Ich sage nur, dass ich diese Verniedlichung und Verharmlosung von Seiten der Tierschützer nicht richtig finde im Zusammenhang mit dieser Hunderasse(n) die von Natur aus eine enorme Kraft haben.
Das war meine Aussage. Nichts anderes.
Beim ersten Teil bin ich absolut bei dir – dieses Gerede von "Kampfschmusern" etc. ist realitätsferner Blödsinn und hilft niemandem, erst recht nicht den Hunden. Aber deine ursprüngliche Aussage ging ein Tickchen weiter:
Ich HABE Angst bzw. Respekt vor allen Hunden, die einen breiten Kiefer haben, vom Körperbau und Haltung ausstrahlen, dass sie stark sind und im Falle einer „Auseinandersetzung“ erheblichen Schaden anrichten können.
Umso besser, wenn der Mensch, der so einen Hund führt, sich dessen bewusst ist und gut erzieht, mit ihm umgeht und händelt.
Viele tun das aber definitiv nicht.
Und deshalb befürworte ich eine „Liste“ eben dieser Hunde, die schon allein wegen ihrer Kraft als „gefährlich“ einzustufen sind.
(Markierung von mir.)
Genau der letzte Teil ist der, den ich ein bisschen schräg finde. Denn, wie gesagt, wenn man Hunde ab einer gewissen "Kraft" grundsätzlich als potenziell gefährlich/mit einem gewissen Gefahrenpotenzial sieht, dann fallen da natürlich die sog. Listenhunderassen drunter, klar. Aber halt auch viele, viele Hunderassen, die genauso groß, genauso kräftig sind, genauso zubeißen können... Und da würde mich dann interessieren, wie man das auflösen sollte: alle großen, kräftigen Hunde ab einem bestimmten Gewicht pauschal überprüfen? Also auch jeder Husky, jeder Hovawart, jeder Boxer, jeder Labrador, jeder Cattledog, jeder Aussie, jeder DSH, jeder Spitz, etc. pp. nur mit gesonderten Regelungen zu halten?
Oder doch wieder eine mehr oder weniger willkürliche Liste nur nach Optik, d.h. alles was "SoKa-mäßig" aussieht?
Ich finde weder das eine noch das andere irgendwie schlüssig oder sinnvoll.