Beiträge von bordy

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    okai, die mengenangaben sind aus dem getreidefreien plan von swanie simon, nur das ich statt dem fastentag noch einen fleischtag gemacht habe (habe das fleisch aber woanders abgezogen, nicht zusätzlich).

    getreidefrei weil er probleme mit den gelenken hat. kohlenhydrate wären in kartoffeln (die ich mit zum gemüse gezählt habe) und das putenfleisch wäre von der putenoberkeule, da ist ja schon ne fettschicht drauf.

    wie könnte ich das denn nun sinvoll ändern? doch mit getreide? ich weiß einfach nicht wonach ich mich richten soll...

    Nur so zum Vergleich - ich füttere meiner 28kg Hündin eigentlich selten mehr als 350g Fleisch/Fisch am Tag.

    Die Proteinmenge bringt deinem Hund eigentlich nichts, belastet aber den Verdauungstrakt sehr. Ich würde die Fleischmenge runterfahren und dafür sehen, dass mehr Energie in den Hund kommt.
    Getreidefrei ist das eine und ich verzichte z.B. auf Mais, weil bei meiner Hündin der Verdacht besteht, dass sie diesen nicht verträgt. Dafür gibts aber Kartoffeln, Reis und öfters mal Nudeln. Dazu kommen öfters noch reine Fettabschnitte oder Rinderfettpulver.. alternativ auch fetter Fisch (der fehlt bei dir eigentlich eh noch - ich nehme da ganzen gewolften Lachs)

    Ich würde dir empfehlen die gesamte Energiemenge nochmal zu überdenken. Getreide ist auch nicht gleich Getreide und viele Probleme, die Hunde angeblich mit Getreide haben, entspringen entweder ganz anderen Zusätzen in Trockenfuttern oder sind eine Problematik mit einer einzelnen Komponente.

    Teilweise über 600g Fleisch am Tag für einen 29kg Hund - findste das nich bissl happig?

    Und Woher bezieht dein Hund nochmal seine Energie? ALso entweder du findest extrem fettes Fleisch (was ich aber nicht denke, anhand deines Planes) oder Kohlenhydrate - sehe ich aber beides nicht im Plan.

    Zitat

    Sicher ...
    Schon mal drüber nachgedacht, was Du mit jemandem machen würdest, der Deinen Hund prügelt?
    Ich würde (wie Du sicher auch) keine Sekunde "reflektieren" und den HH das mit gleicher Münze sofort(!) und gleichgültig der Konzequenzen doppelt und dreifach (nicht dem Hund) zurückzahlen!
    Ergo:1. Krankenwagen rufen ... 2.Flexi auf 2 Meter ausziehen (meine hat nen fetten Karabiner) ... und 3. losdreschen !!!


    |)


    Ich würde meinen Hund nicht andere belästigen lassen, weswegen das ganze nicht passieren würde - und ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich mich so weit im Griff habe um es nicht nötig zu haben, unschuldige Menschen die ihren Hund verteidigen (sollte es doch mal passieren das mein Hund mir auskommt), zu bedrohen oder ihnen gar Schaden zuzufügen.


    Zum Glück hat unser Rechtssystem passende Strafen für Menschen mit derart asozialen Verhaltensweisen wie du sie ansprichst parat - nicht ohne Grund, ist Selbstjustiz verboten.

    Wenn ich selbst der Meinung bin, dass TF ja so schlimm ist, werde ich sicher weich.. |)


    Im Endeffekt spricht für den Hund auch nichts dagegen Trockenfutter zu fressen, solang es gute Qualität hat. Wenn du bereits jetzt mit derlei Spielchen anfängst, bist du auf dem besten Weg dahin, dir einen absoluten Mäkler heranzuziehen.


    Es spricht nichts dagegen zwischendurch mal eine gute Dose oder auch frisch zu geben - aber als Zugabe, nicht weil er sein Futter sonst nicht frisst. Am Ende kann es dir durchaus passieren, dass du zwar alles frisch machst, dein Hund aber auch anfängt das nicht mehr zu fressen.

    Aktuell gesehen.. Hund frisst auch das Schnitzel nur nach Laune und auch nur wenn klein geschnitten :mute:


    (ich füttere größtenteils auch frisch - aber wenns TF gibt gibts TF und das wird dann gefressen. Wer nicht will der hat schon!)

