Beiträge von *Sascha*

    Boah, ich würde eine Krise bekommen, würde ich Hunde/Menschen etc. durch meine Heuwiese toben sehen! Zum Glück kommt an der eigentlich nie jemand vorbei.
    Und was das Heu machen angeht ... was wäre ich froh, wäre die Wiese schon längst gemäht!

    Sascha hat auf Feldern und Wiesen nichts verloren, es sei denn sie sind frisch gemäht, sobald kein Heu oder Stroh mehr drauf liegt, darf er da auch mal ne Runde drauf toben.

    Zum Beißen, das ist einfach die typische Situation.
    Der Hund ist im dunklen Zimmer und der Mensch kommt aus dem hellen Flur. Das heißt der Mensch ist für den Hund kaum zu erkennen, er wird durch das Licht geblendet und nimmt nur eine Silhouette wahr. Dazu kommt bzw. daraus resultiert die Unsicherheit/Angst des Hundes und schon ist es passiert!
    In dieser Situation würde ich auch für meinen Hund nicht die Hand ins Feuer legen und der hat weder eine schlechte Vergangenheit noch ist er anderweitig auf irgendeine Art und Weise aggressiv!

    Also erstmal ist die Begründung, "weil ich muss, müssen alle anderen auch, sonst ist das unfair" völliger Quark! Wenn schon, dann muss die Frage lauten: "Warum muss ich, das macht doch keinen Sinn?!"

    Einerseits fände ich es SEHR ansprechend, wenn jeder Hundehalter mit seinem Hund einen Grundkurs belegen müsste, der dann auch mit einer entsprechenden Prüfung abschließt. Und sicher würde das auch etwas bringen, natürlich nicht in jedem Fall, aber es würden sicherlich mehr Hundehalter erreicht werden wie bisher.
    Ich würde z.B. auch nicht wissen wollen wie unserer Straßenverkehr aussehen würde, würde dort jeder nach eigenem Gutdünken seine Fahrkünste ausprobieren ... aber natürlich gibt es auch trotz Führerscheinpflicht Raser und Idioten! Aber ein Grundgerüst und eine erste Sicherheit wird dem Fahranfänger auf diesem Wege einfach schon mal mitgegeben.

    ABER wie sollte so ein Hundeführerschein sinnvoll umgesetzt werden? Weder ist der Beruf des Hundeausbilders ein anerkannter Lehrberuf, noch ist ein flächendeckendes Angebot an guten Hundeschulen vorhanden, auch gibt es in der Hundeerziehung keinen Konsens der Methoden, wer entscheidet welche Erziehungsmethode die Richtige ist?

    Die Hundeführerscheine, die es heute gibt, sind doch ein einfacher Witz UND sie dienen zu nichts anderem als die Freiheiten der Hundehalter weiter einzuschränken und die Hundehaltung zu reglementieren. SO macht ein Führerschein überhaupt keinen Sinn und bringt weder Hund noch Halter irgendwelche Vorteile!

    Zitat

    Danke für die Antwort!

    Ich möchte einfach einen selbstbewussten Hund, der sich nicht immer verkriecht. Wusste nicht, ob ich es damit vielleicht fälschlicherweise fördere...

    Meint Ihr nicht?

    Selbstbewusstsein lässt sich nicht erzwingen!

    Gerade dadurch, dass du ihr eine Rückzugsmöglichkeit gibst, legst du den Grundstein für ein selbstsicheres Auftreten.
    Nur ein Hund der sich sicher fühlt kann auch sicher sein!

    Wenn deine Hündin weiß, dass sie immer wieder zurück in ihre Box kann und dort sicher ist, dann kann sie viel beruhigter die Welt erkunden. ;)

    Zitat

    ich finds auch etwas seltsam erst so spät zu gehn, dann verpasst er ja ne menge neue erfahrungen in der wichtigsten zeit...


    Eben!

    Hab gerade mal auf der Seite geschaut und dass da tatsächlich auch so gelesen :irre:
    Auch hab ich gelesen, dass die da "Welpen" bis zum 8. Monat in der Gruppe haben, das würde mir persönlich auch nicht gefallen. Nicht dass ich was dagegen habe, wenn erwachsene Hunde in der Gruppe mitlaufen, aber Junghunde in diesem Alter haben in einer Welpengruppe nichts mehr zu suchen, die spielen ganz anders und nehmen dabei auch keine Rücksicht auf die Kleinen.

    Was ist denn das für eine Hundeschule, die für Welpen den vollen Impfschutz vorschreibt? :???:
    ... oder gehen die da davon aus, dass man Welpen immer erst mit 12 Wochen aus dem Wurf nimmt?
    Das wäre ziemlich realitätsfremd dann :irre:

    Normalerweise ist es so, dass Welpen halt altersentsprechend geimpft sein sollen, das heißt ein Welpe unter zwölf Wochen muss nur die erste Impfung vorweisen können ...

    In den 50er Jahren wurden in der Tschechoslowakei Karpatenwölfe mit Deutschen Schäferhunden gekreuzt. Zunächst sollten die Kreuzungsversuchen nur wissenschaftlichen Zwecken dienen, später kam der Gedanke auf aus diesen Hunden eine neue Rasse zu züchten, die als Gebrauchshund einsetzbar ist. (Ein Rüde der ersten Generation soll wohl bereits erfolgreich bei der Grenzwacht eingesetzt worden sein).
    1982 wurde der Tschechoslowakische Wolfshund als Rasse anerkannt.

    Es gibt in Deutschland zwei TWH-Clubs, die offiziell innerhalb des VDH züchten. Wie hoch der theoretische Wolfsblutanteil ist hängt von der Verpaarung und dem Einkreuzungsgrad ab.

    Bei uns in der Hundeschule ist eine junge Frau, die hat zwei reinrassige tschechoslowakische Wolfshunde und einen Mix (ist irgendwo mal ein weißer Schäfer glaube ich mit drin gewesen).
    Es sind keine einfachen Hunde, sehr selbstständig und auch noch sehr ursprünglich ... aber es sind Hunde. ;)
    Sie sind nicht gefährlicher als andere Hunde, aber sie brauchen klare Strukturen, dann können sie tatsächlich auch in unserer Zivilisation relativ problemlos gehalten werden. Wichtig ist gerade bei diesen Hunden, dass sie schon früh auf ihre Umwelt geprägt werden. Wie gesagt, wahrscheinlich kein Hund, mit dem man einen Gehorsamswettbewerb gewinnen kann und auch kein Hund, den man mal so nebenbei hält ...

    Schaust du z.B. hier
    http://www.wolfdog.org

    EDIT
    Dem Saarloos wird tatsächlich eine größere Scheuheit nachgesagt (Kann ich nicht beurteilen, kenne keinen) für den tschechoslowaken gilt das so jedoch nicht.