Beiträge von tinybutmighty

    Also ich finde 260 Seiten mehr jetzt nicht so überraschend. Die deutsche Sprache ist ja viel umstãndlicher und weniger prägnant als Englisch.

    Mein Lieblingsbuch hat auch auf Englisch irgendwas zwischen 700 - 800 Seiten und auf Deutsch etwa 1100 Seiten.

    Auch bei anderen Büchern, die ich in beiden Sprachen kenne,ist der Seitenunterschied nicht so klein.

    Du hast ja bereits richtig erschlossen, dass ich noch zur Schule gehe. Mir ist bewusst wie viele Veränderungen auch mich zukommen. Meine Eltern und ich haben darüber viel geredet. Die nächsten zwei Jahre Schule stellen kein Problem dar, Schule ist nicht sonderlich kräftezehrend.

    Vermutlich kann ich mir das jetzt sparen; ist nicht bös‘ gemeint. Ich habe meine Jugend schon eine Weile hinter mir gelassen und weiß immer noch alles besser. Hättest du mich als z.B. 20–Jährigen gefragt, hätte ich ähnlich geantwortet: mir sei klar, dass da große Änderungen anstehen. Wie gravierend das am Ende wirklich wurde, hätte ich niemals erwartet.


    Beziehungen, die entstanden sind. Und ganz furchtbar in die Brüche gingen. Auf gar keinen Fall nochmal studieren. Und dann doch einen nebenberuflichen Master. Nebst Zweitjob. Dann doch eher Hausbau statt Karriere. Also, das muss ja nicht so wechselhaft laufen. Aber ich würde vom Hund in dieser Lebensphase eher abraten. Wobei ich da natürlich von mir und meinen Extremen ausgehe. Vielleicht bist du auch der absolute Langweiler (auch hier: nicht wertend oder gar böse gemeint), bei dem sich nichts ändert. Dann könnte das gut gehen. Ich bin erst jetzt zum Landei und Langweiler geworden. Mit Hund. Ist toll :)

    Also ich bin jetzt 24, Hund 1 (eigentlich Familienhund, aber de facto mein Hund von Anfang an) zog ein, als ich 19 war, Hund 2 vor gut 1,5 Jahren. Ging immer, obwohl ich auch einige Stationen durchlaufen bin in den letzten Jahren. Auch ich habe familiären Rückhalt, den ich sehr zu schätzen weiß. Aber ich kann mir auch nichts Schöneres vorstellen als Zeit mit meinen Hunden zu verbringen. Nicht jeder junge Mensch steht auf Feten, will die große Karriere machen oder sieht sein Lebensglück in der Familiengründung. Ich kenne ja auch so einige junge Hundehalter, und die meisten sind ebenso gut und geeignet als Hundehalter wie etwas ältere Semester. Ist für mich eher eine Frage des Wollens und der Prioritäten im Leben. Hier dreht sich meine Freizeit seit Jahren vor allem um den bzw die Vierbeiner, und genauso will ich das auch.

    Das nur als Anmerkung, weil ich es oft etwas schade finde, wenn man gleich mit der Alterssache kommt. Gerade heute sind ja zB häufigere Jobwechsel, Beziehungen und Trennungen etc nicht so unüblich.

    Wohlüberlegt muss die Entscheidung natürlich sein. Da würde ich in dem Fall aber weniger das Alter kritisch sehen, sondern eher dass schon einges an Freizeit anderweitig verplant zu sein scheint.

    Da ich in Wien wohne und selber 2 Hunde habe und mich doch recht viel mit Hunden befasse, kann ich Dir außerdem gern anbieten, dass wir uns mal treffen und das alles in Ruhe bequatschen? :) Ich bin keine Hundetrainerin, aber eure Probleme mit Mia sind recht typisch, dazu könnte ich dir also auch noch ein paar Dinge im persönlichen Gespräch erklären. Oder dich in eine der von mir genannten Hundeschulen begleiten bzw zumindest den Kontakt herstellen. Nur ein Angebot meinerseits.

    Ich bin gerade wirklich überrascht das es zu viel sein soll. Ich dachte und habe gelese das aussies wirklich viel Beschäftigung brauchen. Denkt ihr das der Hund schon bleibende Schäden davon getragen hat oder kann sie noch normal werden? Wie lange wird das dauern wenn ich ab morgen nichts mehr mit ihr mache. Ab wann darf ich normal viel mit ihr machen? Ich habe einen Hund weil ich Spaß mit dem haben will etwas erleben und unternehmen.

    Wie kann ich die Bindung stärken? Ich will nicht das sie immer vor mir davon läuft.

    Kann das auch von Stress kommen?

    Andere Hunde hat sie einmal wöchentlich in der hundeschule da wird ganz viel gespielt. Meine beste Freundin hat ein Chihuahua mit dem gehen wir oft spazieren und die beiden Spielen auch viel.

    Ich wohne in der Nähe von Wien.

    Das ist viel zu viel, ja. Ob der Hund da nun Folgeschäden davonträgt, wird sich erst zeigen, leider. Auf jeden Fall müsst ihr das ab sofort einstellen. Mit einem Hund in dem Alter so lange spazieren zu gehen, ist dem psychisch viel zu anstrengend! Und auch für Gelenke etc. ist das schlecht.

