Und hat dir das gefühlt irgendeinen Mehrwert beschert?
Ich wohne auch in Niedersachsen, musste den Hundeführerschein nicht machen, weil ich vor Inkrafttreten des Gesetzes lange genug einen Hund auf meinen Namen angemeldet hatte, hab' aber mal bei einer Prüfung zugeschaut.
Und ich bin sehr, sehr dankbar, dass meine bucklige Verwandtschaft den Hundeführerschein mit ihrem Hund machen musste.
Das sind so Leute, die glaubten, dass sich alle Hunde immer nur liiieb haben, man den eigenen ohne Leine überall hinrennen lassen darf, dass jedes Knurren 'böse' ist und bestraft werden muss, usw. usf. Denen (und ihrem Hund...) haben die paar Stunden Praxisunterricht und dass sie für den Theorieteil mal in ein Buch gucken mussten, echt gut getan.
Klar, der Test ist nicht perfekt, einige Fragen im Theorieteil sind mehr als seltsam, aber es ist besser als nix. Und die Praxisprüfung ist wirklich von jedem einigermaßen mitdenkenden HH locker zu bestehen, dafür braucht man keinen 'perfekt erzogenen' Hund. Es wird halt Wert darauf gelegt, dass man seinen Hund vorausschauend führt und auf andere Menschen und Tiere Rücksicht nimmt – und das kann man Neu-HH (oder auch einigen, die schon ewig Hunde haben...
) anscheinend gar nicht oft genug sagen.