Beiträge von Czarek

    Zähne müssen gemacht werden. Das ist wichtig. Hier habe ich ja gerade den Fall, von außen top, innen große Taschen, und glaub ja nicht, der Hund hätte einmal Schmerzen gezeigt oder auch nur was nicht gekaut oder nur auf einer Seite oder so...

    Folge: Herzklappe schon durch die Entzündung angegriffen, braucht jetzt ein Herzmedikament.

    Also bitte, wenn ihr an solche Dinge wie Versicherung erhalten denkt: was gemacht werden muss, muss gemacht werden. Dafür ist sie letztendlich auch da.

    Ich kann nur beitragen, dass meine vorgestern eingereichte Rechnung von der Agila heute wieder direkt beglichen wurde. Diesmal ohne Ablehnung, alles ganz easy.

    Das waren jetzt 2 Schadensfälle in 4 Wochen inklusive OP-Voruntersuchungen (Blutbild und Herzecho) beim gleichen Hund.

    Fairerweise habe ich die Versicherung in 10 Jahren bisher sonst nur einmal bei einer medizinisch benötigten Kastration gebraucht, das war 2022. Deswegen habe ich jetzt mal keine Angst, dass wir gekündigt werden...


    Dieses schwebende Damoklesschwert über euren Köpfen und die ständige Sorge, dass die Versicherung doch kündigt wie ich hier mitlese, das würde mich echt belasten.

    Ich habe das geschrieben zum Beispiel.

    Für mich ist ebenfalls Tierschutz, wenn ein Hund von der ersten Sekunde in wohlwollende Hände fällt. Bewusst ausgesuchte gesunde Eltern, eine wesensstabile Mutter, eine gesunde Aufzucht mit angemessenen Reizen und daraus einen Hund mit vorhersehbaren Eigenschaften, der munter in die Welt schaut an Menschen, die sich ganz bewusst und lange mit dem Thema und den Bedürfnissen der Rasse auseinander gesetzt haben und die Vorarbeit aufnehmen und weiterführen. Ich möchte, dass beide Parteien happy miteinander sind

    Das Verhindern von Leid von vornherein ist für mich der Schutz davor. Also sowas wie "passiver" Tierschutz im Gegenzug zu aktiven Tierschutzprogrammen wie Kastrationsaktionen etc. ?

    Zusammen mit dem Backup und dem Netzwerk, die man als Züchter in den Verbände bietet, um Hunde aus dem Pool aufzunehmen und aus eigener Tasche neu zu vermitteln, ohne andere Ressourcen zu verbrauchen. Auch das ist für mich Schutz und gibt die Ressourcen frei, die woanders benötigt werden.


    In meiner idealen Welt fallen halt nur noch Welpen bewusst und aus möglichst gesunden Eltern unter möglichst guten Bedingungen und gehen nur an Leute, die ihnen ein möglichst gutes passendes Leben bieten. Und wenn doch mal was ist, gibt's die Netzwerke als Auffangbecken statt dass ein Hund viele Jahre im Tierheim sitzt.

    In meiner idealen Welt kommt kein Leid für den Hund vor.

    Einmal Tumor an einer Pfote wegmachen und vorher als vorbereitende Untersuchung ein Herzechokardiogramm: rund 500 Euro. Voll ok. Zusätzlich nun ca 50 Euro für Herztabletten, auch voll ok.

    Einmal Augenentzündung mit Spaltlampe angucken und 2 verschiedene Salben 130Euro. Autsch.

    Insgesamt in 1 Monat gut 2500Euro Tierarztkosten, auuuutsch. Aber hilft ja nix.

    In unserem Fall sind die Hunde von der Qualität gleichwertig gewesen, aber der andere ist einfach mit mehr Routine und besserem Handling dynamischer und präsentabler und auch alle Tage souveräner gelaufen. Sonntag hat er auch Best in Show 2 gemacht.

