Beiträge von DiemitdenAussies

    Das Problem ist da aber meiner Meinung nach, dass man das Auto nicht mit am Zeltplatz hat (in den meisten Fällen stört das ja das Ambiente). Und wenn es dann im Sommer warm wird... =/

    Ich würde versuchen, Ruheübungen mit ihm zu machen. In der geschlossenen Box, im Zelt. Wenn er das gut kann und die Box mit Ruhe verknüpft, könnt ihr die Übungen nach draußen verlagern.
    Mein Rüde war früher oft reizüberflutet. da halfen Auszeiten und Entspannungsphasen ganz gut.

    Wir hatten heute auch Erfolgerlebnisse.
    Haben ja jetzt zwei Wochen kein Agi gemacht und ich war ganz gespannt, wie die Puppe sich so macht. Aber war ganz toll und hat großen Spaß gemacht. Ultimatives Belohnungsmittel ist bei uns wohl der Futterbeutel.
    So schön, wenn man merkt, dass ein Hund Freude an etwas hat :herzen1:

    Fehler? Manche Menschen begehen diese "Fehler" aus Gewohnheit, weils Ihnen weniger Arbeit macht.

    Und das ist meiner Meinung nach diese Tut-Nix-Mentalität. "So isser eben, macht der immer, der tut ja eh nix" oder was ich auch gerne mag "Selber schuld, wenn der mal eine gebrettert bekommt. Nur so lernt er das". Und was lernen meine zwei daraus?
    Klar können dumme Sachen passieren, aber wenn man, so wie im von mir beschriebenen Fall, einfach seinen Hund nicht im Blick hat, dann nimmt man solche Vorkommnisse in Kauf und lässt andere den eigenen Mist regeln. Und DAS ist nicht fair.

    Taxi erwartet von mir, dass ich fremde Hunde nicht in seinen "Individualbereich" lasse, aber wie zur Hölle soll ich das machen, wenn der fremde Hunde freudestrahlend ohne Leine auf uns zu läuft? Euer Spaziergang geht fröhlich weiter und ich frage mich wieso man seinen Hund nicht einfach bei sich halten kann, wenn einem ein Mensch mit drei angeleinten Hunden entgegen kommt.


    Das soll fair sein?

    Du sprichst mir aus der Seele. Das ist wie bei uns.
    Die Situation hatte ich neulich noch. Ich kam mit meinen beiden einen Weg runter. sie waren angeleint, weil eine Straße in unmittelbarer Nähe ist. Das sah ich auf der Wiese, die zwischen Weg und Straße ist, ein Hund buddeln. Ich sah mich um und entdecke gaaaaanz hinten eine Frau, die offensichtlich zum Hund gehört, weil sie eine Leine in der Hand hatte. Die lief einfach, ohne auf ihren Hund zu achten. Ich wollte gerade umdrehen, da entdeckte uns der Fiffi und kam langsam auf uns zu. Ich habe nach der Frau gerufen, während der Hund immer näher kam. Dann habe ich versucht, den Hund zu verscheuchen, weil ich ja weiß, dass meine beiden sowas absolut nicht gut finden. War dem Hund total egal. "Der ist liiiiiieb!" rief die Frau noch, aber der Hund war schon zu nah und da begannen dann meine, dem Kurzen mitzuteilen, was sie von solchen Aktionen halten. Ich bin dann umgedreht, doch der Hund kam weiter hinterher. Tex am Schreien, Bliss am Knurren und die Frau brauchte ewig, um ihren Hund abzuholen...Ende vom Lied: Jeder Hund ist nach so einer Sache für meine zwei ein Feind und wird vorsichtshalber schon von Weitem angekackt, damit er ja nicht zu nahe kommt. Danke auch... :muede:

    Wenn meine Hunde nicht angeleint sind, sind ihnen solche Situationen total egal. Dann gehen die den Fremdhunden aus dem Weg, schnüffeln vielleicht kurz dran und alles ist fein. An der Leine haben die einen ganz anderen Wohlfühlradius und was soll man dann als Halter machen, wenn sich ein Hund einfach nicht verscheuchen lässt??

    Ich leine auch an, wenn wir angeleinten Hunden entgegen kommen. Der Grund, warum der fremde Hund angeleint ist, ist mir egal. Es gehört sich nunmal so, auch wenn meine beiden Fremdhunde im worst case einfach nur ignorieren und tatsächlich im Freilauf völlig problemlos sind.

