So, wir hatten am Montag den Termin. Die Klinik (von unserer Haus-TA und unserer Hundephysio empfohlen) hat auf mich einen sehr guten Eindruck bei mir gemacht; freundlich, professionell, durchdacht.
Die Ärztin und die TFA waren genauso und der Termin verlief ohne diesen Zeitdruck, der in Praxen manchmal gefühlt herrscht.
Ich wude rund um Elvis befragt, das letzte Blutbild (aus dem März) wurde gründlich angeschaut und ungewöhnliche Werte wurden sehr ernst genommen. Seine Zähne wurden angeschaut und die Ärztin hat mir gezeigt und erklärt, wo und weshalb sie beim Detanröntgen genauer schauen würde. Sie hat sein Herz abgehört und noch einmal Blut für ein aktuelles Blutbild abgenommen, so bekommen wir auch gleich ein neues geriatrisches Blutbild.
Jetzt warten wir erstmal auf die Laborergebnisse und besprechen dann das weitere Vorgehen. Ob noch etwas abgeklärt werden muss oder ob die OP als nächstes kommt.
Ich bin immer wieder baff, was Tierarzttermine mit mir machen, auch wenn ich das ja eigentlich schon weiß. Mein Körper schaltet da in einem Modus, den ich selbst aus angstbesetzen Prüfungen nicht kenne. Ich hatte daher schon einen Zettel vorbereitet mit relevanten Infos wie Vorerkrankungen und Medikamenten.
Ein super Beispiel, was dann mit mir passiert: ich hatte erwähnt, dss Elvis gerade eine Runde Antibiotika durchhat und die Ärztin fragte, weshalb. Mein Kopf: "Äääääääääääh." und lieferte mir nur die Info, dass Elvis vor einem Jahr eine Kieferentzündung hatte, bestimmt wichtig in Sachen Zähne! Ja, aber was zur Hölle hatte er vor zwei Monaten, weshalb er das Antibiotikum bekam? "Ääääääääähh ..." Blackout.
Irgendwann fiel es mir dann doch endlich ein: Blasenentzündung! Yo, die Nachwirkungen bestimmen unseren Alltag noch immer, aber kann man ja mal vergessen. Mann, mann, mann!
Daher bin ich auch nicht ganz sicher, ob ich das Folgende richtig wiedergebe; das musste ja auch durch das weiße Rauschen in meinem Kopf dringen: für die OP versetzen sie die Hunde nicht in eine Volnarkose (mit künstlicher Beatmung), sondern arbeiten mit einer Sedierung (mit selbständiger Atmung durch Tubus), die sie mit lokalem Anästhetikum kombinieren - weil das bei Zähnen sehr gut geht.
Die Kosten bewegen sich auch im Rahmen, den ich dank des Threads erwartet habe, und die Ärztin hat das direkt von sich aus angesprochen: je nachdem was sich im Dentalröntgen zeigt zwischen 800 bis 1.400 Euro.
Ich glaube, das war es soweit. Einige meiner Fragen (Trichter, Nachsorge) werde ich erst stellen, wenn klar ist, wie wir weiter vorgehen.