Man könnte den Hund auch in NL kaufen, wo er herkommt und national anerkannt ist. Es sagt ja keiner, dass man den in Deutschland kaufen muss.
Beiträge von Czarek
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Ich würde mir einen konkreten Züchter raussuchen, wo demnächst eine Verpaarung ansteht, und seine Einstellung zum Züchten, zu seinen Hunden und seine Erfahrungen abfragen. Über die Rasse bist du wahrscheinlich schon ganz gut informiert, vielleicht lässt du dir noch etwas dazu erzählen.
Die Gesundheitsergebnisse bekommt man in der Regel bei einem Besuch vorgelegt. Ich frage auch gerne, ob man weiß, wie alt die Vorfahren sind oder geworden sind.
Ansonsten kann ich da keinen Tipp geben, weil ich kein Rassekenner bin. Ich maße mir nicht an da großartig Bedingungen zu stellen, wenn ich zur Situation nicht so viel weiß.
Als "Verbraucher" möchte man doch einfach nur einen Hund, der zu einem passt und den man guten Gewissens von einem bestimmten Züchter kaufen kann. Die Details der Rassehundezucht finde ich für Käufer gar nicht so super wichtig ehrlich gesagt. Also nicht, ob der Hund nun nen COI von 3 oder 6 hat. Das sagt ziemlich wenig aus und das Gesamtbild hat weitaus mehr Puzzleteile als eine einzige Zahl, auf die man alles runterbrechen kann.
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Wir haben hier seit Wochen nie mehr als -5 Grad und hier krabbeln Zecken auf dem Boden herum ...
Und die Hunde tragen draußen meistens Ganzkörperanzüge. Keine Ahnung was wir falsch machen...
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Ein kurzer Anruf bei der Agila und die Schilderung des Problems haben gereicht, damit die Rechnung überprüft und beglichen wird 👏
Super, keine Wartezeit am Hörer, kompetente Person am Telefon, Problem gelöst. Rechnung Freitag eingereicht, Montag die Abwicklung und Dienstag nach Reklamation direkt neu bearbeitet und überwiesen 👍
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Übrigens ist es völlig normal, dass neue Rassen oder Rassen, die fast ausgerottet waren, einen sehr hohen Inzuchtwert haben. Mit irgendwas muss man ja anfangen. Und auch wenn es Leute nicht hören wollen: will ich einen einheitlichen Phänotyp in Aussehen und Verhalten (also einen Rassehund mit bestimmten festen Eigenschaften), bleib ich immer im Genpool.
Wir können jetzt das große Fass aufmachen, dass das nun der Untergang der Rassehundezucht ist, aber das ist hier bei diesem Thema doch total vorbei am Kern und hat nichts mehr mit dem Markiesje zu tun. Außer, man will eine alte neue Rasse partout deswegen nicht unterstützen, weil Leute, die recht wenig Ahnung von Zucht und null Ahnung von der Rasse und den speziellen Punkten dabei selbst haben, auf der modernen Welle von "Bloß kein Hund, der mit der Rasse eng verwandt ist" reiten.
Sich nun um den Inzuchtkoeffizienten (sogar den genetischen, man man man, das gibt's ja nicht mal als Standard in den jahrhundealten Rassen) zu kümmern, das ist eine langfristige Angelegenheit, die man sich als Rasse mit vielen Individuen leisten können muss. Und langfristig gibt es da doch noch gar nicht.
Man darf nicht vergessen, dass ein niedriger Inzuchtwert (wie niedrig in Verhältnis zu was?) zwar pauschal gesundheitsförderlich ist, aber man ganz genau darauf gucken muss, was da für Gene überhaupt mitspielen und dass heterozygoter gezogene Hunde (als was?) nicht per se kranker sind, sondern es auf ihre Ausstattung ankommt.
Aktuell ist der Trend leider eher, dass jeder geliebte Hund, der viel Geld kostet und in den man viel investiert, un-be-dingt auf Teufel komm raus in die Zucht soll, weil er soooo toll ist. Was ich zumindest in meiner Rasse gerade sehe, ist, dass die Hunde vielleicht diverser gezogen sind, aber von beiden Eltern echt so viel Schmu mitbekommen und zusätzlich dazu selbst nicht so gutes Zuchtmaterial bilden oder gar weitergeben. Ist der Baum krank, sind es die Äpfel auch, egal ob es nun eine selten Apfelsorte ist oder man Nashibirnen züchtet.
Also da muss jeder seine Einstellung zu dem Thema finden und seine Erfahrungen machen, aber man sollte die Kirche echt man im Dorf lassen, was man da (noch zusätzlich als normaler Nutznießer dieser Rasse, ohne selbst etwas dazu beitragen zu wollen) eigentlich fordert und als Voraussetzung setzt, um überhaupt einen Hund irgendwo zu kaufen... Man kann echt aus allem ein Fass aufmachen, aber ist das relevant für den eigenen Hundekauf?
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Wenn die Rasse national anerkannt ist, ist sie ja schon eingeordnet
Also bei RvB ist sie national anerkannt, soweit ich weiß. Zumindest hab ich jetzt bei meiner Ausstellungsphase in NL welche gesehen und die sind mit anderen nationalen Rassen eingelaufen. Da gibt's ein Best in Show der Nationalen.
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weiss zufällig jmd was ein ECVO-Test ist
Das ist ein Augentest auf verschiedene Krankheiten beim Fachspezialisten. Einige Krankheiten testet man per Gentest, andere muss man in einem bestimmten Abstand immer wieder wiederholen. Beim Pudel zB müssen die Augen alle 2 Jahren kontrolliert werden. Ich mache das ausschließlich über den international standardisierten Test. In einigen Ländern ist nur der EVCO zulässig, in anderen reichen andere Formulare.
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Es gibt bei der FCI inzwischen in vielen Ländern eine "FCI Gruppe XI" für alle nicht international anerkannten Hunde. Es gibt ja noch national anerkannte Rassen oder nur national anerkannte Varietäten. Bei den Mehrfarbenpudeln hat es bis 2023 gedauert, bis sie international anerkannten wurden.
Wie das beim Markiesje ist und ob der Rad Van Beheer da die Schirmherrschaft hat, weiß ich nicht.
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Ich habe Welpengitter und rutschfesten Teppich bzw. Läufer für so etwas hier.