Beiträge von Czarek

    Es ist wirklich beeindruckend, wie du das regelst und für alle Hunde Notfallpläne hast Fuchshexchen !

    Ich habe auch Freunde, die ich anrufen kann oder die als Notfallkontakt einspringen, aber für jeden einzelnen habe ich sowas nicht. Da muss ich mich auch mal hinsetzen und das durchsprechen...

    Bei mir sind ja noch die Leute vom Verein, dort gibt es leider regelmäßig (selten, aber es passiert immer wieder mal) solche Fälle, wo Züchter beispielsweise sehr alt sind oder etwas passiert, dass sofort viele Hunde untergebracht werden müssen.

    Im Frühjahr hatten wir so einen Fall mit einem Dutzend Hunden, da hätte ich glatt 2 übernommen, wenn wir nicht selbst gerade frisch noch im Umzug gewesen wären. Leider gibt es da nicht immer einen Plan.

    Was mich tatsächlich besonders beschäftigt hat, war eine Warnung meines Tierarztes: dass Hunde, die in einem engen Familienverband leben, einen verletzten Hund ausgrenzen, mobben oder im schlimmsten Fall sogar angreifen können. Ich habe dazu recherchiert, und leider ist das gar kein seltenes Phänomen, auch hier im Forum gab es wohl schon entsprechende Geschichten.

    Bei uns passiert das Gegenteil. Es wird Rücksicht genommen, Abstand gehalten, einige liegen ganz bewusst nah beim Kennel, und draußen wird aufgepasst, dass niemand ihn anrempelt oder hektisch wird. Diese stille, selbstverständliche Fürsorge zu sehen, macht mich ehrlich gesagt sehr glücklich

    Ich habe beides schon in meinem Minigrüppchen erlebt. Das Rücksicht nehmen und Kümmern eher bei Verletzungen und wenn es einen Hund nicht gut geht (da kann auch der junge Wilde seeehr sanft und vorsichtig sein), die Ausgrenzung eher im Alter. Letzteres hat aber ganz viel zu tun mit unbeabsichtigter Grenzüberschreitung, denn Omahund kriegt einfach manchmal weng von ihrer Umwelt mit und ignoriert unabsichtich Signale (verbunden mit der ihr eigenen Terrierstumpfheit, dass sie da jetzt gefälligst lang zu gehen hat oder dort zu liegen hat, wenn sie sich das in den Kopf gesetzt hat). Bei zweiterem kann ich zumindest meistens ganz gut herum bugsieren.

    Aber auch in diesem Bereich gibt es natürlich mit mehr Hunden eine eigene Dynamik.

    Meine Freundin hat einen Epi Hund, den greifen die anderen aktiv an, wenn er einen Anfall hat und sie nicht schnell genug dazwischen ist.

    Ich heute also die Tierärzte in der Umgebung abtelefoniert. Die meisten hatten kein Galliprant da und der Arzt, der es da hatte, der wollte es nicht raus geben ohne den Hund zu untersuchen.

    Das liegt nicht am wollen. Sie dürfen dies nicht. Selbst der Stammtierarzt muss das Tier in bestimmten Abständen sehen, bevor er Dir verschreibungspflichtige Medikamente mit geben darf. Der fremde Tierarzt hätte sich strafbar gemacht, wenn er Dir das Medikament gegeben hätte.

    Es gibt manchmal eben Umstände, wo es nicht geht. Gestern rauszufahren, war nicht guten Gewissens möglich. Den Hund selbst diese Entfernung laufen lassen, ist nicht mehr möglich und erst recht nicht bei den aktuellen Bedingungen hier. Galliprant ist nun ein sehr spezifisches Mittel, das benutzt man wirklich nur für Osteoarthritis.

    Man hätte ja auch sagen können, gut wir geben es jetzt raus und Sie kommen diese Woche nach der Extremwettersituation rum. Vielleicht hätte ich dann auch vollständig dorthin gewechselt. Nun sicher nicht mehr.

    Oder wenigstens erklären, wieso sie das jetzt nicht machen, anstatt mich anzupampen. Manchmal macht der Ton einfach die Musik...


    Wir müssen aber eh wieder demnächst zum Arzt und sprechen, Gaba + Galliprant war jetzt lange in Ordnung, es wird aber wieder schlechter... Zusätzlich nimmt die Verwirrung zu.

    Ich denke, es gibt Fälle, wo man auch mal logisch und anbetracht der Umstände schauen muss... Hier sind Extremwettersituationen nicht sooo selten und es wäre in meinem Fall nur möglich gewesen,entweder mit dem Hund zu Fuß zu kommen oder eben doch Auto zu fahren. Bei der netten Antwort und den Ton buddel ich lieber mein Auto wieder aus, schmieren Enteiser aufs Schloss (gestern war hier -14 Grad) und fahre 50km auf vereisten Straßen...

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in der Filzphase Bürsten nicht hilft und davon kein Effekt da ist. Waschen, Condi reinknallen, richtig ausföhnen und einmal Bürsten, dann ist Ruhe für eine Zeit.

    Filz auseinanderbürsten bringt nur noch mehr Haarbruch und führt zu Filz. Gerade jetzt bei dem Wetter, Heizungsluft, kalt, gefroren, klamm...

    Lieber sehr regelmäßig richtig als da alle zwei Tage ohne Effekt zu machen.

    Uns sind so langsam die Medikamente ausgegangen. Das Wetter und Krankmeldung haben letzte Woche verhindert, dass wir beim Stammtierarzt (25km entfernt) vorbei kommen konnten. Mein Mann fährt da eigentlich auf den Arbeitsweg vorbei. Letzte Woche sind hier 60cm Schnee gefallen und ich kam eine Woche aus meiner Einfahrt nicht mal raus. Heute war ja Blitzeis angesagt und dass jeder Zuhause bleiben soll, Arbeit ausgefallen.

    Ich heute also die Tierärzte in der Umgebung abtelefoniert. Die meisten hatten kein Galliprant da und der Arzt, der es da hatte, der wollte es nicht raus geben ohne den Hund zu untersuchen.

    Hallo, 15 Jahre und 8 Monate alter Hund, 28cm hoch und damit nicht mal halb so hoch wie der Schnee, harte Arthroseschmerzen, keine Kreuzbänder, läuft zum Gassi mal eben die Einfahrt noch hoch und runter, soll aber 4km zum Arzt spazieren durch Streusalz und bei Minusgraden?

    Was denken die, dass ich die Medikamente selbst einnehme?

    Die Antwort war "Hilft ja nichts, wenn Sie den Hund nicht her bringen möchten, dann müssen Sie zu Ihrem Arzt." Ja danke für nichts. Den Spruch "Wenn das Frauchen nach nem Autounfall auf Glatteis im Krankenhaus liegt, ist dem Tier auch nicht gerade geholfen" konnte ich mir nicht verkneifen.

    Ich also richtig wütend ins Auto gesetzt und die 50km herumgetuckert für eine Dose Galliprant. Da war die Praxis echt so lieb und hat noch 15min länger offen gehabt, weil ich für die 25km Hinweg wirklich lange gebraucht habe. Man man man, es lebe die Bürokratie...

    Warum haben Hunde eigentlich keinen Medipass?