Beiträge von bordy

    Muss denn jeder "ernsthaft mithalten " können ?
    Wo beginnt das denn?

    Ich für mich peile kreisausscheidungen und Landesmeisterschaften an .. Ist das schon ausreichend ? Oder erst ab DM ? WM? In letzterem Fall bin ich wohl auch raus .. Ich habe weder die Zeit , noch die finanziellen Möglichkeiten , noch das Umfeld um dieses Niveau zum aktuellen Zeitpunkt zu bringen .

    Ich weiß ja nicht wie das in euren Vereinen ist, aber hier im Umfeld wird das Vereinsleben nicht unbedingt von denen getragen , die sich für den nächsten Weltmeister halten .. Sondern eben genau von denen,
    Die sich über eine 1er freuen.

    Ich denke jetzt ehrlich gesagt nicht , dass einem Anfänger auch mit einer solchen PO (wenn sie denn kommt ) besonders viel Geschenkt wird bzw man nichts dafür tun muss .. Gerade im Vergleich zu andern Sportarten ;)


    Mir Fallen schon ein paar Fälle ein, denen man im Punkto Erfolgserlebnis da schon sehr weiter helfen würde .. Obwohl oder gerade weil sie sich jetzt schon sehr engagieren.

    Dann kann ich eben nicht mit 24 Monaten in die nächste Prüfung weiterlaufen, sondern muss für den Erfolg einfach mal länger arbeiten.

    Mir persönlich ist einfach dieser Gedanke zuwider, dass immer alles schneller gehen muss und man nicht bereit ist, da einfach mal die Zeit zu investieren. Immer mehr in immer weniger Zeit.
    Dann ist der Hund eben schon mal drei oder vier Jahre bevor man zur Einser geht. Wenn die Leute ohnehin nicht hoch führen wollen, doch kein Problem, außer dass es vielleicht am Ego kratzt, dass der begabtere Hundeführer mit dem besser veranlagten Hund es ein paar Monate schneller schafft.


    Seien wir doch mal ehrlich . Die meisten schlagen nicht mit einem top veranlagten hund auf . Und wenn , können sie ihn meistens nicht sofort super Regeln .

    War bei mir nicht anders . Mein Hund war gut in der Unterordnung , aber einen sd hätte sie nicht überstanden . (Allerdings nicht wegen dem Gehorsam )
    Hätte ich damals nicht die Möglichkeit bekommen , andere hunde zu führen , wäre ich wohl jetzt nicht mehr dabei .


    Sich da hin zu stellen und zu fordern, dass man es Anfängern möglichst schwer machen soll ist a) nicht besonders schlau im Bezug auf die Zukunft unseres Sports und b) auch irgendwo ziemlich arrogant .
    Zumal es ja nicht so ist, als wäre das eine neue Idee .. Auch früher hat man angeleint rein geführt bzw am Halsband gehalten.
    Ob uns das gefällt oder nicht , wir alle brauchen den Nachwuchs . Wir alle brauchen Junge SD helfer, Leute die einem Fährten legen , Leinen halten .. Und wenn wir auch noch so ambitioniert sind , alleine gehts nicht . Sonst können die meisten Vereine demnächst auf hohem Leistungsniveau dicht machen .

    unser Sport wird eh nicht zum Volkssport werden , aus verschiedensten Gründen . Mondio auch schön und gut , aber nicht jeder ist zum beispiel in der Lage 1,5h zum Training zu fahren .


    Ich für meinen Teil bin froh, damals auf einen Verein gestoßen zu sein der Anfänger unterstützt und mir auch die Möglichkeit gegeben hat zu einem Erfolgserlebnis zu kommen . Ich habe nicht vergessen wie ich angefangen habe..

    Zitat

    Die IPO I ist und bleibt eine Leistungsüberprüfung für Zuchthunde hinter der ein bestimmter Leistungsgedanke stehen sollte.

    Das ist aber das Problem der Zucht und nicht der Sportvereine .

    Wir bemühen uns ansonsten darum , dass IPO als normaler Sport angesehen wird . Frei Fuß den Platz zu betreten ist ja nun auch nicht genetisch angelegt . (Wobei natürlich Gehorsam zeigen und dann trotzdem noch gutes Triebverhalten bringen wiederum schon Qualität , aber vor allem Ausbilderische Leistung fordert )


    Ich sehe das als zweischneidiges Schwert. Es ist nunmal Fakt , dass der Sprung von BH zu iPo 1 sehr groß ist und z.B. Frei Fuß den Platz betreten (was ja schon wieder entschärft wurde ) schon eine sehr hohe Anforderung für einen jungen Hund und evtl unerfahrnen Hundeführer .
    Andere Dinge finde ich dafür Pseudo vereinfacht, bzw man macht es damit Leuten die weiter machen wollen schwer .

