Beiträge von pardalisa

    Bei meinem älteren Rüden war's ähnlich: er hatte mit sieben Jahren Prostata-Probleme (und daraus resultierende Darmprobleme) und ich war eigentlich immer gegen eine Kastration. Da die Alternativen aber Schmerzen, Verschlimmerung der Darmprobleme und dauerhafte Hormonmedikamente waren, habe ich mich dann für eine Kastration entschieden und es nicht bereut.

    Und haben sich eure Hunde verändert?

    Charakterlich nicht, er war vorher nett zu allen Hunden und den meisten Menschen und ist es immer noch, auch das Terretorial- und Wachverhalten und das Markieren haben sich nicht verändert (was ich gut finde!). Er neigt mehr zum Dickwerden, mit dem Futter muss man also ein bisschen aufpassen und das Fell ist noch etwas flauschiger und "weicher" geworden (was ich blöd finde, da es vorher schon geflust hat - aber das ist schließlich ein kleiner Preis für einen Hund ohne Schmerzen).

    Kaufen wollte meine beiden Chaoten noch niemand, aber für Shawnee habe ich auch schon Deckanfragen bekommen. Mittlerweile lässt's nach, man sieht ihm das Alter vielleicht auch an.

    Seltsam finde ich immer, dass ich solche Fragen nur zu Shawnee - der dem Rassestandard optisch schon nicht ganz entspricht und charakterlich auch eine Spur daneben liegt - bekomme und nie zu Myrddin, der sowohl vom Körperbau als auch von Temperament her viel rassetypischer und "besser" ist. :ka:

    Spannende Sache und danke für die Erklärung! :smile:

    Eine Frage habe ich allerdings auch: du schreibst, dass das auch eine gute Trainingsmöglichkeit für ängstliche Hunde ist - ich kenne eine Hündin, die tatsächlich sehr ängstlich/panisch bei Hundebegegnungen ist; das Problem ist nur, dass sie einem fremden Hund nie den Rücken zudrehen würde, Zurückgehen fällt also aus. Kann man da das Pendeln trotzdem irgendwie sinnvoll abwandeln oder ist da eine andere Methode sinnvoller?

    Mein Lieblingslob des Tages: "Dass du da so ruhig bleiben kannst - klasse." Kam zwar von meiner Mutter (die ja schon irgendwie dazu neigt, das gut zu finden, was ich als Tochter so mache ;) ) , aber freut mich natürlich trotzdem.

    Wir waren am Kiessee spazieren - beliebte Ecke und viele Leute unterwegs, meine Hunde waren wegen der BuS angeleint. Auf einer Kreuzung kam uns ein (ziemlich tonnenförmiger) Labbi entgegen: staksiger Gang, Bürste, leises Grollen, ohne Leine. Ich rief dem Besitzer zu, dass er seinen Hund bitte einsammeln möge, das "Hier!" wurde aber vom Hund gekonnt überhört.

    Stattdessen kam er dann zu uns, legte meinem Senior knurrend den Kopf in den Nacken und mein Junghund hat das Angebot einer kurzen Klopperei dann dankbar angenommen. Ich stand also zwischen drei Hunden im Leinengewirr: Senior wollte einfach nur flüchten, Junghund wollte sich prügeln, Labbi wollte den Junghund gerne mal plattwalzen.

    Im Endeffekt habe ich die Leinen fallen lassen, den Senior zu meinen Eltern geschickt, den Junghund ins Platz getackert und den Labbi festgehalten, bis der Besitzer dann mal angelaufen kam. Alles kein Drama, keiner der Hunde hatte auch nur einen Kratzer und irgendwie finde ich es auch beruhigend, dass man nach jahrelanger Hundehaltung gelernt hat, in solchen Situationen ruhig zu bleiben.

    Ist das nicht ein riesen Stress für die Rehe? Vielleicht wär das wirklich noch was zum Üben, aber ich hab ein bisschen Sorgen wegen den Tieren

    Wenn man seinen Hund bellend direkt vor den Rehen in die Leine springen lässt, ist's bestimmt Stress - für alle Beteiligten. ;)

    Aber man kann ja erst mal mit 'ner Wohlfühldistanz anfangen, bei der der Hund noch ruhig und ansprechbar bleibt und die Rehe nicht gestört werden, und dann die Abstände verkleinern.

    Jetzt frag ich mich halt nur, wie ich das Ganze angehen soll. Sie nochmal fragen? Oder sagen, ich will den Hund gar nicht mehr impfen lassen (und es doch tun) oder eben die Wahrheit sagen.

    Ich würde auf jeden Fall die Wahrheit sagen und einfach freundlich, aber bestimmt erklären, was du möchtest. Wenn sie die Impfung dann für 3 Jahre einträgt, prima; wenn nicht, dann eben ab zu der anderen TÄ. Wer daraufhin "einschnappt", hätte sich für mich als TA sowieso disqualifiziert.

    Ich gehe mit meinen Hundne auch zu zwei TÄ: einem "konservativen Dorftierarzt" für Impfungen, kleinere Verletzungen, etc., der in der Nähe ist, und einem, dem ich größere OPs und wirklich kompetente Beratung in kritischen Fragen zutraue, zu dem ich aber ein ganzes Stück fahren muss. Finde ich nicht verwerflich, es macht eben jeder das, was er gut kann. :smile:

    Nun waren wir jedoch im Ausland und ich habe mich des öfteren gefragt, ob die dortigen Landsleute wissen, was Tasso ist...bzw. wie ich meinen Hund noch besser kennzeichnen kann.

    Selbst, wenn sie das nicht wissen: Wenn dein Hund bei Tasso registriert ist, taucht er automatisch auch bei Suchanfragen über diese Datenbank auf - http://www.petmaxx.com/

    Falls er also im Ausland weglaufen sollte und gefunden wird, würde ich davon ausgehen, dass das Tierheim/der TA/die Polizei auch ohne die Tasso-Marke schnell an seine Daten und den Kontakt zu dir kommen. :smile:

    Natürlich gibt es gravierbare Hundemarken - die scheppern aber fürchterlich gemeinsam mit der Tasso-Marke.

    Brauchst du denn die Tasso-Marke überhaupt am Hund bzw. was spricht dagegen einfach nur eine einfache Marke mit Name + Handynummer (mit dt. Vorwahl!) am Hund zu befestigen? Dann klappert nix und der Finder kann dich direkt erreichen, ohne erst den Chip auslesen lassen zu müssen.

    Zoey war gestern das erste mal 5 Stunden alleine.
    Und es hat super geklappt :applaus:

    Whohoo, klasse!

    Und da kann ich mich auch gleich anschließen - meine Dozentin hat gestern ewig überzogen, auf dem Rückweg saß ich dann noch 'ne Weile im Verkehrschaos an einer Baustelle fest, und wer begrüßte mich, als ich endlich zu Hause war? Zwei total verschlafene Hunde. Ich hab' den fiesen Verdacht, dass die ganz froh sind, dass die Vorlesungszeit wieder angefangen hat. :D