Find ich ja immer komisch, arbeiten bis 67 am besten in Vollzeit, aber mit knapp über 60 schon zu alt für ein Haustier, weil man jederzeit wegsterben könnte.
Zum Glück sehen das nicht alle so. Einen Plan (und auch mal einen Ersatzplan) für den Hund, was ist wenn XYZ passiert, muss man sowieso haben...
Ich habe mehrere meiner Welpen an Menschen 60+ abgegeben und die Hunde haben da ihr bestes Leben. Für mich steht im Vordergrund, dass genug individuelle Zeit für den Hund da ist, dass die Leute gut genug sind, sich regulär um den Hund zu kümmern und dass sie einen Kontakt haben, der in Krankheitszeiten übernimmt. Außerdem stehe ich ja gerade als Züchter auch noch im Hintergrund und meine Leute wissen alle, dass wenn es keinen Ausweg gerade gibt, ich ein Backup bin.
Ich konnte fast zwei Jahre nicht laufen und hatte chronifizierte Schmerzen, zwischen 32 und 34 Jahre. Auch junge Menschen können sehr eingeschränkt und krank sein. Es haben sich Lösungen gefunden. Das ist eben das wichtige.
Ansonsten sehe ich nicht, dass man mit 60+ schon an den Sensenmann denken muss. Wenn ich in Rente gehe, hole ich mir endlich meinen Riesenschnauzer für den Sport und gehe jeden Tag Fährten oder auf den Hundeplatz, jawohl! Oder ich habe 15 Pudel und und mache nix anderes mehr als züchten, Züchter betreuen, Würfe abnehmen, Ausstellen in ganz Europa und jeden Tag mit wem anderen was schönes trainieren. Das wird toll. Und wehe, mir sagt einer, ich bin dann zu alt für lila Haare.