    Im Prinzip kannst du wenn dann bei ihnen nur Fördermitglied werden , wenn es eine reine SV OG ist und es nicht noch einen quasi "Zweitverein" (z.B. über DVG, DHV) gibt. VDH Mitglied zum Start bist du dann immer noch nicht.


    Wie gesagt... dir bleibt eigentlich nur, in einem der Hauptverbände die auf der HP genannt werden Mitglied zu werden, wenn du auf Prüfungen starten möchtest. Mitgliedschaft in einer SV OG ist dann noch optional.

    Bei einigen Rassezuchtverbänden auf der Liste kann man direkt Mitglied werden, im DHV (und ich denke auch im DVG) ist es so, dass man generell nicht direkt Mitglied werden kann, sondern nur bei einem Verein der einen dann wiederum an den Verband meldet und von dem Vereinsbeitrag dann auch etwas an den Verband abgibt.

    Nur den Fußbefehl haben die mir geholfen das der schicker aussieht. Ansonsten nö. Mehr nicht. Fährte bieten die an nach Absprache. Mehr wie betteln kann ich nicht. Diese ganze Aussagen und Äußerungen kamen erst wie ich länger da war also ich nicht mehr soo die neue war wo man sich anders gibt.

    Nun, dann haben sie dir geholfen das Fuß zu verbessern - mehr wolltest du ja nicht. Mehr machen sie scheinbar nicht. Ist doch das was du wolltest?

    So war das ja nun auch nicht. Ich bin beim IPO Unterricht dabei geblieben und habe mich eingebracht. Fragen gestellt war sehr neugierig. Habe aber immer immer wieder gesagt "Gerne Unterordnung! gerne Fährte! Aber das dritte im Bunde.... für unseren jetzigen Hund nicht"


    Und auch bei dem ersten Telefongespräch habe ich das gesagt "ich schau mir das an. Unterordnung udn Fährte sagt mir sofort zu! "

    Und auch obedience habe ich damals angesprochen.


    Ich verstehe ehrlich gesagt dein Problem aus deinen Erzählungen heraus nicht ganz. Du hast von vorne herein gesagt, dass du den Sport, so wie ihn der Verein anbietet (und das ist eben IPO und nicht Obedience) ablehnst und scheinbar nur ein bisschen Unterstützung in der Unterordnung möchtest. Evtl auch fährten.

    Fährten ist einfach ein Mords Aufwand, nicht nur das Training selbst, sondern auch mit Bauern und Co. Man kann einfach nicht mehr mit 5 Autos irgendwo auftauchen. In meinem nicht SV Verein schaut die Sache auch so aus, dass neue erstmal UO machen, wenn es passt SD und wenn derjenige dann dabei bleibt und sich mit einbringt, dann ist man idR auch zugänglich wenn er fragt, ob er mal beim Fährten mitgehen kann. Sonst nicht. Den Aufwand kann man sich einfach schenken.

    Ich bin selbst Ausbildungswart - wenn da Sprüche kommen ist das sicher nicht so nett, aber ich kenne auch die andere Seite. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit, auch Leuten die vielleicht nicht so das Interesse am IPO Sport oder einfach nicht den Hund dazu haben, weiter zu helfen. Wenn sie sich denn einbringen, zum Verein passen (ja, auf Leute die nur Unruhe rein bringen kann ich verzichten) und man die Zeit dafür übrig hat.
    Separate Vorbereitung auf Obedience bieten wir (in der SV OG) aber nicht an . Wir betreiben nunmal nur IPO.

    So wie das da steht, bzw wenn dir der Vorsitzende das so gesagt hat, ist das doch keine Fehlinfo sondern eigentlich einfach verständlich?

    Offensichtlich hat die OG 30 Euro Jahresbeitrag und verlangt nochmal 26 Euro Aufnahmegebühr. Das ist beim SV komplett getrennt.
    Der Hauptverband selbst kostet dich einmalig 40 Euro Aufnahmegebühr und 61 Euro Jahresbeitrag als Vollmitglied. Wurde vor kurzem allerdings auch angehoben.

    Wenn du in dieser OG dabei bleiben möchtest, hast du also im Jahr gut 90 Euro laufende Kosten, wahrscheinlich Plus Leistungen wie Arbeitsdiensten, die in der OG fällig werden. Viele die für sich alleine trainieren sind nur im Hauptverband Mitglied und melden dann eben nur an Prüfungen. Kann man auch machen. Nur hat man dann halt keinen Platz auf dem man regelmäßig trainieren kann und unterstützt wird.

