Beiträge von Czarek

    Das geht auch gar nicht, denn bei diesem Thema gibt es so viele Faktoren, sowohl von Menschen- als auch von Hundeseite und dann noch die ganze Einstellung zu Hundehaltung mit ihren vielen Facetten.

    Ich hätte gerne mehr Hunde und finde Mehrhundehaltung im moderaten Rahmen (3-5) sehr bereichernd für mich, aber auch für die Hunde. Wobei ich auch sagen muss, dass ich eben nicht mehr aus dem privaten Hobbybereich her denke.

    Ich würde mir jetzt zu gern den nächsten holen, aber es gibt einfach Umstände, die es nicht sofort zulassen. Das sind keine Hindernisse, die unüberwindbar sind. Aber ich muss ja auch nicht auf Teufel komm raus einen neuen Hund holen und mich so strecken, dass es doch geht. Andere haben diese Rahmenumstände nicht oder sie sind mehr bereit als ich die passenden Umstände zu schaffen oder sie kümmern sich nicht darum, ob die Umstände so optimal sind, wie ich sie mir persönlich vorstelle. Da gibt es viele Faktoren und das muss jeder individuell für sich entscheiden.

    ja_nein_vielleicht ich kann das selbst nicht bestätigen, wir leben hier auch im Wolfsgebiet bzw. gehören da ziemlich viele Gassirunden dazu. Ich habe auch schon Gewölle gefunden, sie eingesendet bei Wolfsmonitor und gerade letztens noch mit einem Jäger gesprochen, weil überall Rehteile auf dem Forstweg verteilt waren. Ein Bekannter von mir ist Ranger in der Nähe, den habe ich auch nochmal angesprochen diesbezüglich.

    Meine Hunde reagieren gar nicht :ka: Die schnuppern bei Wildspuren interessierter hinterher ... Angst zeigt keiner der drei Hunde.

    Übrigens auch nicht bei einem Luchs. Einmal im Leben habe ich einen Luchs frei getroffen (vor 2 Jahren), da waren die Hunde interessiert mit der Nase in der Luft, aber gar nicht ängstlich.

    Es ist wirklich beeindruckend, wie du das regelst und für alle Hunde Notfallpläne hast Fuchshexchen !

    Ich habe auch Freunde, die ich anrufen kann oder die als Notfallkontakt einspringen, aber für jeden einzelnen habe ich sowas nicht. Da muss ich mich auch mal hinsetzen und das durchsprechen...

    Bei mir sind ja noch die Leute vom Verein, dort gibt es leider regelmäßig (selten, aber es passiert immer wieder mal) solche Fälle, wo Züchter beispielsweise sehr alt sind oder etwas passiert, dass sofort viele Hunde untergebracht werden müssen.

    Im Frühjahr hatten wir so einen Fall mit einem Dutzend Hunden, da hätte ich glatt 2 übernommen, wenn wir nicht selbst gerade frisch noch im Umzug gewesen wären. Leider gibt es da nicht immer einen Plan.

    Was mich tatsächlich besonders beschäftigt hat, war eine Warnung meines Tierarztes: dass Hunde, die in einem engen Familienverband leben, einen verletzten Hund ausgrenzen, mobben oder im schlimmsten Fall sogar angreifen können. Ich habe dazu recherchiert, und leider ist das gar kein seltenes Phänomen, auch hier im Forum gab es wohl schon entsprechende Geschichten.

    Bei uns passiert das Gegenteil. Es wird Rücksicht genommen, Abstand gehalten, einige liegen ganz bewusst nah beim Kennel, und draußen wird aufgepasst, dass niemand ihn anrempelt oder hektisch wird. Diese stille, selbstverständliche Fürsorge zu sehen, macht mich ehrlich gesagt sehr glücklich

    Ich habe beides schon in meinem Minigrüppchen erlebt. Das Rücksicht nehmen und Kümmern eher bei Verletzungen und wenn es einen Hund nicht gut geht (da kann auch der junge Wilde seeehr sanft und vorsichtig sein), die Ausgrenzung eher im Alter. Letzteres hat aber ganz viel zu tun mit unbeabsichtigter Grenzüberschreitung, denn Omahund kriegt einfach manchmal weng von ihrer Umwelt mit und ignoriert unabsichtich Signale (verbunden mit der ihr eigenen Terrierstumpfheit, dass sie da jetzt gefälligst lang zu gehen hat oder dort zu liegen hat, wenn sie sich das in den Kopf gesetzt hat). Bei zweiterem kann ich zumindest meistens ganz gut herum bugsieren.

    Aber auch in diesem Bereich gibt es natürlich mit mehr Hunden eine eigene Dynamik.

    Meine Freundin hat einen Epi Hund, den greifen die anderen aktiv an, wenn er einen Anfall hat und sie nicht schnell genug dazwischen ist.

    Ich heute also die Tierärzte in der Umgebung abtelefoniert. Die meisten hatten kein Galliprant da und der Arzt, der es da hatte, der wollte es nicht raus geben ohne den Hund zu untersuchen.

    Das liegt nicht am wollen. Sie dürfen dies nicht. Selbst der Stammtierarzt muss das Tier in bestimmten Abständen sehen, bevor er Dir verschreibungspflichtige Medikamente mit geben darf. Der fremde Tierarzt hätte sich strafbar gemacht, wenn er Dir das Medikament gegeben hätte.

    Es gibt manchmal eben Umstände, wo es nicht geht. Gestern rauszufahren, war nicht guten Gewissens möglich. Den Hund selbst diese Entfernung laufen lassen, ist nicht mehr möglich und erst recht nicht bei den aktuellen Bedingungen hier. Galliprant ist nun ein sehr spezifisches Mittel, das benutzt man wirklich nur für Osteoarthritis.

    Man hätte ja auch sagen können, gut wir geben es jetzt raus und Sie kommen diese Woche nach der Extremwettersituation rum. Vielleicht hätte ich dann auch vollständig dorthin gewechselt. Nun sicher nicht mehr.

    Oder wenigstens erklären, wieso sie das jetzt nicht machen, anstatt mich anzupampen. Manchmal macht der Ton einfach die Musik...


    Wir müssen aber eh wieder demnächst zum Arzt und sprechen, Gaba + Galliprant war jetzt lange in Ordnung, es wird aber wieder schlechter... Zusätzlich nimmt die Verwirrung zu.

    Ich denke, es gibt Fälle, wo man auch mal logisch und anbetracht der Umstände schauen muss... Hier sind Extremwettersituationen nicht sooo selten und es wäre in meinem Fall nur möglich gewesen,entweder mit dem Hund zu Fuß zu kommen oder eben doch Auto zu fahren. Bei der netten Antwort und den Ton buddel ich lieber mein Auto wieder aus, schmieren Enteiser aufs Schloss (gestern war hier -14 Grad) und fahre 50km auf vereisten Straßen...