Ich dachte, er hat nen neongelben BH auf dem Kopf ![]()
Zu meiner Verteidigung: auf dem Handy sieht man die Bilder meistens abgeschnitten ![]()
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Ich finde gut, dass ihr so darüber nachdenkt. Bin ja eh ein Freund von Hundehaltung "zum Genuss". Es muss nicht immer mehr Arbeit, mehr Verantwortung, mehr Herausforderung, mehr Komplexität sein.
Mir persönlich gefällt Gruppenhaltung aus vershiedenen Gründen sehr und ich habe da auch die Ressourcen dafür. Mich würde beispielsweise das Spazierengehen nur mit meinem Oldie nicht befriedigen. Ich erlebe es als positiv, dass ich nicht nur Altenpfleger bin, sondern weiterhin mit den anderen Hunden alles machen kann, was ich an Hundehaltung mag. Für mich persönlich wäre diese Lücke zwischen zwei Hunden, wo man nicht mehr diese Tagesstruktur Leben muss, auch nicht gut.
Nachteile sind bei großem Altersabstand die unterschiedlichen Bedürfnisse. Eine Zeitlang können älterer Hund oder Senior mit Mini zusammen laufen, irgendwann driftet das auseinander.
Vorteil ist, man hat immer mindestens einen, mit dem man weiterhin aktiv sein kann. Ich finde auch, dass die Hunde im Kontakt voneinander profitieren und länger im Kopf fit bleiben, wenn sie in ihrer festen Gruppe interagieren.
Der junge Hund erfordert in der Erziehung die üblichen 2-3 Jahre die Aufmerksamkeit, ggf möchte man Sport machen oder hat sonstige Ziele mit ihm, die Zeit einnehmen. Der Senior braucht tendenziell mehr Ressourcen im Bereich Pflege und medizinische Betreuung. Später gehen die Bedürfnisse noch mehr auseinander, hier ist es schon Management zwischen Oldie und den anderen Hunden, weil die Kommunikation wegen Taubheit und Sehverlust auch nicht mehr so gut klappt.
Ich empfand es durchaus als Spagat, allen Bedürfnissen gerecht zu werden. Hier ist es zum Beispiel so, Oldie kann nicht mehr gut mitkommen, ich reise aber sehr viel mit den anderen beiden. Da muss man immer eine Lösung dafür finden.
Finanziell muss man auch mindestens mit dem Doppelten rechnen.
Also 10 Jahre ist hier das Maximum an Altersabstand, ich finde 5-6 Jahre ideal. Dann haben die noch was voneinander und man kann einige Jahre zwei fitte Hunde genießen, wenn alles gut geht.
Hast du da eine Empfehlung?
Also bei NS weiß Fuchshexchen bestimmt was, sie benutzt die Marke. Ich mag NS nicht so.
Hydra hat eine gute reichhaltige Moisturizing Linie und ich mag nach über 10 Jahren immer noch sehr das Yuup Restructuring Shampoo + den Detangling conditioner.
Für meine Hunde benutze ich Tauro für die Alltagspflege, aber Tauro funktioniert noch ein bisschen anders und ist in der Anwendung etwas nerviger. Ich denke, das ist eher kein Shampoo, das ganz normale Hunde benutzen müssen. Da gibt es in den Segment Shampoos, die deutlich anwendungsfreundlicher sind.
Also LadyBel hat definitiv seine Daseinsberechtigung, es gibt dort ja auch eine sehr gute Beratung bei den drölfzig Mischungen.
Das ladybel nehme ich für Shows beim Pudel, das zieht alles an Ölen, Silikonen usw raus und macht es schnitt- und standfest. Also nicht das, was du im Alltag möchtest. Auch das EZ Out ist dafür nicht geeignet.
Ich würde auf ein Shampoo+Condi gehen, was viel Feuchtigkeit gibt und sanft reinigt.
Winkehund Ich kenne das Gefühl, wenn man ständig das Gefühl hat, es ploppt überall das nächste und das nächste und das nächste Thema auf.
Ist hier gerade auch so, alleine das Fertigmachen der Hunde morgens vor der Arbeit sind fast 1,5h aktull und man hofft, dass einfach ein paar Themen bald durchgestanden sind.
Ich hatte heute so einen Morgen. Fussel muss inzwischen raus, sobald sie auch nur ein Auge aufmacht. Ich war aber gerade 5min im Bad, also lag ein Haufen auf dem neuen Wohnzimmerteppich. Den wegschrubben... Dann Medikamente gerade für alle Hunde ins Futter tun, Fussel bekommt inzwischen drei Tabletten morgens und 2 abends und die anderen haben aktuell auch was, weswegen ich wieder zum Tierarzt muss... Ich war heute morgen auch hart an der Grenze zu spät zu kommen, hab schon an die Arbeit gedacht, die mich gerade total fordert, und war einfach nur gestresst insgesamt. Gibt so Tage einfach.... Ein Schritt vor den anderen setzen und Atmen nicht vergessen.