    Kannst das ja mal mit anderen Möglichkeiten vergleichen... billiger wird's nicht mehr.


    Generell, wie gesagt: alles auch eine Frage wie man auftritt. Und aus der Perspektive nicht dabei gewesen zu sein, kann man das alles eh nicht abschließend beurteilen.

    Wenn das in dem Verein alles so scheisse ist, verstehe ich nicht ganz, warum du da so lange hin gegangen bist. Mal davon abgesehen, dass sie dir ja laut eigenere Aussage weiter geholfen haben - dann war dein Hund 1. noch nicht BH fertig und 2. scheinen sie dich ja nicht total ignoriert zu haben.


    Fährten bieten wir auch nicht offiziell an, sondern man kümmert sich darum selber - da sehe ich das Problem nicht ganz. Muss man eben auch mal einzelne Leute freundlich ansprechen und fragen, ob man sich ein paar Anfänge zeigen lassen kann.


    Kommt halt auch darauf an , wie man sich präsentiert. Wenn ich als Verein nunmal nur IPO anbiete und mir kommt dann wer um die Ecke, der ganz klar sagt er hat da kein Interesse dran, Wochenlang kostenlos das Training nutzt und dann kommt nix zurück , renne ich dem auch nicht hinterher. Andersrum ist ein reiner AGility Verein auch nicht begeistert wenn ich sage ich finde Agility blöd, IPO ist viel besser, möchte dann aber irgendwo schon alles nutzen.
    Entweder man bringt sich dann halt ein oder man lässt es.


    Die Sachen mit der Mitgliedschaft sind eigentlich auch absolut klar geregelt und so auf der SV Homepage nachzulesen. Ich sehe nicht ganz, wo das hier Probleme gibt, vor allen Dingen wenn du doch "Nicht so uninformiert bist wie alle glauben".
    Genauso wie man die PO für die BH und den Sachkundenachweis ganz einfach online einsehen kann.


    Edit: nein dürfen sie nicht. Aber es darf in ihre Leistungsurkunden eingetragen werden. Steht ja auch so da.

    Wenn du eine anerkannte BH ablegen möchtest, wirst du Mitglied in einem Verein werden müssen - ohne geht es nicht.


    Für Obedience nützt dir auch nur eine BH von Vereinen etwas, die früher der AZG angehört haben. Diverse Rasseverbände bieten nochmal eigene an (z.B. der DRC) und viele Hundeschulen kochen auch nochmal ihr eigenes Süppchen. Hilft dir nur alles nichts.


    Im SV schaut die Sache so aus, dass du erstmal Mitglied im Hauptverband werden musst und dann nochmal separat die Mitgliedschaft in einer OG machst. Manche OGs bieten auch Fördermitgliedschaften an, für Leute die nicht in den Hauptverband wollen. Das geht dann aber nur ohne Prüfung, bzw gäbe es im SV noch das Augsburger Modell.
    Wenn euer Verein ungefähr den Beitrag hat wie der Hauptverband, kann das in Summe dann hin kommen mit dem doppelten.

    Generell kann man mir zwar als SV Mitglied grundsätzlich nicht ohne triftigen Grund die Nutzung des Vereinsgeländes verbieten, aber das ist definitiv nicht so gedacht, dass ich über längere Zeit umsonst alles nutze. Wenn ich nicht ordentliches Mitglied in einer OG werden möchte (bzw die mich vielleicht nicht aufnehmen wollen) , dann würde ich mind. erwarten, dass man sich ansonsten in das Vereinsgeschehen einbringt und dann eben öfter etwas spendet. (was mindestens im Rahmen des Beitrages liegen sollte)

    Nunja, die meisten Hunde die ich kenne, springen bei ganz "Normalem" Schrittweisen Aufbau normal und frei.


    Gerade vom Verletzungsrisiko her finde ich eine Stange, die dann halt fällt auch deutlich weniger kritisch, als ein festes Hindernis. Ist im Reitsport ja auch nicht anders. Ein Hund der sich da dann verletzt, hätte es wahrscheinlich noch deutlich mehr an einer festen Hürde getan.


    Vor allen Dingen aber ist dann auch das ewige Rätselraten weg mit "hat er jetzt gestriffen oder nicht?". Bleibt die Stange oben ist alles okay, Ende.

    Mich würde nur interessieren, wie das ganze dann gewertet werden soll.