    Alles ok, bin trotzdem zufrieden. Auch in diesem Bereich kann man selbst stetig dazu lernen und stolz auf seine eigene Entwicklung sein, wie man sich selbst und mit dem Hund zusammen entwickelt. Dass ich jemals meinen eigenen Hund komplett schneide, aufsprühe und handle in einem Feld der internationalen Spitzenreiter und wir ernsthaft Chancen haben, hätte ich nie gedacht.

    Bis vor 3 Jahren durfte ich keine Hand an meinen Hund legen, der damalige Groomer hat mir gesagt, ich mache seine Arbeit nur kaputt. Erst nach einem Wechsel hab ich gelernt, immer mehr selbst zu übernehmen und zu üben. Die Routine fehlt hier auch, in Deutschland ist das ja alles verboten, im Ausland ist es gefordert und gehört dazu.

    Aber ich stelle eh nur noch selten in Deutschland aus, die Ausstellungen im Ausland sind in der Regel deutlich besser organisiert und glamouröser, die Stimmung viel positiver, man hat bessere Einkaufsmöglichkeiten, die Besucher motzen nicht rum, sondern freuen sich und möchten viel mehr Kontakt haben, anstatt dass man sich fühlt wie im Zoo bei der Beschau.

    Im Ausland gibt's einfach mehr geboten. Schau mal nach England, was das für Begeisterung en auslöst. Die Konkurrenz ist viel größer, man hat da mehr das Gefühl richtig um eine Anwartschaft "gekämpft" zu haben als wenn hier drei Hunde noch gezeigt werden. Jede Meldung ein Gewinner mangels Teilnehmer...

    Im Ausland wird das richtig als Sport gesehen, es gibt eine Jugendförderung, deutlich mehr Trainingsgruppen, extra Hallentraining und Handlingtraining bei Profis, deutlich mehr Vorführungen und Weiterbildungen....

    "Es sei unzumutbar, so äußerte sich das Frauchen, dass schwer kranke Tiere ohne Untersuchung aus dem Ausland geholt und unter Ausschluss jeglicher Haftung weitervermittelt würden

    Da müsste man wahrscheinlich echt in den Vertrag rein gucken. Hat die neue Besitzerin das unterschrieben mit Ausschluss jeglicher Haftung, dann kann das je nach Wortlaut des Vertrags durchaus gültig sein und sie sich damit selbst ins Knie geschossen haben...

    Wenn niemand mehr züchtet, dann ist die Ethik und Moral der Menschen schon sehr weit fortgeschritten und ist zu der Erkenntnis gelangt, daß der Mensch kein Recht hat, Tiere für sich zu benützen und nach seinen Vorstellungen zu formen

    Für mich ist das tatsächlich das, was ich inzwischen möchte. Ich möchte Tiere nach meinen Vorstellungen formen, nämlich in Wesen, Gesundheit und auch Aussehen.

    Und ich möchte sie auch benutzen. Sie sollen in mein Leben passen und möchte die Dinge machen, die mir Spaß mit ihnen machen. Und da ich mir inzwischen nur noch Hunde hole, die auch genauso "vorgeformt" bei uns reinpassen, kann ich denen ein nach ihren Bedürfnissen geformtes schönes Leben bieten.

    Ich liebe Welpen und dieses Formen, das Anleiten und Erziehen.

    Für mich ist ebenfalls Tierschutz, wenn ein Hund von der ersten Sekunde in wohlwollende Hände fällt. Bewusst ausgesuchte gesunde Eltern, eine wesensstabile Mutter, eine gesunde Aufzucht mit angemessenen Reizen und daraus einen Hund mit vorhersehbaren Eigenschaften, der munter in die Welt schaut an Menschen, die sich ganz bewusst und lange mit dem Thema und den Bedürfnissen der Rasse auseinander gesetzt haben und die Vorarbeit aufnehmen und weiterführen. Ich möchte, dass beide Parteien happy miteinander sind.


    Ich schließe einen Tierschutzhund nicht aus. Es muss dann halt passen und es handelt sich um ein individuelles Tier. Ich muss mir nicht auf die Schulter klopfen, ich will einfach nur glücklich mit meinem Hund sein. Mir macht das Training mit sehr ängstlichen oder aggressiven Hunden durch ihre Erfahungen oder vielleicht mangelnden Erfahrungen keinen Spaß.

