Beiträge von tinybutmighty

    Es kommt halt immer sehr auf den Verein/die HuSchu an. Hier zB gibt es sowohl Vereine, die wirklich nur auf Sport- und Beschäftigungskurse spezialisiert sind, als auch solche, die auch Einzelstunden und Alltagstraining anbieten.
    Auch Hundeschulen kenn ich ganz unterschiedliche - mit meiner ängstlichen Auslandshündin war ich zunächst in der HuSchu meines Vertrauens, weil dort wirklich ganz kleinschrittig und individuell geübt wird und man Rücksicht nimmt auf zB deprivierte Hunde.
    Dann gibts etwas weiter von mir auch eine ganz tolle HuSchu mit Schwerpunkt Beschäftigung und Sport, da trainieren auch viele Hütos und Schäfer und die Betreiberin hat 2 BCs und einen Mali.

    Hundesport kann man auch mit unverträglichem Hund machen. Gerade im.Gebrauchshundebereich sind ja viele Hunde nicht mit jedem Artgenossen verträglich, manche auch gar nicht...und trotzdem sind das ja typische Hunde für den Sport. Kommt halt auch auf die Sportart an, den jeweiligen Verein, deine Ambitionen... Aber so richtig eng direkten Kontakt zwischen den Hunden gibt es ja in den meisten Sportarten nicht. Wichtig ist halt, den Hund ggf. zu sichern, bis man im Training soweit ist, dass man weiß, dass der Hund leinenlos nicht sofort in Beschädigungsabsicht in den Artgenossen reinknallt... Dann sollte das eigentlich kein Problem sein.

    ich finde die fütterungssituation auch nicht toll. Aber deswegen Einschläferung als humaner zu bezeichnen. Wegen einer stunde die restlichen 23 stunden den hund zu nehmen. Ich weiß nicht..
    ich glaube ein Hund kann auch in solchen haltungsbedingungen (Zwinger und auslauf) glücklich werden.

    Zu Kämpfen kommt es ja scheinbar nicht nur beim Füttern... Außerdem sind sicher die meisten der Hunde dauergestresst in dem Rudel. In so einem Zustand dauerhaft leben zu müssen, ist nicht gesund. Das hat massive Auswirkungen, körperlich sowie psychisch.

    Ich könnte meine Hunde, wenn sie verhaltensauffällig wären, nicht guten Gewissens dort hingeben. Nichtmal als letzte Chance...

    Oh, zum Vereinsthema: Ich würde ihm erstmal mehrere Wochen Eingewöhnungszeit geben. Und mal im Verein nachfragen, was da in den Gruppenstunden der Fokus ist. Bei so einem Hund würde ich nicht direkt mit BH-Gruppentraining anfangen. Außerdem müsstet ihr sowieso gucken, ob Gruppenstunden überhaupt schon Sinn machen. Je nachdem würde ich sonst eher Einzelstunden bei einem erfahrenen Trainer nehmen.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass Anspringen und Schnappen Zeichen der Überforderung im Tierheim sind. Kann aber natürlich durchaus sein, dass er dieses Verhalten anfangs auch im neuen Zuhause zeigt. Da hilft dann ein strukturierter Tagesablauf mit viel Routine und Ruhezeiten. Und ja, da er noch recht jung ist, kann dies teilweise durchaus auf "jugendliche Unerfahrenheit" zurückzuführen sein.

    Mit einem noch nicht stubenreinen Hund eürde ich anfangs öfters rausgehen wie mit einem Welpen - aber nicht immer gleich eine richtige Runde, sondern eben auch regelmäßig nur zur nächsten ruhigen Grünfläche als "Löseplatz". Ihr würdet sicher bald merken, welchen Rhythmus er gerade noch braucht. Ich bin zuversichtlich, dass er noch ganz normal stubenrein werden kann.

    Ob er drinnen markieren wird, schwer zu sagen... das weiß man vorab halt nie :ka: Muss aber nicht sein...