Beiträge von DiemitdenAussies

    Zu den Leuten gehöre ich auch
    Sowas passiert einfach wenn einem von allen Seiten eingeredet wird was die und die Rasse so braucht und was man mit denen alles machen muss

    Das ist ja auch nicht unnormal und eigentlich finde ich es gut, wenn man hinterfragt und in sich hineinhört, ob man Sachen leisten kann oder will. Aber meistens können dir erfahrene Halter der betreffenden Rasse Entwarnung geben. Die "Horrorstories" über Auslastungsmarathons kommen nämlich meist von Leuten, die keine Erfahrung mit der Rasse haben.

    Ich interessiere mich schon sehr für die Dummyarbeit... Anju hat da sehr viel Spaß dran und ich ebenfalls... nur habe ich keinen Verein in meiner Nähe und auch mit Hundeschulen siehts hier Mau aus. Onlinecoaching klingt interessant! Vielleicht hat ja noch jemand Buchempfehlungen oder DVD's, Internetseiten etc. zum Thema Dummy

    Ist doch super, wenn ihr Freude daran habt. Vielleicht bekommst du dann ja irgendwann auch Lust, das "professioneller" zu betreiben...dir steht ja alles offen.
    Onlinecoaching habe ich zB dieses Jahr mit Rally Obedience gemacht und das war klasse. ich kenne das auch vom Agi und anderen Sportarten. Da ich mich mit Dummyarbeit nicht auskenne, weiß ich nicht inwiefern das da auch geht, aber es gibt ansonsten sicher gute Literatur, eventuell DVDs und ganz sicher Seminare, wo du die Basics lernen kannst, die für euren "Hausgebrauch" reichen..

    Naja, weil man im Verein vielleicht mehr Möglichkeiten hat. Ich zum Beispiel habe niemanden der mir bei UO oder beim Dummytraining auf die Finger guckt und mir gegebenenfalls sagt ob ich was richtig oder falsch mache

    Wenn du dazu wirklich mal lust hast, kannst du das auch über Seminare, Onlinecoaching oder 10er Karten in Vereinen/Huschu abdecken. Es gibt doch heutzutage wirklich so viele Möglichkeiten =).

    Das der Hund beschäftigt werden muss und will ist mir völlig klar, nur ist mir unklar ob es einem Toller reicht wenn ich da quasi selbst experimentiere oder er doch spezielleres Training benötigt.

    Ist dem Hund doch eigentlich völlig egal. Hauptsache er darf denken, sich bewegen...und das alles mit dir zusammen. Was meinst du, wie viele Gedanken sich die Leute beim Aussie machen. Ist völliger Humbuk. Hunde sind so anpassungsfähig und freuen sich einfach über gemeinsame Aktivität. Der Hund weiß ja nicht, wie korrektes Fußlaufen aussieht. Der denkt, dass das halt so aussehen soll, wie du es ihm beibringst. Ist ja für den Hund die selbe Arbeit. und wenn du keine Turnierambitionen in irgendeine Richtung hast, ist es doch eigentlich egal wie korrekt du Dinge erarbeitest... ;).

    Wie gesagt, mir geht es eher darum, dass der Hund lernt, dass er auch ohne Leine andere Menschen an uns vorbei ziehen lässt.

    Ich denke das ist am besten dadurch zu erreichen, dass du den Hund momentan noch konsequent anleinst/ins Kommando nimmst. Da ist Hinlaufen einfach keine Option mehr und mit zunehmendem Alter werden fremde Menschen dann auch immer unspannender. Irgendwann ist dann auch Vorbeigehen ohne Leine möglich. Ist jedenfalls meine Erfahrung, dass vor allem junge Hunde die Tendenz haben, Hallo zu sagen und das ab einem gewissen alter irgendwie kein Thema mehr ist.

    Bei einem Hund, der nicht leinenführig ist, würde ich immer ein Geschirr verwenden. Egal wie groß oder klein er ist.
    Über das Halsband führe ich meine Hunde erst, wenn da so gut wie kein Zug (und schon gar kein Dauerzug) mehr drauf ist.
    Im Training tragen meine Kette. Die ist schön leicht und dient nur dazu die Leine einzuhängen, wenn es nötig ist.

    Wenn ich mich persönlich für eine Retrieverrasse entscheiden müsste, wäre es der NSDTR oder der Flat. Aber eher der Flat^^. Die gefallen mir wesenstechnisch auch richtig gut. Arbeiten halt gerne und ich finde schon, dass man da etwas mit tun sollte. Ob das unbedingt im Verein sein muss...ich denke nicht. Wenn man gewillt ist, den Hund zu beschäftigen, geht das auch so.

    Schau dir doch auch den Flat mal an =). Die, die ich kennengelernt habe, waren echt ganz zauberhafte Persönchen. :herzen1: Sind halt etwas größer als der Toller.

    Der Chesapeak..naja..den muss man mögen^^. Das sind schon speziellere Typen. Viel ernster als die anderen Retrieverrassen.

    Sagt mal, lasst ihr euren Hund eigentlich weiterhin abgeleint, wenn euch fremde Menschen begegnen?

    Nein. Egal was uns entgegenkommt...es wird angeleint oder zumindest am Halsband festgehalten und vorbeigeführt.
    Meine interessieren sich nicht besonders für Radfahrer, Jogger, Fußgänger. Gerade Tex ist ja echt ein Lämmchen...aber man weiß ja nicht, ob die Entgegenkommenden vielleicht Angst haben. Deshalb leine ich kurz an oder führe am Halsband vorbei. das ist ja fix gemacht.

    Sind Radfahrer sehr schnell und ich schaffe es nicht, sie rechtzeitig einzusammeln, rufe ich Bliss zu mir und lasse Tex absitzen...

    Bei Hunden, die Menschen gegenüber skeptisch sind, finde ich es auch unheimlich wichtig, dass keine fremden Menschen an den Hund heran gehen. Bliss hat ein Problem mit gewissen Männern. Da sorge ich halt dafür, dass sie sich mit denen nicht auseinandersetzen muss. Tex hatte früher einen heftigen Beschützerinstinkt im Dunkeln und den habe ich dann bewusst so geführt, dass er keine Frontalbegegnungen mit Fremden im Dunkeln hat und mich immer zwischen ihn und die entgegenkommende Person gebracht. Das habe ich jetzt zwei Jahre so gemacht und er reagiert mittlerweile überhaupt nicht mehr. Am liebsten habe ich es, wenn meine Hunde fremde Menschen ignorieren. Das können meine ganz gut. Aber auch nur solange, wie sie nicht in einen Konflikt kommen, weil ich gerade mal gepennt und nicht aufgepasst habe,

    Also das mit der Beißerei von Dante tut mir echt leid. :verzweifelt:
    Ich weiß ja selber wie schnell Unsicherheit gegenüber Fremdhunden in Unverträglichkeit umschlagen kann, wenn man ein paar S****begegnungen hatte. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr da schnell wieder auf einen guten Weg kommt. Aber das ist halt auch Arbeit, die man sich sparen könnte, wenn ignorante Vollpfosten einfach mal ihre Hunde unter Kontrolle halten würden...
    Da kann ich ja auch ein Lied von singen...

    Jetzt bin ich an nem Punkt, dass ich selber Panik kriege, wenn ich am Horizont nen Hund sehe.

    Ach Mensch...fühl dich mal gedrückt! :streichel:
    So ging es mir auch lange. es wird aber immer besser. Nicht aufgeben!