Beiträge von Vrania

    Ein Wolfswelpe folgt dem Alphawolf nicht wegen Futter, sondern weil Orientierung, Sicherheit und Führung von ihm ausgehen. könnte man es kurz fassen

    Die Alphatheorie ist längst widerlegt. Du bist kein Alpha. Außerdem sind Hunde keine Wölfe. Dein Mix ist kein Wolfswelpe, sondern ein Hund, der mit dir, einer anderen Spezies, eine Bindung eingeht. Aber er tut, was sich für ihn lohnt. Ob du ihn mit Lob, Futter, Spiel oder Strafe erziehst, nichts davon hat irgendwas mit Wölfen zu tun.

    Du hast einen Vermehrerwelpen und arbeitest gerade hart daran, ihm möglichst viele Verhaltensstörungen beizubringen. Auch ohne "Maltipoo" Erfahrung kann ich dir sagen, dass du einen Trainer brauchst, der dir vor Ort die absoluten Basics beibringt.

    Dein Hund ist 12 Wochen alt. Der KANN noch gar nix. Lernen dauert seine Zeit. Lernen passiert über Konsequenzen. Wenn du positive Sachen nicht belohnst, verschwinden sie. Und hör um Hinmels Willen auf, den Hund bis auf die Haut zu scheren. Lass dir von einem Groomer zeigen, wie die Pflege bei einem Langhaarhund funktioniert.

    Moment. Chillt mal. "Coole Gassirunden"? Wir reden hier immer noch über einen Direktimport aus dem Ausland, der erst ganz kurze Zeit da ist und generell ängstlich. Hier wurden viele gute Ratschläge gegeben, aber ganz wichtig ist vor allem auch Ruhe, Routine, ankommen lassen. Nicht zu viel Abwechslung und mit allem Überfluten. Schauen, was dem Hund gut tut und sich gegenseitig kennen- und vertrauen lernen.

    Maulkorb ist auf jeden Fall wichtig, habt ihr einen passenden aus Metall besorgt? Viele tappen ja in die Falle einen von diesen furchtbaren Maulkörben aus dem normalen Zoohandel zu kaufen.

    Die Empfehlungen vom Trainer klangen gar nicht so schlecht, hat der Wunsch nach einer Zweitmeinung einen bestimmten Grund?

    Ich kann total verstehen, wie belastend die Situation für euch sein muss. Es ist auch okay sich einzugestehen, dass man das nicht für sich will. Aber ich kann euch nur Mut machen, es gibt in der kurzen Zeit doch schon Sachen, die besser werden. Und es lohnt sich so sehr, die schwierige Anfangszeit mit einem Hund durchzustehen. Die Bindung und die Liebe kommt. Das dauert einfach ein bisschen.

    Niemand hat dir gesagt, dass du (entgegen ärztlichem Rat) mehr Novalgin geben sollst. Dir wurde gesagt, dass es wahrscheinlich etwas zusätzliches/stärkeres braucht. Was du abgelehnt hast, weil Novalgin angeblich so stark sei. Um nichts anderes ging es. Dir hat auch niemand deine Erfahrung abgesprochen, aber dass mal eine Person außergewöhnlich reagiert, ist halt nicht unmöglich. Könnte aber auch sein, dass das Novalgin gar nix damit zu tun hatte. So oder so ist es egal, denn faktisch ist es einfach ein eher nicht so starkes Schmerzmittel.

    (auch wenn Medikamente nunmal keine Gummibärchen sind.... starke Schmerzen müssen entsprechend behandelt werden)

    Die Hauptinfo war generell: rede direkt mit dem Tierarzt, im Zweifel auch mehrfach. Irgendwelche gegensätzlichen Ratschläge in Foren einfach irgendwie umsetzen ist nämlich bei medizinischen Dingen nicht ratsam.

    Ich drück die Daumen, dass es dem Hund bald besser geht.

    Novalgin ist, als Tablette oder Tropfen, ein ganz normales Schmerzmittel, von der Stärke fast so wie Ibuprofen oder Paracetamol, nur halt im Gegensatz dazu verträglich für Hunde und rezeptpflichtig (und halt anderer Wirkmechanismus, nicht entzündungshemmend). Intravenös ist es auch bei stärkeren Schmerzen ganz gut und wird häufig eingesetzt, eben weil es kein Opioid ist. Aber das wars auch. Ich benutze das ganz normal bei Kopfschmerzen/Migräne (zusätzlich zum Triptan) und Gelenkschmerzen, weil ich Paracetamol nicht vertrage und Ibu nicht nehmen darf. Das ist keineswegs betäubend oder hat irgendeinen Einfluss auf Wahrnehmung oder Verhalten.

