Das Problem mit der Belastung/Aktivitäten und den Berichten von selbigen bei solchen plattnasigen Qualzuchten ist ja häufig auch, dass die Vorstellung von "Belastung" bzw. "Hund ist aktiv" schon arg subjektiv sein kann, wenn man einfach nur mit Besitzern redet. :/
Ich bin neulich zufällig mit einer Mops-Halterin ins Gespräch gekommen, die dann nebenbei erwähnte, dass ihre beiden gar keine Probleme hätten und sogar Wanderungen mitlaufen würden. Da ihre Hunde zu unseren Füßen gut hörbar atmeten und schnauften (Anfang Januar, bewölktes Wetter, flache Wiese, auf der wir in langsamem Tempo gingen), hab' ich dann mal gaaanz vorsichtig nachgefragt, wo sie denn so wandern geht...
Drei bis fünf Kilometer am Flussufer entlang, alle paar Wochen – war die Antwort.
Wenn man das schon als "Wanderung" bezeichnet und glaubt, dass der Hund gesund sein muss, wenn er das schafft, klingt so'n Mops natürlich irre sportlich. 
Da frag' ich mich dann schon, ob solche Leute einfach keine Vorstellung davon haben, was ein gesunder Hund leisten kann, wenn man ihn lässt; ob sie's wissen und die Augen davor verschließen; oder ob sie sich keine Gedanken darum machen, weil sie selbst nie auf die Idee kämen, sich freiwillig länger zu bewegen und ihnen das insgeheim ganz recht ist, dass sie nicht länger mit ihren Hunden vor die Tür können. So oder so taten mir die beiden Hunde einfach nur Leid.