Jasmin bekommt das Kennerfleisch ab und zu, aber ich würde es nicht überwiegend füttern. Dafür find ich es durch die Zusammensetzung einfach nicht so geeignet.
Beiträge von tinybutmighty
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Irgendwie liest sich das für mich auch so, als wäre da eins recht große Erwartungshaltung gegenüber dem Hund da. Ein Hund, der plötzlich in ein neues Umfeld kommt, kann schon Zeit zur Eingewöhnung benötigen. Es ist durchaus möglich, dass da zB ein bereits stubenreiner Hund trotzdem aus Stress erstmal reinpinkelt oder ängstlicher wirkt, als er es eigentlich ist.
Bei einem Welpen sollten die bisher genannten Themen unbedingt auch bedacht werden, denn Erziehung geht halt nicht von heute auf morgen. Stubenreinheit kann je nach Hund und euren Fähigkeiten Wochen bis Monate dauern. Ebenso sind Welpen kleine Schnappschildkröten, die Beißhemmung muss also erst erlernt werden. Und es kann durchaus sein, dass der Junghund lernen muss, die Katzen in Ruhe zu lassen.
Beschäftigt euch am besten erst mal intensiv mit den typischen Welpen-Eigenschaften. Hier gibt es zu dem Thema schon zahllose Therads à la "Hilfe, mein Welpe wird nicht stubenrein", "Welpe schnappt und beißt" etc. Normales Welpenverhalten zwar, für einige Menschen aber wohl doch schwoerig zu händeln.
Bei einem erwachsenen Hund bräuchtet ihr wohl ein in sich ruhendes, gelassenes Tier. Solche Hunde findet man durchaus auch im Tierschutz, da muss die Beratung aber natürlich entsprechend kompetent ausfallen. Oder ihr übernehmt zB erstmal eine Patenschaft, um den Hund an dem Interesse besreht noch vor Adoption ein wenig besser kennenlernen zu können...
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Nun ja, üben müsst ihr das Alleinebleiben eben. Ob der Hund damit Probleme hat oder entspannt alleinbleiben kann, kann hier keiner vorhersagen.
Ich würde dem Hund ein Zimmer zur Verfügung stellen, in dem er sich gern aufhält und einen Schlafplatz hat.
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Deine Frau ist also ca 6 Stunden außer Haus? Dann würde ich üben, dass er lernt, diese Zeit allein zu Hause zu bleiben. Da dies wohl nicht von heute auf morgen klappen wird, zusätzlich nach einer Tagesbetreuung umsehen. Eventuell wäre auch ein Gassigeher eine Option, der z.B. nach 3 Stunden vorbeikommt und mit dem Hund kurz spazieren geht und ihm danach noch etwas Gesellschaft leistet.
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Ich würde den Hund erstmal gründlich durchchecken lassen.
Kommt bei den Untersuchungen nichts raus, würde ich auch auf Stress tippen, vor allem da es eine zeitliche Übereinstimmung mit Beginn des Alleinbleib-Trainings gibt.
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Mein Rüde kam mit 6 Monaten zu mir und at "Platz" erst vieel später gelernt. Kann gut sein, dass er überhaupt schon ein Jahr bei mir war, bevor wir das trainiert haben.
Gerade bei einem Welpen finde ich andere Dinge erstmal viel wichtiger und würde da keinen Stress haben.
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Zum Thema Sport finde ich, dass du da ein recht realistisches Bild vor Augen hast. Einzeltraining dürfte gerade im IPO-Bereich häufig sein, in "normalen" Sportvereinen gibt es aber idR Gruppenstunden. Meiner Ansicht nach bei fähigen Trainern völlig ausreichend, wenn man nicht unbedingt vorhat, Sport auf weiß Gott welchem Niveau zu betreiben.
Mein Rüde war mit mir früher ganz normal in Hundeschulkursen, erst seit einigen Monaten sind wir im Verein und dennoch macht er sich, wie ich finde, recht gut. Und gerade, wenn man in einer HuSchu eher Alltagskram trainiert - in meiner HuSchu zB so Zeug wie Leinenführigkeit, ruhiges Warten auf einer Decke, Übungen zur Aufmerksamkeit etc. - "beißt" sich das dann auch nicht unbedingt mit dem, was man danach im Hundevereim lernt.
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Lese gerade "Sigrid Ødegards Reise nach Amerika" - bis jetzt echt gut, sehr erfrischend, flott, unsentimental. Ein wenig schräg, aber auf angenehme Art und Weise
Eine gute Lektüre für den Arbeitsweg in meinem Fall. -
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In meinen Augen sind das nicht nur Rangeleien.
Naja, selbst wenn manche Hunde teils separiert sind, kann die Anwesenheit der anderen Hunde schon allein Stress erzeugen, die Gerüche, das Gebell - sieht man ja auch in Tierheimen oft, wo die Hunde einzeln untergebracht sind.