Warum muss er denn unbedingt Ballspielen?
Man kann einem Vierjährigen mit Sicherheit auch erklären, dass der Hund Ballspiele nicht mag und andere Dinge vorschlagen (Wettrennen oder Verstecken spielen...siehe oben).
Beiträge von DiemitdenAussies
-
-
Hallo

Moin!
Nach meinem Umzug aufs Land bin ich am überlegen, mir einen Hund anzuschaffen. Den Wunsch hege ich schon lange, aber in der Stadt wollte ich es keinem Hund zumuten. Ich wohne alleine auf 60qm in der ersten Etage eine 1 1/2 Familien-Hauses. Die Vermieterin wohnt unter mir und hat selbst 3 große Hunde aus verschiedenen Tötungsstationen in Spanien und Ost-Europa. Früher hat sie auch aktiv vermittelt.
Ich bin zwar berufstätiger Single, aber für den Hund wäre immer gesorgt. Der kommt entweder überall mit hin oder meine Vermieterin kann sich kümmern, falls mal was unvorhergesehenes passiert wie Beinbruch ect.
Du sagst, dass du berufstätig bist. Wie lange wäre der Hund alleine? Oder kümmert sich da auch die Vermieterin? habt ihr das schon besprochen?
Zu den Sachen, mit denen der Neuzugang zurecht kämen müsste, gehört halt die Treppe nach oben... und meine 3 Stubenkatzen.
Wenn es nur die eine Etage ist, sehe ich da kein besonders großes Problem. Einen Welpen wirst du allerdings anfangs tragen müssen. Mit Katzen kenne ich mich leider überhaupt nicht aus. Kennen deine drei denn Hunde?
Zu den Sachen mit denen ich zurecht kommen müsste, gehört eine latente Allergie - zumindest wenn ich mit einem meiner "Patenhunde" von unten zu lange geschmust habe - eine Art Kangal-Kuvasz-Mix.
Darum würde ich mich eher für etwas kurzfelliges entscheiden. Darüber hinaus sollte der Hund zu mir passen. Ich mag große entspannte Hunde. Mit kleinen kann ich wenig anfangen, außer Möpse, die finde ich cool.
Wie stark ist denn die Allergie? und ist es tatsächlich so, dass die kurzfelligen Hunde dir nichts ausmachen? Es wäre schade, wenn dein Hund da ist und du dann plötzlich dauerhaft allergische Reaktionen bekommst...
Einen Welpen vom seriösen Züchter zu nehmen, ist sicherlich eine gute Entscheidung, aber anfangs auch mit einer Menge Zeitaufwand verbunden. Denn Welpen brauchen eine ganze Weile, bis sie alleine bleiben können und stubenrein sind.
Ich habe Dobermann, Boxer und Rhodesian Ridgeback in die engere Wahl genommen. Gibt es bei einer der Rassen etwas, das auch eurer Sicht gegen die bei mir vorhandenen Umstände spräche? Beim Dobermann habe ich sogar gelesen, dass er ein sehr guter Single-Hund sein soll - weniger Familie...
Nochmal kurz zur Info: hast du schon mal einen Hund gehabt?
Als Hundeanfänger würde ich zumindest vom RR Abstand nehmen. Das sind schon sehr spezielle Hunde, mit denen man sich als Anfänger leicht übernimmt. Wunderschön sind sie, keine Frage, aber eben auch nicht ohne (Jagdtrieb, Aggressionspotenzial zB).
Zum Dobermann und Boxer: Sicherlich auch tolle Rassen, aber gemütlich sind die so überhaupt nicht. Das sind beides Gebrauchshunderassen mit ordentlich Power, die auch sehr gerne sportlich unterwegs sind. Hättest du Lust auf Hundesport? Falls nicht, würde ich auch von diesen Rassen etwas abrücken. Dazu kommt, dass der Dobermann leider eine sehr kranke Rasse ist. Informiere dich bitte über die Krankheit DCM. Ein großes Problem in der Dobipopulation. -
Ich glaube, Raphaela meint mit "just for fun", privat ohne Verein.
Ahh okay. Danke. Dann habe ich das falsch verstanden