    Ich empfehle auch wirklich ganz dringend, da von der Klinik nochmal ganz klare Handlungsanweisungen zu holen oder den Hund wieder vorzustellen.

    Also ich finde es schon krass, wie mir meine Erfahrung mit dem Medikament einfach abgesprochen wird. Meine Schwester hatte unerträgliche Kopfschmerzen aufgrund einer Hirnvenenthrombose und sie hat exakt dieses Medikament bekommen. Sie kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass das Medikament bei hoher Dosierung sehr beruhigt, betäubungsähnlich wirkt. Sie meinte, sie fühlte sich extrem körperlich müde und konnte kaum was machen, wie auf Droge. Daher war unsere Annahme jetzt nicht so abwegig, dass es auch beim Hund so wirken KANN.

    Einzelne Menschen KÖNNEN immer extrem oder auch paradox auf Medikamente reagieren. Aber das ändert nichts dran, was Novalgin für ein Medikament ist. Da ist einfach keine beruhigende/betäubende Wirkung dabei. Nein, auch nicht intravenös in Höchstdosis, bei mir wars ne TVT im Bein. Der Gedanke, dass deine Schwester eine blockierte Vene im HIRN hatte und DAS zu einem Zustand "wie auf Droge" geführt haben könnte, ist dir nicht gekommen? Wieso denkst du, dass deine (nicht mal eigenen) Erfahrungen da soviel mehr wert sind, als die der ganzen Leute hier, die das Zeug regelmäßig nehmen/ihren Tieren geben müssen?

    So oder so. Du hast ganz andere Probleme im Moment. Der Hund muss in die Klinik. Sonst ist die Wahrscheinlichkeit, dass er stirbt und sich bis dahin weiter so quält sehr hoch.

    Ich hole mir einen Hund vom Züchter, wenn ich ein gewisses Maß an Vorhersehbarkeit bei einem jungen Hund brauche. Das war tatsächlich nur bei Lumos so, der dann auch wie geplant ein super Assistenzhund geworden ist. Alle anderen Hunde kamen aus dem Tierschutz. Da hat man dann je nach Herkunft und Alter die Wahl zwischen "sehr gut einschätzbar, sichere Wahl" und "mehr oder weniger Glücksspiel, aber das ist bewusst und okay für uns". Wenn man einen Hund aus dem Tierschutz haben will, muss man sich meist für das eine oder das andere entscheiden. Aber wenn ich nicht was ganz bestimmtes in einem Hund brauche, wäre in aller Regel immer der Tierschutz (bzw. ein lokales Tierheim oder privates Abgabetier) meine Wahl.

    Novalgin ist, als Tablette oder Tropfen, ein ganz normales Schmerzmittel, von der Stärke fast so wie Ibuprofen oder Paracetamol, nur halt im Gegensatz dazu verträglich für Hunde und rezeptpflichtig (und halt anderer Wirkmechanismus, nicht entzündungshemmend). Intravenös ist es auch bei stärkeren Schmerzen ganz gut und wird häufig eingesetzt, eben weil es kein Opioid ist. Aber das wars auch. Ich benutze das ganz normal bei Kopfschmerzen/Migräne (zusätzlich zum Triptan) und Gelenkschmerzen, weil ich Paracetamol nicht vertrage und Ibu nicht nehmen darf. Das ist keineswegs betäubend oder hat irgendeinen Einfluss auf Wahrnehmung oder Verhalten.

    Ich empfehle auch wirklich ganz dringend, da von der Klinik nochmal ganz klare Handlungsanweisungen zu holen oder den Hund wieder vorzustellen.

    Solche Befreiungskünstler gibt es manchmal (und je nach Körperbau und Geschirr auch schnell), aber mit einem normalen Y Geschirr, das passend eingestellt ist, braucht es mehr als einmal Haken schlagen und versuchen sich raus zu drehen. Da hat man schon Zeit zu reagieren. Wenn es dir wirklich sSorgen macht, mach die ersten Tage ein Halsband dran, das nicht über den Kopf rutschen kann, und häng das andere Ende der Leine zur Sicherheit da dran. Denke du kannst dann ja schnell merken, dass es (hoffentlich bei einem Hund vom Züchter) nicht notwendig ist.