Beiträge von tinybutmighty

    Also ich war schon in mehreren HuSchus und Vereinen. Schon allein deshalb, weil ja das Angebot überall was anderes enthält und ich manchmal gern was Neues ausprobiere oder etwas Abwechslung möchte.

    HuSchu 1 - da machte ich mit dem Ersthund 5 Einzelstunden, war außerdem in zwei Beschäftigungskursen für Kleinhunde (1x ZOS, 1x Mixkurs), mehreren einzeln buchbaren "Mini-Treffs", einmal bei einer Stunde Bodenarbeit und im Grunderziehungskurs mit der Zweithündin. Die Trainerinnen sind kompetent und sympathisch, es wird belohnungsorientiert und gewaltfrei gearbeitet, viel Fachwissen vorhanden. Vor allem auf unsichere Hunde wird dort super eingegangen. Alles Kleingruppen. Das Training legt den Fokus auf entspanntes Miteinander im Alltag, also weniger Sitz/Platz/Fuß und mehr Entspannungsübungen, Leinenführigkeit, Rückruf etc. Beschäftigungsmäßig ist das Angebot leider nicht allzu groß und mir persönlich auch manchmal etwas zu eintönig auf Dauer. Nett für zwischendurch, aber halt nicht wirklich fordernd.

    HuSchu 2 - dort war ich in einem Erziehungskurs. Die Gruppe war mit etwa 8 bis 12 Hunden eher groß, wobei immer 2 Trainerinnen anwesend waren. In der Spielpause wurde auch nach Größe getrennt. Geübt wurden vor allem Abruf, Leinenführigkeit, Grundkommandos. Die Übungen fand ich recht abwechslungsreich und nett gemacht, zB an kurzer Leine mit dem Hund im Slalom an den anderen vorbei. Oder Abruf mit Ablenkung. Gearbeitet wurde gewaltfrei und mit Leckerlis, aber leider war das Fachwissen trotzdem ausbaufähig, weil doch immer wieder mal von Dominanz und Rangordnung gefaselt wurde.

    In HuSchu 3 war ich bei einem Longier- und einem Beschãftigungskurs. Ja, für nur mal bisschen Spaß haben ist es soweit okay. Die Trainerinnen sind auch ganz nett und kompetent. Allerdings fehlten mir persönlich v.a. beim Longieren die Anregungen und Verbesserungsvorschlãge, die Einheiten waren doch eher eintönig und wir machten wben nicht wirklich Fortschritte. Der Indoor-Kurs war abwechslungsreicher, allerdings halt auch eher sehr einfach gehalten, und mir passten die Umstände für meine Hündin nict (zu enge Räumlichkeit etc)

    In HuSchu 4 machen wir jetzt Hoopers-Run und Longieren. Mit der Trainerin bin ich sehr zufrieden. Man bekommt viele Tipps, sie achtet sehr auf kleine Details, und geht auf die Hunde individuell ein, denkt sich ggf. auch andere Übungen aus. Und bis jetzt waren in den Kursen immer nur 3 - 4 Teilnehmer, sehr entspannte Atmosphäre.

    Dann war ich noch in Verein 1 - da haben wir BH-Training gemacht. War ganz gut, wenngleich ziemlich viele Hunde am Platz (locker ein Dutzend), allerdings mit 4 Trainern und es wurde dann oft auch in Kleingruppen geübt. Trainigstevhnisch war sicher noch Luft nach oben, und ich fand nicht jeden der 4 gleich gut - allerdings wurde immer belohnungsorientiert und fair gearbeitet.

    In Verein 2 war ich beim RO. War soweit auch recht nett, aber irgendwie fand ich es dann doch schade immer nur 2-4x pro Stunde denselben Parcours zu laufen, Einzelübungen und Feilen an Kleinkram gab es dort kaum, das fand ich etwas schade.

    Am liebsten trainiere ich bei einer Trainerin mit einem Verein, aufgrund der Entfernung leider nur ein paarmal im Jahr für Seminare (zB Unterordnung, Stöbern, Apport, Rückpfiff). Die ist echt mega, eht auf jedes Team ganz individuell ein, hat immer super Tipps parat und sehr großes Fachwissen. Ist direkt, aber herzlich, zu ihr kann man mit Vollblut-Gebrauchshund ebenso wie mit ängstlichem Yorkie.