    Ich wohne in der Nähe von Wien.

    Prima, ich glaube ein paar Wiener gibt es hier. oregano und evtl. tinybutmighty ? Oder war das jemand anders?

    Ja ich bin aus Wien. Welche Hundeschule besucht ihr denn?

    Ich empfehle:

    Hundeschule Sollenau (eigtl ein Verein aber sehr erfahren - Sandra ist die Beste! Hat viel Hütierfahrung auch)

    SimplyDog, 1190 Wien

    Hundelachen, 1140/1170 Wien und NÖ

    FreudUndHund (iwo über der Donau plus NÖ)

    Oh Gott, da hast du Dich leider einseitog informiert.

    Aussies sind Hütehunde. Als solche sind sie extrem reizoffen, sehr sensibel und stressanfällig. Verhaltensstörungen treten vor allem so oft bei diesen Rassen auf, weil die komplett gaga gemacht werden durch zu viel Action! Oder hütet ein Hütehund jeden Tag stundenlang Vieh? Nö. Soweit ich weiß, ist da allein im Winter oft monatelang Ruhepause wenn das Vieh im Stall ist.

    Dein Welpe ist noch ein Baby und die brauchen vor allem ganz viel Schlaf. Generell haben Hunde ein Ruhebedürnis von etwa 18 bis 20 Stunden täglich. Weniger Schlaf macht auf Dauer krank!

    In der Hundeschule wird euer Welpe scheinbar überfordert. Mit 18 Wochen braucht ein Junghund kein Sitz oder Platz. Eigentlich sollte in einer guten Hundeschule beigebracht werden wie die Bedürfnisse von Welpen sind. Und sinnvolle Übungen für den Alltag gemacht werden.

    Mein Hund konnte sich am Anfang, da war er übrigens fast 1 Jahr, im Gruppentraining auch sehr schlecht komzentrieren. Zum Glück bekam ich in meiner Schule sinnvolle Tipps.

    Ich würde an Eurer Stelle schleunigst einen hütehunderfahrenen Trainer für einen Hausbesuch einladen. Der kann euch dann auch erklären, wie ihr eurem Welpen helfen könnt zu mehr Ruhe zu finsen und warum Welpen beißen und anknabbern.

    Du solltest aber damit rechnen, dass der Hund nicht so oft mit dir joggen will, sondern lieber einen hundegerechten Spaziergang machen möchte.

    Das finde ich einen ganz wichtigen Punkt! Leider sieht man hier auch immer wieder Leute, die den Hund auf jede Joggingtour mitschleppen. Der wird dann einfach (gern noch am Halsband) weitergezogen, auch wenn er mal schnüffeln möchte, pieseln muss oder eine Verschnaufpause braucht. Natürlich ist Joggen mit Hund nicht per se böse - aber man sollte das auf jeden Fall positiv aufbauen und in erster Linie normale Spaziergänge machen.

    Hier im Forum findest du auch Berichte, Fotos und Videos zu Themen wie Canicross und Bikejöring mit Hund.

    Die Alleinbleibzeiten sehe ich bei Euch nicht als tragisch an, da deine Eltern ja mehr zuhause sind.

    Gut überlegen würde ich mir an deiner Stelle halt, ob du wirklich langfristig Zeit und Bereitschaft für den Hund aufbringen kannst und willst. Du musst jeden Morgen wahrscheinlich mindestens 30 Minuten früher aufstehen. Nach der Schule heißt es dann erstmal wieder: mit dem Hund raus, evtl noch trainieren oder in die Hundeschule. Abends dann auch wieder raus. Gerade wenn man nebenbei noch andere Hobbies hat, muss man sich bewusst machen, dass man sich da evtl einschränken wird müssen, denn man ist nun für ein Lebewesen verantwortlich.

    Wenn bereits überlegt wird, den Hund später bei den Eltern zu lassen, sollten meiner Ansicht nach auch sie mitentscheiden, was das für ein Hund wird.

    Marabea Zum Altersthema: Das Buch spielt ja in den 1930ern, gut, da war die Lebenserwartung natürlich auch schon höher als im Jahrhundert davor, trotzdem habe ich den Eindruck, dass Menschen mit Anfang 50 damals schon eher als "alt" galten denn heutzutage. Gerade durch die schlechtere medizinische Versorgung, die häufig vorkommenden Existenzängste und das Fehlen moderner Annehmlichkeiten, alterten die Menschen ja auch einfach etwas früher... Kenne ich so auch von bäuerlicher Verwandtschaft auf dem Lande, die ihren Lebtag körperlich hart gearbeitet haben mit vergleichsweise wenig Komfort.


    Und ganz allgemein: Ich finde es superspannend, hier von Euren Eindrücken, Interpretationen und Überlegungen zu lesen. Auch wenn die Interpretationen oftmals kritischer ausfallen als meine Ansicht zum Buch - ich mag es ja sehr gern -, finde ich das sehr faszinierend.

    Gerade die Gedanken zur "Funktion" des Schneemädchens im Buch fand ich sehr erhellend.