Es gibt bei Arthrose-Schmerzen andere Medikamente, gerade als Dauergabe. Galliprant z.B. und das ist Magen-Darm-schonender.
Wir sind einen ähnlichen Medikationsweg gegangen, erst Librela, Rymadyl und Onsior bei Bedarf, dann Daxocox dauerhaft usw.
Wir sind bei 1x Galliprant und 3x täglich Gabapentin angekommen und ich habe hier Pregabalin jetzt liegen für den Wechsel.
Man könnte zusätzlich zu dieser Kombi noch Amantadin probieren, aber ganz ehrlich muss man auch irgendwo für sich und für den Hund eine Grenze ziehen, wo Schluss ist.
Ganz realistisch muss man den Hund so abgedeckt kriegen, dass die Schmerzen nicht den Alltag bestimmen. Zusätzlich gibt es natürlich auch Nebenwirkungen, sowohl vom Magen als auch charakterliche Veränderungen, vermehrte Schläfrigkeit, höhere Unruhe usw.
Vielleicht führst du einmal Tagebuch und schreibst auf, wann es ein guter Tag ist und wann ein schlechter? Hier ist das Wetter ein sehr starker Faktor. Kalt ist schon doof, aber bei nass und kalt verschlechtert es sich extrem. Ich rechne damit, wir machen uns ein schönes Frühjahr und einen hoffentlich guten Sommer und dann weiß ich nicht, wie lange bei der ersten Nässe und Kälte meine Fussel aushält.
Bei euch gibt es noch einige Möglichkeiten die Schmerzmittel zu ändern und Arthrose wird auch nie wieder besser. Also muss man handeln.
Ich habe hier insgesamt eher die gegenteilige Erfahrung gemacht oder hatte beim Hund einfach Glück, direkt an gute Ärzte zu gelangen. Ich war ja jetzt jahrelang mit chronischen Schmerzen unterwegs und war von Arzt zu Arzt unterwegs, hab Schmerzmittelmissbrauch betrieben um meine Arbeit zu schaffen und den Alltag zu überstehen. Teilweise gab's da kaum Beratung und Empfehlung. Mein Hund war da gefühlt in deutlich kompetenteren Händen und war jederzeit schmerzmäßig deutlich besser eingestellt und abgedeckt mit Plan A, B und C als verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, als ich je gewesen bin...