Beiträge von Vrania

    Na danke, jetzt hab ich meinen Kaffee ausgespuckt. xD

    Erstmal danke für die vielen :kleeblatt:!

    Die Verstorbene war 83 und ist einigermaßen friedlich, aber auch plötzlich von uns gegangen, und sie wohnte mit einem Teil unserer Familie knapp 700 km entfernt. Also bin ich vorletzte Woche da hin gefahren, sehr zügig und und ohne große Vorbereitung. Meine Frau ist ein paar Tage später mit dem Zug nachgekommen. Gestern abend sind wir dann mit dem Auto wieder nachhause und haben noch eine Verwandte mitgenommen.

    Alles war gut, soweit sowas gut sein kann. Aber bei der ganzen Aktion fragten wir uns öfters: wenn wir jetzt einen Hund hätten, wie soll das gehen? Eiligste sieben Stunden der eine im Auto hin, die andere per Bahnfahrt in insgesamt 10 Stunden, gestern dann fast 8 Stunden im Auto... klar, man muss dann mehr Pausen für das Tierchen machen. Aber mit der Bahn...? Und erst recht mit einem Welpen?

    Sorry, das hilft natürlich nicht bei der Ursprungsfrage, beschäftigt uns aber sehr.

    Meine Hunde fahren alle problemlos Bahn, auch oft die Strecke von Österreich nach Deutschland (mindestens 10 Stunden). Lumi hat mich auch schon mit 5 Monaten auf dieser Fahrt begleitet. Man muss halt nach einer Verbindung mit Umsteigen für Pipipause suchen und im Optimalfall früh üben. Das ist schon anstrengend für Hunde, aber zumindest bei meinen war das nie ein Beinbruch.

    Autofahren ist hier einfach nur Schlafzeit für die Hundis. Die wachen üblicherweise nur zu den Stops auf oder schauen mal eine Weile aus dem Fenster und legen sich dann wieder hin.

    Alles machbar mit Hund, wenn man den passenden Hund aussucht... aber man sollte natürlich eine Betreuung für den Notfall haben. Auf einer Beerdigung braucht man ja normalerweise eher keinen Welpen/Hund.

    Es gibt natürlich nie Garantien, dass der einzelne Hund diese Situationen dann auch gut kann. Ein Argument mehr für einen erwachsenen Hund, von dem man weiß, dass er kein Thema mit Autofahren hat.

    Hast du gesehen, an welcher Stelle das ist? Das kann man nicht einfach lassen, weil stört nicht. Narkosen sind inzwischen selbst bei alten, nicht ganz gesunden Hunden in der Regel überschaubar vom Risiko.

    Meine wechseln regelmäßig den Platz, auch nachts. Je nachdem wie warm/kalt oder um sich um einen anderen Körperteil von mir zu wickeln. Die letzten Wochen hat Herr Pseudohusky aber hauptsächlich unter der Decke in meinem Arm geschlafen, also reine Temperatursache ist es auch nicht 😂

    Ein Wolfswelpe folgt dem Alphawolf nicht wegen Futter, sondern weil Orientierung, Sicherheit und Führung von ihm ausgehen. könnte man es kurz fassen

    Die Alphatheorie ist längst widerlegt. Du bist kein Alpha. Außerdem sind Hunde keine Wölfe. Dein Mix ist kein Wolfswelpe, sondern ein Hund, der mit dir, einer anderen Spezies, eine Bindung eingeht. Aber er tut, was sich für ihn lohnt. Ob du ihn mit Lob, Futter, Spiel oder Strafe erziehst, nichts davon hat irgendwas mit Wölfen zu tun.

    Du hast einen Vermehrerwelpen und arbeitest gerade hart daran, ihm möglichst viele Verhaltensstörungen beizubringen. Auch ohne "Maltipoo" Erfahrung kann ich dir sagen, dass du einen Trainer brauchst, der dir vor Ort die absoluten Basics beibringt.

    Dein Hund ist 12 Wochen alt. Der KANN noch gar nix. Lernen dauert seine Zeit. Lernen passiert über Konsequenzen. Wenn du positive Sachen nicht belohnst, verschwinden sie. Und hör um Hinmels Willen auf, den Hund bis auf die Haut zu scheren. Lass dir von einem Groomer zeigen, wie die Pflege bei einem Langhaarhund funktioniert.

    Moment. Chillt mal. "Coole Gassirunden"? Wir reden hier immer noch über einen Direktimport aus dem Ausland, der erst ganz kurze Zeit da ist und generell ängstlich. Hier wurden viele gute Ratschläge gegeben, aber ganz wichtig ist vor allem auch Ruhe, Routine, ankommen lassen. Nicht zu viel Abwechslung und mit allem Überfluten. Schauen, was dem Hund gut tut und sich gegenseitig kennen- und vertrauen lernen.

    Maulkorb ist auf jeden Fall wichtig, habt ihr einen passenden aus Metall besorgt? Viele tappen ja in die Falle einen von diesen furchtbaren Maulkörben aus dem normalen Zoohandel zu kaufen.

    Die Empfehlungen vom Trainer klangen gar nicht so schlecht, hat der Wunsch nach einer Zweitmeinung einen bestimmten Grund?

    Ich kann total verstehen, wie belastend die Situation für euch sein muss. Es ist auch okay sich einzugestehen, dass man das nicht für sich will. Aber ich kann euch nur Mut machen, es gibt in der kurzen Zeit doch schon Sachen, die besser werden. Und es lohnt sich so sehr, die schwierige Anfangszeit mit einem Hund durchzustehen. Die Bindung und die Liebe kommt. Das dauert einfach ein bisschen.