Beiträge von bordy

    Vielleicht habe ich etwas überlesen, aber ich habe hier zumindest die ersten Seiten nur ganz normale Überlegungen entdecken können, warum hier etwas nicht klappt - und das tut es ja offensichtlich nicht.


    Sicher hat hier keiner den Hund gesehen (ich denke auch staffy nicht) - aber wenn ich doch der Meinung bin, dass der Rest der sich hier Gedanken macht ja eh viel inkompetenter als der TS ist, dann erschließt es sich mir ganz ehrlich gesagt nicht, warum ich eigentlich einen Thread eröffne. Wenn ich heute sage, mich interessiert bei einem bestimmten Forenmitglied dessen Meinung dazu, dann schreibe ich demjenigen eine Email oder PN und frage direkt nach. Ganz undramatisch und diskret.


    Wenn ich dagegen eben einen öffentlichen Thread starte,dann muss ich eben auch damit rechnen, dass nicht nur kommt "du bist toll, machst das alles richtig ( und das Problem ist aus der Luft gefallen..)" sondern eben auch Überlegungen, was hier falsch läuft - eben auch im generellen Handling. SOlange es im Rahmen bleibt..und das tut es hier finde ich schon noch. Da habe ich hier schon anderes gelesen.
    Wenn ich lese, dass man sich wundert das ein jähriger Hund ohne nennenswerte Vorerziehung doch glatt nicht auf den völlig Fremden reagiert, dann erlaube ich mir auch einfach grundsätzliche Verweise auf Dinge wie Bindung und rassespezifische Eigenschaften anzustellen..so dreist bin ich einfach mal.


    Hier läuft übrigens auch eine Dame rum, die 8 Hunde gleichzeitig ausführt. Die "können" auch frei laufen.. Zur fehlerlosen Ausbildungskoriphäe wird die gute Frau für mich deswegen trotzdem nicht, allein schon weil diese Spaziergänge ganz sicher nicht das sind, was ich mir unter kontrolliertem Auslauf vorstelle.

    Wobei ich diese Götterverehrung garnicht so sehr vom TS lese.. eher von irgendwelchen Jüngern, die jetzt scheinbar hier an einem ganz normalen Thema ihre persönlichen Kriege hochziehen möchten. Irgendwie schade.

    Allerdings reihe ich mich jetzt wohl wieder brav in die Reihe der Unfähigen ein..

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    Ja nun...und genau dafür habe ich hier um Tipps und einen Gedankenaustausch gebeten...läuft aber gerade irgendwie in ne GANZ komische Richtung... :???:


    Ähm... die Anregung zumindest von meiner Seite aus war ja mehr oder weniger, dass wenn man soeinen Hund (sollte es so sein wie vermutet) schon mit einem für ihn fremden losschickt, dass ganze doch viel Zeit braucht und man sich das langsam erarbeiten muss.

    Daraufhin kam ja von dir irgendwo der Einwand (wenn ich den richtig interpretiert habe), morgen könnte ja der nächste ´Hund anklopfen und für die "mach ne Schlepp dran und lass ihr Zeit Variante" hättest du daher keine Zeit.

    Wenn ich mir so meine Chaoten ansehe, dann wären die wohl größtenteils kaum innerhalb relativ kurzer Zeit davon zu überzeugen einer für sie fremden Person, zu der sie so keinen Bezug haben irgendeine Art von Gehorsam entgegen zu bringen. Evtl wenn gerade nichts spannenderes rumläuft und der betreffende etwas interessantes in der Hand hat ja.. aber irgendwelche versuchten "bodyblocks" oder "dosierten Leinenrucke" könnten denjenigen schon in die Situation bringen, ein gewisses Echo zu ernten.
    Gut, ich käme auch nicht auf die Idee meine Hunde mit jemanden unter 7 anderen Hunden loszuschicken. Aber wenn das überhaupt klappen sollte, dann würde das wohl keinesfalls klappen wenn man nebenher noch 7 andere betreut.
    Anmerkung: meine Wissen aber grundsätzlich was "Gehorsam" heißt - der Hund weiss es ja nun scheinbar nicht. Und das selbiger bei einem "unerzogenen" Hund nicht so nebenher vom Himmel fällt wissen wir denke ich alle.

    Sicher könnte man versuchen das weniger nett in kürzerer Zeit zu lösen.. wenn ich der Eigentümer wäre und mir käme allerdings zu Ohren, dass soetwas ohne mein Wissen läuft, hättest du ein ernsthaftes Problem.


    Von daher ist mein Gedankengang einfach schon, dass wenn ich (wieso auch immer) soeinen Haufen Hunde gleichzeitig betreuen will, ich dann eben auch nur Hunde nehme, die sich für diese Form eignen.
    Heißt im Klartext ich lehne eben auch Hunde ab, oder führe diese einzeln oder in Kleingruppen aus.

    Meat Balls kannte ich noch nicht, werde ich mir mal anschaun.

    Platinum war mir schon bekannt...


