Beiträge von DiemitdenAussies

    Dann ist es doch eh egal, wenn du eh später beginnen möchtest. Also was die zeit und die Entfernung angeht :???: .
    Sobald du die Möglichkeit hast, kannst du dir dann doch eine Ausbildung suchen. Ich würde dir da ganz klar erstmal den Verein ans Herz legen. Denn wie oben beschrieben: Mehr Praxiserfahrung kannst du nicht sammeln. Man muss auch erstmal mit den Leuten umgehen lernen. Das war für mich noch der schwierigste Aspekt am Anfang. Dann ist die Rassevielfalt dort einfach Gold Wert. Wenn du merkst, dass das voll dein Ding ist, kannst du Geld in die Hand nehmen und weiter machen...Vielleicht weißt du durch die Trainerzeit im verein auch schon wo...

    Wenn das alles zeitlich und auch von der Entfernung schon problematisch wird, würde ich den Wunsch lieber erstmal zurückstellen. Es braucht viel Einsatz, um das durchzuziehen. Ein PKW ist mMn unerlässlich, da auch Seminare besucht werden müssen und man sich schon mal mit Kunden irgendwo trifft (Stadttraining, Social Walks...etc). Außerdem sollte man regelmäßig das Training begleiten und mitgestalten. Irgendwann übernimmt man selbst. Wenn das zeitlich nicht machbar ist, wird es schwierig, denn die Leute zahlen...

    Überhaupt... wäre das nicht eine Option? Trainer in einem Verein?

    Das wollte ich auch schon vorschlagen.
    ich mache gerade meinen Trainer im DVG und es macht super viel Spaß. Auch dort kann man bei Problemen helfen, Welpen begleiten und den Leuten etwas mitgeben.
    Ist natürlich ehrenamtlich, aber man lernt unglaublich viel alleine durch die Anwärterschaft. Mir hilft natürlich meine langjährige Hundeerfahrung mit den verschiedensten Hunden, aber ich glaube ein Anfänger käme da auch zurecht.

    Vielleicht schaust du mal etwas weiter weg von dir?

    Meine Hunde heißen/hießen:

    Joy: "Freude", weil sie einfach das auf uns ausstrahlte. Ein quirliges Wesen, das einfach fröhlich darüber war, dass es sie gab.
    Luna: "Mond", weil sie der einzige weiße Welpe in einem Wurf voller dunkler Geschwister war und zwischen denen immer ganz rund zusammengerollt lag wie ein Ball.
    Tex: Spitznamen für jemanden aus Texas. Ich wollte nen amerikanischen Namen. Irgendwas Cowboyklischeemäßiges für diesen Hund.
    Bliss: "Glückseligkeit", weil dieser Hund genau das ist und ausstrahlt. Sie ist mein absoluter Wunsch ,-und Traumhund und immer gut drauf.

    Ich finde es auch schwierig, nur auf dem Welpenbereich und den "einfachen Sachen" seine Existenz aufzubauen, denn es gibt echt genug Leute, die Welpenschulen und Erziehungsgruppen anbieten. Unser Verein hat zB ne wirklich gute Welpen,-und Junghundegruppe und ich kenne etliche weitere Vereine und Hundeschulen, die das auch anbieten. Und die Preise von denen sind unschlagbar für einen selbstständigen Hundetrainer.

    An die geben wir zB Hunde mit richtig fetten Problemen weiter, weil wir eben in unserem Rahmen kein Intensivtraining anbieten können und da auch in manchen Bereichen nicht genug Erfahrung mitbringen, um diese Hunde zu trainieren. Hunde, die hochgradig aggressiv sind, Angstprobleme haben etc. das sind die Hunde, die auf dich als Trainer auch warten.

    Bliss hat ne neue Masche, wenn sie vor die Tür will. Sie setzt sich neben mich und quatscht. Ohne Witz. Das ist kein Winseln, kein Bellen, kein Knurren. Die erzählt mir maulend irgendwelche Geschichten. Wenn ich sie angucke, hört sie auf und wedelt, rennt dann zur Tür und labert wieder rum. Das ist echt süß. :D
    Leider nutzt sie das auch aus, wenn sie einfach mal draußen nach den Ratten gucken will. Die haben wir hier nämlich seit ner Weile. ich nehme an das liegt an dem ganzen Viechzeug, das unsere Nachbarn rundherum haben. Streifenhörnchen, Schafe, Gänse, Hühner. Da finden die natürlich was zu mampfen... :xface:

    Zurzeit verwende ich dafür ein Spielzeug, das soll dann quasi das "Spaß-mit-Frauchen-Spielzeug" und dann auch für die UO und Agility als Belohnung zum Einsatz kommen.

    So habe ich das mit Blitzi auch gemacht. Die hat ja erst gar nicht mit dem Menschen gespielt. Das Spielie kam dann auf den Schrank, sodass sie es sehen konnte und nicht dran kam. Zwischendurch habe ich es vom Schrank geholt und vor ihren Augen selbst ganz toll damit gespielt (dabei sollte man möglichst nicht gesehen werden :ops: ). Dann kam es wieder weg. Als Bliss' Interesse irgendwann sehr groß war, habe ich sie mitspielen lassen und das hat sie dann auch wirklich getan.
    Leider hat sich das Spielie irgendwie wieder "abgenutzt". Wir haben in der BH Vorbereitung sehr viel damit trainiert. Jetzt brauchen wir ein neues Superspielzeug.

    Ich würde sagen, nimm ihn einfach mit und zeige ihm nach und nach was er darf und was nicht. Gerade bei jungen Hunden ist dies recht leicht. Für die Kinder wäre es bestimmt Highlight.

    Wenn der Hund im sozialen Bereich mitkommen und auch mitarbeiten soll (so klingt das hier), wird das leider nicht genügen. Der Hund stellt ja eine Gefahrenquelle da und muss deshalb ziemlich bombig erzogen und in diese Richtung ausgebildet werden.