    In meiner Bubble gibt es immer wieder tragische Fälle, bei denen wir als Rasseliebhaber Hunde aufnehmen und dann ggf. weitervermitteln. Auch das ist für mich Tierschutz. Dass man ein Netzwerk hat, das Hunde aufnimmt, ohne dass sie die Zwischenstation Tierheim mitnehmen.


    In der realen Welt spielt es für mich keine Rolle, wo ein Hund her kommt. Soll sich jeder seinen Hund dort holen, wo es einem passt. Hauptsache, Hund und Herrchen/Frauchen passen zueinander. Leider sehe ich sehe oft sehr viel Unglück, Beschwerde und Reibung. Dass an Dingen ewig wegtrainiert werden muss, was den Hund ausmacht. Dass beide wie im Kompromiss miteinander leben. Ich finde, ein Hundeleben ist dafür zu kurz und meine eigene Lebenszeit auch zu schade dafür.

    Panini Ich bin aufgeregt. Gegen einen World Winner zu laufen, zu wissen, dass meiner bei guten Gerüchen abdriftet usw. Ein Handler hat da deutlich mehr Praxis und würde wahrscheinlich noch deutlich mehr raus holen in Sachen Präsentation. Auch beim Grooming, guck mal, das dauert Jahre es richtig zu lernen. Im Ausland werden die Hunde ganz anders zurecht gemacht als bei uns hier. Das muss man können und braucht mehr Routine als alle paar Monate mal.

    Das Training und Handling ist einfach anders, wenn der Hund nem Profi gehört. Ist doch logisch. Die Frequenz ist doch auch eine ganz andere, wir sind aktuell mal alle paar Monate weg. Die letzte mehrtägige Ausstellung war vor 6 Monaten.

    Wir sind schon fertig mit Ausstellen heute und kehren morgen mit einem frischen slowakischen Champion heim.

    Freitag nach der Arbeit noch Hund fertig gemacht, gepackt und insg. 9 Std gefahren. Wir waren spät in der Nacht im Hotel und morgens um 5.15 Uhr hat der Wecker wieder geklingelt 🥴

    Samstag war der Lauf nicht gut. Hund war überall, nur nicht bei mir. Aber lustig fand er es 🙄 Trotzdem CAC und damit die letzte Anwartschaft für den Championtitel.

    Wir sind gegen den Weltsieger gelaufen, vielleicht waren meine Nerven auch flatterig oder wir von der Fahrt durch oder die aktuell mangelnde Routine auf Shows, keine Ahnung. Ich war trotz des gebrauchten CAC nicht so zufrieden.

    Heute dann mit 9h Durchschlafen und einem Gefühl, dass es um nichts mehr geht als nochmal anständig zu laufen, war's dann wie immer, einfach richtig gut. Wir wurden von allen Rüden mit Mr World Winner ins Stechen gerufen, sollten ewig laufen, immer wieder einzeln und zusammen, dann Hunde auf den Arm nehmen und dort nochmal den Kopf angeschaut.

    Und das alles noch beim Präsidenten der FCI.

    Wir bekamen dann das Res CACIB. Aufregend. Und ich bin deutlich zufriedener mit unserer Leistung als gestern.

    Heute schauen wir uns nochmal Bratislava an, dann geht's morgen die 12h zurück heim.

    Ich kann Slowakei nur empfehlen, einfach jedes Mal toll organisiert, gutes Essen, gute Einkaufsmöglichkeiten, nette Leute, Parkplatz wirklich direkt vor der Halle, kurze Wege. Vielleicht kommen wir für den Grad Champion wieder, wer weiß.

    Für mich bleibt das Gefühl, mein Hund muss sich von der Qualität her nicht verstecken. Er hat die Qualität durchaus ganz oben mitzulaufen. Mit einem Handler wäre das wahrscheinlich der Fall.