    Irgendwer hat meinen Hund ausgetauscht :ugly:
    Die Dame hat heute eine Impulskontrolle wie aus einem Lehrbuch!
    Bälle direkt vor die Pfoten, fliegendes Kinderspielzeug, spielende Kinder, bellende Hunde - Alles gar kein Problem! Immer schön artig mich angeguckt und auf mein "weiter" nicht mehr für interessiert. Nicht mal gezuckt hat sie.
    Selbst der Abruf von Enten ging easy wie nie.
    Ich hätte gedacht nach dem Huta Tag gestern wäre sie wieder zu nichts zu gebrauchen, was auch nur einen Gedanken erfordert - aber ganz im Gegenteil. Sie ist richtig aufmerksam :respekt:
    Ist morgen bestimmt wieder vorbei, daher freue ich mich jetzt einfach mal ganz doll :D

    Da blitzt der Hund durch, den du später bekommst, wenn du durchhältst! :D
    Weiter so!! :applaus:

    Bliss ist grad eigentlich toll, nur Fremdhunde sind bei frontale Begegnung angeleint immer noch doof, wenn sie nicht hin darf.
    Blöd nur, dass wir so selten wen mit Hund treffen, um regelmäßiger daran zu trainieren :| . Heute war ich wieder extra alleine mit ihr da unterwegs, wo eigentlich viel los ist. Aber getroffen haben wir leider nur einen einzigen Hund... :muede:

    Ich finde auch, dass der Aussie durchaus passen könnte. Vielleicht schaust du dir die Rasse mal etwas intensiver an. Gerade beim Aussie finde ich es wichtig, sich viele verschiedene Hunde anzusehen und dann zu entscheiden, welcher Typ gut zu einem passen könnte. Lucy_Lou hat ja die vielen verschiedenen "Ausprägungen" angesprochen. Deshalb ist es wichtig, sich genau anzuschauen, woher der Hund kommt, wer die Eltern sind, wie die Nachzuchten so sind.

    Was die Auslastung angeht, schließe ich mich meinen Vorrednern an. Egal was man macht...Hauptsache man macht was. Und wenn man offen ist und eine Beschäftigung findet, die dem Hund Spaß macht: Doppelt toll. Da der Aussie sich grundsätzlich für eine ziemliche Bandbreite an Beschäftigungsmöglichkeiten eignen, hat man eine Menge Auswahl :).

    Zur Hibbeligkeit: Ein ausgelasteter Aussie, der gelernt hat, abzuschalten, ist ein sehr angenehmer Begleiter. Ruhig, aber sofort dabei, wenn man etwas mit ihm unternehmen möchte. Wichtig ist nur, dass man eben darauf achtet, dass er das auch wirklich lernt. Dazu kommt, dass sie Spätentwickler sind und etwas länger brauchen, bis sie wirklich erwachsen und gefestigt sind. Vermittelt man ihnen bis dahin die richtigen Dinge mit liebevoller Konsequenz und Geduld, hat man einen tollen Kumpel an seiner Seite. Ich denke aber, dass das auf sehr viele Rassen zutrifft und die Junghundezeit immer turbulent bzw. mit Arbeit verbunden ist...selbst bei relativ gemütlichen Zeitgenossen.

    Zu Schutz und Jagdtrieb wurde nun auch eine Menge geschrieben. Das weite ich deshalb nicht großartig aus. Ich möchte hier nur nochmal betonen, dass der Aussie ein harter Hund ist und nicht immer den Weg des geringsten Widerstandes geht. Sie setzen Konflikte, wie schon erwähnt, ganz gerne nach vorne um.

    Etwas OT: Es freut mich, dass hier doch mal die Lanze für diese tolle, faszinierende Rasse gebrochen wird. Es kursieren so viele Fehlinformationen und Vorurteile, dass viele Interessenten schon früh abgeschreckt werden. Der Aussie ist und bleibt kein Hund für Jedermann. Das sollte klar sein. Aber er ist eben auch nicht der aufgedrehte Spinner, den so viele Leute in ihm vermuten. Jedenfalls nicht bei einem Halter, der weiß, wie diese Hunde ticken und was sie brauchen.

    Na, dann hoff ich doch mal sehr, dass ich irgendwann mit meinem nächsten Junghund bei dir in der Gruppe die UO lernen darf!! Mich hast du jedenfalls sicher dabei!

    Ha! dann wären wir ja schonmal mindesten zu zweit xD !!!
    Dauert sowieso noch. Habe gerade mal ein Jahr Anwärterschaft hinter mir :muede: . Ich werde das Problem aber nochmal ansprechen...

    Edit: Wegen Obi und Rallye-Obi hab ich auch schon gefragt. Ich würde ja selbst sooo gerne Obi machen, aber wir bieten es nicht an (keine Trainer dafür) und die Zeiten der anderen Vereine kollidieren blöderweise mit der Uni, der Arbeit oder dem Vereinsleben -.-'.

    Im Verein bei uns wird das Fuß ja überhaupt nicht korrekt aufgebaut, zumindest habe ich es bei noch bei keinem Trainer erlebt. Wir machen ja wirklich viel an Sport und Spiel und Auslastung und viel richtig toll, ich fühle mich wirklich wohl und wir haben gute Trainer. Aber gerade die UO, da finde ich es sehr schade, dass da nicht etwas individueller und genauer gerade die Anfänge gelegt werden. Ich denke, das ist so ein wenig das Problem, wenn die BH nur Mittel zum Zweck ist. Das Locken ist ein Punkt, wenn man lieber mehr mitdenken lassen will. Aber ich finde schlimmer, dass es nicht kleinschrittig aufgebaut wird, das wenig Raum für individuelles Belohnen bleibt und vor allem, dass einzelne Übungen bis zum erbrechen ausgedehnt werden und da es Gruppenübungen sind, ist es auch blöd, sich dann quer zu stellen...

