Beiträge von tinybutmighty

    Ganz große Leseempfehlung für "EXIT Racism: rassismuskritisch denken lernen" von der deutschen Schriftstellerin und Anti-Rassismus-TrainerinTupoka Ogette. Ich war ja zuerst ein wenig skeptisch, ob das Buch mir als "aufgeklärter" PoC überhaupt Neues würde vermitteln können - aber es ist so ein großartiges, praxisorientiertes, wichtiges Buch! Tupoka Ogette beschäftigt sich in ihrem Buch mit dem immer noch allgegenwärtigen systemischen, institutionellen und individuellen Rassismus. Sie zeigt auf, dass Schwarze Menschen und BIPOC immer noch im Alltag sehr häufig rassistisch diskriminiert werden, man ihnen mit Vorurteilen begegnet, und welche psychologischen Auswirkungen es schon auf Schwarze/PoC Kinder hat, ständig als fremd, nicht zugehörig, anders eingestuft zu werden. Sie zeigt auf, dass noch viel Nachholbedarf besteht in der Aufarbeitung der (deutschen) kolonialen Vergangenheit, der Gräueltaten, die jahrhundertelang an BIPOC/Schwarzen verübt wurden, dass wir immer noch eine Sichtbarmachung von uns Schwarzen/PoC benötigen, da selbst der Diskurs über Rassismus noch sehr stark von der Weißen Mehrheitsgesellschaft dominiert wird. Sie zeigt auf, warum es nicht reicht, Rassismus ins rechte Eck zu schieben und sich selbst davon freizusprechen - denn wir wurden alle (ja, ich nehme mich selbst da nicht aus) rassistisch sozialisiert. Dieses Buch bietet auf übersichtliche, leicht verständliche Weise sehr viele Anregungen, eigene Denk- und Verhaltebsmuster kritisch zu hinterfragen, und sich mit Rasismus in all seinen Formen auseinanderzusetzen.

    Mich hat das Buch sehr bestärkt, da man dadurch eben auch lernt, nicht alleine zu sein, Tupoka Ogette lässt auch andere Schwarze/PoC ihre Erfahrungen schildern und geht auf eigene Erlebnisse ein und diese zu lesen, ist zwar zeitweise schmerzhaft, war für mich persönlich aber im Endeffekt sehr lohnend und hat mich wirklich dazu angeregt, mich eingehender mit der Thematik zu beschäftigen.

    Hallo,

    kann jemand hier vielleicht ein gutes Seminar/einen guten Trainer empfehlen für folgende Problematik empfehlen, ?(Gerne auch ein Online-Seminar, wobei ich glaube, Präsenzseminar wäre evtl hier besser)

    Der Hund einer Freundin macht schon länger Agility in einer Hundeschule, die Trainerin selbst hat auch recht viel Agi-Erfahrung und -kompetenz. Nun idt der Hund eher weich und sensibel und dürfte evtl mal mit einer Stange eine doofe Erfahrung gemacht haben (blöd angekommen/gestreift etc).

    Jedenfalls besteht jetzt das Problem dass der Hund nun eine sehr ungesunde Sprungtechnik hat. Er springt sehr früh ab und dadurch unnötig weit und hoch. Es wurde schon an dem Thema gearbeitet, sogar monatelang, erstmal ohne Stangen etc, aber nun tritt die Problematik wieder auf.

    Meine Freundin will nicht auf Turniere, daher sagt sie, notfalls macht der Hund eben Agility ohne Springen (also keine Stamgen auf den Hürden). Aber sie würde doch gern noch einen Versuch wagen, da dem Hund Agi an und für sich total Spaß macht.

    Wie kommst du denn darauf, dass Pudel und Kurzhaarcollies keine Power hätten? Pudel sind oft richtig temperamentvoll und bewegungsfreudig und darum auch im Hundesport oft anzutreffen - die genialen Großpudel von @Lockenwolf sind da zB ein gutes Beispiel.

    Und das Tolle am Pudel: Er ist trotzdem meist ein umgänglicher und anpassungsfähiger Begleithund. Ja, auch bei den Pudeln gibt es mittlerweile reizoffenere Exemplare, die zum Hibbeln neigen, aber beim Australian Shepherd ist dieses "Problem" noch häufiger und gerade zu viel Action ist bei diesen Hunden Gift.

    Ich kenne viele sozialverträgliche Aussied. Allerdings kann das durchaus Zufall sein, denn Aussies gelten schon als eine Rasse, die prinzipiell schwieriger mit Fremdhunden sein kann. Da sind zb die Pudel in der Regel viel unkomplizierter. Der Aussie einer Freundin legt zB so gar keine Wert auf Fremdhunde und da ist dann natürlich viel Management erforderlich. Zudem ist ihr Hund auch ein Stresskeks, größere Ausflüge, Urlaubsr3isen etc werden da schnell mal aufwendiger in Planung und Umsetzung. Klar gibt es auch viele tolle Begleit-Aussies, aber oft steckt da ein Stück Arbeit dahinter bzw kann es auch dem Zufall geschuldet sein.

    Ich hab bis jetzt auch nur die beiden Objektive für die Sony Alpha 6000 die beim Kit dabei waren und nehm meist das Tele. Bin damit voll zufrieden, aber das mit den Marken ist halt auch einfach eine Sache der persönlichen Präferenz letzten Endes.

    Eni46 Falls du noch Sony Fotos schauen möchtest, findest du so auf den letzten 2 bis 3 Seiten meines Pfotothreads sicher einige :) Bin blutige Anfängerin, aber das wird dann ja auch erstmal so sein bei deiner Tochter.