Beiträge von Czarek

    Hier wird vergessen, dass der British Kennel Club gar kein FCI Mitglied ist und nur eine gegenseitige Anerkennung vorhanden ist.

    Die Crufts sind keine FCI Veranstaltung, die Standards der Rassehunde unterscheiden sich teilweise maßgeblich.

    Und die Richter sind keine Politiker. Es ist nicht ihre Aufgabe, einem Meinungsbild zu entsprechen, egal ob politisch oder populär.

    Bedenkt das, bevor hier vom Hundertstel ins Tausendstel argumentiert wird und da nun auf jeden einzelne deutsche Zucht geschlossen wird.

    Ich merke ja auch, wie regional unterschiedlich das ist. Ich wohne nur 1h Weg von früher.

    Erst in der Großstadt mit Randgebieten zum Gassi. Zecken hatte ich da nur, wenn wir "raus" gefahren sind. Dann im landwirtschaftlichen Bereich, kaum mal Zecken. Da wird ja eh drölfzig Mal gegüllt und gespritzt. Da hat eine Tablette pro Jahr ausgereicht, ab und an mal eine krabbelende abgesammelt.

    Und nun ist einfach alles voll. Es hilft kaum was. Über Öle und Sprays lachen die. Überall krabbelt es.

    Irgendwann geht's ja auch darum, uns zu schützen. Denn wenn der Hund vielleicht mit 14 schneller schlechte Nieren kriegt, ich will nicht noch die nächsten 50 Jahre krank sein.

    Uhh welcher Hund denn ?

    Der wurde nicht platziert.

    Das Problem ist, dass Phänotypisierungen ja nur an erwachsenen Hunden stattfinden dürfen. Der Klub hat Mist gebaut und ihn schon als jungen Hund phänotypisiert und Papiere ausgestellt, obwohl er das nicht dürfte. Nun erwachsen ist der Hund auch definitiv nicht mehr im Standard. Aber immer schön im Ausland unterwegs mit der Ahnentafel, die er gar nicht besitzen dürfte.

    Interessant finde ich ja, dass ein Hund bei der Crufts dabei war, der gar nicht hätte teilnehmen dürfen. Ein Hund ohne Ahnentafeln, der phänotypisiert wurde. Die Phänotypisierung ist durch den zuständigen Klub viel zu früh passiert, die hätten das gar nicht machen dürfen. In Leipzig hat der Hund deswegen alles aberkannt bekommen. Aber nun bei der Crufts...

    Naja der Miniature Pudel ist auch nicht aus Norwegen. Genauso wie jedes Jahr nur ein Hund aus diesem Zwinger das BOB bekommt, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Britische Züchterin seit weit über 50 Jahren und dieser Hund gewinnt alleine mit dem Namen.

    Der Toy gehört zwar Afterglow (britischer Zwinger), ist aber in China gezüchtet.

    Aber das sind Briten und das gewinnen nur Briten...

    Wobei der Xolo einfach überall alles gewinnt. In der Slowakei als wir shortlisted waren, hat der auch Best in Show gemacht. Und das letzte Mal in Nitra auch.

    Wir sind natürlich hier patriotisch, Katja soll's machen mit dem Tibi

    Ich würde definitiv den Husky auch nicht in der eigenen Wohnung blowern xD

    Und ich bin mal so dreist zu behaupten, dass auch das richtige Waschen mit den richtigen Produkten Zuhause seltenst so durchgeführt wird, wie es Profis können ..

    Einmal zum Friseur bringen und dort richtig waschen und Unterwolle entfernen lassen jetzt zum Frühjahr hin.

    seenase Ausstellen funktioniert nach Knock-out-System. Im Ehrenring wird am Ende des Tages immer nur der Beste der Rasse (Best of Breed) gezeigt. Dort treten also nur die Gewinner der jeweiligen Rassen an und treten für eine Platzierung in der Gruppe an. DU wirst da also genau einen Langhaar Collie sehen.

    Also es ist schon der absolute Hammer bei den Meldezahlen BOB zu machen. Auch noch in der Gruppe 1-3. Platz zu bekommen, ist der Wahnsinn. Und auch dort treten nur die 1. Plätze am Sonntagabend im Ehrenring ums Best in Show an.
    Auf den Collie-Ring kannst du per Liveübertragung nicht zuschalten. Das geht ja gar nicht, das sind komplette Hallen voll mit verschiedenen Ringen pro Rasse und ab frühs wird da durch die einzelnen Ausstellungsklassen durchsortiert bei diesen drölfzig verschiedenen Klassen, die ich absolut nicht checke, weil das so ewig viele sind.


    Vielleicht bist du auf FB oder Insta mit jemandem befreundet, der live mit der Kamera am Ring ist und filmt. Bei uns ist das öfter der Fall.

    Zwischen Fussel und Rumo liegen fast 12 Jahre. Da Fussel leider orthopädisch ihr Päckchen zu tragen hat, war das so die letzte Möglichkeit ihr einen Welpen zuzumuten, bevor sie zu alt wird.

    Die beiden lieben sich. Fussel hat ihm beigebracht zu spielen wie ein Terrier, hat ihn geputzt und richtig "adoptiert". Heute ist er milde mit ihr, wenn sie wegen Taubheit und Seheinschränkung gegen ihn stolpert, sie orientiert sich draußen an ihm und folgt ihm. Sie haben noch lange gespielt, gezergelt, miteinander sehr nett gerauft und ich habe schon das Gefühl, dass das Fussel auch körperlich und ihm Kopf deutlich länger fit gehalten hat.

    Die mittlere Holly, zu der wir auch einen Hund derselben Rasse dazu geholt haben, könnte gern auf beide verzichten. Die hat vom ersten Tag an gesagt: du hast das angeschleppt, der ist nicht mein Problem, erzieh ihn dir selbst. Als er dann erwachsener wurde, konnte sie deutlich mehr mit ihm anfangen (und nochmal mehr, als Fussel immer mehr Zuhause blieb und ich meistens nur mit den beiden Pudeln allein unterwegs war).

    Also die Entscheidung für einen jungen Hund zum Alten habe ich persönlich nie bereut in der Hinsicht. Natürlich muss man einem jungen Hund beibringen, dass der kleinere ältere Hund mein lustiger Spielball ist. Für mich war es halt anstrengender, weil die unterschiedlichen Bedürfnisse auch alle befriedigt werden möchten und das einfach seine Zeit braucht.

    Aber in Hinblick auf Fitness vom Ömchen wars die beste Entscheidung überhaupt, denn diese innerartliche Kommunikation kann einfach kein Mensch bieten und es ist wirklich was anderes zwischen fremden oder bekannten Hunden und Hunden, die miteinander in einer Gruppe fest leben.