    Und weiteres Kriterium: ich sollt es auch in weniger als 15kg Gebinden bekommen |)

    Wie ich glaube ich erwähnt habe, haben 5kg Swiss Natural 1 Jahr gereicht.. und scharf drauf die nächsten 3 Jahre hier nen offenen 15kg Sack rumstehen zu haben bin ich nicht. ;)

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    Dann eben im Sinne der Hunde handeln und nicht alles nehmen, was da eben anklopft. Kann ja nun auch keine Lösung sein.

    Mal ganz hart gesagt siehts nunmal so aus.

    Entweder ich sage, die Hunde müssen eben funktionieren und mitlaufen, bzw ich darf keinen großen Aufwand mit ihnen haben - dann darf ich eben aber auch nur Hunde annehmen, die in dieses Schema passen.


    Oder ich stelle eben den Anspruch, auch solche Hunde zu nehmen - dann muss ich eben aber auch mit dem extra an Arbeit das das bedeuten kann klar kommen.

    Hallo,
    ich hatte mir letztes Jahr eine 5kg Futterprobe von Allfarm.ch bestellt - Swiss natural fresh wenn ich mich richtig erinnere.

    Nachdem ich das nicht hauptsächlich füttern möchte, sondern es eigentlich nur als Notfall Futterbestätigung nutzen, wenn ich gerade keine Hühnerherzen o.Ä. aufgetaut habe, hat das ganze nun auch ca. 1 Jahr gereicht. Ich war im übrigen angenehm überrascht, dass das Futter auch nach einem Jahr offener Lagerung noch mehr oder weniger feucht war..

    Leider scheint Allfarm nicht nach Deutschland zu verschicken (und nebenher finde ich nach Umrechnungstabelle über 40Euro für 5kg Futter sehr happig)und ich bin daher auf der Suche nach einer Alternative.

    Kriterium ist eigentlich nur die Konsistenz. Frolic möchte ich aus Prinzip nicht - aber ansonsten sind mir ein paar mg mehr oder weniger eines bestimmten Inhaltsstoffes eigentlich egal.

    Bisher habe ich nur Platinum gefunden, aber das kann doch nicht alles sein?

    Es wäre nett, wenn ihr mir einfach postet was euch einfällt.. mir fällt ansonsten nämlich spontan nichts mehr ein. Nachdem ich wie gesagt nicht wegen einem % mehr oder weniger rumstreite, muss es nun auch nicht DAS "Premium-Futter" sein.

    Weil der Hund nicht reagiert, direkt davon auszugehn das der Hund zu Hause quasi vertrimmt wird, finde ich jetzt, äh, interessant. Die meisten Dobermänner sind recht sensibel und nicht gerade nervenstark. Wenn deine Vermutung zutreffen würde, würde ich stark davon ausgehen, dass der Hund das etwas anders als durch ignorieren zeigen würde.


    Recht viele Angehörige der Gebrauchshunderassen, respektieren schlicht und einfach nicht jeden weil er eine Leine und Futter in der Hand hat. Mein Kleiner würde dir wohl auch den Mittelfinger zeigen, bzw dir bei einem "dosierten Leinenimpuls" evtl deutlich zeigen was er davon hält.
    Ob du das dann trotzdem noch durchziehen würdest weiß ich nicht, aber ich als Eigentümer wäre wohl kaum scharf drauf, wenn das ohne mein Wissen geschähe. Ich gehe mal davon aus das du nur mit dem Hund raus gehen sollst und nicht als Trainer engagiert bist.

    "Nett" würde ich mich nicht anbiedern, sondern den Hund ignorieren. Selbstständige Kontaktaufnahme in den betreffenden Situationen belohnen und sich Zeit lassen. Evtl wächst Respekt.. evtl auch nicht.

    Es gibt Hunde die eignen sich einfach nicht für solche Aktionen.

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    @ Tante Flauschig: Habe es so gemacht lange Leine dran. Dummy nicht so weit geworfen und apport gesagt. Dann habe ich ihn zu mir ran geholt, weil er ja wieder abhauen wollte. Irgendwie kommen wir kein Schrit vorran :sad2:


    Das liegt daran, dass du Beutespiel und Apport vermischst.

    Solange du den Dummy als Beute nutzt wird das nichts mit dem ordentlichen Apport.

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    Wo kann ich mich denn am besten zwecks Ahnenforschung schlau machen?


    Siehe working-dog.eu (eher LZ) , GSD Pedigree Search (eher HZ), die SV Genetics..
    Das ganze kombiniert mit Ergebnissen der diversen Veranstaltungen des Hauptvereins (Bundessiegerzuchtschau, Bundessiegerprüfung VPG/Agi/RH, Bundesleistungshüten), sollte zumindest mal einen groben Überblick geben, was wohin gehört.

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    Ach bordy...das ist doch Blödsinn! Welche objektiven Studien hast du denn genannt? Hast du nicht expliziet auch von eigenen Hunden geschrieben? Was soll das Ganze eigentlich? Du hast eine subjektive Meinung, ich ebenfalls...empirisch belegen kann sie wohl keiner von uns beiden!


