Dann ändert sich doch wirklich garnichts?
Hier werden schon seit Jahren auch C Prüfungen geführt... unser alter Vorstand macht nichts mehr anderes und hat bis C3 geführt.
Dann ändert sich doch wirklich garnichts?
Hier werden schon seit Jahren auch C Prüfungen geführt... unser alter Vorstand macht nichts mehr anderes und hat bis C3 geführt.
Zitat.
Wenn nun rein C führen ok ist, dann habe ich eher Bauchweh, weil dann haben die, die immer nur zum Hetzen kommen und keine UO auf die Reihe bekommen Recht.
Na die werden aber dann auch keine reine C-Prüfung bestehen. Nur mit beissen kommt man schon lange zu nichts mehr.
Man kann doch auch schon ewig die Sparten einzeln führen?? Es war halt nur kein Ausbildungskennzeichen. Ist das jetzt anders? Ansonsten ändert sich doch da nichts.
Zitat
Apropos Fellfplege, dadurch dass ich ja nun diejenige welche bin, die Haus und Hunde putzt muss ich das auch in die Überlegungen einbeziehen.. Und da ist mir aufgefallen z.B. beim Bobtail und beim Neufi. Beim Bobtail heißt es, dass das dicke Fell auch vor Hitze schützt, dennoch sehe ich viele Bilder von geschorenen Bobtails. Werden die jetzt doch geschoren? Im Sommer? Oder machen das manche aus Bequemlichkeit auch im Winter? (was ich ziemlich doof finden würde)
:
Bobtails werden nicht geschoren, normalerweise... die die es doch machen, machen es eben aus Bequemlichkeit, um sich die doch recht aufwendige Fellpflege zu sparen.
Naja, wollen und was dann am Ende bei raus kommt... sein wir mal ehrlich, Schh1 scheitert doch im Normalfall nicht an der Huerde. Der grosse Schritt ist der Apport und das der Hund trotz Gehorsam im SD noch ueberhaupt Interesse am Helfer hat. Es ist nunmal einfach so, dass das Bestehen der Pruefung (zum Glueck?) auch son bissl von der Veranlagung des Hundes abhaengt.
Ich sehe da zur Zeit den Trend in eine Aufteilung in "Klassen". Da gibts die "Profis" die nur in geschlossenen 5er Grueppchen Trainieren, jedes Wochenende 500km auf nen andern Platz fahren.
Dann gibts die "Moechtegernprofis" die zwar grundsaetzlich das Gleiche machen, aber damit trotzdem zu nix kommen.
Und dann gibts die reinen Kaffeetrinker, bei denen am Ende garnix rauskommt, die sich aber auch keine Nennenswerte Muehe geben.
Aeussert sich dann in angehenden Ausbildern, die Probleme haben mit dem eigenen Hund ne BH zu bestehen und sich dafuer den 3er Hund eines Bekannten ausleihen muessen, ganze Pruefungen fuer die man sich auch schon als Zuschauer echt fremdschaemt. Hetzweisen, die den Richter einfach nur verarschen sollen...
Hund geht nicht durch bei der langen Flucht, Helfer laeuft rueckwaerts weg - und hinterher drueber diskutieren, dass die Lange Flucht ja eh abgeschafft gehoert ![]()
Mir fehlt in den letzten 2-3 Jahren einfach eine gewisse "Basis". Leute, die ihre VPG3 machen, mit ansprechenden Punkten, mit Hunden, bei denen man auch vom Gehorsam her merkt, dass sie diese Pruefung haben. Leute, die nicht der Meinung sind, sie sind der morgige Weltmeister, aber durchaus mal auf keiner Kreisausscheidung/Landesmeisterschaft fuehren, wenn es passt.
Die scheinen wirklich leider auszusterben.. und das aeussert sich denke ich auch am Nachwuchs. Waere ich heute Anfaenger und wuerde entweder in einer OG mit Moechtegernprofis oder in einer mit Kaffeetrinkern und uhhh "ich hab meine 1 mit 70-70-80 bestanden" Leuten aufschlagen, ich wuerd auch wieder gehen.
Wenn mein Hund bei ordentlichem Aufbau, von der Meterhuerde und der Schraegwand Schaeden davon traegt, dann wuerde ich eher mal darueber nachdenken, ob es ok ist solche Krueppel zu zuechten .
Aber schoen, machen wir alles immer einfacher, damit auch noch die letzte Lusche ihre Schh1 besteht..
Setz oder leg ihn doch ab während dem zerren, dann kann er nicht mehr kontern. Dann hast du schonmal die Situation und die Reizlage ist niedriger.
Und im Endeffekt, bis ich das da verlange... können meine Hunde Aus vor mir, hinter mir, im Lauf wenn sie damit auf mich zukommen, wenn wir am Boden spielen und sie nicht viel kontern können, etc.
Ich hab mit der kleinen im Frühjahr die BH durchgezogen und bin möglichst daran interessiert, den kleinen im Herbst auchnoch durchzukriegen. Auf das hin und her wenn erstmal wieder keiner weiss, was Sache ist hab ich keine Lust.
Achja... hier gibts entweder Beute oder Platz. Früher haben hier alle auch so gearbeitet, Hund wurde geschickt, hatte seine Beute, dann Platz. Endergebnis waren dann Hunde, die sich zumindest nicht "freiwillig" hingelegt haben, wenn da nix war.
Falls dir das weiterhilft,
meine Mutter hatte einen Bobtail(zucht)rüden und war sehr involviert in das Zuchtgeschehen, allerdings in den 80er/90er Jahren. Dazu hatten wir oft die Beardeds des Paten meiner Schwester hier.
