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Beiträge von melantris

    Zitat von "Groenendael666"

    Ich empfehle nen Halti und nen Maulkorb!Ihr dürft keine Gnade mit dem Hund haben,wenn er euch anknurrt,greift ihr ihn an!


    Ufff.... Bitte haltet euch in KEINEM FALL an diesen Rat! Ich halte diesen Rat für lebensmüde.


    Groenendael, du hattest keine Angst vor deinem Hund und warst nicht der Angegriffene. Das macht die situation ziemlich anders. das einzige an deinem Rat, was ich gut finde, ist der Maulkorb. Aber selbst das sollte in einer Weise gemacht werden, in der der Hund nicht agressiv reagiert.


    Die Verwendung eines Haltis gehört meiner Meinung nach immer in die Hände eines erfahrenen Trainers, der es einem bei bringt. Ohne Einweisung geschehen da viel zu leicht Fehler.


    Das wichtigste wäre wirklich ein guter Hunde-Mensch-Trainer.


    Solltet ihr selbst auf Distanz - und ich würde es auch mit der Bonner Huschu versuchen - nur schlecht an jemanden heran kommen, hätte ich noch ein paar Ideen.


    Alles, was ohne Trainer gemacht wird, würde ich ohne "Unterwerfen" machen und ohne Dinge, die Agressionen vom Hund aus provozieren.


    Du hast geschrieben, dass sie nicht auf das Sofa dürfen. Ich würde das Sofa so gestalten, dass ich mich da rauf setzen kann, ohne dass der Hund an mich heran oder darauf kann - im Zweifelsfall mit einer Art Gitter davor. Davor kann der Hund dann so viel Terz machen, wie er will. Er wird ignoriert. am besten dabei ein Buch lesen oder so.


    Lässt er sich von seinen Besitzern auch Leckerli aus der Hand geben? Falls ja, würde ich ihm überhaupt kein Futter mehr in einem Napf in einem Zimmer geben, sondern nur noch aus dem Futterbeutel - wobei symbolisiert die Besitzer immer als erstes etwas davon Fressen - vielleicht auch im Freien, wenn das stressfreier ist.


    Zusätzlich würde ich strikte Leinenführigkeit (mit Maulkorb) üben. So bald der Hund mit der Schnauze am Knie vorbei geht, gibt es einen Richtungswechsel. Und wenn ein Spaziergang nur 10 m Strecke hat - furchtbar egal. Sobald gezogen wird geht es nicht mehr weiter und die Besitzer bestimmen die Richtung.


    Diese Tips sind Möglichkeiten mit dem Verhalten des Hundes umzugehen. Wahrscheinlich ist aber noch viel mehr los, als wir hier aus der Ferne bemerken können. Deshalb ist ein guter Trainer, der das Mensch-Hund-Team in Augenschein nimmt, wirklich unheimlich wichtig.

    hmmmmmmmhhhhh...


    sorry, wenn ich jetzt mosere.


    Aber ich weiss recht genau wie hoch die Hartz 4 Sätze sind, weil ich viele Klienten habe, die von genau diesem Geld leben.


    Gut - mit Kindern mag es knapp werden, wenn man denen etwas gönnen will. Aber ansonsten?


    Vor allem meine Klienten, die einen gesetzlichen Betreuer haben, kommen recht gut mit ihrem Geld aus.


    Ein Beispiel: Ein Ehepaar, er Rentner, sie Grundsicherungsempfängerin. Zusammen haben sie 80€/Woche für Lebensmittel, Taschengeld, und die Verpflegung zweier Katzen zur Verfügung. Monatlich hat ein ALG2 Empfänger mit Partner ohne Zuverdienst 622€/Monat zur Verfügung zuzüglich Wohnung. Geht man also von einem "Wochengeld" für zwei Personen von 80€ aus - ein realistischer Betrag mit dem sich der alltägliche Lebensbedarf meiner Erfahrung nach wirklich vernünftig decken lässt - dann bleiben noch 360€ übrig. Davon muss in der Regel noch Strom, Telefon und Warmwasser bezahlt werden. Gehen wir hoch und sagen 160€/Monat. Es bleiben 200 €/Monat "über", die für Arzt, Friseur, Bekleidung Möbelanschaffungen, Urlaub etc. verwendet werden können.


    Ich habe wirklich viele Leute, die ihren alltäglichen Bedarf mit 40€ pro Woche händeln - darunter Raucher und Tierbesitzer. Klar ist das nicht besonders viel Kohle. Aber im Gegensatz zu mir fahren sie zum Teil auch jedes Jahr in den Urlaub für zum Teil ca. 1000 € und holen sich ziemlich häufig neue Möbel und Kleidung.


