Beiträge von Czarek

    Ich würde gar keinen Hund mit Absicht für ein ehrenamtliches Hobby anschaffen, das ich 1-2x im Monat für vielleicht 45 Minuten betreibe. Der BHD macht Spaß und ist schön, ich kann aber auch alleine ohne Hund Menschen besuchen, Schulpatin werden oder oder.

    Wenn der Hund daran Spaß hat, super. Aber ich würde mir einen Hund anschaffen, den ich von den Grundzügen her möchte und mit dem den Großteil meiner Zeit jeden Tag verbringe. Der BHD ist dann nur das Tüpfelchen auf dem i. Und das sag ich mit drei Generationen im BHD...


    Ernalie Dann lies nochmal in deinen Beiträgen, ich denk mir das doch nicht aus. Es sprengt jetzt auch hier den Rahmen deine Zitate rauszusuchen und einzukopieren.

    Was ich mit meinem Beitrag sagen wollte, ist, dass dieser Rundumschlag ohne wirklich Einblick in die Mehrheit der Population wenig Sinn macht, insbesondere unter deiner Ausgangssituation. Dabei möchte ich gar nicht abwerten, wie belastend es ist, einen Hund zu haben, der nicht alleine bleiben kann.

    Ich werde da schon skeptisch, wenn ein Hund nur selektiv nicht alleine bleiben kann, zB dass es im Auto super klappt, nur Zuhause nicht. Das heißt, er kann es ja doch, nur nicht an einem bestimmten Ort. Aber ich bin auch kein Trainer.

    Meiner Erfahrung nach kann auch ein Pudel lernen allein Zuhause zu bleiben. Das ausgeschaltete Alleinbleib-Gen ist bei ihm noch nicht gefunden. Er ist nur so intelligent, seine Menschen um den Finger zu wickeln und sie sich herrlich niedlich zurecht zu erziehen.

    Ernalie Ich find ja sehr interessant, dass du bei deinem Mischling bei allen schlechten Eigenschaften immer vom Pudel ausgehst. Egal, ob es der "Pudelmagen" ist oder die "Pudelnase" oder dass alle Kleinpudel kläffen. Insbesondere vor dem Hintergrund, sich einen Hund von nicht durchgecheckten Eltern zu holen, der auch noch gesundheitliche Baustellen hat.

    Leider gibt es auch innerhalb der geregelten Zucht genug Hunde, wo ich beispielsweise keinen holen würde. Aber du rätst von einer ganzen Rassepopulation komplett ab, ohne auch nur einen Teil der Population zu kennen oder mal gesehen zu haben, geschweige denn regelmäßig zu erleben oder mit vielen Haltern in Kontakt zu sein (und damit meine ich nicht drei Hunde aus der Nachbarschaft). Das kommt mir ziemlich befremdlich vor so einen Rundumschlag zu machen, auch wenn ich absolut verstehe, wie belastend die Lage für einen selbst ist, wenn man einen Hund hat, der ganz arge Schwierigkeiten damit hat.

    Und ein bisschen ist bestimmt auch Genetik und Aufzucht.

    Ganz sicherlich. Natürlich muss man auf das Wesen achten.

    Auch hier liebe Grüße vom Besuchshundeteam :winken:

    Ich habe auch einen Jack Russell-Mix, mit dem ich angefangen habe vor inzwischen 11 Jahren im Besuchshundedienst. Die nächsten beiden sind bei mir auch Pudel geworden.

    Meiner Erfahrung nach bringt fast jeder Hund Eigenschaften mit, mit denen man gut in Besuchsdienst arbeiten kann, sofern er aufgeschlossen und freundlich ist und Spaß am Kontakt mit Menschen hat. Vielleicht muss man die Besuche etwas unterschiedlich gestalten oder die Einrichtung passend auswählen, aber für so ein Ehrenamt geht das ja. Ich weiß nicht, wie oft ihr unterwegs seid, aber im Zweifel hat der Hund eben keinen Spaß daran und dann macht man etwas anderes mit ihm.


    Pudel tun sich wirklich häufig relativ schwer mit dem Alleinebleiben bzw. es dauert, bis sie es akzeptieren und entspannt sind. Unmöglich ist das aber nicht, es ist auch eine Frage, wie viel Zugriff sie auf dich haben. Da können sie eben sehr charmant sein. Aber wir müssen leider fast alle arbeiten und Hundefutter verdienen, müssen wir alle mit klarkommen und üben. Ich würde da auch mit ein wenig Zeit rechnen.

    Ich finde gut, dass ihr so darüber nachdenkt. Bin ja eh ein Freund von Hundehaltung "zum Genuss". Es muss nicht immer mehr Arbeit, mehr Verantwortung, mehr Herausforderung, mehr Komplexität sein.