Dann wären wir sogar einer Meinung.
-
Mal ein anderes Thema:
Gibt es hier jemanden, der seinen Hund im Agility und im THS parallel ausgebildet hat? Kommt sich das in die Quere?Ich habe ganz spontan gestern mal mit Bliss Hürdenlauf mittrainiert (eigentlich Tex' Stunde) und das fand sie nicht nur richtig super, sondern hat sich auch ganz toll angestellt. Unsere Trainerin war richtig begeistert (und ich auch auch). Nun überlege ich natürlich, ob wir das regelmäßig machen sollen, möchte mir aber auf keinen Fall die Kontaktzonen und die Distanzarbeit im Agi versauen. Eine Bekannte meinte, ich müsse mir darüber keine Sorgen machen. Die könnten schon zwischen den Sportarten unterscheiden. Lernen die Hunde da tatsächlich kontextbezogen? Oder macht es eher Sinn, Agi erstmal zu festigen und dann irgendwann langsam in den THS einzusteigen? Ich möchte Bliss auf keinen Fall verwirren oder überfordern.
Hat jemand von euch vielleicht Erfahrung damit, Hunde in beiden Sportarten zu führen und/oder parallel auszubilden? Ich hatte bisher nur reine THS-Hunde. Mit Luna habe ich zwar kurz Agi gemacht, aber da war sie im THS schon fertig ausgebildet und ist Turniere gelaufen.
-
Hmm. Also in unserer THS-Gruppe trainieren die Leute ohne Turnierambitionen mit den Turniersportlern zusammen. Unterschiede sind nur in der Geschwindigkeit sichtbar. Die "Just for fun"-Agilityhunde erhalten den selben Aufbau wie die angehenden Turnierhunde. In beiden Sportarten wird immer auf korrektes Arbeiten wert gelegt. Egal ob man für ein Turnier trainiert oder nicht. Da schlampt keiner und das lässt auch kein Trainer durchgehen. Von einem Nicht-Turnierhund wird genauso erwartet, dass er die Kontaktzonen sauber arbeitet oder genauso gut im Kommando bleibt, wie ein Turnierhund. Nur zum Spaß und korrekt geht da sehr gut überein. Aber das ist sicher auch eine Sache der inneren Einstellung der HF und Trainer. Ich bin der Meinung, dass man es schon richtig machen sollte, wenn man einen Hund im Sport führt. Egal in welchem und egal mit welchem Ziel.
-
Den Vizsla würde ich jetzt nicht unbedingt jemandem empfehlen, der sich einen Hund möglichst ohne Jagdtrieb wünscht.

-
Naja.
Der Labbi ist nunmal was größer. Da kämst du einfach nicht drumherum
Wenn er dir so gut gefällt, warum eigentlich nicht? Son KHC ist ja jetzt auch kein Winzinling.... -
Das muss man natürlich wirklich organisieren und ich finde es krass, dass du das alles so neben der Arbeit und Uni hinbekommst - Hut ab dafür!
Danke , aber so heftig, wie das klingt ist es nicht

Ich integriere auch oft die Kopfarbeit in die Spaziergänge. Wir latschen natürlich auch oft einfach entspannt durch die Gegend, aber wenn ich weiß, dass ich an einem Tag etwas weniger Zeit aufbringen kann, sorge ich schon für das Rundum-sorglos-Paket auf dem Spaziergang. Da schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Genauso fahre ich nie mit nur einem Hund auf den Hundeplatz. Auch wenn der eine seine Sportstunde hat, ist der andere dabei und bekommt noch etwas Programm (zB Longieren oder Unterordnung) im Anschluss und danach geht es noch ein Ründchen spazieren oder mit den Kumpels toben.Ich habe mir das ja auch so ausgesucht und das ist durchaus das Pensum, was ich mir vorstelle. Wichtig ist nur, das meine Hunde auch mal nen Tag ohne Action vertragen können und das klappt wunderbar. Sie sind ausgelastet, fordern nicht und veralten sich in der Wohnung absolut ruhig. Aktuell liegen die zwei im Bett und verpennen den Mittag.
Heute nachmittag geht es mit Tex zum THS und Bliss packe ich direkt mit ein, um danach noch ein wenig den Slalom mit ihr zu pauken. Danach schmeiße ich die beiden einfach noch zusammen für etwa ne dreiviertel Stunde auf ne Wiese und es wird zwischendurch Frisbee gespielt. Das sind dann insgesamt etwa 2,5 Stunden volle Aufmerksamkeit für die Hunde. Im Grunde eigentlich also nicht mehr oder weniger, als andere machen. 
-
Ich muss hier mal son Lesedings setzen. Ich hibbel so gerne mit
.
Meine konkrete Planung steht zwar noch in den Sternen (DSH Rüde in 3-4 Jahren), aber man kann sich ja hier schon mal einstimmen.
Zu 95% der Zeit freu ich mich wie'n Schneekönig auf die zweite Falte, aber zwischendurch kommen dann wieder all diese Selbstzweifel, ob ich dem ganzen denn auch wirklich gewachsen bin...kennt ihr bestimmt auch alle, ich hatte bisher noch nie einen so jungen Hund in alleiniger Verantwortung, alle waren "Eigentum" des Tierheims und die Mücke hab ich "verhunzt" bekommen und brauche immerhin schon 3 Jahre, sie zu "enthunzen"...
Ich kann dich absolut verstehen. Ich hatte ja nie weniger als zwei Hunde. Trotzdem hab ich kurz vor Bliss' Einzug nochmal nen Angstanfall geschoben. Rein rational wusste ich zwar, dass ich das schaffe, aber diese ganzen "Was wäre wenn..." hat man doch im Kopf. Für mich war eben auch das alter die unbekannte Variable. Bliss war der erste Hund, den ich NICHT als Welpe übernommen habe. Sie war zwar "nur" ein Junghund von 6 Monaten, aber man fragt sich da ja trotzdem, wie sich son Rocker integriert.
Da hilft nur durchatmen und ins kalte Wasser springen. Meistens löst sich der Knoten im Kopf ganz von selbst, wenn der Neuzugang da ist und man bekommt schnell einen Alltag miteinander. Also lass dich von den 5% Unsicherheit nicht allzusehr schocken.
-
Da schließe ich mich lightning88 an.
Wäre ein Sheltie denn ausgeschlossen wegen den Fell? Die könnte ich mir auch als sehr passend vorstellen.