Er war eher ein ruhiger Hund, freundlich, ohne große Probleme mit irgendetwas. Sehr unkompliziert, ich kann mich nicht erinnern, dass jemals irgendwelche größeren Probleme zur Sprache kamen - und meine Mutter ist vielleicht nicht frei von Bauchgefühl, aber auch nicht der Typ, der eine Wahnsinnig große Sache aus Erziehung und KOnsequenz macht. Angeschlagen wenn sich draußen etwas regte, hat er wohl mal als Junghund phasenweise, lies sich aber wohl durch pures "Lass das" davon abbringen.
An die Beardeds erinnere ich mich als aktivere (als der Bobtail..), freundliche Hunde, die auch noch im Alter agil waren. Einer war dabei, der war etwas "Kerniger"... kam allerdings auch aus schlechter Haltung zum Züchter zurück. Sehr clever, aber genauso wie der Bobtail eher weniger Interesse an Hundesport. Wobei es hier auch eine Bobtailzüchterin gibt, die mit ihren wohl recht erfolgreich Obedience macht.
Die Fellpflege würde ich allerdings wirklich nicht unterschätzen. 3 Stunden Minimum(!!!) beim Bobtail pro Woche, um ihn halbwegs Filzfrei zu halten. Aber nicht nur bissl durchbürsten, sondern wirklich strähnenweise abteilen und durchkämmen. Alle paar Wochen dann mindestens 5 Stunden, um in das ganze wieder ein Grundordnung zu bringen.
Das war der Grund, warum sich meine Mutter als Familienhund dann Schlußendlich nicht mehr für den Bobtail entschieden hat, obwohl dieser für sie bis heute der Hund ist.
Zu den Russen kann ich ehrlich gesagt nicht gar so viel positives sagen. Wir hatten/haben eine Züchterin im Verein.. besser gesagt sie versucht zu züchten. Es scheitert bisher daran, dass ihre erste Hündin schwerste HD hat, verbunden mit schweren WEsensmängeln (nicht nur zurückhaltend, sondern Angstagressiv). Die zweite kaufte sie mit 10 Monaten dazu, als sie dann mit 12 Monaten beim Hauptröntgen war, stellte sich leichte/mittlere HD raus. Dann kam ein Hündinnenwelpe, der nach wenigen Tagen einfach verstarb. Die letzte Hündin, hatte sie schon mit Sondervereinbarung gekauft - sie war röntgen, wieder schwere HD.
Vom Wesen her waren die anderen Hündinnen mal mehr, mal weniger agil - jedoch nie offen. Tendenzen zu Unsicherheit.
Laut ihrer eigenen Aussage, nehmen es die Ursprünglichen Zuchtländer mit Gesundheit leider nicht so genau, weswegen es wohl auch soein Glückstreffer ist, eine gesunde Zuchthündin zu bekommen. Also, Krankheit eher die Regel als die AUsnahme. Dazu kommt, dass "Masse" extrem gewünscht ist - sprich, die Hunde sind ab Ausstellungsalter echt einfach extrem Fett, was das ganze natürlich nicht unbedingt fördert.
ZitatDas macht er ja, aber ich versuche momentan, ihn wie Schnauzermädel es gesagt hat, dazu zu bringen, dass er die Beute loslässt, wenn sie stillhält. Aber wie mache ich das?
Wenn ich mit ihm zerre, halte ich das Mot vor mich, und er beißt rein und zerrt dann nach hinten. Nur kriege ich es kräftemäßig gar nicht wieder so weit an mich ran. Wenn ich das versuche, stemmt er sich halt mit den Pfoten gegen meine Beine und tut mir dabei weh.
Außer an den beiden Kordeln kann ich das Ding gar nicht fassen, das reißt er mir locker aus der Hand.Ich werd wohl erstmal ne stabile Beißwurst kaufen, die sich nicht so mitbiegt, vielleicht hab ich dann ja ne Chance. Momentan muss ich sowas von heftig gegenhalten, damit das Ding einigermaßen "ruhig" bleibt und er es nicht zu sich ziehen kann.
Der Kleene hat nur 23kg, aber die setzt er mit allem ein.
Also gehts dir um das Aus?
Hast du das Aus denn schon ausserhalb dieser Reizsituation gefestigt? an anderen Gegenständen, ausserhalb der Kampfsituation? Und zwar so, dass er das generalisiert hat? ![]()
Solltest du das so machen (ich weiß es ja nicht..), dass er das ansonsten noch garnicht 100% kann und dann darauf hoffen, dass so einfach so lange wartest bis er ablässt ist ziemlich sinnlos - denn wie du ja merkst, bringt er selber Bewegungsreize rein, sodass die Situation, in der es sich nicht mehr lohnt zu zerren, garnicht mehr eintritt.
Das ist ein Schritt, den geht man irgendwann wenn er das Aus ansonsten wirklich verstanden (!!) hat. Wenn er noch garnicht weiss was Aus ist, dann ist das zumindest bei einem relativ aktiven HUnd ein ziemlich unangenehmes Unterfangen.
Tja, da muss ich mich wohl umstellen... sind meine reissenden Bestien bisher armen unschuldigen Joggern hinterhergestartet und haben sie gestoppt, muss ich sie jetzt wohl erst dazu ermutigen ![]()
Das Leben wird auch nicht leichter ![]()
Ganz ehrlich, gibt doch so einiges anderes in der PO, was man überdenken könnte..