Beiträge von DiemitdenAussies

    Huch..hab mich verlesen.^^ Post gelöscht^^

    Edit: Hier dürfen läufige Hündinnen im Agi problemlos mittrainieren. Sofern sie nicht stark bluten und mitmachen wollen (ist ja bei allen Hündinnen nicht der Fall). Mit Höschen darf nicht trainiert werden, weil da die Gefahr des Hängenbleibens besteht.

    Ich denke, das kommt immer auf die Verpaarung/den einzelnen Hund an.
    Es gibt sicher auch Aussies aus Showzucht, mit denen man noch sehr gut arbeiten kann.
    Eine Frau auf unserem Hundplatz hat einen Aussie aus Schönzeitszucht, der ist im Agility und in der Unterordnung super. Sehr motiviert und super aufmerksam, nur vielleicht nicht der allerschnellste. Aber der Frau ging es ja niemals darum, eine WM zu bestreiten...

    Gibt es, klar. Ist aber nicht die Regel. Gibt sogar einige, die sehr gut sind. Bei vielen muss man aber auch extrem den Daumen drauf halten, damit die arbeiten. Es ist Glückssache. Und ich mag nicht aufs Glück vertrauen, wenn ich mir einen Hund aussuche...

    Das entspricht dem Bild schon eher:

    Ich habe letztens einen 30kg Aussiebären kennengelernt und bei dem ist es tatsächlich so, dass außer schön sein nichts mehr dahinter steckt. Der Hund ist so richtig "setz mich in die Ecke und ich schau schön aus, aber ich will nicht arbeiten, ich will nur lieb und schön sein". Das ist für mich kein Aussie mehr (er sah mit dem Fell auch eher aus wie ein Löwe). :verzweifelt:


    Gerade die reinen Showlinien sind oft viel anstrengender, vor allem für die, die sie unterschätzt haben und somit auch unter ganz anderen Voraussetzungen und Erwartungen gekauft haben, als die, die sich viel bewusster für eine Rasse entscheiden - nämlich genau aus dem Grund des Verhaltens und nicht der Optik.

    Aussiekenner kommen auch mit ner verkorksten Showlinie zurecht. Allerdings würde ich mir das nicht antun wollen. Die gehören nämlich wirklich nicht zu den Hunden, die ich gerne geschenkt haben will. Problem ist da oft: die WOLLEN vielfach gerne arbeiten, aber stehen sich selbst unheimlich im Weg dabei. Sind dann zu nervös, extrem reizanfällig, unkooperativ, drehen hoch oder sind schlecht motivierbar, kläffen, werden Aggro, weil sie Frust schieben...Es ist schwer mit so einem Hund zu arbeiten. Sehr schwer. Und für Menschen, die sich nen Showaussie als "Aussie light" oder gar "Border Collie light" anschaffen oft zu schwer. Für mich ist son Aussie sogar eher die Hardcorevariante. Weil man einfach alles volle Pulle bekommt. Nirgendwo Mittelmaß. Immer ein Stück drüber.

    bordy schrieb:

    Mal davon ab das die Gute Frau mit ihrer Vorstellung doch voll im Trend liegt - in anderen Threads in diesem Forum feiern sich die Leute gegenseitig, wer denn NOCH weniger mit seinem Hund macht, weil "der Muss ja nur RUHE lernen!" . :pfeif:

    Und dann doof gucken, weil die Hunde Fehlverhalten abspulen. Möglichst wenig machen wollen bedeutet für mich, dass man sich auch ne Rasse aussucht, die da ähnlich eingestellt ist und die Arbeitsrassen bitte auch arbeiten lässt.

    Es gibt auch Aussiehalter, die nicht gut zu ihren Hunden passen, weil sie nicht wussten, worauf sie sich einlassen aber die trotzdem gelernt haben, diesen Hund irgendwie zu händeln. Das ist aber sehr anstrengend für diese Menschen. Ich kenne ein Ehepaar. die sind völlig überfordert mit ihrem Hund. Es geht irgendwie aber gut geht es nicht. Mir bricht es das Herz, weil ihr Hund toll ist. Er braucht nur Führung und Weisung und beides bekommt er nicht. Deshalb pöbelt er und ist ungehalten beim Arbeiten. Und das sind dann leider genau die Fälle, die das Image der Rasse kaputt machen.

    Kann man als Züchter so einen Hund guten Gewissens an einen Rentner
    verkaufen der einen Hund sucht zum sparzieren gehen?Der sich nie groß
    mit Hundeerziehung befast hat und auch recht beratungsresistent war
    beim 1. Hund.
    Er möchte den Hund kurz erziehen und dann in Ruhe sparzieren gehen.
    Verantwortungsbewuster Züchter bei dieser Kombi?

    Kurze Antwort: Nein.
    Aussies sind nie Hunde nur zum Spazierengehen.
    Mit "kurz erziehen" wird das auch nichts werden, denn ein Aussie braucht etwa drei Jahre, bis er erwachsen ist. Bis dahin entdeckt er in der Pubertät immer mal wieder neue Verhaltensmuster, die er ausprobieren wirdund braucht die volle Aufmerksamkeit des Halters. Vom Jagdtrieb bis Schutztrieb kann alles dabei sein. Und auch danach sind es Hunde, die Management brauchen und nicht einfach nebenher laufen.