Beiträge von pardalisa

    es gibt keine einheitlichen Bestimmungen in Deutschland.

    Doch, soweit ich weiß, gibt es ein bundeseinheitliches Einfuhrverbot für bestimmte Rassen, darunter Pitbull, AmStaff, Bullterrier und deren Mixe. Hier wird das erklärt und zu den entsprechenden Gesetzestexten verlinkt: Listenhunde aus dem Ausland - kanzlei-sbeaucamp

    Edit: Die Hundegesetze der einzelnen Bundesländer sind sehr uneinheitlich, betreffen aber nur Hunde, die schon hier leben/im Land geboren werden. Die Einfuhr (mit dem Ziel des längeren Aufenthaltes, nicht als Tourist) ist noch mal was anderes, da greift dann z.B. das HundVerbrEinfG.

    Wir lassen kurz ein paar Grüße vom Meer da! :smile:

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    Shawn musste vorletzte Woche in Vollnarkose gelegt werden (ein Zahn wurde gezogen und von einer komisch aussehenden Hautstelle eine Gewebeprobe genommen), aber er hat das souverän gemeistert und alles gut überstanden.

    Und als Belohnung für's Tapfersein und zur schnelleren Erholung ;) sind wir in den Urlaub gefahren, wo der Senior es sich jetzt mit Spaziergängen am Strand, Rundum-Kraulservice, viiiel Futter (... ist ja schließlich kalt draußen, da braucht man Reserven ;) ) und gemütlichen Schnüffeltouren durch die Dünen gutgehen lässt.

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    Sie hat bis jetzt JEDE Mahlzeit mit meiner Hand im Napf gefressen, ...

    Das würde ich bei einem Hund, der eh schon zur Ressourcenverteidigung neigt, wie das nun mal viele Aussies tun, auf keinen Fall machen. Mindestens eine ruhige, ungestörte Mahlzeit pro Tag, die er völlig 'unbehelligt' (= mit Abstand zu anderen Menschen und Hunden) fressen darf, sollte es mindestens geben, wenn man nicht will, dass das irgendwann kippt und der Hund den Stress, den er bei der Hand-im-Napf-Fütterung unweigerlich hat, in ein vorsorgliches Zuschnappen kanalisiert. Und das kann dann beim ausgewachsenen Hund richtig übel werden.

    Lieber ungestörte Mahlzeiten geben und parallel dazu mit Kauzeug und einem sinnvollen Trainingsplan (!) ein zuverlässiges Aus-Kommando festigen, das der Hund gerne befolgt, weil es stressfrei aufgebaut wurde.

    (Und nur so interessehalber und ein bisschen OT: Warst du diejenige, die in einem anderen Thread nach einem AmStaff als Zweithund gefragt hatte, und davon dann Abstand genommen hatte, weil dir Verträglichkeit mit fremden Artgenossen wichtig war? Oder verwechsel ich dich? :ops: Wenn ja – wie bist du denn jetzt beim Aussie gelandet? Für ihre herausragende Verträglichkeit sind die ja auch nicht gerade bekannt :hust: und der Grundcharakter ist, wie man ja z.B. hier an der Ressourcensache sieht, wenn man einen Labbi gewohnt ist, ja schon eine ziemliche Umstellung...)

    Als Übergangslösung kannst du auch ein Zahlenschloss für's Fahrrad nehmen und das links zwischen Tür- und Seitengitter der Box durchfädeln. :smile: Wenn man da die Größe des Schlosses passend wählt, lässt sich die Box max. 'nen halben Zentimeter öffnen (mache ich im Moment bei meiner Doppelbox auch so – Schloss ohne großen Spielraum um die "Mittelsäule". Wenn's nicht gebraucht wird, kann es in der Hundekiste mitfahren und ich kann den Schlüssel nicht vergessen :ops: ... was mir sonst garantiert passieren würde).

    Mein Gelegenheits-Gassihund (Altdeutscher-Hütehund-Mix mit DSH-ähnlicher Schnauzenform und ernsthafter Beschädigungsabsicht gegen Menschen und Hunde) trägt auch einen Chopo-/Gappay-Maulkorb – ich glaub, die sind ziemlich baugleich.

    Die Besitzerin hat den Lederriemen irgendwann durch einen breiteren Gurt aus Biothane ausgetauscht, um das Teil besser reinigen zu können, aber der sitzt bombenfest, hält "im Ernstfall" echt gut was aus und hund kann mit ein bisschen Übung trotzdem noch gut damit Trinken.

    Ich versuche bei meinen Hunden auch, da einen guten Mittelweg zu finden – und finde das "Wie" der Beschäftigung und Aktion dann auch noch entscheidend.

