Beiträge von Vrania

    Uff, das ist ein heftiges Projekt, das du dir da vorgenommen hast. Ich habe gerade einen 8 Monate alten Junghund und der ist wirklich sehr brav für sein Alter und wir konnten in den letzten 3 Monaten schon gut vorarbeiteb. Die anderen beiden sind erwachsen und lassen sich (großteils) nicht mit Unsinn anstecken. Aber 2 von der Sorte, auch noch Wurmgeschwister, die jeden Mist gemeinsam aushecken... ich könnte das nicht.

    Die einzige realistische Chance, die ich sehe, dass das kein Albtraum wird, wäre wenn dein Freund und du euch jeweils auf einen von den beiden fokussiert und mit ihnen getrennt voneinander die Basis von Grundgehorsam und Alltagstauglichkeit erarbeitet.

    Was die Katzen angeht, wäre ich sehr vorsichtig. Die Dynamik zwischen 2 Hunden darf man nicht unterschätzen, vor allem, wenn jagdliches Interesse jetzt schon vorhanden ist (das wird mit dem Erwachsenwerden mehr und ernsthafter). Konsequentes Trennen, keine Sekunde unbeaufsichtigtes oder unkontrolliertes Zusammensein.

    Ich würde mir auf jeden Fall einen Trainer dazuholen. Alles an Onlinetipps ist schön und gut, aber ihr habt da halt eine Kombination, die echt nach hinten losgehen kann, gerade im Bezug auf die Miezen. Ihr solltet euch ernsthaft überlegen, ob ihr das wirklich wollt und ob dein Freund dazu bereit ist, das vollumfänglich mit zu tragen.

    Littermate Syndrome hin oder her (ich kenne es aus meinem Umkreis - Huskyhalter - dass oft 2 Welpen aus einem Wurf genommen werden und das ist in der Regel kein Problem), ihr habt da halt erstmal 2 Jubghunde aus dem Tierschutz, die ihr eigentlich gar nicht wirklich haben wolltet und die im Laufe des Erwachsenwerdens noch jede Menge auspacken können und werden.

    Ist sie jetzt erst 8 Wochen alt? Dann wurde sie euch viel zu früh gegeben und ich wundere mich nicht wirklich, wenn sie nicht zur Ruhe kommt. Ist auch irgendwie klar, dass so ein Zwergchen ständig schaut, was ihr macht und euch nachrennt. Selbst wenn sie jetzt 9 Wochen alt ist, ist sie immer noch ein echtes Baby und braucht einfach die Nähe. Was den Umgang mit Hund und Kleinkind angeht, gibt es sicher Leute, die da fundierter Tipps geben können. Aber eigene, getrennte Bereiche für Kind und Hund finde ich ebenfalls sehr wichtig.

    Appenzeller Sennenhund

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    und natürlich mein Malinois

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    Der Mali ist übrigens die Mama von Appenzeller.

    Na danke, jetzt hab ich meinen Kaffee ausgespuckt. xD

    Erstmal danke für die vielen :kleeblatt:!

    Die Verstorbene war 83 und ist einigermaßen friedlich, aber auch plötzlich von uns gegangen, und sie wohnte mit einem Teil unserer Familie knapp 700 km entfernt. Also bin ich vorletzte Woche da hin gefahren, sehr zügig und und ohne große Vorbereitung. Meine Frau ist ein paar Tage später mit dem Zug nachgekommen. Gestern abend sind wir dann mit dem Auto wieder nachhause und haben noch eine Verwandte mitgenommen.

    Alles war gut, soweit sowas gut sein kann. Aber bei der ganzen Aktion fragten wir uns öfters: wenn wir jetzt einen Hund hätten, wie soll das gehen? Eiligste sieben Stunden der eine im Auto hin, die andere per Bahnfahrt in insgesamt 10 Stunden, gestern dann fast 8 Stunden im Auto... klar, man muss dann mehr Pausen für das Tierchen machen. Aber mit der Bahn...? Und erst recht mit einem Welpen?

    Sorry, das hilft natürlich nicht bei der Ursprungsfrage, beschäftigt uns aber sehr.

    Meine Hunde fahren alle problemlos Bahn, auch oft die Strecke von Österreich nach Deutschland (mindestens 10 Stunden). Lumi hat mich auch schon mit 5 Monaten auf dieser Fahrt begleitet. Man muss halt nach einer Verbindung mit Umsteigen für Pipipause suchen und im Optimalfall früh üben. Das ist schon anstrengend für Hunde, aber zumindest bei meinen war das nie ein Beinbruch.

    Autofahren ist hier einfach nur Schlafzeit für die Hundis. Die wachen üblicherweise nur zu den Stops auf oder schauen mal eine Weile aus dem Fenster und legen sich dann wieder hin.

    Alles machbar mit Hund, wenn man den passenden Hund aussucht... aber man sollte natürlich eine Betreuung für den Notfall haben. Auf einer Beerdigung braucht man ja normalerweise eher keinen Welpen/Hund.

    Es gibt natürlich nie Garantien, dass der einzelne Hund diese Situationen dann auch gut kann. Ein Argument mehr für einen erwachsenen Hund, von dem man weiß, dass er kein Thema mit Autofahren hat.

    Hast du gesehen, an welcher Stelle das ist? Das kann man nicht einfach lassen, weil stört nicht. Narkosen sind inzwischen selbst bei alten, nicht ganz gesunden Hunden in der Regel überschaubar vom Risiko.

    Meine wechseln regelmäßig den Platz, auch nachts. Je nachdem wie warm/kalt oder um sich um einen anderen Körperteil von mir zu wickeln. Die letzten Wochen hat Herr Pseudohusky aber hauptsächlich unter der Decke in meinem Arm geschlafen, also reine Temperatursache ist es auch nicht 😂