Beiträge von bordy

    ... wenn wir uns jahrelang um eine Gute Beziehung zum Bauern bemühen, uns bemühen, dass Bild vom rücksichtslosen, seinen Hund überall hinsch**** lassenden Hundehalter etwas zu kippen, immer brav fragen, ob es auch ok ist wenn wir Fährten Trainieren, darauf achten auch nichts kaputt zu machen und beim normalen Spaziergang dem Hund definitiv das betreten von jeglichen Landwirtschaftlich genutzten Flächen (auch Wiesen) verbieten..


    und dann sind wir heute beim Fährten, warten am Auto - hält neben uns ein weiterer Wagen, eine Frau samt Setter steigt aus, läuft 3 mal einfach mittem auf der Wiese mit HUnd auf und ab, lässt ihn mitten rein Sch******, dreht sich wieder um und geht.


    Ja, da komm ich mir langsam schon wie der letzte Depp vor.

    Zitat


    Aber was machen die Anfänger? Erstens gibt es kaum mehr wirklich Trainer da, sondern die trainieren ihren Hund halt auch noch, oder aber sie bilden nicht so aus, wie man gerne möchte.
    Also ich komme mir etwas deppert vor, wenn ich keine Ahnung habe wie es geht, aber auch nicht den Rat des Ausbilders befolgen möchte, weil mir kein Leinenruck oder was auch immer liegt.
    (bzw. weil ich nicht das Stressbellen verbieten, sondern dem Hund den Stress nehmen möchte)

    Also erstmal, dass man auchnoch nen eigenen Hund hat, ist ja wohl normal. Das einem nicht alles liegt was andere so machen, ist es ebenso. Es wird sicherlich auch genug Leute geben, denen deine Arbeit nicht gefaellt. Gibt es bei jedem.

    Wenn es keinen wirklich aktiven Ausbildungswart gibt, gibt es da eine ganz einfache Loesung. Man schaut sich nach Leuten um, deren Arbeit einen anspricht. Diese spricht man freundlich an, fragt hoeflich nach wie sie etwas machen und bittet sie, ob sie, wenn man es nicht gleich versteht mal mit einem auf den Platz gehen. Ausserdem wichtig, man hoert dann auch darauf was sie sagen, sonst hat derjenige naemlich auch schnell keine Lust mehr.
    Machen auch Leute (mich eingeschlossen) die schon jahrelang Sport betreiben.


    Im Endeffekt ist es sowieso ein Teufelskreis, aus dem eben ein Mangel an Ausbildungswarten entsteht. Nur noch wenige haben ueberhaupt die Zeit und wenn sie sie haben haben sie selten auch die Lust dafuer. Die wenigsten Menschen moechten heute ueberhaupt noch etwas fuer andere tun.
    Von der anderen Seite her, wird die Anspruchshaltung immer groesser. Ich bin jetzt da, mein Hund soll jetzt so gearbeitet werden wie ich das will, moeglichst kompetent und modern. Das ist schonmal eine Haltung, die in der Freizeit schon "geringfuegig anstrengend" ist. Zuverlaessigkeit und konsequentes Befolgen von dem was man sagt ist sowieso zu viel verlangt, man soll ja froh sein, dass man ueberhaupt auf dem Platz erscheint.
    Ich wuerde kein Ausbildungswart mehr sein wollen, nach einen schlechten Erfahrungen die mir den Hundesport ueber einen laengeren Zeitraum ziemlich vermiest haben. Unzuverlaessige Hundehalter, die a) sowieso alles besser wissen mir aber b) trotzdem die Schuld zu schieben wenn etwas nicht klappt, binde ich mir nicht mehr ans Bein durch ein Amt.

    Hingegen bin ich auch weiterhin gerne bereit einzelnen Personen zu helfen, die wirklich aufgeschlossen sind und mit denen ich einfach auf einer Ebene kommunizieren kann.

    Uebrigens - die beschriebene Problematik gibt es glaube ich in so gut wie jeder Sportart. Ich habe eine Zeit lang Segelflug betrieben, da war das ganze nicht anders. Aus so ziemlich den selben Gruenden wie im Hundesport.

    Zitat

    In welchem Verband hat er den die reine C-Prüfung abgelegt?
    Bisher konnte nur C eigentlich nur auf Wettkämpfen abgelegt werden... :???:

    I

    Im BLV - das die auch so abgenommen wurde, weiss ich Absolut sicher.