    Sicher ist es dumm gelaufen und wenn man deine Erzählungen mal 1 zu 1 nimmt, ist es sicher eher fraglich, ob man wirklich auf den Hund prügeln muss.


    Allerdings muss man nun schonmal sagen, dass es nicht unbedingt sein muss, seinen Hund gerade auf nem schmalen Weg so weit an einen abgelegten Hund ranlaufen zu lassen, dass er überhaupt in die Reichweite kommt eins abzubekommen - selbst bei einem großen Menschen muss er da unter einem halben Meter rankommen.


    Meine alte Hündin verzichtet auch auf jeglichen fremden Kontakt, schnüffelt weder Mensch noch Hund an. Trotzdem kommt sie ran, auch wenn die örtliche Hausfrauengruppe ihre Aufwärmübungen quer über den Weg macht, die man vielleicht auch 2m in der Wiese machen könnte. Ich weiß, sie würde vorbei gehen - die wissen es nicht. Ich muss ja nicht anleinen, aber zumindest den Hund rannehmen und dem andern so signalisieren "kein Thema, der Hund ist im Gehorsam" ist nun wirklich kein Ding und erspart einem einiges. Dem Gegenüber die Verlegenheit abschätzen zu müssen, ob die Situation nun bedrohlich wird und mir den Umstand, das mein Hund vielleicht mal unschuldig eines abbekommt.


    Für mich ist es aber ehrlich auch ein großer Unterschied, ob ein Hund nun leinenlos abliegt (also auch klar im Gehorsam) oder ob er leinenlos rumtingelt.. oder ob er Fuß neben mir geht.

    DIe Frage die sich mir da eher stellt, ist warum will man dann überhaupt ein Geschirr?


    Selbiges wird doch immer gewünscht, weil es angeblich so viel schmerzfreier ist... der Druck würde bei einem solchen Geschirr aber genau an der selben Stelle liegen wie bei einem Halsband und der Bauchgurt wäre relativ nutzlos.

    |)


    Richtig, ich mache VPG und ich habe DSH. Ich kenne durchaus auch genügend Hunde, deren Art zu arbeiten mir nicht zusagt und richtig, ich halte das für größtenteils Ausbildungsbedingt.
    Nur sind das wie gesagt, meistens eher Ausbildungsproblematiken. Hunde die nicht ablassen, weil nicht korrekt konditioniert, Hunde die zwar aufgezogen werden, aber keine konsequente Ausbildung in der UO erfahren und deswegen nicht führbar sind. Trotzdem kanalisieren sich die Hunde eher in dem, was ihnen züchterisch in die Wiege gelegt wurde und im Alltag, sind sie zwar bisweilen auch eher ungezogen, weil es die Halter nicht stört, aber im großen und ganzen normale Hunde (halt ohne wirklich gute Erziehung).

    5 Jahre THS haben mir aber von Aussie und BC in diesem Sport ein eher anderes Bild vermittelt - Hunde die nicht "nur" im Sport gepusht waren, sondern Hunde die mangels entsprechendem Erfolgserlebnis auch im Alltag einen ziemlichen Schuss hatten.
    Vergleiche ich die mal mit den nur zum hüten der eigenen Schafherde gehaltenen BC eines bekannten, liegen da Welten dazwischen. Der junge Rüde war in den Anfängen auch etwas "übermotiviert" und aufgedreht, was sich aber schnell gelegt hat. Trotzdem habe ich noch keinen der Hunde je auch nur im Ansatz dabei beobachten können, z.B. geduckt auf einen Ball zuzuschleichen oder gar auf 10m Entfernung mit einem anderen Border auf dem Boden zu liegen und sich gegenseitig zu fixieren. Das sieht man auf diversen Turnieren dagegen regelmäßig, sowohl auf dem Platz, als auch beim Spaziergang ausserhalb des Trainingsgeländes.


    Ich mache da keinen Hehl daraus, ich halte die angestammte Aufgabe für immernoch die beste für die meisten Vertreter einer Rasse.
    Meine junge Hündin steht trieblich auch sehr hoch und wäre aufgrund ihrer körperlichen Gegebenheiten auch durchaus fürs Agility brauchbar - mal davon ab das es nicht mein Sport ist, kann ich aber dafür garantieren, dass sie dabei ständig an der Grenze zum totalen durchdrehen fahren würde.. allerdings ohne Ziel und Erfolg.
    Im Schutzdienst dreht sie übrigens auch auf, allerdings hat sie dort ihr Ziel und ihr Erfolgserlebnis, schleppt am Ende ihren Schutzarm vom Platz und fertig ists.