    So, bin ja nun fertig mit "Alle Toten fliegen hoch" vom Meyerhoff.

    Den Hype um das Buch kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Mag zum Teil aber auch daran liegen, dass es mir schwer fiel, mich mit dem 17-jährigen, sportbegeisterten Protagonisten und Ich-Erzähler zu identifizieren.

    Das Buch las sich zwar flüssig ubd temporeich, aber mir "gab" es einfach nichts. Der junge Protagonist verbringt ja ein Austauschjahr in Amerika, okay - aber so wahnsinnig spannend fand ich das nun auch nicht. Auch die Charaktere empfand ich teils als ziemlich überzeichnet und zu gewollt schräg und schrill - ich denke ja durchaus, dass das Buch stark autobiografisch angehaucht ist, aber da, wo es wohl doch die Fantasie des Autors war, konnte mich das nicht recht überzeugen.

    Der in dem Buch den jungen Erzähler treffende Schicksalsschlag stand auch nicht so im Fokus,was ich schade fand, wobei es sicherlich realistisch ist, dass manche Menschen den Schmerz des Verlustes möglichst lange verdrängen.


    Ich werde mir die anderen Bände wohl nicht selbst kaufen, sondern macimal ausleihen.

    Ich hab das Buch ja schon etwa 3 Mal gelesen, aber weil ich es so gern mag und es eine perfekte Winterlektüre ist, habe ich heute wieder damit begonnen.

    Ich bin jetzt ungefähr auf Seite 60 der englischen Ausgabe.

    Und möchte nur ganz allgemein mal anmerken, dass ich Ivys Beschreibungen der Landschaft einfach unwerfend finde :herzen1: Alaska erwacht da vor einem inneren Auge wirklich zum Leben, ich höre das satte Knirschen des Schnees über mir, sehe den Fluss in seiner scheinbar bodenlosen, rauschenden Schwärze, spüre, wie mir die Winterkälte ins Gesicht schlägt... das finde ich an diesem Buch so wunderschön, wie nuanciert und lebhaft Ivy das Umfeld ihrer Protagonisten beschreibt.

    Mein Rüde läuft an Straßen immer angeleint.

    Bei meiner Hündin kommt es auf die Situation an. Ich gehd von mir zB manchnal zu Fuß in unseren Garten oder den großen Park. Ich gehe dann die Hintergassen entlang, weil dort weniger Verkehr ist und es fast durchgängig einen Grünstreifen zum Lösen und Schnüffeln gibt. Da läuft meine Hündin dann durchaus auch mal leinenlos.

    Auch die Abendrunde läuft sie mittlerweile manchmal leinenlos. Da gehen wir immer die Straße runter, überqueren sie und gehen auf der anderen Seite zurück. Diese Straße ist abends aber trotz Großstadt nur wenig befahren, außerdem ist zwischen Straße und Gehweg noch ein Grünstreifen von ca. knapp einem Meter bis an der breitesten Stelle ca 2,% Meter, und es stehen auch so viele geparkte Autos rum, dass diese noch eine weitere Barriere zur Straße darstellen.

    Ansonsten läuft meine Hündin immer frei, wenn wir die Allee entlangspazieren. Da fahren aber nur sehr wenige Autos, der Gehweg inklusive Grünstreifen ist ein paar Meter breit und es erinnert eher an einen Feldweg am Land als an eine Straße in der Stadt.

    Ich lese jetzt gerade "Alle Toten fliegen hoch/Amerika". Nachdem das Buch ja u.a. ein Spiegel-Bestseller war und ich in Buchhandlungen ständig darüber gestolpert bin, dachte ich, jetzt wird es aber mal Zeit ;)

    Nach den ersten 200 Seiten fällt es mir bei diesem Buch allerdings noch etwas schwer, ein Urteil abzugeben. Mal sehen, wohin die Geschichte noch führt... ich werde es auch davon, wie gut mir der erste Teil gefällt, abhängig machen, ob ich die weiteren Bücher der Reihe auch lese oder nicht.