Für mich liest sich das auch nach zu viel Programm für ein Hundebaby. Hunde, insbesondere Welpen, haben ein Ruhebedürfnis von etwa 18 - 20 Stunden täglich. Darauf solltet ihr achten.
Ruhe ist auch sehr wichtig, um neue Eindrücke zu verarbeiten. Ebenso ist zu viel Bewegung für Welpen gerade großer Rassen auch gesundheitlich nicht gut
Man muss nicht so viele Erlebnisse wie möglich in die ersten Lebensmonate quetschen, damit der Hund "sozialisiert" wird. Wichtiger ist es, dass der Knirps lernt, zu entspannen, euch zu vertrauen, und dass es sich lohnt, sich an euch zu orientieren.
Aufegende Erlebnisse wie Cafébesuche, Öffifahren etc. würde ich höchstens alle paar Tage machen, das ist schon mehr als genug.
Auch würde ich noch kein gezieltes Kommandotraining machen, sondern mich erstmal auf den Alltag konzentrieren. Da baut man die wichtigsten zwei, drei Sachen wie Rückruf und Alleinebleiben ja ohnehin schon fast automatisch ein.
Eine etwas längere Runde mit überwiegend Freilauf finde ich grundsätzlich okay, wenn das für euren Welpen aber so anstrengend ist, würde ich das nicht jeden Tag machen. Könnt ja stattdessen auch mal auf eine Wiese gehen und ihn dort leinenlos schnuppern und erkunden lassen.
In eine Welpenschule, in der mein Hund überfordert ist und angemotzt wird, würde ich keinen Fuß mehr setzen.
Der gestohlene Hund von dem ich hier gestern geschrieben habe, idt freilaufend wieder aufgetaucht und nun wieder bei seiner Besitzerin. Vermutlich ließ der Dieb ihn wieder laufen, nachdem er mitbekam, wie intensiv nach dem Hund gesucht wurde.
Hoffentlich binden zukünnftig weniger Leute ihren Hund vor einem Geschäft an, die diese Geschichte mitbekommen haben...
Hier in Wien ist jetzt wieder ein Hund vor einem Supermarkt gestohlen werden. Er war dort angebunden und ein Mann hat ihn einfach mitgenommen... der arme Hund
Meine bekommen normalerweise zu besonderen Anlässen wie Weihnachten was Besonderes zu fressen.
Zum Geburtstag und Einzugstag gibt es auch meist was Gutes (was Selbstgekochtes oder eine Hundetorte etc), manchmal auch noch ein kleines Geschenk, zB ein neues Spielzeug...
Ich liebe meine Hunde und mag das einfach, ihnen was zu schenken. Klar wissen die nicht, dass es einen besonderen Anlass gibt, aber für mich sind das eben wichtige Tage im Jahr, und darum gibt es eben was Feines.
Vor zwei Wochen unternahmen Jasmin und ich zusammen einen Mädelsausflug. Mit der Bahn ging es nach Baden, wo wir dann vom Bahnhof aus über den (charmanten) Hauptplatz bis zum Kurpark schlenderten.
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Ein letztes Mal wurde dekorativ gepost, bevor wir dann über den Hauptplatz wieder zurück zum Bahnhof gingen. 5 Stunden dauerte unsere abwechslungsreiche, angenehme Wandertour :)
Handlung: In Island reißt plötzlich die Verbindung zur Außenwelt völlig ab - das Internet bricht zusammen, Anrufe ins Ausland können nicht mehr getätigt werden, Schiffe, die isländische Hoheitsgewässer verlassen, kommen nie wieder zurück... Zunächst geht man noch von einem kurzweiligen Ausfall aus, doch schnell wird klar, dass die Lage ernst ist.
Das Essen wird durch die fehlenden Importe knapp, Menschen vermissen ihre Angehörigen im Ausland, zu denen sie keinerlei Kontakt herstellen können, es kommt zu Protesten gegen das Vorgehen der Regierung, die gesellschaftliche Ordnung droht zu zerbröckeln.
Das Schicksal Islands in diesem Weltuntergangsszenario wird anhand einer Handvoll von Protagonisten geschildert: Da ist Hjalti, der Journalist, der dank seiner Verbindung zur Ministerpräsidentin zumindest nicht Hunger leiden muss, schließlich aber erkennt, dass sein Sonderstatus aber auch einen hohen Preis hat. Da ist Maria, die gebürtige Spanierin, die mit ihren Kindern Elias und Margret in Island lebt, Musikerin war, als die Menschen Kunst vor der drohenden Hungersnot und der Verzweiflung noch zu schätzen wussten. Margret, Marias halbwüchsige Tochter, schließt sich einer Bande heimatloser Kinder und Jugendlicher an, die versuchen, Essen zu beschaffen und zu überleben. Und schließlich ist da "Svangi" - die Erzählperspektive eines Mannes auf einer abgeschiedenen Insel am äußersten Zipfel von Island, der gemeinsam mit seinem Hütehund und einigen Schafen den Elementen, der Einsamkeit und der Ungewissheit zu trotzen versucht, in einem möglicherweise aussichtslosen Kampf.
Der Roman liest sich sehr flüssig und kurzweilig, fast wie ein Kriminalroman, obwohl es sich vielmehr um ein Untergangsszenario handelt, ein erschreckendes "Was wäre wenn"-Gedankenspiel. Es ist ein beklemmendes und düsteres Buch, die Autorin schildert sehr gekonnt und durchaus berührend den Übergang von anfänglichem Optimismus bis hin zur Panik, zur Verzweiflung, zur Hoffnungslosigkeit - zum Überlebenskampf.
Die gesellschaftlichen Entwicklungen und politischen Auswüchse dieser Zeit, die zunehmende Entmenschlichung der "Anderen, der "Fremden" und die Radikalisierung einst angesehener Organe wie der Polizei, die steigende Gewalttätigkeit - all dies ist erschrechkend realistisch geschildert, oft genug erkennt man darin die Greueltaten und Ungerechtigkeiten früherer Zeiten.
Meiner Ansicht nach hat das Buch nicht dieselbe Sogkraft wie zB "Die Wand" - dafür fehlt ihm schon der psychologische Tiefgang. "Die Wand" war für mich einfach vollkommen, keine Seite mehr war notwendig. Bei "Blackout Island" hätte ich mir manchmal tatsächlich noch mehr Details gewünscht und nichts dagegen gehabt, wenn das Buch länger gewesen wäre, schon allein um sich noch stärker mit den Protagonisten identifizieren zu können. Da war es mir ab und an fast eine Spur zu minimalistisch und knapp gehalten. Nichtsdestotrotz geht das Buch unter die Haut - auch wenn die Ausgangslage m!nch einem vielleicht zu fantastisch und weit hergeholt erscheinen mag. Aber der drohende gesellschaftliche Zerfall, die Spannungen unter den verschiedenen Gruppen, die Veränderung der Werte und moralischen Richtlinien, das ist einfach auf den Punkt gebracht und erschütternd in seinem Realismus.
Insgesamt wirklich lesenswert, ich wäre sehr gespannt auf weitere Meinungen zu dem Buch.