Beiträge von ThorstenD

    Ich rufe mal @ThorstenD :winken: Du kennst Dich doch so gut aus.
    Kurze Zusammenfassung:
    Die Stromrechnung ist viel zu hoch und Kleenes87 weiss nicht genau, wie vorgehen.
    Es gibt noch eine (?) Mieterin mehr im Haus.
    Hast Du einen Tipp wie vorzugehen ist beis owas?

    Hm hab das mal kurz überflogen.
    Stromverbrauch von 2500kWh/Jahr bei 1 Person mit Durchlauferhitzer ist nicht ungewöhnlich hoch. Wenn dazu noch Teile des Gemeinschafts- und Heizungsstroms kommen erreicht man das (und mehr) fix.
    Theoretisch sind in D die Verbräuche aller Wohneinheiten (bei Mehrfamilienhäusern) separat vom Gemeinschaftseigentum (Keller- Flur- Außenbeleuchtung, Hebeanlagen etc.) und getrennt vom Heizungsstrom zu erfassen. Bedeutet für ein Objekt mit 2 Wohnungen und Zentralheizung 4 Zähler = 4 Anschlüsse/Lieferverträge.
    Die Geschichte mit den 2700 kWh Verbrauch und 3200 kWh Abrechnung klingt wie nach einem der beliebten Verträge mit Mindestabnahmemenge. Hier sind die kWh im Vergleich günstiger als bei der Konkurrenz, aber man verpflichtet sich eine bestimmte Anzahl kWh abzunehmen. Meldet man einen Verbrauch unterhalb der Mindestmenge erfolgt eine Pauschalabrechnung der Mindestmenge. Meldet man mehr, dann wird dies berechnet. Solche Verträge lohnen sich nur wenn man sich seines Verbrauchs recht sicher ist und sollten niemals geschlossen werden, wenn über den Strom auch andere Sachen betrieben werden die z.B. stark witterungsabhängig sind oder vom individuellen Nutzungsverhalten Dritter beeinflusst werden (Beispiel: Heizungsanlage).
    Wenn man sich wirklich sicher ist, dass man nicht so einen Vertrag mit Mindestabnahmemenge abgeschlossen hat, dann ist der Verbraucherschutz der richtige Ansprechpartner.

    Hier ist das Startzeichen auch das Kettenhalsband. Zusammen mit meinem "Hast du Lust einen zu zaubern?" (keine Ahnung woher das kommt) weiß der Hund was nun folgt.
    Als Luna das verstanden hatte war sie anfangs direkt überdreht, ein gesundes Mittelmaß stellte sich erst ein als wir den Anfängerfehler Zergeln = Warmup eingestellt hatten.
    Erst drehen wir ein par lockere Runden in verschiedenem Tempo, dann fange ich an mit dem Schönfüttern der Aufmerksamkeit.
    <Click - Lecker - Click - Lecker - "Schau!" - Click - Lecker - "Schau" - Click - Lecker(...) - "Schau" - Click - Zergel! - "Aus! - Click - Futter - "Fuß!" - Blickkontakt - Click(...).
    Dann wird sich bewegt und gedehnt. Vorwärts, rückwärts, verbeugen, Häschen, auf den Hinterläufen stehen, Sitz, Platz, Steh etc.
    Im Anschluss gibt es noch Sachen wie durch die Beine laufen, im Kreis drehen und natürlich wird gezergelt.
    Letzte Übung ist immer kurze Intervalle Fußlaufen mit Zergel als Bestätigung.

    Dann gibt es das Signal das anzeigt Übung ist beendet aber du bleibst bitte bei mir, die Leine kommt dran und wir gehen zum Platz.

    Inhaltlich fehlt mir, wenn ich an das 1.Hilfe Seminar denke wo Warm Up / Cool Down Thema war, noch sowas wie Intervalllauf.

    Der größte Fehler den ich gemacht habe bei dem ganzen Rital/Warm-Up Ding ist, dass ich das anfangs auf dem Platz gemacht habe und mich wunderte, warum denn der Hund nicht ordentlich, ruhig und ohne zu überdrehen mit mir den Platz betreten kann :headbash:
    Manchmal komme ich mir dabei echt blöd vor, vor allem weil das bei uns so gut wie niemand macht, egal ob Beginner oder Klasse 3.
    Aber das ist auch der Punkt wo ich unsere Basisarbeit für kritisiere, da bedeutet "Macht eure Hunde warm" nämlich 2 Minuten zergeln :ugly:

    Machst du das Aufwärmen außerhalb vom Platz? Oder ist sie dir trotz gezieltem Aufwärmen einfach wieder weggebrochen von jetzt auf gleich?

    Ja, wäre sicherlich mal ein interessanter Thread :)

    In der Regel mache ich es, wie gestern, außerhalb auf dem Vorplatz vorm Hundeplatz (wie an Prüfungstagen).
    Der Ort ist jedoch grundsätzlich flexibel, das Programm nahezu gleich (Anfang und Ende sind es immer), egal ob wir zu Hause, im Verein, im Park oder sonstwo trainieren.
    Zwischen Abschluss des Aufwärmprogrammes und der ersten Übung auf dem Platz sind keine 5 Minuten vergangen.