    Ich mag's absolut nicht, wenn mein Hund bewusst so hochgedreht wird, dass ihm alle Sicherungen rausknallen und er jiffig, 'hohl' und hektisch unterwegs ist, und dabei ist's mir auch gleich, ob er sich theoretisch sofort runterregeln lassen würde – solche Arten von 'Action' machen mir einfach keine Freude und ich hab' auch so meinen Zweifel daran, ob das langfristig wirklich so gut für den Hund ist.

    Aber konzentrierte, fokussierte Arbeit, auch mit Speed und voller Begeisterung und Ansprechbarkeit des Hundes? Klar, gerne! Genauso wie Toben mit Artgenossen, einfach mal so aus Lebensfreude rennen oder zergeln oder herumblödeln, weil man gemeinsam Spaß hat – solche Dinge gehören für mich zu einem guten Hundeleben auf jeden Fall dazu.

    Das Problem mit der Belastung/Aktivitäten und den Berichten von selbigen bei solchen plattnasigen Qualzuchten ist ja häufig auch, dass die Vorstellung von "Belastung" bzw. "Hund ist aktiv" schon arg subjektiv sein kann, wenn man einfach nur mit Besitzern redet. :/

    Ich bin neulich zufällig mit einer Mops-Halterin ins Gespräch gekommen, die dann nebenbei erwähnte, dass ihre beiden gar keine Probleme hätten und sogar Wanderungen mitlaufen würden. Da ihre Hunde zu unseren Füßen gut hörbar atmeten und schnauften (Anfang Januar, bewölktes Wetter, flache Wiese, auf der wir in langsamem Tempo gingen), hab' ich dann mal gaaanz vorsichtig nachgefragt, wo sie denn so wandern geht...

    Drei bis fünf Kilometer am Flussufer entlang, alle paar Wochen – war die Antwort. :schweig: Wenn man das schon als "Wanderung" bezeichnet und glaubt, dass der Hund gesund sein muss, wenn er das schafft, klingt so'n Mops natürlich irre sportlich. :fear:

    Da frag' ich mich dann schon, ob solche Leute einfach keine Vorstellung davon haben, was ein gesunder Hund leisten kann, wenn man ihn lässt; ob sie's wissen und die Augen davor verschließen; oder ob sie sich keine Gedanken darum machen, weil sie selbst nie auf die Idee kämen, sich freiwillig länger zu bewegen und ihnen das insgeheim ganz recht ist, dass sie nicht länger mit ihren Hunden vor die Tür können. So oder so taten mir die beiden Hunde einfach nur Leid.

    Das ist doch nicht beleidigend gemeint und Intelligenz hat mit hoher trainierbarkeit ja nun auch nicht viel zu tun.

    Das fasst es, zumindest unsere bisherigen Hunde betrefffend, super zusammen. :smile:

    Unser allererster Hund, eine Dackelhündin, war beispielsweise ziemlich clever, sehr selbstständig, gut darin, Probleme zu lösen und auf möglichst charmante Art ihren Willen und ihre Wünsche in die Tat umzusetzen – aber ich würde sie, besonders im Vergleich mit den Hütis jetzt ;) – jetzt nicht als herausragend trainierbar im klassischen Sinne der Hundeerziehung bezeichnen.

    Und bei den beiden Aussies, die hier im Moment wohnen, ist der, den ich als intelligenter einschätzen würde, auch nicht der, der in der x-ten Wiederholung begeistert die UO läuft, alle Tricks abspult und jedes Kommando ohne großes Nachdenken befolgt... :pfeif: Sondern der, der sich Futter erschleicht, Dosen öffen kann, Menschen ganz gezielt 'manipuliert' und eher unauffällig daherkommt, bis man merkt, dass der ganz genau mitdenkt, viel abwägt, Verhaltensketten mit einem klaren Ziel bildet und eigene Lösungen findet, wenn mensch (... = ich ;) ) seiner Meinung nach zu lahm ist.

    Gegen unseren Spitz sind eh alle Hütis langsam im Kopf :p
    Nee Quatsch. Meine Aussies sind sicherlich keine blöden Hunde, aber die Intelligenz, die dieser Spitz in seinem kleinen schwarzen Kopf mit sich rumträgt, ist beängstigend und etwas Vergleichbares kenne ich persönlich nicht. Die denkt nämlich wirklich immer mit, scannt Situation, neue Menschen usw systematisch und geht dann mit ihnen um. Bliss ist schon ziemlich clever, aber gegen Grete ist das lächerlich. Intelligenz ist dann übrigens nicht immer super... ;)

    Bisschen OT, aber: oh ja, Spitze sind 'ne Wucht. :herzen1: Schön fand ich immer, wenn jemand x-beliebiges beim Spaziergang über den Spitz meiner Eltern "die sind ja so hinterhältig und falsch!" gesagt hat – und mein Vater dann ganz trocken mit "nö, der mag nur nicht jeden und ist schlauer als Sie" gekontert hat. :lol:

    Edit: Gibt's von Grete eigentlich irgendwo aktuelle Fotos? :ops: