommen hat. Die Leine musste ich fallen lassen, weil sich sofort ein verwickelte Hundeknäul bildete. Lumi raste dann mit hängender Leine los, die beiden anderen Hunde hinterher, quer durchs Dorf in Richtung Hauptstraße. Ich habe gerufen und er wollte auch zu mir kommen, aber die Hunde haben ihn weiter gejagt. Gott sei Dank bog er dann irgendwann nach einer Kurve in einen Garten ab und die Frau hat es endlich geschafft ihre Hunde einzusammeln.
Ich hatte richtig Puls und hab ihn dann ruhig eingesammelt und beruhigt und dann hatte ich erstmal ne Panikattacke 😅 Danach hatte er erstmal massiv Angst vor fremden Hunden und das kurz vor seiner Assistenzhundeprüfung.
Und dann ist er einmal mit Vollspeed gegen einen Bauzaun gerast, den er erst im letzten Moment gesehen hat und weil er nicht mehr bremsen konnte, versucht hat, darüber zu springen. Das ging natürlich nicht, der Zaun war sicher 2,5m hoch, also knallte er mit voller Wucht dagegen und der Zaun kippte mit ihm um. Er hatte mehrere tiefe Schnitte im Gesicht und hat fies geblutet. Gott sei Dank hat er die Augen knapp verfehlt 🙈
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Der Zwergpudel von meiner Freundin ist Assistenzhund. Der kann allein bleiben und ist unerschrocken. Der hätte zwar gar keinen Bock auf fremde Menschen, die ihn angrabbeln, aber das ist ja individuell sehr unterschiedlich.
Ich würde eher beim Mann ansetzen. Wo ist das Problem mit nem Kleinhund rauszugehen? Ich würde an der Stelle an sowas wie einen Havaneser denken. Die erlebe ich als offen, freundlich, unkompliziert. Weniger hüpfig als Pudel. Man muss dem Tier ja kein rosa Glitzerhalsband anlegen und ihm Schleifchen ins Haar flechten.
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Das wäre mir viel zu viel Geschirr am Hund. Ist XXS zu klein?
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Ich bin im Moment sehr stolz auf das Zwergenkind. Er ist im Haus wundervoll entspannt, kann immer besser kurze Zeiten allein bleiben und er ist so geduldig geworden, keine Spur mehr vom dem Dauerfrust und überall reinhacken vom Anfang.
Am Wochenende waren wir mit meinen Freundinnen mit ihm in einer Konditorei zum Kaffeetrinken, sein 2. Mal bisher (und beim ersten Mal war es quasi leer und nur sehr kurz). Wir saßen ziemlich im Durchgang, mangels anderer Tische und es war sehr voll, aber er hat das so unglaublich gut gemacht. Hat sich sofort unaufgefordert zwischen meine Beine gesetzt und alles aufmerksam (und ein bisschen unsicher am Anfang) beobachtet. Nach kurzer Zeit hat er sich dann zwischen meinen Beinen hingelegt und ganz entspannt geschaut und zwischendurch gedöst. Lumi war auch dabei, der ist natürlich Profi (hätte sich aber eigentlich gern mitten in den Durchgang gelegt und ausgebreitet, damit auch ja alle Menschen über ihn steigen müssen 😂), aber bisher hab ich mich noch nicht mit beiden Hunden in solche Situationen getraut und ich war wirklich begeistert, wie gut das gelaufen ist.
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Vorneweg: Ich bin chronisch krank und alle hunde lernen hier schnell dass es mal Tage oder sogar Wochen wenig Action gibt.
Bedeutet ganz stumpf: an Tagen an denen es mir gut geht, wird Zeug gemacht. An Tagen an denen es mir nicht gut geht, wird gechillt. Extra Beschäftigung gibt es dann nicht wirklich, aber ich habe auch einen Garten und zwei Hunde und Tür aufmachen und die zwei im Garten ihr Ding machen lassen geht dann meistens doch. Wenn nicht übernimmt der Mann das.
Das ist hier ungefähr genauso. Nur ohne Garten. Aber wir fahren dann zu ner Wiese und die Hunde daddeln und ich sitze rum. Das geht meistens und sonst darf der Mann das übernehmen. Für die Hunde ist das 0 Problem, die mögen unsere Couchkuscheltage und schlafen und träumen dann ganz viel. Obwohl man Huskys und deren Mixen ja gerne nachsagt, dass sie so krass viel Bewegung brauchen... meinen hat das niemand gesagt. Auch Mister Husky/Aussie Mix (der bei Einzug ein kleines kreischendes Frustmonsterchen war) mit seinen 8 Monaten kann das inzwischen richtig gut und dreht keineswegs durch, wenn wir mal sehr wenig Programm für ein paar Tage haben. Eher im Gegenteil, er braucht die Zeit sowieso, um unsere normalen Ausflüge und neue Situationen richtig zu verdauen.
Dafür sind wir an guten Tagen dann auch sehr ausführlich unterwegs.