Beiträge von DiemitdenAussies

    Hallo ihr lieben,

    nun brauche ich auch mal eure HIlfe in Sachen Zweithund.
    Die Planung in Sachen Zweithund sind immer mehr fortgeschritten, nun haben wir am 11.09.2015 auch einen Termin bei einem ganz tollen Labbi Züchter, aber mein Freund hat gestern Bedenken geäußert.
    Er glaub einfach das eine kleinere Rasse "handlicher" für uns wäre. So zwischen 10 und 20kg, kurzhaarig, robust und wenn möglich (ohne) Jagdtrieb ist eine Vorstellung. Dazu kommt meine Vorstellung das ich mir ein Hund wünsche mit will to please.

    Ich dachte ja ursprünglich an Labbis, Aussis(wobei ich Angst habe das ich den nicht genug auslasten könnte) oder Golden (zum Thema kurzes Fell ;) ).

    Könnt ihr mit da weiterhelfen? :ugly:

    Was macht dir beim Aussie denn genau Angst?
    Ausgelastet werden muss jeder Hund und ein Aussie ist nicht zeitaufwändiger als ein Labbi oder ein Golden. Die Auslastung sieht vielleicht etwas anders aus und sie sind natürlich ganz andere Typen als Retriever, aber grundsätzlich ist da erstmal nichts aufwändiger. Es muss eben die Bereitschaft da sein, sich mit den Bedürfnissen des Hundes auseinanderzusetzen. Aber auch das sollte JEDER Hundehalter tun. Wenns was Kleines sein soll, wäre vielleicht eher der Miniaussie etwas für dich oder eine eher kleine, leichte Linie.

    Ansonsten könnte ich mir den Deutschen Pinscher auch gut vorstellen. Aber auch die haben ordentlich Power und wollen ausgelastet werden ;)-

    Ich war auch durch danach. Wir wurden zwar ganz lieb mit heißem Tee und trockenen Jacken und Handtüchern versorgt, aber irgendwann mag man nimmer. War trotzdem sehr interessant und ein anspruchsvoller Parcours. Ziemlich kniffelig bei den Wetterverhältnissen.

    Wegen der Zeit.. Meine Hunde machen z.B. selten länger als 10 Minuten am Stück UO. Wenn dann auf dem Platz, damit sie die Dauer der Prüfung auch durchhalten. Daheim üben wir meistens nur einzelne Elemente. Macht am Tag 30 Minuten insgesamt, max.! Wenn ich verschiedene Dinge üben will, trenne ich es meistens und so komme ich dann bei den 3 Hunden auf ca. 1 Stunde am Tag.
    Frisbee gibt es nicht jeden Tag und wenn dann wird es mit Pans Einzelgassi verbunden, ebenso wie der ZHS (da werden dann irgendwann mal alle 3 zusammen laufen).

    Fährten und Schutzdienst gibt es nicht jeden Tag ;)


    Find ich jetzt nicht so viel, dass mein Tag mehr als 24 Stunden haben müsste ;)

    Das ist hier genauso.
    Ich trainiere auch täglich eher einzelne Elemente. ZB Fußarbeit mit Blickkontakt, Vorsitz oder ausm Agi dann Slalom, 2on2off usw. Selten mehr als 10 Minuten, dafür aber konzentriert. Longiert wird auch nicht jeden Tag (im Moment wegen der Hitze super selten) und wenn dann mit jedem Hund auch 2x10 Minuten und Sport im Verein gibt es 1-2x die Woche. Alles locker ;)

    Ach übrigens: Wenn ich richtig mit meinen Hunden arbeite, sind die nach jeweils ner halben Stunde kopftot. Dazu der normale Spaziergang von 1- 2 1/2 Stunden und gut. Da bleibt noch genug Zeit, um den Haushalt zu wuppen, Arbeiten für die Uni zu schreiben und/oder meine Freunde zu sehen. Alles ne Sache der Organisation. :)

    Bezüglich der Zeit: Ich nehme mir bewusst Zeit für meine Hunde. Sie sind mein Ausgleich zu Uni und Job (beides kann ich mir frei einteilen). Außerdem habe ich keine Kinder und bin mein eigener Herr. Ich muss mich nach niemandem richten. 2-3 Stunden des Tages gehören voll und ganz meinen Hunden. An Bis zu vier Tagen die Woche stehe ich auf dem Hundeplatz (manchmal auch weniger). Ich mag dieses Pensum. Ständiges Programm "brauchen" meine Hunde auch nicht. Aber sie nehmen das dankend an, was ich ihnen biete, haben Spaß daran und sind ausgeglichen.

    Ich habe mir übrigens bewusst eine aktive Rasse angeschafft. Ein anspruchsloserer Hund wäre mir zu langweilig.

    Ich habe zwei Aussies. Beides sehr unterschiedliche Typen.

    Tex macht seit vier Jahren THS, trickst, apportiert gerne und wird longiert. Ein nicht unwesentlicher Aspekt ist, dass er auf das Grundstück aufpassen darf. Das ist tatsächlich eine Sache, in der er voll aufgeht und die er sehr ernst nimmt.

    Bliss bilde ich gerade im Agility aus, möchte demnächst in Rally Obedience reinschnuppern und longiert wird sie auch.

    Das sind alles Sachen, die beiden sehr viel Spaß machen und bei denen sie gerne und schön mitarbeiten. Mit Dingen, die die beiden nicht ganz so toll finden, brauche ich gar nicht erst ankommen.
    Ich mag das Allroundtalent vom Aussie sehr und die Tatsache, dass sie keine Spezialisten sind, gefällt mir auch sehr gut. Irgendwas findet man immer, was dem Hund gut gefällt. Man muss nur gewillt sein, ein bisschen was auszuprobieren und eventuell auch mal über den Tellerrand zu schauen. Ich kenne Aussies in so ziemlich jeder Sportart und in der gehen sie dann auch auf.