    Nun, zum einen habe ich hier aber auch keine solchen großen Sprüche gerissen wie du und zum andern ja, ich kann dir Fakten nennen, die sehr schnell beweisen das deine Stammtischparolen einfach Blödsinn sind.
    Es gibt diverse Datenbanken und einige Studien verschiedener Organisationen befassen sich mit ERbkrankheiten, Knochenerkrankungen - von ganz allgemein bishin zu gezielt beim DSH - die mansich zu Gemüte führen könnte.
    Es ist aber ja so viel einfacher mal eben ein paar superschlaue Sprüche im Stil "das weiss man dch" hinzuknallen, anstatt sich anhand von Fakten eine Meinung zu bilden.
    Recht auf eigene Meinung hin oder her, dass ist ganz ganz schlechter Stil.
    Ich erwarte ja von keinem das er sich haargenau mit jeder Rasse befasst...aber wenn man es nicht tun möchte, dann sollte man sich evtl auch etwas zurücknehmen.

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    Mich hat es eben gewundert, dass immer, wenn vom ADSH die Rede ist, dass dieser ausgeglichener sein soll.... aber ich es mir nicht erklären kann, da ja eben außer dem Fell keine größeren Unterschiede vorhanden sein dürften.... ich tendiere doch dann aber eher bei DSH zum Kurzstockhaar.

    Wenn man das problematisch werden jeder Rasse berücksichtigt... könnte man es doch aber so auslegen, dass ich jeden Hund, ohne ausgeprägten Jagdtrieb nehmen könnte, denn mit richtiger Erziehung und Auslastung sollten alle kompartible Reitbegleithunde werden können und im Umgang mit dem Menschen, so wie eben erwünscht?

    Vorab, ich reite aktuell nicht, bekomme das nur bei Bekannten mit.
    Grundsätzlich stimmt das sicher was du daraus schließt. Die Frage ist doch immer, mach ich es mir leicht oder schwer. Ausserdem wenn du dich mal umschaust.. streich jetzt mal alle Jagdhunde, die auchnoch darauf selektiert werden raus. Dann streich mal alle Zwergrassen raus, alle Molosser und Riesenrassen. Weiterhin spezialisierte Hütehunde wie BC, Kelpie und Co - weil ich jetzt nicht davon ausgehe das du dir Schafe anschaffen willst. Dann bleiben im Endeffekt nicht mehr soo viele Hunde übrig. Also z.B. Collie (die gibts übrigens auch in kurzhaar oder aus amerikanischer Linie, mit weniger Fell und nicht gar so spitzem Kopf), Dalmatiner, Boxer (gibts auch in frei atmend), Retriever (die kann man auch auf Normalgewicht halten), Riesenschnauzer und eben DSH (wobei die beiden letzteren natürlich je nach Linie durchaus auch zum hetzen neigen können - und nicht nur das Wild). Bei den DSH ist eine 20km Ausdauerprüfung übrigens Zuchtvoraussetzung.. ich weiß ja nicht wie lange du ausreitest, aber das soll doch mal ein Anfang sein.


    Ist mir denn vom DSH grundsäzlich abzuraten, oder eher von der Wundertüte "Welpe"?

    Ich persönlich würde dir nicht generell von einem DSH abraten. Je nach Linie und individueller Ausprägung bringt er natürlich einen gewissen Ernst mit, aber der Durchschnittschäfer ist meiner persönlichen Meinung nach doch deutlich unproblematischer als einige Rassen die zur Zeit in Mode sind. Bevor ich heute zu Weimaraner, diversen Herdenschutzhunden und Aussie raten würde, würd ich noch 5 mal eher nen DSH empfehlen. DSH werden nicht zuletzt immernoch auf Kooperativität hin selektiert, was vielen Rassen die gerade so "in" sind einfach schonmal fehlt. heißt im Klartext, wenn man es richtig anpackt kann man ihnen quasi alles beibringen ohne größeren Aufwand.

    Das einzige wovon ich dir also abraten würde ist einfach loszuziehen und nen Welpen aus Eltern mit "geradem Rücken" zu erwerben und darauf zu hoffen, dass es schon klappen wird. Sicher kannst du dir auch einen Welpen zulegen.. aber das heißt dann viel Recherche und eben ein Restrisiko, dass sich der Hund trotz allem anders entwickelt und evtl. gesundheitlich nicht ok.
    Kaufe ich mir heute vielleicht einen jährigen weiß ich ganz gut wo ich stehe, sowohl wesens- als auch gesundheitsmäßig und beibringen kann ich demHund trotzdem etwas. Das sind Punkte die dir jetzt evtl nicht so wichtig erscheinen, aber wenn du auf dem Gebiet dann irgendwann mal Probleme bekommst, weil du als Anfänger evtl auch noch nicht den Durchblick hast was Linien und deren Eigenschaften angeht, werden sie für dich Gold wert sein.