Ja, der Aufwand ist riesig. Bei meinen Hunden gab es damals im ganzen Land kein zugelassenes Labor, auch in den Nachbarländern nicht. Die Blutproben mussten in die USA geschickt werden. Durch Einreise per Flugzeug wurde natürlich auch entsprechend kontrolliert.
Meine Freundin wird an der polnischen Grenze aber auch immer kontrolliert, nur da ist es halt offensichtlicher, dass Hunde im Auto sind
Was für ein Aufwand? Der Trapo wird quasi nie kontrolliert, erst recht nicht jeder einzelne Hund.
Ich war mit meinem Hund in 9 Ländern in den letzten 3 Jahren, kein einziges Mal wollte irgendwer irgendwas sehen. Der einzige Welpe meines Rüden, der überhaupt kontrolliert wurde, war vom Flughafenzoll kurz angehalten, um die Einfuhrsteuer bezahlt zu haben...
Man stellt einfach einen anderen Ausweis aus und trägt dort die Chipnummer ein. Entweder der Ausweis kommt mit und wird hinterher wieder getauscht, wenn es legal ist, oder er verschwindet eben und der Hund ist auf dem Papier ein wenig älter als eigentlich. Wurmt bei einem Mischling doch niemanden. Alternativ stellt nicht ein russischer Arzt den Ausweis aus, sondern einer aus einem EU Land...
Wenn es denn überhaupt einen Ausweis gibt. Es wird ja nicht jeder mit Traces importiert, viele Transporter fahren einfach durch.
Ein Orthopäde kann dir da weiterhelfen und sich die Gesamtstatik ansehen und inwiefern diese sich nicht verwächst. Auch gerade mit dem Überbau.
Wenn ein Hund vorne die Pfoten nach außen dreht, hängt das häufig mit der gesamten Frontkonstruktion zusammen. Bei einer zu schmalen Brust fehlt seitliche Auflagefläche für Schulter und Oberarm. Die Ellenbogen können dadurch nicht stabil am Brustkorb anliegen, weichen nach außen aus und der Unterarm rotiert mit nach außen, sodass die Pfoten entsprechend stehen. Es handelt sich also oft um eine Kettenreaktion von der Brustbreite über die Ellenbogenstellung bis zur Pfotenrichtung.
Neben mangelnder Brustbreite können auch ein kurzer oder steiler Oberarm, fehlende Vorbrust oder noch unzureichende Bemuskelung eine Rolle spielen. Nicht jede nach außen gedrehte Pfote bedeutet automatisch eine schmale Brust, besonders bei Junghunden wie deinem fließt die gesamte Entwicklung mit ein.
Mein Hund ist stark durchtrittig und dreht stark nach außen, irgendwann führt das zwangsweise zu Problemen. Leider wird bei Bichons darauf oft nicht geachtet.
Wir hatten vor einiger Zeit so ein Thema damit und es ist wirklich nicht schön, wenn man Angst haben muss, dass der eigene Partner ganz evtl. Tollwut hat.
Wir waren im Auto unterwegs, mitten durch die Stadt auf der Straßenkreuzung rannte ein Hund herum. Er hatte eine Flexileine dran und erschrak immer wieder vor der hinter ihm her donnernden Flexi und wurde mehrfach fast überfahren. Mein Mann ist ausgestiegen und hat ihn von der Straße in ein Wohngebiet gescheucht und wollte ihn einfangen. Ich hab nur noch gesagt: Fass den Hund nicht selbst an! Merlefarbener Chihuahua, wer weiß, wo der her ist. Lass ihn lieber laufen als dass du dich beißen lässt.
Es kam, wie es kommen musste. Mein Mann packte den Welpen und sicherte ihn, dieser tackerte ihm in die Hand, Finger blutete. Irgendwann kamen die Besitzer, Welpe 15 Wochen keine Ahnung woher aus eBay von Osteuropäern gekauft, nicht geimpft, gar nix. Natürlich war's ein Red Merle Chihuahua.... Ich war so wütend...
Mein Mann saß 4h wartend in der Notaufnahme und neben Tetanus Auffrischung haben die ewig diskutiert, ob er nun eine Tollwutimpfung kriegt. Am Ende hieß es, ne ist so unwahrscheinlich, wir impfen jetzt nicht.
Ich konnte wochenlang vor Sorge kaum schlafen. Offensichtlich war's dann ja auch zum Glück nichts, aber an diesen Beispielen sieht man, dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht.
Und leider ist es eben so, dass sich mit solchen Importen so viel Geld verdienen lässt und so viel Schmuh passiert. Schon bei "geregelter Rassehundezucht" kenne ich so viel gefälschte und gemauschelte Dinge über die Tierärzte... Man kann sich nur vorstellen, was da erst beim Welpenhandel abgeht.