PiaundGio RatzRatz
Ich wünsche euch alles Gute und viel Kraft in dieser Zeit.
Auf die eine oder andere Art muss jeder seinen Umgang damit finden. Ihr entscheidet für euer Tier mit Bedacht und tut alles, damit es ihm gut geht.
Ich hab nur Angst, dass die Schmerzen da sind und der Verstand ist noch wach. Dass ich irgendwann in wache Augen schaue und die Spritze setzen lassen muss, weil ich sehe, dass es körperlich einfach nicht mehr geht.
Ich denke nicht, dass das ein ruhiger schöner Abschied wird. Es ist meine Last zu entscheiden, wann es es nicht mehr tragbar für meinen Hund ist.
Unsere Hunde sind bisher eher früh durch Krankheit gestorben oder eingeschläfert worden. Der Kleinspitz war kein Jahr alt, Lucky war voller Krebs mit 8. Zumindest letzteren hätte ich heute deutlich früher einschläfern lassen, damals war das noch nicht so usus. Bei Trixie war's ein Schock, so jung und ganz plötzlich.
Dadurch, dass Fussel seit ihrem KBR mit 9 immer wieder Schmerzen hatte, immer wieder irgendwas war, immer wieder irgendwelche Hiobsbotschaft rein flatterten, die sie geflissentlich ignoriert hat, haben wir hier einen gewissen Galgenhumor entwickelt und nehmen jeden Tag einfach so, wie er kommt. Anders lässt sich das lange Pflegen nicht ertragen.
Ich würde mir für einen Hund meinetwegen ein kürzeres Leben wünschen, aber dieser langsame jahrelange Abbau, gegen den man sich mit Physiotherapie, mit immer neuer Medikamentenanpassung, mit Fitness und Trainings und Therapie auch wehrt, macht mich mürbe.
Meine Holly wird jetzt nächsten Monat 10, die ist genauso fit und belastbar und aktiv wie eh und je. Ich hoffe, dass es für lange Zeit noch ist und dass die letzte Lebensphase anders bei ihr sein wird.