Ich finde es unglaublich gut, wie reflektiert du an den Hundewunsch herangehst! 
Spiel die ganzen genannten Fragestellungen mit deinen Eltern durch. Es sollte wirklich klar sein, dass sie voll und ganz dahinterstehen und den Hund wirklich wollen. Auch wenn du ihn mal nicht versorgen kannst (Krankheit, ne Woche Abifahrt, ...), auch wenn mal Durchfall auf den Teppich geht, wenn teure Tierarztrechnungen kommen oder er zum Kläffen neigt, was sehr anstrengend und auch peinlich sein kann.
Wichtig finde ich die Frage, wer denn für die Erziehung hauptverantwortlich sein soll - wahrscheinlich du?
Erziehung funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen.
Klassiker, der Hunde bettelt bei Tisch und versucht auch mal was zu stibitzen. Person A will da ernsthaft dran trainieren und unterbindet das ruhig und konsequent, Person B findet es niedlich und lässt auch mal ein Stück Wurst fallen, Person C schimpft und regt sich auf. Der Hund weiß nicht, was nun gilt, aber die Stimmung ist ganz sicher im Eimer.
Wenn du den Hund grundsätzlich alleine erziehen willst, müssen sich deine Eltern genauso an die vereinbarten Regeln halten: Wie geht man damit um, wenn der Hund an der Leine zieht? Was wird wann wie belohnt oder unterbunden? Darf der Hund auf's Sofa/ins Bett/in die Küche/...? Wie geht man mit Leuten um, die den Hund streicheln wollen oder das ungefragt einfach tun? Muss der Hund Spielzeug immer auf Kommando abgeben und wie verhält man sich, wenn er es nicht tut? Wie gestaltet man Ruhephasen? Hält sich jeder an die ausgewählten Signale (für den Rückruf z.B. nicht mal "Komm", mal "Hiiiierher" und dann zur Abwechslung "Zu mir, aber schnell jetzt")?
Der Hund braucht eine klare Struktur, und da müssen deine Eltern mitziehen. 
Ich finde den Sheltie auch eine sehr gute Rassewahl, wenn man die eventuelle Sensibilität im Blick hat und sich da ggf. jemanden zu Hilfe holt, bevor Probleme sich verfestigen. Aber an sich sind das unglaublich liebe und fröhliche Allrounder, haben eine super Größe und werden eigentlich überall gern gesehen. Mit einem Sheltie kannst du auch im Hundesport viel ausprobieren, aber wenn er von Anfang an Ruhe lernt und auch an langweilige Tage gewöhnt wird, fordert er das nicht ein und ist auch nur mit Gassi und vielleicht ein bisschen Tricks üben glücklich.
Das passt auch zur Frage, was passiert, wenn du mal keine Lust hast:
Ein Hund stirbt ja nicht gleich, wenn mal ein paar Tage nichts los ist. Dann gibt's halt morgens mal nur Garten, vielleicht lassen ihn deine Eltern dann vormittags auch nochmal raus, und mittags hat man dann ja doch statt Hausaufgaben tendenziell Lust erst mal eine Runde mit dem Hund zu gehen.
Ich glaube, Shelties sind auch Hunde, die einfach Spaß machen. Die interagieren gern, sind verspielt und aufgeweckt und menschenbezogen, da ist die Überwindung auch an grauen Tagen nicht so groß.
Ich studiere noch, meinen Hund habe ich im 2. Semester aus dem Tierheim geholt. Wohlgemerkt hatten wir keine Hunde in der Familie früher (also kaum Erfahrung), ich wohne in einer WG 100 km weit weg von meiner Heimatstadt und noch weiter entfernt von meinen Eltern - deren Segen ich für diese "Schnapsidee" übrigens eh nicht hatte. Inzwischen sehen sie, dass ich das gut hinbekomme, und sie mögen meinen Hund auch.
Aber natürlich schränkt mein Hund mich ein. Meine Mutter und ihren Freund kann ich nicht (selten) besuchen, denn die haben eine Katze und mein Hund jagt Katzen. Ich brauch jedes Mal jemanden, der dann drei Tage auf ihn aufpasst.
Dass es mit Urlaub etc. komplizierter wird, ist dir ja eh klar. Bedenke auch, dass du vielleicht während Ausbildung/Studium kein Auto hast und aber ein paar 100 km weit weg bist von deinen Eltern. Zugtickets für Hunde kosten einen Haufen Geld. (Aber auch da: Es findet sich dann doch auch immer ein Weg, wo eben ein Wille ist ... Vergangenen Sommer war ich mit Hund und Exfreund in Amsterdam, von Süddeutschland hoch mit dem Zug und dann dort halt gezeltet. War toll, könnte man nicht mit jedem Hund machen, aber umgekehrt kann man einen Hund auch von klein auf an viele Sachen gewöhnen - was bei meinem mit fünfjähriger Straßenvergangenheit nicht mal der Fall war.)
Bei uns haben viele Studierende einen Hund, man darf Hunde mit in die Vorlesungen nehmen (sofern sie sich natürlich angemessen benehmen), und wenn man einigermaßen aufgeschlossen ist und keinen ganz schwierigen Hund hat, knüpft man auch schnell Kontakte und hat dann ein Netzwerk, um gegenseitig mal den Hund zu betreuen.
Ich finde das Studium mit Hund absolut machbar, mein Hund kann fast überall mit und genauso gut kann ich ihn in der WG lassen, wo zwei liebe Mitbewohnerinnen viel daheim sind. Unterm Strich ist er kaum alleine, zumindest selten länger als mal zwei Stunden.
Je nachdem, wo und was man studiert, kriegt man das sehr gut geregelt und so flexibel wie jetzt werde ich nach dem Studium 40 Jahre nicht mehr sein.
Also ganz klar: Pro Studium mit Hund
Ich studiere allerdings Grundschullehramt und da ist natürlich absehbar, dass ich sehr hundetaugliche Arbeitszeiten haben werde und ggf. künftige Hunde auch als Schulhund ausbilden könnte.
Ein Chemiestudium, wo man stundenlang im Labor arbeitet, stell ich mir eher schwierig vor. Aber unmöglich wäre das sicher auch nicht.
Du klingst danach, dass du dir der Verantwortung bewusst bist und es wirklich alles andere als eine spontane Schnapsidee ist. Wenn deine Eltern zu 100% hinter dir stehen - go for it! 