    Da sprichst du mir aus der Seele und das ist das, was ich auch immer wieder bemängele. Das ist eben alte Schule, denn genau so bin ich vor 15 Jahren bei der selben Trainerin schon mit Luna durch die Unterordnung gelatscht und da wars schon ein wenig altbacken XD. Ich hoffe, sowas vernünftig anbieten zu können, wenn ich meinen Trainerschein durch habe. Und wenn nur drei Mann mitmachen...egal. Es heißt ja immer, da bestünde kein Interesse. Kann ich mir aber kaum vorstellen. Ich denke bei vielen besteht nur noch das Vorurteil, dass UO langweilig und Mittel zu Zweck ist...

    Ah, ok. Wobei das Eindrehen wirklich noch mal mehr gegen den geraden Vorsitz arbeitet, als das hinter dem Rücken drehen, einfach vom Annähern her.

    Das stimmt, aber da hat man dann wieder andere Probleme. Hund kommt nicht eng genug rum, nicht schnell genug, sitzt zu weit hinten, nicht eng genug am Bein, dreht sich mit dem Pobbes nach außen. Meine drei bisherigen Hunde (Joy,Luna,Tex) sind bisher alle hinten rumgekommen. Aber da das immer Probleme gab, wollte ich mir das bei Bliss einfach mal klemmen und gucken, wie das Randrehen so klappt. :pfeif: Mir gefällt es deutlich besser und ich persönlich finde es einfacher, weil es viel weniger Hilfestellung benötigt und gut übers Shapen aufgebaut werden kann.

    Du machst die Kehrtwende ja hinter dem Rücken, darf man fragen, warum dann das Eindrehen aus dem Vorsitz? Das war für mich am Anfang so der Punkt, warum ich kurz überlegt habe, alles doch auf hinter den Rücken zu verlegen...

    Weil sie das bombensicher mit dem Kommando "Fuß" veknüpft. Also sich in die GS zu drehen. Die GS haben wir hier ja als allererstes über den Elefantentrick trainiert und dann auch das Fußlaufen daraus erarbeitet (oder vielmehr sind wir noch dabei :P). Da macht es keinen Sinn, sie aus dem Vorsitz hinten herum laufen zu lassen. Dafür bräuchte man dann - genau genommen - auch wieder ein ganz anderes Kommando, denn eigentlich weiß sie ja was "Fuß" bedeutet und wie die GS aussehen sollte. Das wäre eine Baustelle mehr gewesen und für mich daher unlogisch.

    Ich habe jetzt mit Begrenzungen trainiert und lasse das Eindrehen beim Abruf erstmal komplett weg. Das klappt überraschend gut. Im Grunde teile ich die Übung für sie in zwei Happen. "Hier" soll jetzt für sie NUR Vorsitz bedeuten. Das belohne ich auch, um ihr zu signalisieren, dass das jetzt die Übung war. GS und Eindrehen lasse ich erstmal komplett weg. Die übe ich gesondert zwischendurch mal. Sie weiß da eigentlich so gut, was sie machen soll, dass ich mich erstmal nur um den geraden Vorsitz kümmern muss (so wie du ja schon sagst). Und sie muss eben verstehen, dass sie so lange im Vorsitz bleiben muss, bis ich den quasi "auflöse". Das muss man beim Hintenrumlaufenlassen genauso trainieren, sonst latschen manche Hunde, ohne vorher richtig durchgesessen zu haben, auch direkt hintenrum in die GS^^.

    Bisher haben wir vom Abruf eigentlich nur das Platzkommando und das schnelle Reinkommen richtig trainiert. Das klappt ja bisher sehr gut und ich bin absolut zufrieden, was da ihre Fortschritte angeht. Bliss hatte anfangs lange riesige Probleme mit dem Liegenbleiben (bis zum 7. Lebensmonat kannte sie ja gar kein Platz, geschweige denn das Bleiben -.-').

    Das ist auch der Grund, wieso ich erstmal nicht mehr im Verein mittrainieren will. Da wird ja doch (leider) viel mit Locken geübt und so arbeite ich mit Bliss nunmal nicht. Ich habe lieber kleine Bausteine, die ich jeweils einzeln sorgfältig trainiere, als sie am Leckerchen irgendwie über den Platz zu führen, ohne dass sie die Zusammenhänge versteht...

    Das Problem hatte oder habe ich ja bei Tex. Ich glaube mittlerweile, dass er die Fußarbeit einfach nie richtig kapiert hat, weil zu schnell zu komplexe Sachen gefordert wurden. Wenn Bliss mit allem durch ist, baue ich ihn daher komplett neu auf...Das wird ein riesiges Stück Arbeit, aber ich gebe ihn nicht auf^^.