    Mit einem nicht engagierten Hund, dem es schwer fällt sich auf dich zu konzentrieren, solltest du dich nicht durch UO-Training quälen, weil die Stimmung an der Fußarbeit kleben bleibt.

    Du kannst Fußarbeit positiv aufladen, wenn du mit toller Beute und besonderen Leckerchen belohnst, — oder halt auch negativ wenn der Hund beim Training viel frustriert und gelangweilt ist.

    Fußarbeit hatten wir schnell eingestellt und sind zu Übungen übergegangen die für Luna selbstbelohnend sind (Hürde, Pylon, Target/Box), mit berichteten "Erfolg". Ich denke, dass ich mich auch gestern mit Mett und Leberwurst hätte einreiben können und das Ergebnis wäre bis zur Ablage das gleiche gewesen.

    Werde den Tag abhaken. Ist ja nicht so als ob ich noch nie nen schlechten Tag hatte. :ka:

    Ich beginne Training immer mit einem anständigen Aufwärmen. Da sind Übungen dabei, die den Hund ganz gezielt "anschalten" und die Konzentration fördern.
    Mit einem Hund der unkonzentriert ist würde ich aus Prinzip schon nichts arbeiten, was mir wichtig ist. Sondern zusehen, dass man die Konzentration und Motivation wiederbekommt.

    Wir haben unser Ritual vor dem Training, angefangen mit dem Anlegen des Kettenhalsbandes, Ansprechen aller Muskelgruppen und Anschalten durch abwechselnde Zergel- und Konzentrationsübungen.
    So auch gestern. 30 Sekunden später war davon auf dem Platz nicht mehr viel zu erkennen.

    Evtl. wäre es wirklich ganz interessant mal zu lesen was andere an Aufwärmprogramm machen.


    Wenn der Hund am Ende etwas anbietet würde ich aber drauf eingehen. Einfach schon damit Hund und Halter mit gutem Gefühl vom Platz gehen.

    Ja, dafür hatte ich sie in die Ablage geschickt. Die sitzt selbst an solchen Tagen und ich versuche immer mit gutem Gefühl = einer guten Abschlusseinheit den Platz zu verlassen.

    Manchmal könnte ich mir selbst irgendwo hintreten. Training gestern war so richtig mies. Büro verlassen, Hund eingesammelt, zum Platz gefahren, ne Runde durch den Wald, zurück in Richtung Platz. Bis dahin alles wie immer. Kurz vorm Platz dachte Luna es wäre okay nen Jogger anzukeifern. Ich war dezent überrascht, da das am und um den Platz herum bisher einfach nicht vorgekommen ist.
    Am Platz dann den Hund angebunden und mit dem Rest gewartet bis wir dran waren. Hund beginnt zu fiddeln, passiert sonst auch nicht. Wen anders vorgelassen damit der Hund erstmal zu Ruhe kommt.
    Auf dem Platz dann 0 Aufmerksamkeit.
    Im Winkel in den Hund gelaufen - check
    Angegangen ohne Hund - check
    Aufs Target geschickt aber zur Pylone am anderen Ende des Platzes gelaufen - check :ugly:
    Das hatte alles in allem die Qualität wie vor nem Jahr als wir ganz frisch dabei waren. Wir haben dann abgebrochen.
    Hund abgelegt und dann das Zeug abgebaut. Als alles im Container war den Hund abgerufen und plötzlich... kennt ihr das wenn euer Hund plötzlich mit funkelnden Augen, voller Körperspannung und 100% aufmerksam neben euch in der GS sitzt und man quasi sieht wie in seinem/ihrem Kopf nur "Geil!Geil! Was jetzt?! Was jetzt?!" vorgeht.
    So stand ich dann da, unsicher ob ich das annehmen soll oder nicht. Haben dann noch 5 Minuten wirklich schön an den Winkeln und der Kehrt gearbeitet und dann einen guten Abschluss gefunden.

    Heute frage ich mich 2 Dinge:
    1.) Hätte ich nicht früher abbrechen sollen oder gar müssen? Macht es Sinn mit einem unmotivierten/unkonzentrierten Hund zu arbeiten weil man sich das ja an Prüfungstagen auch nicht aussuchen kann? Wären Übungen zur Konzentrationsförderung in solch einer Situation hilfreich oder würden sie das Gegenteil bewirken?
    2.) War es richtig am Ende doch nochmal weiterzumachen nur weil der Hund es plötzlich angeboten hat? Klingt evtl. doof, aber ich will mir ja nicht die Trainingszeiten vom Hund diktieren lassen.


    Die Sache mit dem Vorsitz ist inzwischen übrigens entschieden. Ich rufe in die GS ab. Das sitzt. Alles andere ist mir zu unsicher.

    Geschichten hätte ich ne ganze Menge, die meisten bestätigen einfach nur irgendwelche Vorurteile.