    Nun muss ich zugeben, dass die meisten meiner Klienten ca. 100€ mehr zur Verfügung haben, weil sie in einer Werkstatt arbeiten. Aber das haben auch Leute, die einen kleinen Job haben und ergänzendes ALG2 haben oder einen 1 € Job. Und die Rechnung oben berücksichtigt das zusätzliche Geld nicht.


    Klar ist das Geld nicht grade üppig gesäht, aber mit vernünftigem Wirtschaften lässt sich da im Normalfall (Einzelpersonen oder Paar) durchaus viel machen. Wie es mit Kindern ist, kann ich nicht beurteilen. Ich merke übrigens einen deutlichen Unterschied zwischen den Leuten, die keinen gesetzlichen Betreuer haben und denen mit. Die mit gesetzlichem Betreuer schaffen sich immer viele Dinge an - bis hin zu Computern. Die ohne gesetzlichen Betreuer haben manchmal schon Mitte des Monats kein Geld mehr....

    Jip, das hört sich schon gut an.


    Wiweder finden ist bei unserem Racker glücklicher Weise nicht so das Problem. Er ist ein Mudi. Mudis haben in der Regel ein eingebautes, unsichtbares Gummiband. Selbst wenn irgend wo vorne was furchtbar interessant ist (anderer Hund, Vogel) - wenn Frauchen oder Herrchen zu weit weg sind, wird da nicht hin gerannt. Das ist extrem praktisch ^^


    Als sehr wichtigen Tip habe ich jetzt auch noch bekommen, nie in der Nähe von gefrorenen Gewässern zu Stöckchen oder Ball zu greifen, wenn sie noch nicht begehbar sind. Dabei sind schon Hunde eingebrochen und ertrunken, weil der Ball auf's Eis rollte

    Wir haben ja erst seid diesem Jahr einen Hund. Er ist jetzt 7 Monate alt und der erste Winter steht vor der Tür.


    Was gilt es nun im Winter besonders bei der Pflege zu beachten?


    Bisher brauchte unser Hund nur sehr wenig "Pflege". Sein Fell wird ab und zu mal gekämmt, ist aber nie verfilzt oder klettig. Fellwechsel mit Verlust von viel Fell haben wir noch nicht beobachten können.


    Seine Krallen verursachen auch von alleine keine Probleme.


    Zahnpflege erfolgt durch Kauartikel und Frischfleisch mit Knochen.


    Zur Unterstützung des Fells allgemein gibt es Distelöl und eine Spezialmischung ins Futter.


    Einmal hatte er am Bauch einen leichten Ausschlag, den wir mit einer pflanzlichen Lotion vom TA erfolgreich behandelten.


    Was kommt jetzt im Winter dazu und worauf sollten wir gezielt achten?


    Spontan fällt mir ein:
    Pfoten wegen Kälte und Steu gegen Glätte - wie genau die Pfoten schützen?


    Eventuell Kälteschutz in Form einer Körperdecke, da er insbesondere um die Körpermitte herum bisher kein Unterfell entwickelt hat und es nicht so aussieht, als wäre dieser Bereich auch nur annähernd "isoliert". Wie merke ich, dass so eine Decke nötig wird abgesehen von einem offensichtlich zitternden Hund? Ist es besser eventuell mit so einer Decke etwas länger zu warten um so Fellwechsel und die Bildung von Unterfell anzuregen?

    Ich habe einen Mudi mit VDH-Papieren. Wie der Klub für ungarische Hirtenhunde ist, muss ich erst noch raus finden - der Aufnahmeantrag läuft zur Zeit.


    Da die Population der Mudis relativ gering ist und wir einen seltenen Farbschlag haben, stellen wir aus, weil unser Hund bei Zuchttauglichkeit dann vielleicht auch mal decken wird.

    und vor allem gibt es momente, wo diese Dinger echt praktisch sind.


    Sollten mein Mann und ich uns je doch ein Boot zu legen (schliesslich wohnen wir direkt am Wasser) wird unser Hund auch auf Hundeklo trainiert.... Mitten auf der Ostsee lässt sich nämlich mnachmal so schlecht spontan anlegen, weil der Hund grade muss.

    Bei mir gab es in der kurzen Zeit, die wir Bandit schon haben, zwei Fälle, wo die Spaziergänge tagsüber ausgefallen sind.


    Die Gründe dafür waren akuter Durchfall und eine so schlimme Erkältung, dass ich schon nach 100 Metern gehen mit Dauerhusten und Schwanken anfing.


    Da musste mein Hund dann mit Beschäftigung und lösen lassen mit Einfahrt und Garten vorlieb nehmen und mein Mann musste nach seiner Arbeit noch für Ausgleich sorgen. Zusätzlich wurde Bandit dann von mir in der Wohnung beschäftigt.

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