    Das typische Labrador Sozialverhalten hat sie aber trotzdem nicht, aber dafür hätte ich mir halt einen kaufen müssen |)

    Allerdings lese ich bei Maren bis jetzt immernoch nirgends, dass ein Border Collie generell kein Agility machen sollte, ich lese nur begründete Bedenken. Und wäre es beim DSH im VPG auch so, dass ein Großteil wirklich so daneben wäre, wie einschlägige BCs, dann würde ich a) anraten wenn die Anschaffung schon passiert ist, sich evtl eine andere Beschäftigung zu suchen und b) noch deutlicher als ich es eh schon tue von der Anschaffung abraten, wenn man nicht in der Lage ist konsequent und angepasst in der angestammten Aufgabe zu führen.

    Ich denke gerade du wirst wissen, dass Agility in den meisten Vereinen und Hundeschulen weniger ein wirklich solide aufgebauter Sport ist, sondern meist noch das typische "agility is fun" regiert, weswegen eher selten darauf geachtet wird, ob die Beschäftigung für den Hund passt, weil es ist ja fun. Weils ja so fun ist, muss auch gleich noch ein BC her. Wenn der dann seine Zeit damit verbringt beim Training sich mit einem anderen "Funborder" gegenseitig zu hüten, dann ist das ja kein Thema, denn der Hund ist ja durchs Agility "ausgelastet".
    Womit wir dann im Endeffekt wieder zur selben Schlussfolgerung wie der hypothetischen für den DSH kommen würden.. wobei z.B. meine junge Hündin, egal in welcher Sportart beim "Wald und Wiesen wir machen mal bissl was" Hundeführer ne einzige Katastrophe wäre.


    (Der "Vergleich" entsteht für mich im übrigen daher, dass versucht wurde, natürliche Verhaltensmuster wie beim Hüten mit dem überwinden von Hindernissen beim Agility zu vergleichen)

    Wenn deine Mutter nicht wirklich scharf darauf ist, irgendwann mal alle Arbeiten für den HUnd zu übernehmen, würde ich mir ernsthaft überlegen, ob eine Hundeanschaffung eine wirklich gute Idee ist.


    Mal ganz davon ab, dass ein Hund immer Dreck macht (gerade Retriever lassen meist keine Pfütze aus - meine alte Hündin ist ein Golden Retriever und obwohl sie nicht mehr wirklich im Matsch rumtrabt, ist sie wirklich am Dreckintensivsten), muss sich deine Mutter einfach darauf einstellen irgendwann alleine für den Hund verantwortlich zu sein.


    Bei uns war es damals etwas anders als typisch prophezeit wird |)

    Ich wollte zwar einen Hund, aber meine Mutter hat sich dafür entschieden (sie hatte aber bereits Hundeerfahrung). Nach ca. einem 3/4 Jahr fing sie wieder an zu arbeiten und hoppla, auf einmal nicht mehr wirklich Lust darauf tagtäglich mit dem Hund rauszugehen und vor allen Dingen mit ihr zu trainieren. Summa Summarum habe ich mich dann die nächsten 10 Jahre alleine um sie gekümmert.
    Jetzt kommt der Knackpunkt - in nicht allzu ferner Zukunft werde ich ausziehen und ich plane ehrlich gesagt nicht, zwei Hunde mitzunehmen. Wie das dann laufen wird, wird sich zeigen, aber nachdem man sich auf die restliche Familie nicht wirklich verlassen kann, wird sie sich alleine kümmern müssen. Das wusste sie aber beim Kauf und wird es hoffentlich auch so durchziehen.

    Sagen wir du bekommst den Hund jetzt und mit 18 packt dich direkt das Verlangen auszuziehen - wirklich Lust, dein weiteres Leben wegen dem Hund einzuschränken (kann durchaus passieren, in 4 Jahren ändert sich einiges) hast du dann vielleicht nicht mehr - oder, die noch blödere Situation, du kannst dir den Hund finanziell alleine nicht leisten und musst ihn dort lassen. Dann ist dein Hund 4 Jahre alt, also im besten Alter und hat noch 10 Jahre vor sich - möchte deine Mutter dann 10 Jahre alleine für den Hund verantwortlich sein?