    Die 2 absurdesten Sachen waren aber:
    1. Paar mit Kleinkind und Hund auf der Auslauffläche. Er geht zum Auto, holt nen Stoffbeutel und gibt ihm dem Kind. Drinnen waren Spielzeug und Förmchen. Das Kind hat die nächste halbe Stunde im Sand, ja genau der Sand wo die Hunde auch gerne mal reinmachen, Kuchen gebacken und ne Burg gebaut :schweig:
    2. Frau mit 2 Kindern und 2 Hunden. Haben ein wenig gequatscht, die Hunde sich selbst beschäftigt, die Kinder sind zwischen Hundewiese und Spielplatz hin und her gependelt. Als sie dann gehen wollten hat sie ihre große Tochter (11J.) auf der Hundewiese vergessen. Nach 10 Min kam sie ganz hektisch wieder und die Lütte meinte nur "Müssen wir schon gehen? xD

    Hängt ein wenig von der Gemeinde ab. Online gibt es in der Regel dafür Formulare.
    Abmelden musst du ihn auf jeden Fall beim Steueramt. Hierfür braucht es den Nachweis vom Tierarzt. Zusätzlich ist die Steuermarke zurück zu schicken.

    Beispiel Dortmund:

    Das Ordnungsamt muss ebenfalls informiert werden.


    Zitat

    Das Halten und die Beendigung der Haltung von gefährlichen Hunden, Hunden bestimmter Rassen und Hunden, die
    ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder ein Gewicht von mindestens 20 kg erreichen, bedarf einer
    zusätzlichen ordnungsbehördlichen An- und Abmeldung beim Amt für öffentliche Ordnung

    Die Frage nach möglichen Inhalten einer BH-Prüfung ohne im Vorfeld den Zweck der Prüfung abzuklären halte ich persönlich für verfehlt.

    Soll es um Verträglichkeit gehen? Um Kontrolle? Um Alltagstauglichkeit? Um eine Überprüfung des gewünschten Ausbildungsstandes für Sportart X? Oder um alles zusammen?
    Letzteres scheint ja aktuell der Fall zu sein und daher wird sich immer jemand finden der spezielle Inhalte für total unnötig hält, insbesondere unter Berücksichtigung der geplanten Hundesportaktivitäten nach der BH.

    Meiner Meinung nach haben alle Sportarten nur einen gemeinsamen Nenner und das ist die Verträglichkeit. Aber selbst hier sehe ich für verschiedene Sportarten verschiedene Ansprüche. Ein THS Hund muss z.B. ganz anderen Reizen gewachsen sein als ein Hund der im Obi/RO geführt wird. Gleiches lässt sich sicher für andere Sparten sagen.

    Ich persönlich würde einen kleinen Teil Unterordnung in einer BH Prüfung weiterhin begrüßen. Neben notwendigen Dingen wie Ablage kann dies auch dazu dienen, dass hierdurch eine minimale Einstiegshürde gebildet wird. Hieraus entsteht ein Zwang, auch nicht selbstbelohnende Übungen mit dem Hund zu zeigen und im Vorfeld zu trainieren. Soviel Engagement und Verständnis erwarte ich eigentlich von allen Haltern die im Hundesport unterwegs sind.
    Gleichzeitig baut man keine zu große Hürde ein um Leute abzuschrecken.
    In der aktuellen Form finde ich den Teil jedoch als viel zu groß in der PO.

    Den Sinn von getrennten Einstiegsprüfungen je nach Sparte sehe ich nicht. Mal von dem organisatorischen abgesehen gibt es die Beginnerklassen ja nicht ohne Grund.

    Bei mir wäre eine "BH-Prüfung" eine Eignungsprüfung für Hundesport allgemein.
    Schwerpunkt wäre die Verträglichkeit in Prüfungssituationen(=auf dem Platz, ohne Leine): Gruppenarbeit, Abruf, Ablage unter Reizeinfluss + optionale Prüfungsbestandteile je nach Sparte.
    Will ich die BH für RO, THS und IPO dann müsste ich (Beispiel!) die Basis machen (Gruppenarbeit, Abruf, Ablage unter Reizeinfluss) sowie entsprechende Spartenübungen (THS: VT mit Radfahrern/Joggern, IPO Schussfestigkeit).
    Zusätzlich wäre ein Unterordnungsteil inbegriffen der auf die reinen Basics abzielt (Sitz, Platz, Fuß etc.) und weiterhin ein Sachkundenachweis (gerne einer der über die 5 Fragen vom TIerarzt hinausgeht^^).
    Einen Verkehrsteil darf es von mir aus auch geben, selbst wenn ich die Notwendigkeit als (Sport)Einstiegsprüfung nicht sehe, so verstehe ich den Wunsch, dass sich Sporthunde auch außerhalb des Platzes angemessen verhalten. Hier würde ich mir jedoch zum einen eine abgespeckte Version des VT wünschen, jedoch ohne Wahlmöglichkeiten für den LR und eher am Hundeführerschein orientiert.