    Mir persönlich gefällt Gruppenhaltung aus vershiedenen Gründen sehr und ich habe da auch die Ressourcen dafür. Mich würde beispielsweise das Spazierengehen nur mit meinem Oldie nicht befriedigen. Ich erlebe es als positiv, dass ich nicht nur Altenpfleger bin, sondern weiterhin mit den anderen Hunden alles machen kann, was ich an Hundehaltung mag. Für mich persönlich wäre diese Lücke zwischen zwei Hunden, wo man nicht mehr diese Tagesstruktur Leben muss, auch nicht gut.

    Nachteile sind bei großem Altersabstand die unterschiedlichen Bedürfnisse. Eine Zeitlang können älterer Hund oder Senior mit Mini zusammen laufen, irgendwann driftet das auseinander.

    Vorteil ist, man hat immer mindestens einen, mit dem man weiterhin aktiv sein kann. Ich finde auch, dass die Hunde im Kontakt voneinander profitieren und länger im Kopf fit bleiben, wenn sie in ihrer festen Gruppe interagieren.

    Der junge Hund erfordert in der Erziehung die üblichen 2-3 Jahre die Aufmerksamkeit, ggf möchte man Sport machen oder hat sonstige Ziele mit ihm, die Zeit einnehmen. Der Senior braucht tendenziell mehr Ressourcen im Bereich Pflege und medizinische Betreuung. Später gehen die Bedürfnisse noch mehr auseinander, hier ist es schon Management zwischen Oldie und den anderen Hunden, weil die Kommunikation wegen Taubheit und Sehverlust auch nicht mehr so gut klappt.

    Ich empfand es durchaus als Spagat, allen Bedürfnissen gerecht zu werden. Hier ist es zum Beispiel so, Oldie kann nicht mehr gut mitkommen, ich reise aber sehr viel mit den anderen beiden. Da muss man immer eine Lösung dafür finden.

    Finanziell muss man auch mindestens mit dem Doppelten rechnen.

    Also 10 Jahre ist hier das Maximum an Altersabstand, ich finde 5-6 Jahre ideal. Dann haben die noch was voneinander und man kann einige Jahre zwei fitte Hunde genießen, wenn alles gut geht.

    Hast du da eine Empfehlung?

    Also bei NS weiß Fuchshexchen bestimmt was, sie benutzt die Marke. Ich mag NS nicht so.

    Hydra hat eine gute reichhaltige Moisturizing Linie und ich mag nach über 10 Jahren immer noch sehr das Yuup Restructuring Shampoo + den Detangling conditioner.

    Für meine Hunde benutze ich Tauro für die Alltagspflege, aber Tauro funktioniert noch ein bisschen anders und ist in der Anwendung etwas nerviger. Ich denke, das ist eher kein Shampoo, das ganz normale Hunde benutzen müssen. Da gibt es in den Segment Shampoos, die deutlich anwendungsfreundlicher sind.

    Also LadyBel hat definitiv seine Daseinsberechtigung, es gibt dort ja auch eine sehr gute Beratung bei den drölfzig Mischungen.

    Das ladybel nehme ich für Shows beim Pudel, das zieht alles an Ölen, Silikonen usw raus und macht es schnitt- und standfest. Also nicht das, was du im Alltag möchtest. Auch das EZ Out ist dafür nicht geeignet.

    Ich würde auf ein Shampoo+Condi gehen, was viel Feuchtigkeit gibt und sanft reinigt.

    Winkehund Ich kenne das Gefühl, wenn man ständig das Gefühl hat, es ploppt überall das nächste und das nächste und das nächste Thema auf.

    Ist hier gerade auch so, alleine das Fertigmachen der Hunde morgens vor der Arbeit sind fast 1,5h aktull und man hofft, dass einfach ein paar Themen bald durchgestanden sind.

    Ich hatte heute so einen Morgen. Fussel muss inzwischen raus, sobald sie auch nur ein Auge aufmacht. Ich war aber gerade 5min im Bad, also lag ein Haufen auf dem neuen Wohnzimmerteppich. Den wegschrubben... Dann Medikamente gerade für alle Hunde ins Futter tun, Fussel bekommt inzwischen drei Tabletten morgens und 2 abends und die anderen haben aktuell auch was, weswegen ich wieder zum Tierarzt muss... Ich war heute morgen auch hart an der Grenze zu spät zu kommen, hab schon an die Arbeit gedacht, die mich gerade total fordert, und war einfach nur gestresst insgesamt. Gibt so Tage einfach.... Ein Schritt vor den anderen setzen und Atmen nicht vergessen.